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Wieder einmal wollte ich Gehäuse bauen, diesmal waren sie vorgesehen, den dicken Subwoofern XXA 10 und XXA 12 als Heim zu dienen. Beim Besuch des Baumarktes marschierte ich eigentlich wie immer auf dem Weg zum Sägemann quer durch die Baustoffabteilung, als mein Blick geradezu von hellen Granitplatten im praktischen Format 30,5 x 61 x 1,0 cm angezogen wurde und mein Schritt ins Stocken geriet. Zuviel Gewicht, schoss es mir durch den Kopf, kann ein Subwoofer eher nicht haben und was so eine Platte wiegt, merkte ich schnell, als ich gleich sechs (Stückpreis 3 Euro) davon gleichzeitig in meinen Einkaufswagen hievte. Als alter Mann noch mit dem heute längst vergessenen Kopfrechnen vertraut, bemerkte ich schnell, dass diese Steine zwar für den kleinen Sub ausreichten, der große aber größere Platten haben musste. Die fand ich bei den Fliesen, wo ein 4er-Karton gebranntes Steinzeug in 50 x 50 x 1,0 cm weniger als 20 Euro kostete und 28 kg wog. Schnell rechnete ich die Holzliste für meine Subwoofer auf die Plattenmaße um und ließ den Säger sägen. Zum Aufbau der MDF-Platten gibt es nicht viel zu sagen, sie werden einfach mit Fugenleim verklebt, geschliffen und mit Fräsungen versehen. Im kleinen Sub setzte ich das Modul in den Deckel ein, so kann es leicht bedient werden, im großen fand es seinen Platz in der Rückwand. In beiden Fällen erhielt es ein eigenes Abteil. Das Geld für Dämmstoff kann gespart werden, denn beide Gehäuse sind nicht groß genug für stehende Wellen im Einsatzbereich der Chassis. Da auf dem Filmersatz im Fotoapparat noch ein paar Bits frei waren, habe ich ein paar Fotos vom Lackieren und Bekleben mit den Steinplatten geschossen.
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