auf dieser Webseite schreibt unser Experte Udo Wohlgemuth
für Sie über die wichtigen Themen rund um den Lautsprecherbau, gibt nützliche Tipps und
berät Sie bei Projekten.
Geplant war es so nicht, doch nicht immer können wir vorhersehen, wie sich eine ausgedachte Lautsprecherbox im Lauf der Zeit entwickelt. Natürlich war auch Excel einmal dran, die Marke genießt schon lange einen exzellenten Ruf, dies sagt noch nichts zu ihrem Klang. Zu behaupten, sie seien schon immer meine Lieblingschassis gewesen, wage ich hier nicht, zu viele Leser kennen meine Vorbehalte gegen Metalle oberhalb des Basses. Ihr Preis war außerdem ein Hindernis, selbst wenn man akzeptiert, dass in ihnen alle Künste modernen Lautsprecherbaus zur Anwendung kommen. Als Intertechnik mir jedoch leichtsinnig anbot, eine Box, die ich mit Excel-Chassis entwickeln sollte, zum absoluten Dumpingpreis auf den Markt zu werfen, griff ich sofort zu und suchte mir das Feinste zusammen, was das gut gefüllte Lager bot. Heraus kam eher Kleines, und dennoch ist es Blues.
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09 Dec 2007, Beitrag von Rolf zu Lautsprecher
Mystery PA
Der Wunsch, Lautsprecherboxen selber zu bauen, kam in meinem Leben bislang drei Mal vor: Als Schüler mit viel Elan aber viel zu geringem Etat, als Physik-Student mit dem Wissen über die tieferen Zusammenhänge aber immer noch zu geringem Etat, und jetzt im Berufsleben endlich mit beidem zusammen, um das bauen zu können, was man sich immer schon vorgestellt hat. Zwei Selbstbau-Träume der Jugend waren noch nicht verwirklicht, einer davon war der Bau von PA-Boxen, die man, alleine aufgrund der Größe, nicht mal eben 'just for fun' für sich selber baut. Da einige Kölner Physik-Studenten aber schon länger den Wunsch hatten, eine Party im Foyer des Gebäudes zu veranstalten, fand sich schnell ein hochmotiviertes Team zusammen. Der andere Anlass zum Bau von 'Laut'-sprechern war die Erweiterung des Physik-Hörsaals zur Wiedergabe von 5.1-Ton, dessen monoaurales Sprachsystem dazu natürlich nicht ausgelegt ist.
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Eine weitere Lücke in der Eton-for-you-Familie schließt die Standbox mit 8-502, 5-880 und ER4. Wem Feel IT, und Eton2u XXL zu klein, MiDu und Duetta aber wiederum zu groß sind, wer Maxi mit mehr Mitten möchte, braucht BlueNote.
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15 Nov 2007, Beitrag von Rolf zu Lautsprecher
Duetta
Schon seit etwas längerer Zeit sagten mir meine 10 Jahre alten JBL TI 5000 nicht mehr so richtig zu. Nach meiner Meinung neigen sie doch zu einer eher harten und dabei etwas verwaschenen Darstellung. Bei elektronischer Musik eher unerheblich, bei natürlichen Instrumenten nach einer gewissen Zeit aber einfach nervend. Irgendwann ist dann meist der Zeitpunkt gekommen und man will etwas Besseres haben – so auch bei mir. Nach einigem Umhören im Bekanntenkreis und deren Lautsprechern sowie Hifi-Studios ohne ein zufrieden stellendes Resultat, traf ich zufällig auf das Hifi-Forum. Von dort aus war der Weg zu Udo Wohlgemuth nicht mehr weit. Kurzfristig war dann auch ein Termin gemacht.
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Natürlich ist es die Betriebsblindheit, die uns nach Jahren gleicher Tätigkeiten kaum mehr über den Rand erfolgreicher Konzepte blicken lässt. Gewohnheitsmäßig gehört zu einem Achtzoll-Bass ein Vier- oder Fünfzoll-Mitteltöner, da der Bass problemlos bis 1000 Hz, nicht jedoch so einfach bis an einen Hochtöner heran eingesetzt werden kann. Wozu sollte ich da einen großen Mitteltöner nutzen, der zu hohen Frequenzen kaum weniger bündelt als es der Achter schon tut? Auf der anderen Seite liegt ein entscheidender Gewinn in tiefen Frequenzen für Siebenzöller erst bei einem Bass mit deutlich niedriger Resonanz und größerer Membranfläche vor, also einem Elf- oder Zwölfzöller. Eher ist es also ein recht sinnloses Unterfangen, eine Box nach Toms Wünschen zu gestalten, da die machbaren Varianten als Duetta und Minuetta schon vorlagen. Was sollte da noch zwischen passen? Soviel zum Kopfschütteln.
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Es war wie so oft, man(n) war zufrieden, schon kam eine Frau daher und weckte neue Begehrlichkeiten, die weitere Anstrengungen verlangten. So ging es unserem mittlerweile vertrauten Freund Dino, dessen in 150 Meter Entfernung wohnende Nachbarin sich darüber beschwerte, dass sie bei Feten in der Partyscheune immer das Fenster öffnen muss, um in den vollen Musikgenuss zu kommen. Nicht uunbeträchtlich sei da die Gefahr, dass sie sich in verschwitztem Zustand durch die Zugluft eine schlimme Erkältung zuziehe. “Das können wir ändern!” versprach der stets um gute Nachbarschaft bemühte junge Mann. Also hängten wir die schon vorhandenen Mystery-Center unter die Decke, bauten aus den Mystery-Pa und -Sub zwei weitere -Center und standen auf einmal ohne passenden Subwoofer da. Vier 15-Zöller mit gleich vielen 12ern gepaart sind schon eine Macht. Damit die wirklich tiefen Töne deren Pegel mithalten können, brauchten wir halt einfach noch mehr bewegte Fläche. Wir nannten sie “Power IT”
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