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Manchmal ist es schöner, wenn man nicht nur dem runden oder rechteckigen Ideal nahe kommt. Das gilt natürlich auch für Reflexkanäle, die abgesehen von der klanglichen Funktion eigentlich immer störend wirken. Dass sie auch zum Designnutzbar sind, haben wir bei der MS 5 gezeigt. |
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Damit die Reflexkanäle Auslässe haben, braucht die Schallwand ihre Ecke nicht mehr. Sie können mit der Stichsäge, der Oberfräse oder einer Handkreissäge, denen jeweils ein Anschlagbrett den Weg weist, abgeschnitten werden. Leichter ist das mit einer Tischsäge mit Parallel- und Winkelanschlag. Die nötigen Einstellungen sind in wenigen Sekunden fertig und genau so schnell sind die Ecken ab. Die Kanalbretter habe ich dann mit schräggestelltem Sägeblatt passend zugeschnitten. |
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Auf die Seite wird der Deckel und die Frontplatte geklebt. Danach sind die unteren Reflexkanalbretter dran. |
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Nach der Rückwand und dem Boden folgt die Mitteltonkammer. Nachdem der Leim getrocknet ist, drehte ich die Box auf die Front und konnte die beiden anderen Reflexbretter einkleben. |
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Noch einmal ist Warten angesagt, damit der Leim abbinden kann. Dann darf der Kleber für die zweite Seite aufgebracht werden und die Platte die Box schließen. Da wir vor dem Löcherfräsen nicht mehr ins Innere der Holzkisten sehen können, sollte unbedingt markiert werden, wo “oben” ist. Das kann man auch mit einem “Boden” oder “hinten unten” an der richtigen Stelle hinbekommen. |
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