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"Back to Roots! Geniale Idee, einen Tieftöner zu bringen, der komplett ohne Frequenzweiche klar kommt. Einzig die magere Tieftonausbeute bringt einen zum Grübeln: Ein Zehnzöller ohne Tiefbass ist wie ein Big-Block ohne Drehmoment. AJ-Horn bringt einiges zu Tage: -Man baue ein BR-Gehäuse mit 130 L. Bass bis 25 Hz und ein Design wie ein Sarg. -Geschlossen mit 80 L. Wäre ein Versuch... -GHP mit 680 µF: Was für ein Sakrileg!!! Aber ein Bass bis 30 Hz wäre nicht schlecht..."
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Thomas Kiskalt schrieb am 03 Jan 2015 um 12:50 Uhr

Hallo,

gibt es zufällig jemanden in Berlin der die Seas A 26 gebaut hat,
ich würde die gerne mal Probe hören .

Freundl. Gruss Thomas

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Jens schrieb am 30 Jul 2014 um 22:29 Uhr

'Tschuldigung, jetzt hab ich noch ne doofe Frage:
wie siehts aus mit einer Impedanzkorrektur?
Klangrelevant sollte sie ja nicht sein, und zum Vintage-Charakter paßte sie auch, denn damals waren Röhren durchaus gängig (heute ist es eher ein Revival). Und ganz ketzerisch: es reagieren ja nicht nur Röhren empfindlich auf die Hochtonimpedanz, sondern auch viele moderne Digitalverstärker (hüste, hüstel): das klingt dann muffig bei zu hohen Werten. Und die Hochtonimpedanz bei diesem Schätzchen ist nicht ohne, finde ich.

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Jens schrieb am 30 Jul 2014 um 16:01 Uhr

ALLES klar! Ich mache mir mal den Scherz, "Udo-Sprech" mit meinen Sprachkenntnissen zu übersetzen (falls es irgendwen außer mir interessiert): "...halte ich Dich nicht ab." = "...ist rein klangtechnisch schon vertretbar" oder auch "...kannste machen, erwarte nicht direkt 'ne Reklamation" (auch, wenn initial so nicht intendiert). [Bitte nicht so ernst nehmen...]

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Jens schrieb am 30 Jul 2014 um 12:02 Uhr

HAR HAR, der Udo... ;-D
Nee, is klar. Aber ich bin ja noch nicht so betagt. Deswegen schaue ich dabei zwar mit Wohlwollen auf den Vintage-Aspekt, konzentriere mich aber eigentlich auf den reinen Klang und die Einsetzbarkeit der Boxen.
Es ist ja früher nicht alles schlechter gewesen, und gute Ideen kommen oft nur im Rahmen von modischen Entwicklungen (Herdentrieb), aus kapitalistischen Gründen oder aus platter Bequemlichkeit unter die Räder. Deswegen können alte Ideen aber durchaus top klingen - besonders dann, wenn man sie mit den Segnungen der modernen (Material-)Technik vereinigt.
Daher war mein Ansatz jetzt, den bestechend simplen Aufbau vielleicht als Indiz für Klangeigenschaften zu werten, die man bei heutigen Standardkonzepten sonst nicht hat (ähnlich wie z. B. bei 6dB-Weichen, denen man auch mehr Räumlichkeit im Klang nachsagt, aber schlechtere Eigenschaften wenn's lauter wird).
Und letztlich hatte man früher (gerade bei den Amis) auch noch riesige Baßtreiber in Gebrauch, meist geschlossen als 3-Wegeriche. Insofern könnte man sich einen großen Sub mit ein wenig Phantasie auch als "Vintage" vorstellen, wenn man nur wirklich will...

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Jens schrieb am 30 Jul 2014 um 11:00 Uhr

Reizend, diese Simplifizierung! In der Theorie würde ich mir einiges davon versprechen, daß das Signal nur durch so wenige Bauteile hindurch muß.

Aber abgesehen davon hier noch eine Frage für Doofe:
Der Wirkungsgrad ist ja eigentlich gar nicht schlecht. Auch läuft die Box bis ca. 60 Hz. problemlos (da machen andere Hochgelobte schon früher schlapp!). Wie kommt denn da jetzt die klangliche Einschränkung bei der Lautstärke und beim Baß zustande?
Ist das nur realtiv zu den heutigen Bumm-Bumm-Hörgewohnheiten zu sehen? Oder ist das mit den Verzerrungen bei, sagen wir mal, 90-95 dB wirklich ein Ohrenfälliger Unterscheid zu z. B. einer Nextel 18 o. ä. (so richtige Vergleiche gibts ja nicht)?

Und: müßte das Teilchen nicht gut mit einem (oder zwei) aktiven Sub(s) gehen, wenn man einen größeren Raum hat?

Gruß,
Jens

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Frank schrieb am 19 Okt 2013 um 01:17 Uhr

Udo,
wo bekomme ich denn so tolle Zuschnitte für die Box?

Beste Grüße

Frank

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Chario schrieb am 27 Apr 2013 um 18:00 Uhr

Hallo Udo,
ich habe sehr großes Interesse an diesem Bausatz. Seas scheibt im Bauplan, der Schlitz könne auch an der Rückseite angebracht werden, was mir besser gefallen würde. Spielt diese Abweichung von Deinem Bauplan eine akustische Rolle wenn die LS ca. 50 – 60 cm von der Wand auf 70 cm hohen LS-Ständer stehen – und die tiefen Töne von der Rückwand reflektiert werden? Sorry für die möglicherweise dumme Frage …
Ist ein Amp mit 2* 36 Watt / 8 Ohm / ca. 16 Ampere zum Betreiben der LS ausreichend? Bisschen mehr als Zimmerlautstärke benötige ich nicht. Wenn die LS 50 – 60 cm von der Wand entfernt stehen (Abstand zur Seitenwand je 1 Meter) und der Abstand zwischen den LS 2,6 Meter beträgt, wie weit ist der optimale Hörplatz entfernt? Reicht der Sweetspot für ein Zweisitzer …
Viele Grüße aus Bregenz
Chario

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Ba schrieb am 08 Apr 2013 um 21:23 Uhr

Udo,
da hast du eigentlich genau meinen Geschmack getroffen.
Ich habe mittlererweile erfolgreich und mit voller Begeisterung Needle, SB18 und Doppel 7 im Einsatz- und bin auf dem ReVox-Bandmaschinen-Trip. :)
Zu meinen vier Revox A77 würden die Seas wie die FAUST aufs Auge passen...

Ich denke, da muss ich wohl mal sparen.

Viele Grüsse,
Matthias

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wini schrieb am 08 Apr 2013 um 20:09 Uhr

p.s

Die Spendors haben aber eher 20 statt 2 Frequenzenbautele (ohne Impedanzkomensation)!

Wini

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wini schrieb am 08 Apr 2013 um 17:17 Uhr

Hallo Harald.

von 1500 Hz an aufwärts nur ein Chassis spielen zu lassen ist ein Wert an sich. Zwischen 2 bis 5 KHZ reagiert das Gehöhr nun mal sehr empfindlich. Hier nur ein Chassis tönen zu lassen (ohne Filter in diesem Bereich) kann sehr sinnvoll sein; zumal
1. die Fläche groß,
2. der lineare Hub doppelt so groß ist wie üblich und
3. die Resonanzfrequenz nur halb so hoch ist wie und außerdem sehr gut bedämpft (Qt<.5).

Also: Bass und Grund-Töner mit einem Präsenz-und Hochtöner zu kombinieren scheint sehr gut zu sein.

Die super-simpel Weiche ist eine Wucht.

Die leichte Pegel-Senke auf Achse zw 1,2 und 5KHZ machten die großen Spendor-LS auch. Die klangen entspannt - lean-back- auch schon bei mittellauten Pegeln.

Gruß
Wini

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Harald schrieb am 08 Apr 2013 um 12:36 Uhr

Also - mal tief luft holen -
Einerseits: so ein schøner Ansatz, Papiermembran im Bass, eine Weiche mit nur 1x R und C und retrostyle von den Freunden aus meinem Nachbarort Moss, klasse!
Andererseits: die Membran ist schwer, sie bricht nach oben in hässlichen Partialschwingungen auf die keine Spule dämpft - hoert man dass den wirklich nicht? Und der grosse Hochtöner, der hat ja nicht so den Pegel im Präsenzbereich? Der kommt vom BMT, das sieht man auch der 60 grad Kurven an, wie der da schon bündelt.

Ich weiss, ich weiss, Kurven gucken hat nicht so viel mit hören zu tun, aber das hier sieht speziell aus. Udo, du lobst die Stimmwiedergabe einer Frau die ich hoch verehre, ich lese und gucke und bin zum ersten mal wo ich von eine neue Kreation von dir lese - perplex.
Ich hoffe das ich den Weg nach Dortmund mal in nächster Zeit schaffe, die Box ist auf der Liste derer die ich sehr gerne mal hören würde.

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