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Liebe Musikliebhaber,

auf dieser Webseite schreibt unser Experte Udo Wohlgemuth für Sie über die wichtigen Themen rund um den Lautsprecherbau, gibt nützliche Tipps und berät Sie bei Projekten.

Über Lautsprecherbau.de
Lautsprecherbau-Magazin 2012 > Ausgabe Oktober 2012 > Michaels BlueNote
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Sarah schrieb am 29. Oct 2012 um 23:12 Uhr

Wow Michael, das war aber mal ein langer, ausführlicher und interessanter Bericht! ...Und ich bin schon ein wenig neidisch auf dieses schicke Pärchen, auch wenn die BlueNote -preislich- einfach nicht für mich in Frage kommen ;) Ich hoffe du hast noch lange Spaß an den "Dingern" und bedanke mich für deinen tollen Baubericht! Die Vorfreude auf mein erstes Projekt wächst und wächst, Baubericht für Baubericht :)

Beste Grüße,
Sarah

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Matthias schrieb am 30. Oct 2012 um 06:57 Uhr

Hi Michael!

Ich denke, deine Einschätzung zum Bass ist irgendwo auch Eton-typisch.
Ein guter Freund von mir hat sich die Duetta gebaut, und ich konnte dort exakt das Gleiche feststellen: Bass nur da, wo auch wirklich einer sein soll. Das ist anfangs absolut ungewohnt, aber letztendlich die "richtigere" Musikwiedergabe.
Zum Thema Verstärker: Ich habe mir 2 Firstwatt F5- Monoblöcke selbstgebaut, und kann hier nur sagen: So, wie sich bei Lautsprechern DIY absolut rechnet, verhält es sich auch mit den Endstufen. Wenig Geld, viel Klang. (auch, wenn dort die Unterschiede mit Sicherheit geringer sind, als zwischen Lautsprechern...)
Viel Spass mit den Teilen, ich warte aktuell sehnsüchtig auf die Doppel 7-Bausätze von Onkel Udo :)))

Antwort
Andreas (BK) antwortete am 30. Oct 2012 um 13:58 Uhr

Hi Matthias,

ich lese grade das du F5 im Einsatz hast, wie bist du mit ihnen zufrieden wie sind sie von der Klangeigenschaft?
Ich beabsichtige moir auch welche zu bauen, habe sie aber noch nie live gehört.
Gruß


Antwort
Ba antwortete am 01. Nov 2012 um 18:47 Uhr

Hi Andreas!

Ich bin absolut zufrieden mit den beiden Mono's! es war echt einiges an Arbeit (zog sich fast ein Jahr, und um ehrlich zu sein, müsste noch der Lüfter rein) aber es wars wert.
Evtl. ist das 4x20 Zeichen LCD inkl. Microprozessoransteuerung jeweils in 2 schwarz eloxierten 10mm-Aluminiumtürmen übertrieben, aber Selbstbau soll ja auch Laune machen! ;))

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baerchen.aus.hl schrieb am 30. Oct 2012 um 08:51 Uhr

Hallo Michael,

schöne Boxen hast Du da gebaut.

Das sich Plattenkanten nach dem Lackieren abzeichnen können, ist ja ein bekanntes Problem. Aber das der Lack derart reißt ist imho doch etwas ungewöhnlich.

Das dies am Lack selber liegt, glaube ich nicht. Ich vemute eher, dass der Fehler vom Spachteln herrührt

Gruß
Volker

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Manfred schrieb am 30. Oct 2012 um 09:30 Uhr

ohje, die Aufstellung der Lautsprecher ist katastophal, da können die Bluenotes ja nicht mal im Ansatz zeigen was sie können. Hast Du keinen anderen Platz?

Antwort
Andre (Du) antwortete am 30. Oct 2012 um 10:30 Uhr

Hallo Michael,

du schreibst, die LS werden einseitig von der Sonne Beschienen... vielleicht liegt genau darin das Problem, weil sich das Material ungleichmäßig bewegt...

Ansonsten bin ich schon etwas neidisch auf die dir zur Verfügung stehenden Ressourcen, Azubis und so ... ;-)

Gruß
Andre


Antwort
Michael E. antwortete am 30. Oct 2012 um 12:30 Uhr

Hallo Manfred.

Inwiefern ist die Aufstellung denn katastrophal bzw. mit welchen Problemen habe ich dadurch Deiner Meinung nach zu kämpfen?

@André: Die Risse gibt es auch bei dem Lautsprecher, der nie Sonne sieht. Es ist tatsächlich nur an den Stellen, die gespachtelt wurden.

Gruß, Michael.


Antwort
Matthias (DA) antwortete am 30. Oct 2012 um 19:29 Uhr

Könnte mir vorstellen dass sie mit mehr Wandabstand und vor allem mehr Abstand zueinander eine schönere Bühne aufbauen würden. Inwiefern die Eckaufstellung den Bass überbrummt kannst nur Du testen - aber da denkst du ja schon über eine Bassfalle nach...

experimentiere doch einfach mal an nem Wochenende ein wenig rum - mal ganz ohne Rücksicht auf die Optik - nur aus Neugierde was es ausmacht. Und danach stellst Du sie wieder in die Ecke zurück - oder auch nicht

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Matthias (Da) schrieb am 30. Oct 2012 um 11:41 Uhr

Hey, ein alter Bekannter ;) schön von Dir zu lesen und viel Freude mit den Blaunoten!
Dank Dir auch für den ausführlichen Bericht zum Lacken und dem Stress damit...
Deine Lösung im Bassreflexrohr ist wunderschön geworden, Glückwunsch!
Und die Aufstellung... naja, vielleicht lässt sich da ja doch noch mal was machen? Aber besser ne Bluenote in der Ecke als ne Bulldogge perfekt ausgerichtet ;)

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Köder schrieb am 30. Oct 2012 um 16:58 Uhr

Hey Michael!

Toller Bericht mit viel Liebe zum Detail! Das BR-Rohr gefällt mir ebenfalls sehr gut. Eine echt gelungene Umsetzung die ich so auch noch nicht gesehen hab!

Well done!

Gruß, Köter

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Thomas schrieb am 30. Oct 2012 um 18:39 Uhr

Hallo Michael,
ein wirklich toller Bericht!!!!!
Auch ich war vor einigen Jahren bei Udo, als das Magazin noch etwas am wachsen war und hatte damals vor allem 3 Boxen verglichen:
- Duetta
- BlueNote und
- MiDu
Wie ich aus den Berichten hier immer wieder lese, ist wohl die MiDu bei Udo nicht mehr zugegen - schade.
Denn genau die Box währe vielleicht für Dich die Richtige!!!
Ich hatte damals beim Probehören die BlueNote im Vergleich zur Duetta und MiDu als eher "flach"im Bassbereich empfunden und habe mich Aufgrund der deutlich höheren Dynamik und Impulsivität im Pop-Rock -Bereich - trotz etwas weniger Tiefgang gegenüber der Duetta- für die MiDu entschieden, was ich nieeee bereut habe.
Gruß Thomas

Antwort
Matthias (DA) antwortete am 30. Oct 2012 um 19:26 Uhr

man keine Sorge, Midu update ist auf dem Weg -
Die ersten fangen schon an ihr Gehäuse zu bauen ;)


Antwort
Thomas antwortete am 30. Oct 2012 um 20:22 Uhr

?????


Antwort
Matthias (Da) antwortete am 31. Oct 2012 um 13:43 Uhr

"ist wohl die MiDu bei Udo nicht mehr zugegen"

darauf hab ich mich bezogen, und in nem anderen Post liest sich hier dass Udo an nem Update mit den neuen 8ern arbeitet. Da er die auch bauen und messen wird geh ich davon aus dass die dann bald auch wieder bei ihm steht zum anhören

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Dieter schrieb am 30. Oct 2012 um 20:26 Uhr

Hallo Michael,
wunderschöne Arbeit!
Dein Lackproblem wirst Du wohl Deiner Ungeduld ankreiden müssen: Zu viel Lack in zu kurzer Zeit übereinander, ohne ausreichende Zeit zum durch härten dazwischen ... dann passiert so etwas.
In Bezug auf die Aufstellung hast Du jedenfalls noch eine Menge Potential verschenkt, einmal durch die Positionierung und zum Zweiten durch Dein Regal, Stichwort: Mikrofonie!

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Waterdrinkingman schrieb am 30. Oct 2012 um 22:36 Uhr

Das konkret herauszufinden und abschließend zu beurteilen statt Dich kirre machen zu lassen, kostet Dich wahrscheinlich nur einen Nachmittag Zeit. Falls Du es nicht schon ohnehin ausprobiert hast, die Boxen anders aufzustellen und den Effekt zu verfolgen.

Aber so wie sich Dein Bericht liest, denke ich, gehst Du schon pragmatisch genug vor. Ich glaube nicht, dass Dir irgendwelche brandneuen Geheimtipps fehlen, sondern gehe davon aus, dass Du bereits eine optimale Lösung hast. Optimal, was Deine genauen Größen-/Budget-/Klangansprüche angeht.

Also: Viel Freude und Genuss bei Deinem Werk.
Wenn Dich große Langeweile packt, kannst Du jederzeit nochmals Lackieren und somit Risse und Stöße beseitigen. Vielleicht hast Du ja mal Bock auf eine andere Farbe oder auf Furnier. Dann kannst Du ran. Oder auch nicht.

Grüße!

Antwort
Michael E. antwortete am 31. Oct 2012 um 08:11 Uhr

Hallo Waterdrinkingman,

interessant, dass Du bisher der einzige bist, der mir zutraut, dass ich mit der Aufstellung experimentiert habe. Natürlich habe ich das! Udo hatte nämlich Bedenken ob der geplanten Aufstellung angemeldet, weshalb ich mich vorher mit dem Thema Raumakustik befasst habe. Und da habe ich nichts gefunden, was gegen die geplante Aufstellung spricht. Der Raum hat ein L:B:H-Verhältnis von 2,4:1,8:1. Zumindest in der Theorie spricht das schonmal dafür, dass es keine allzu stark ausgeprägten einzelnen Moden gibt. Mein Hörplatz befindet sich an einer Stelle, an der es keine störenden frühen Reflexionen gibt. Ich habe mit einem Schallpegelmessgerät am Hörplatz mit Testfrequenzen im 1/3 Oktavabstand getestet. Abweichungen waren natürlich vorhanden, aber im tolerierbaren Bereich, im meine etwa +/- 4 oder 5 dB. Das hört sich dramatischer an, als es ist. Wenn man sich an eine Stelle im Raum begibt, an der man eine Raummode hört, reden wir von +/- ca.15 dB!
Zum Test habe ich die Lautsprecher einmal 0,5 und einmal einen Meter von der aktuellen Position nach vorne bewegt und muss sagen, dass ich keine Verbesserung bemerkt habe, sondern eher eine Verschlechterung, was die Präzision im Bass anbelangt. Grundsätzlich sieht unser Wohnzimmer aus wie ein Wohnzimmer und nicht wie ein Tonstudio, was auch Zielvorgabe war. Für mich gibt es keinen Optimierungsbedarf.
Auch die Sache mit dem Lack ist zwar ein wenig ärgerlich, stört mich aber bisher nicht weiter, da es kaum sichtbar ist. Ich habe den Nachtrag nur geschrieben, weil ich Nachahmern die Enttäuschung ersparen möchte.

Gruß, Michael.


Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 31. Oct 2012 um 22:20 Uhr

Hallo Michael,
positiv sehe ich erst einmal, dass dir jeder Ratgeber zum besten Klang verhelfen möchte. In diversen Foren wird die Aufstellung als einzig wichtig für das Bassverhalten hochgejubelt, da ist es nicht verwunderlich, dass deine Positionierung der Boxen für verbesserungsfähig betrachtet wird. Dass du schon selbst damit herumprobiert hast, ist mir hinlänglich bekannt. Für deine Platzierung hast du im Gegensatz zu allen anderen mit eigenen Ohren den besten Kompromiss gefunden, das sollten die Kritiker auch anerkennen. Ich nenn das jetzt einfach einmal die Überlegenheit der Praxis gegenüber der Theorie ;)

Gruß Udo

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chaka schrieb am 31. Oct 2012 um 16:25 Uhr

"Bei diesem zweiten Termin, bei dem ich mein Augenmerk hauptsächlich auf die Basswiedergabe richtete, stellte ich fest, dass der Unterschied zwischen BlueNote und Duetta mit dem Musikmaterial, das mir zur Verfügung stand, so gut wie gar nicht auszumachen war."

Ich nehme an Ihr seid von der Blue Note auf die Duetta gewechselt. Gab es auch einen Wechsel zurück?

Von der Blue Note auf die Duetta fand ich auch nur einen geringen Unterschied.

Nach dem Wechsel von der Duetta zurüch auf die Blue Note war der Unterschied jedoch größer als gedacht.

Gehört hatten wir Pink Floyd "The Wall".

Zur Raumakustik:
Kauf Dir mal ein Paket Rockwool Sonorock (ca. 15€) im Baumarkt und stelle es in die Ecke hinter die Anlage.

Mich würde es wundern, wenn kein Unterschied vorhanden wäre.

Gruß Volker

Antwort
Michael E. antwortete am 05. Nov 2012 um 12:29 Uhr

Hallo Volker.

Gewechselt wurde von BlueNote auf Duetta, Dusty, Symphony 285, Minuetta und zurück, jede denkbare Kombination, 4 Stunden lang ohne Pause. Danach habe ich mich dann dazu entschieden, dass die BlueNote für mich das beste Gesamtpaket bietet. Selbst wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, würde ich diese Entscheidung auch heute nicht rückgängig machen wollen. Alles passt.
Die Sache mit der Bassfalle habe ich von Anfang an eingeplant. Es ist hinter dem Regal ein Hohlraum dafür reserviert. Bisher ist es allerdings tatsächlich so, dass es keinen Grund dafür gibt, weshalb ich es nicht umgesetzt habe.

Gruß, Michael.

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Stefan Müller schrieb am 02. Nov 2012 um 13:35 Uhr

Hallo Michael,
Die Boxen sind schön geworden, für mich ich Reinweiß auch der erste Vavorit, und evtl. die vordere Schallwand mit hellgrauem Granitefektlack überziehen, und das ganze dann mit Klarlack überziehen, was ich bei meinen machen werde. Was die Risse an den Seiten betrifft, könnte an der Spachtelmasse liegen, die sich vielleicht mit der Grundierfolie und dem Lack nicht ganz verträgt...? ist es die Moltospachtel für Holz..? damit hatte ich auch schon mal Ärger, lieber die Glasfaserspachtel nehmen aus dem KFZ Bereich, die macht Eigenbewegeungen mit, und verhindert Risse.
Ein Bekanter ist Lackierer, er sagt, es sei die Vorgrundierfolie auf dem MDF, lieber Roh MDF nehmen, da ist man sicher !
mfGr. Stefan.

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Stefan Müller schrieb am 02. Nov 2012 um 13:42 Uhr

Hallo Michael,
Habe eben in meinem Schreiben an Dich etwas vergessen zu erwähnen, es ist sehr häufig der Fall, dass scharfe Kanten bei Lackierungen auch zu Rissen neigen, genauso wie bei Silikonarbeiten an Fliesen, da reist auch das Silikon mit der Zeit auf. bei lackierten Boxen sind meistens die Kanten leicht gerundet, damit das nicht passiert, vielleicht machst Du Dir diese Arbeit nochmal, alles gut anschleifen, und nochmal eine etwas verdünnte Lackschicht überwalzen, aber erst alle Kanten leicht abrunden schaut auch noch besser aus.
mfGr. Stefan.

Antwort
Michael E. antwortete am 05. Nov 2012 um 12:20 Uhr

Hallo Stefan.

Es sind nur Stellen gerissen, die gespachtelt wurden. Ich meine, dass es tatsächlich Moltospachtel war, kann es aber nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Alle Kanten sind mit einem Radius von 6mm verrundet. Auf die Grundierfolie würde ich nicht mehr verzichten wollen, hier gab und gibt es keine Probleme.

Gruß, Michael.

Frage
Stefan Müller schrieb am 16. Nov 2012 um 19:39 Uhr

Hallo Michael,
Ich habe letztens schon öfters gehört, dass die Dinge von Molto Probleme bei anderen auch gemacht hatten, z.B. Risse, anscheinend verträgt sich das Zeug von Molto nicht gut mit anderen Produkten, hätte fast auch schon eine Molto-Grundierung gekauft, aber das habe ich dann lieber gelassen, lieber alles von einem hersteller, da ist man dann sicher das es auch klappt. Naja, dann wirste wohl irgentwann nochmal das Zeug runter schleifen müssen, ist zwar wieder Dreckarbeit und Mühe, aber das Endergebnis wird Dich dann erfreuen.
Gr. Stefan.

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