Eher war es zufällig, aber tatsächlich geschah es zur Weihnachtszeit, dass wir von einem Engel nicht wirklich aus blauem Himmel beschert wurden. Er legte uns ein Aktiv-Modul mit digitalem Soundprozessor unter den Baum, auf das wir schon lange gewartet hatten, weil es uns in unserer Produktpalette ganz besonders fehlte. Naja, geschenkt war das WAM 300 DSP nun nicht, allein schon die Kosten für die CE-Prüfung schlugen dabei ganz ordentlich zu Buche. Doch ohne die vorgeschriebene Zertifizierung sollte man innerhalb der EU keine Gerätschaften anbieten. Ein nur aufgedrucktes "CE" reichte uns nicht aus. Dass trotzdem ein Modul mit Schaltnetzteil und von uns nachgemessenen 270 Watt Leistung, Fernbedienung und Software-Steuerung für unter 250 Euro hier ankam, ist aber sicher ein triftiger Grund sich zu freuen. Endlich ist uns der direkte Weg ins heimische Kinofundament nicht mehr mit Hindernissen in Form von Fremdprodukten verstellt. Der erste Profiteur der neuen Zeit ist unser SB-Theater, dessen Subwoofer wir nun dank vielfältiger Anpassungen sowohl in der gewohnten 75 Liter großen Reflexkiste, aber auch in platzsparenden 35 geschlossenen Litern anbieten können. Diese Subwoofer helfen uns im Gegenzug bereitwillig, die Funktionen des WAM 300 DSP ein wenig zu erklären.
Nicht allzu viel Zeit wollen wir damit verlieren, den Aufbau des SB 29 Sub in Reflex-Version zu erläutern, das ist bereits ausführlich im Bericht in Ausgabe 1/ 2010 geschehen. Dort findet der nachbauwillige Leser den Bauplan und die Sketchup-Datei zum Herunterladen. Eigentlich auch nicht der langen Rede wert ist der geschlossene Kasten, den wir mittels Gewalt und Handkreissäge aus den oberen 36 Zentimetern des alten Konstruktes und einem neuen Bodenbrett aus schwarzem MDF generierten. Gezeichnet haben wir ihn dennoch in Sketchup, hier ist er als Zip-Datei herunter ladbar.


Zum Aufbau der Gehäuse liefern wir dieses Mal keine Bilder, einerseits gab es die schon zur Reflex-Variante, andererseits ist das geschlossene Häuschen kaum den immensen Lohn des Fotographen wert. Zur Ansicht freigegeben haben wir sie dennoch, man möchte ja wissen, was man sich in die Wohnung stellen soll.
Wer das WAM 300 DSP in den Subwoofer einbaut, muss dafür nicht mehr als einen passenden Ausschnitt von 23 x 18 cm ohne jeglichen Hinterbau aussägen. Alle nach außen führenden Anschlüsse sind perfekt abgedichtet, auch rund um die Metallplatte ist lückenlos eine breite Gummidichtung aufgeklebt. Da wir gern zwei Subwoofer nutzen - der Grund liegt nicht im kaufmännisch interessanten Mehrpreis - haben wir das Modul in einen eigenen Kasten gesteckt, der hinten eine Biwiring-Dose und vorn einen Schlitz für das Infrarot-Auge besitzt.
Ein ausführliches PDF hilft bei der Software-Installation und gib Auskunft über die Bedienung und Ausstattung des WAM 300 DSP. Mit einem Links-Klick ist es blitzschnell auf deinem Rechner und wir müssen uns und die Leser an dieser Stelle nicht mit weiteren Produktvorstellungen auf Hochglanzpapier quälen. Besonders hinweisen wollen wir jedoch auf das nicht weiter erklärte Feature des abschaltbaren Tiefpassfilters für den Einsatz in Verbindung mit einem AVR mit regelbarem LFE-Ausgang, was aus dem Plate-Amp fast schon eine Monoendstufe mit DSP-Bassmanagement macht. Als fernsteuerbarer Mono-Vollverstärker mit individueller Raumanpassung für Boxen mit passiver Weiche taugt der kleine Amp totzdem nicht, denn bei 2kHz trennt ein steilflankiges Filter alle nachfolgenden Obertöne vom Ohr.
Kommen wir nun zum Sinn des Lebens, äh Berichts, in dem wir uns mit der Handhabung der Software und deren Auswirkungen auf unseren Subwoofer befassen. Zunächst sehen wir uns das Programmfenster einmal genauer an, das uns vom Bildschirm anschaut, nachdem wir die Software installiert und gestartet haben.
Ganz oben finden wir eine Befehlsleiste, die eigentlich nur aus "Datei" besteht, wohinter die Begriffe Load, Save, Write und Exit stecken. Über Link wird das Modul gesucht, das vorweg per mitgeliefertem USB-Kabel mit dem PC verbunden wurde. Andernfalls steht unten "Device not found". Help bietet lediglich die Info, welche Version man auf dem Rechner hat.
Auch nur Info, diesmal aber mit Gehalt befindet sich unter der Leiste. Ist der Subsonic-Filter geschaltet, fällt die rote Kurve unten dort ab, wo der mittlere Schieberegler es will. Der Einstellbereich liegt zwischen 16 und 40 Hz. Oben regelt der rechte Schieber die Trennfrequenz zwischen 40 und 160 Hz, unter ihm kann die Flankensteilheit von 12 und 36 dB/ Oktave gewählt werden. Ein Klick auf LFE schaltet die Trennung ganz ab. Den Pegel gibt der linke Fader vor, er reicht von -26 bis 0 dB. Wie es sich gehört, kann die Phasenlage in 45-Grad-Schritten bis 315 Grad verschoben werden. Hiermit ist eine perfekte Anpassung an die Satelliten auch ohne Messsystem möglich. Die Abschaltzeit kann der User vorgeben, der Night-Mode reduziert den Basspegel sehr zum Ärger der bereits ins Bett geschickten Kinder. Diese Voreinstellungen können jederzeit per Software auf die eigenen Bedürfnisse oder die der mitspielenden Satelliten geändert werden und haben immer den gleichen Einfluss auf die Equalizer-Funktionen, die unten für verschiedene Modi zu finden sind. In neun Frequenzbändern ändert sich der Pegel unterschiedlich je nach eingestelltem Programm. Musik braucht halt andere Betonungen als Heimkino. Speichern und wieder herstellen kann man sie durch Klick auf mem1 bis mem3, die Werksvorgaben kennt "default". Einen schnellen Überblick über die vorgegebenen Programme geben die folgenden Bilder.
Betrachten wir zunächst die Einstellung "defeat", die alle Regler auf Null stellt, in den Grenzen 16 bis 80 Hz bei 24 dB Flankensteilheit und ihre Auswirkungen auf den SB 29 CB, dem geschlossenen 35 Liter Subwoofer:

In der Einstellung "music" wird untenrum mehr Pegel gegeben, oben etwas reduziert:

Heimkino verlangt nach Druck, der durch Betonung von 40 bis 60 Hz erreicht wird:

Für gesteigerte Dynamik ist die nächste Vorgabe eingestellt:

Wer viel Bass haben will, ist mit "impact" passend bedient:

Gut zu erkennen ist die hervorragende Umsetzung der Vorgaben durch die Software auf die Box in Pegel und Frequenz. Anders als bei den meisten Sub-Modulen gewoht wird exakt das wiedergegeben, was vom Hersteller vorweg eingestellt wurde. Zum Vergleich hier noch einmal alle Frequenzgänge auf einen Blick:
Die fünf festen Programm-Einstellungen können nicht verändert und somit nicht auf einen speziellen Subwoofer abgestimmt werden. Schade, wäre jetzt die abwinkende Rede, doch schon entdecken wir auf der Fernbedienung und in der Software noch den Punkt "user". Also gibt es ihn doch, den Speicherplatz für individuelle Vorgaben, die auf Raum und Hörgeschmack anzupassen sind. Ideal hierfür ist natürlich ein vorhandenes Messsystem, mit dem dem Frequenzgang eines beliebigen Basswürfels oder -quaders gerade gezogen werden kann. Leider ist das in den meisten Haushalten nicht vorhanden. Daher werden wir für unsere Bauvorschläge Einstellungen testen, die als Basis für eigene Experimente dienen können. Variationen sind jederzeit möglich und müssen sich nicht nur auf die obere Abteilung des Programmfensters beziehen, wo für große Satelliten beispielsweise 50 bis 60 Hz als obere Trennung oder für keine Subwoofer 30 Hz als untere Grenze festgelegt werden dürfen.
Wie in den meisten Fällen üblich haben wir die "user"-Grenzen mit 16 und 80 Hz festgelegt und zunächst einmal den kleinen SB 28 CB zum Großbass aufgeblasen. Verzichtet haben wir darauf, Effekthascherei zu betreiben. Das Ziel war ein linearer Frequenzgang mit -3dB-Punkt bei 30 Hz, der zum Musikhören mit den ebenfalls geschlossenen SB 15 Front bestimmt ist.

Natürlich stellt der SB 29 CB auch eine wunderbare Ergänzung für die SB 18 dar, wenn sie im Heimkino genutzt werden. Dann sollte die Trennfrequenz auf 50 Hz gelegt werden.
Wer die SB 36 mit einem Subwoofer erweitern will, kommt besser mit dem größeren Reflexgehäuse zurecht. Das haben wir natürlich auch am WAM 300 DSP angeschlossen und gemessen.

Nicht dokumentiert haben wir die obere Trennug bei 50 Hz oder sogar noch darunter, die auch für den Einsatz mit der SB 36 sinnvoll ist. Allerdings kann auch das Reflexrohr verschlossen und die Satelliten per AVR bei 80 Hz gekappt werden, wofür die gezeigte Einstellung passt. Wir haben aber auch eher ungewöhnliche Trennungen bei 120 (24dB) und 150 Hz (36dB) mit 25 Hz Subsonic durchgemessen und schöne Frequenzgänge erhalten.



Mit diesen Vorgaben kann auch ein Breitbänder wie der AX-08 im geschlossenen 20 Liter-Gehäuse mit dem nötigen Bassfundament untermauert werden.
Nachdem wir nun wissen, was alles mit dem DSP möglich ist, wollen wir nicht vergessen, dass es auch vom PC zum WAM transferiert werden muss. Diesen Vorgang haben wir auch bildmäßig festgehalten.
Zunächst werden die Faderstellungen im Memory (hier ist es mem3) gespeichert und in einem Ordner gesichert.



Um die Datei auf das Modul zu übertragen, muss sie erst wieder geladen werden. Sie befindet sich im Verzeichnis WAM 300, wo ich sie zuvor abgespeichert hatte. Dort können beliebig viele Vorgaben abgelegt werdeen, die zum besseren Auffinden mit einem aussagekräftigeren Namen als mem1 bis 3 benannt werden sollten. Wer mehrere unterschiedliche Subwoofer nutzt - mir ist zwar niemand bekannt, aber warum soll ich es ausschließen - könnte für sie der Übersicht wegen sogar eigene Ordner anlegen.
Die Übertragung wird mit "Write" gestartet und von der Software bestätigt. Dabei stimmen die Faderstellungen nicht mit der realen Datei überein.

Auf manchen Rechnern wird über die Bestätigung ein "Connect failed" eingeblendet, weil die Verbindung zum Modul nach der Übertragung unterbrochen wird. Anfangs haben wir uns davon ebenso wie von der Faderanzeige irritieren lassen, doch die neu eingeladenen Daten und die gemessenen Kurven stimmten. Das USB-Kabel muss vom Verstärker abgezogen werden, wenn es die Daten empfangen hat.
Relativ leicht ist es noch, den richtigen Pegel für den Subwoofer einzustellen, zumal das auch nachträglich per Fernbedienung korrigierbar ist. Ein besonderes Kapitel ist die korrekte Phasenlage zwischen Subwoofer und Satellit, die nicht nur vom Anstand der Boxen zueinander abhängt. Ohne Messgerät ist diese Einstellung nach Gehör und eigener Vorliebe schwieriger, aber trotzdem leicht machbar. Dazu wird zunächst der Pegel abgeglichen und dann die Phase um 180 Grad gedreht. Ausgehend vom gleichmäßigeren Bassverhalten erfolgt die restliche Feinabstimmung über die 45-Grad-Schritte. Sicherlich bleiben am Ende noch kleine Fehler in der Abstimmung per Ohr messbar, doch das Ergebnis ist spätestens nach ein paar Tagen des Probieren nah am Ideal für den Raum und den eigenen Geschmack. Auch uns bleibt noch genug Arbeit, denn auf Aktivierung mit dem WAM 300 DSP warten noch viele andere Bässe, zu denen teils auch noch die Satelliten erfunden werden wollen.
Udo Wohlgemuth
Zur Bestellung bei Intertechnik:
SB 29 SUB-CB
SB 29 SUB-BR
WAM 300 DSP
Zur Bestllung bei Acoustic Design Wohlgemuth
SB 29 CB-SUB
SB 29 BR-SUB
WAM 300 DSP
Wie geil ist das denn :)
Sag mal Udo kann ich die Geschlossene Variante mit den Duetta Top Lights kombinieren ?
Hallo Fabian,
kombinieren kannst du den Sub mit allen beliebigen Satelliten. Er passt aber besser zu den SB-Bausätzen. Deshalb schrieb ich zum Schluss:
"Auch uns bleibt noch genug Arbeit, denn auf Aktivierung mit dem WAM 300 DSP warten noch viele andere Bässe..."
Für die Duetta Top ist der geplante Subwoofer mit einem 8-Zöller in Doppelausführung oder einer mit dem 11er oder 12er in relativ kleinem, geschlossenem Volumen denkbar.
Das sind ja schon drei Subwoofer, wir haben aber noch diverse Seas, Excel, Dayton, noch mehr SBAcoustics und alle, die ich jetzt vergessen habe, zu bauen. Ich glaub, ich führe endlich die Neuntage-Woche oder besser den 36-Stunden-Tag ein. Hab ich da nicht auch noch was von neuen Satelliten geschrieben?
Gruß Udo
Gruß Udo
Wenn wir schon bei Heimkino sind. Was eignet sich dafür besser? Die Duetta (idealerweise an einem eigenen Röhrenverstärker über Cinch am AV-Reciver) oder die Duetta Top plus den zukünftigen Eton Subwoofer mit dem WAM 300 DSP? Die Duetta Top gibt es dich auch in einer 40l Version. Ist die Variante in Kombi mit einem Subwoofer besser oder schlechter geeignet?
Hallo Michael,
mir ist jetzt schon schwindelig beim Gedanken, Duetta mittels Röhre an einen AVR zu packen, der als Vorverstärker genutzt wird. Ähnlich geht es mir, wenn ich mir die Standversion der Duetta Top mit einem Subwoofer ergänzt vorstelle.
Gruß Udo
Hallo Udo
Schwindelig? Wieso das denn?
Ich denke, eine Kombi mit der Duetta an z.B. der destiny experience mit KT88 Röhren, an der die Zuspieler wie der CD Player direkt angeschlossen sind, für Musik ganz gut. Die Duettas bleiben an der Röhre und bekommen vom AVR über den Preout für Frontlautsprecher ihr Signal bei Filmen. Sollte der Bass fürs Heimkino immer noch zu knapp sein, dann kann ich einen der zukünftigen Eton Subwoofer dazustellen.
Oder spricht etwas gegen diese Kombination?
Hallo Michael,
Duetta, Röhre und Musik, das passt. Duetta, Röhre, versorgt über einen AVR und Heimkino ist wie Porsche in der Fußgängerzone.
Gruß Udo
Hallo Udo, Danke für die Einschätzung. Beim Porsche in der Fußgängerzone kommen eher die Fußgänger zu Schaden, also die Nachbarn ;-)
Welche Kombination für Musik und Heimkino würdest du denn dann empfehlen?
Hallo Michael,
wozu passt denn wohl der SB 29 Sub, von dem an dieser Stelle der Rede ist? Damit es nicht so schwer zu erraten ist: Folge dem Link im zweiten Abschnitt.
Gruß Udo
Ahh... Ich verstehe. Die Duetta ist fürs Heimkino oversized.
Na sowas. Jetzt habe ich seit 2 Jahren die 70 Liter Gehäuse im Wohnzimmer stehen und erfahre jetzt, dass es auch mit 35 geht. ;-)
Läßt sich die geschlossene Variante vernünftig mit der SB 30 kombinieren?
Hallo Fossi,
es kommt auf die Raumgröße und den Pegel an, der mit wieviel Tiefe erreicht werden soll. Die Reflexversion hat unten mehr Reserven, weil die Anhebung viel geringer ausfällt.
Gruß Udo
Würde das aktiv dsp modul auch zwei parralel geschaltete sb29 verkraften? Spiele mit dem gedanken mit jeweils einen sb29 unter die sb18 zu stellen :)
"Da wir gern zwei Subwoofer nutzen - der Grund liegt nicht im kaufmännisch interessanten Mehrpreis - haben wir das Modul in einen eigenen Kasten gesteckt, der hinten eine Biwiring-Dose und vorn einen Schlitz für das Infrarot-Auge besitzt."
Warum parallel schalten? Hat doch zwei Ausgänge für Subs
Der Holzkasten hat eine Biwiring-dose. Das heisst ja noch lange nicht, dass das aktiv Modul auch zwei Ausgänge besitzt. Ich schätze mal eher, dass einfach die beiden Biwiringanschlüsse intern parralel geschaltet sind. In der Dokumentation zu dem Modul findet man darauf auch keinen hinweis. Nur das es bei 4Ohm 250watt abgibt.
Die Sache ist, dass ein SB29 6Ohm nominal hat und ca 4Ohm gemessen. Zwei parralel heisst dann 2Ohm gemessen. Das kann halt nicht jedes aktiv Modul ohne weiteres.
Hallo Chris,
auf der sicheren Seite bist du natürlich mit Hintereinanderschaltung der Subs. Den Parallelbetrieb habe ich nicht getestet. Bei ihm liegt das Impedanz-Minimum bei 2,6 Ohm. Wegen seines Hitzeschutzes und der Kurzschlussfestigkeit hätte ich dabei auch keine großen Sorgen um das Modul, es könnte bei sehr hohem Pegel aber abschalten. Trotzdem würde ich mich darauf nur einlassen, wenn Intertechnik und der Hersteller nicken. Im Serienbetrieb liegt der Maximalpegel zwar niedriger, wird aber immer noch gesundheitsschädlich sein ;)
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich weiß ja, dass Du allgemein kein Fan von Subwoofern bist - umsomehr, wenn sie allein stehen!!
Um so mehr freut es mich, das Du Dich auch diesem Thema öffnest,
Als Nachbauer der MiDus, Doppel5 und BlueSmal wirklet in meinem Heimkino immer noch ein Yamaha YST800.
Das ist das einzige "Nicht-Udo-Element", was ich gerne - natürlich vorzugsweise mit einem Eton-Chassi- ausbauen würde.
Also -immer zu Udo!!!
Hallo Thomas,
da fast jeder Heimkino-Fan einen Subwoofer haben will, verschließe ich mich diesem Wunsch nicht. Nun haben wir ein potentes Modul, das ich auch in Verbindung mit einem oder zwei Eton-Chassis verwenden kann. Filme, die das brauchen, werden ich mir allerdings auch damit nicht ansehen ;)
Gruß Udo
Hallo,
ich habe eine Frage zum WAM 300 DSP.
Auf den Bildern sehe ich 2 Eingänge (L u. R).
Hat das Modul ein oder zwei Ausgänge?
Gruß Matthias
Guten Morgen ,
Das Aktivmodul hat 1 Ausgang und generiert intern das Subwoofer Monosignal aus L+R .
Bei Nutzung der LFE Funktion über Cinch (Low Level Eingang ) wird am Eingang des Moduls ein Y-Cinchkabel verwendet.
Gruß
Patrick
Hallo Udo & Intertechnik!
Mal wieder ein interessantes Stück Technik das Ihr hier vorstellt - Klasse! ;)
Werden denn bei zukünftigen Bauvorschlägen mit dem DSP-Modul immer Messungen angehängt so wie Ihr es hier bei der geschlossenen Variante des SB29 gemacht habt? Das wäre zumindest sehr hilfreich um den Test im eigenen Raum Sinnvoll beginnen zu können. Hat halt nicht jeder ein Messmikro zu Haus! ;)
Wie würdest du ohne Messequipment vorgehen Udo? Test CD mit Sinussignalen in 5Hz Schritten in den Player und so lange "Equalizen" bis alle Frequenzen annähernd gleich laut wiedergegeben werden?
Puh... da kommt man auf Gedanken...
Liegt vielleicht auch schon ein "Big-Bang-Bauvorschlag" in deiner berühmten Schublade? So mit nem SB34, oder gar 42?
Viele Grüße,
Köter
Hallo Köter,
auch für die nachfolgenden Subwoofer (natürlich auch mit weiteren SBAcoustics-Chassis) werden wir natürlich die User-Einstellungen veröffentlichen. Damit hat man schon eine gute Ausgangslage für eigene Anpassungen. Die kann man dann mittels Testsignal oder per Ohr durchführen.
Gruß Udo
Perfekt!
Freu mich schon auf die neuesten Kreationen!
Grüße
Hallo,
kann ich damit Sats von Bass-Frequenzen befreien. Das Bild der Community zeigt ein Schema, wie ich Sub und Sats an das Modul anbinde. Ich kann aber nirgends finden, dass ich Highlevel und Lowlevel einstellen kann, oder? Wenn ja, dann fände ich das Teil sehr interessant!
Viele Grüße
Hallo Udo,
sieh dir das Bild noch einmal genau an. Die Leitung zu den Satelliten führt in die High-Level-Anschlüsse und ist nur durchgeschliffen. Eine Hochpass-Filterung der Satelliten ist nicht eingebaut.
Gruß Udo
Hallo Subwooferfreunde
Mein Mystery HP18 und das WAM 300 DSP haben gestern "geheiratet",es bedarf auch nicht vieler Worte um zu sagen das sie beide sich gesucht und gefunden haben.
Hatte das Problem mit den sogenannten Raummoden,aber im laufenden Betrieb habe ich die Phase geändert und konnte den mystery im Wohnzimmer dort aufstellen ,welcher Platz eigentlich für ihn vorgesehen war.Da ich das Gehäuse des Mystery HP18 in Weiss lackiert hatte,und die nicht gerade kleinen Abmaße erinnerte es mich beim Anblick immer an den Wäschetrockner im Keller:-)aber das ist jetzt Geschichte.
Da ich kein Schwabbelwoofer haben wollte regelte ich im laufenden Betrieb ohne Messmikrofon Frequenz und etc, und war vom trocknen kurzen sauberen druckvollen Klang überwältigt.
Sehr zum Leidwesen meiner Mitbewohner:-)
Ich würde jetzt behaupten mit diesem modul konnte man aus einem Panda ein Porsche machen!!!!!
Ich musste mal wieder feststellen beim Udo kannst du ohne Reue blind einkaufen.
Gruß Ralf
Hallo Ralf, würde mich interessieren wie das aussieht. Kannst Du zwei Bilder in der Community hochladen. Gruß.
Hallo Udo,
Du schriebst meine ich, dass mit dem WAM auch an eine Aktivierung von 2 8'er chassis denkbar ist. Gäbe das denn überhaupt die mögliche Trennfrequenz des Moduls her? Es wird doch z.B. selbst bei der Midu erst zwischen 400 und 500 Hz getrennt.
Gruß
Alex
Hallo Alex,
die MiDu ist eine klassische Dreiwege-Box und keine Sub-Sat-Kombination, für die das Wam 300 DSP entwickelt wurde. Dessen höchste Trennfrequenz liegt bei 160 Hz.
Gruß Udo
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