Traditionen muss man pflegen, sagte man sich bei Eton, wo schon lange eigene Bauvorschläge auf der Web-Site präsentiert werden. Das gilt ganz besonders, wenn man eine Menge neuer Chassis gefertigt hat, deren weltweiter Absatz gefördert werden soll. Bausätze sind dabei das Salz in der Suppe, denn erst sie bieten die praxisgerechte Anwendung dafür an. Glücklich schätzen darf man sich in Neu-Ulm, weil man einen Philipp Vavron in den eigenen Reihen hat, der nicht nur für die Konstruktion von exzellenten Treibern bekannt ist. Seine vor mehr als zehn Jahren bei K+T vorgestellten Bauvorschläge, die seinerzeit unter dem Namen Acoustic Real vertrieben wurden, haben einen beträchtlichen Teil zu meiner eigenen Weiterentwicklung beigetragen, denn sie zeigten mir eindrücklich, wie Lautsprecher klingen müssen. Damals wurde ich vom "Eton-Sound" gepackt, der mich bis heute nicht mehr losgelassen hat. Philipp war auch der Vater der Bausätze auf der Eton-Seite, die nach vielen Jahren jedoch nicht mehr gerade aktuell waren und dringend der Erneuerung bedurften. Doch wie es bei wirklichen Könnern allzu oft der Fall ist, kann auch ein Philipp Vavron nicht an allen Ecken anpacken, wo er gebraucht wird. Auch sein Tag hat nicht mehr als 24 Stunden und nachts muss er dann noch schlafen. Also suchte man in Beuteschwaben der Not gehorchend nach jemandem, der ihn von dieser Bausatz-Entwicklung entlasten kann und halbwegs ordentliche Ergebnisse abzuliefern im Stande ist. Sieht man sich einmal genauer auf dem Markt des Selbstbaus um, wird man kaum zwei Hände brauchen, um alle mögliche Kandidaten zu zählen. Trotzdem war ich in gewisser Weise stolz, dass Rainer Kröner, umsichtiger Geschäftsführer der LPG, gerade mich mit dieser Aufgabe betrauen wollte.
So saßen wir nach einem kurzen Telefongespräch nur wenige Tage später zu dritt im Neu-Ulmer Beratungszimmer, wo ganz zufällig schon ein paar Chassis ganz sicher ohne jedwede Absicht ihre Verpackungen verlassen hatten. "Seit wann kauft Eton fremde Produkte ein?" fragte ich etwas befremdet, weil dort zwei kaum 10 cm kleine Winzlingen mit keramischen Membranen auf dem Tisch herumlagen. Eton 3-400/A8/25MG stand auf dem Karton (auf dem Chassis selbst steht noch 3-401, woran der Etikettendrucker schuld war, Änderung ist schon in Schicht), was die Zwerge dann doch als hauseigen brandmarkte. Aluminium-Träger unter der 25 mm messenden Schwingspule, 8 Ohm und Magnesium-Membran verriet es mir zudem. Den Neodymmagnet mit Polkern-Bohrung und die vielen Lüftungsöffnungen unter der hochgelegten Zentrierung konnte ich selbst erkennen. Ein paar weitere Features wie beidseitige Beschichtung der Membran mit Keronite bei trotzdem gerade nur 3,3 Gramm Gewicht erklärte mir Philipp ebenso wie die 55 mm Ringdurchmesser bei 3 mm Höhe des Magneten und die 7 mm Wickelhöhe bei 4 mm Polplattenstärke. Dieser Mitteltöner sollte die Grundlage einer neuen Box werden, in der er möglicherweise mit einem der neuen Achtzoll-Bässe gepaart werden sollte. Gesetzt war auf jeden Fall schon der 26 HD 1 als Hochtöner, jeder andere hätte einen größeren Durchmesser als der weiße "Riese" gehabt, den wir wegen des angestrebten Pegels von grob 85 dB nach Beschaltung mit Weiche und Trennung um 200 Hz im Doppelpack zu nutzen gedachten. So ist er auch verpackt und soviel sei vorweg verraten: Dank geringer Serienstreuung kann man die beiden 3-400 auch ohne zusätzliche Selektion als Zwillinge bezeichnen. Als ich abends wieder im Auto saß, begleiteten mich einige neue Chassis, die zu dem Zeitpunkt die Welt noch gar nicht kannte, und ich hatte ein paar Stunden Zeit, mich mit dem Gedanken anzufreunden, mit diesem Entwicklungsauftrag zugleich eine große Herausforderung angenommen zu haben.
Zuhause angekommen ließ ich die mitgebrachten Chassis erst einmal 24 Stunden "älter" werden, wobei sie mit einem Sinuston von 10 Hz und 5 Volt heftig in Bewegung gehalten wurden. Das ist nötig, um die mechanischen Teile der Treiber so geschmeidig zu machen, wie sie es nach einer "normalen" Spieldauer von 100 oder mehr Stunden freiwillig werden. Nach dieser Zeit bleiben die Parameter für die Lebensdauer des Chassis in konstanten Relationen und das daraus berechnete Gehäuse passt. Nach dem Einwackeln wurde der 3-400 zunächst auf meine Messwand geschraubt, um die üblichen Diagramme zu erstellen. Aus der Impedanzmessung wurden seine Parameter errechnet. Für interessierte Selbstentwickler und Simulationsprogrammbediener stellen wir die Daten wieder als Zip-Datei zur Verfügung.
3-400/A8/25MG
Artikelnummer: 1381316
Paarpreis: 192,80 Euro
Messungen als Zip-Datei
Ausstattung:
| Membran: | Magnesium, Keronite beschichtet | Polplattendicke | 4 | mm |
| Sicke | Gummi | Wickelhöhe | 7 | mm |
| Korb | Druckguss | Magnetdurchmesser | 55 | mm |
| Polkernbohrung | ja | Befestigungsbohrungen | 6 | |
| Zentrierung | Topfspinne, hinterlüftet | Außendurchmesser | 4 | mm |
| magnetische Schirmung | ja | Einbaudurchmesser | 77 | mm |
| Schwingspule | 25 mm | Einbautiefe | 37,5 | mm |
| Träger | Aluminium | Frästiefe | 4 | mm |
Parameter:
| Fs | 106 | Hz | Mms | 3,3 | Gramm |
| Diameter | 66 | mm | BL | 5,03 | Tm |
| ZMax | 37,6 | Ohm | VAS | 1,1 | Liter |
| Re | 6 | Ohm | dBSPL | 86,1 | dB/1w/1m |
| Rms | 0,80 | kg/s | L1kHz | 0,06 | mH |
| Qms | 2,74 | L10kHz | 0,05 | mH | |
| Qes | 0,52 | SD | 34 | cm² | |
| Qts | 0,44 | MMD | 3,2 | Gramm | |
| Cms | 0,68 | mm/N | Zmin | 7,0 | Ohm |
Messdiagramme:
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° |
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| Klirr für 90 dB | Sprungantwort | Wasserfall |
Natürlich habe ich das gleiche Procedere auch für den 8-502 durchgezogen, der mittlerweile den 8-800 in der BlueNote abgelöst hat und als Mitspieler geplant war. Bis dahin gab es keine Argumente, die gegen ihn sprachen. Dass seine Daten dennoch nicht hier stehen, hat seine guten Gründe. Er wollte 65 Liter, die bekam er in meinem schnell aufgebauten Testgehäuse. Die beiden 3-400 gaben sich mit gemeinsamen 3 Litern zufrieden und nahmen den einsamen Hochtöner liebevoll in ihre Mitte. Vor jeder Weichenentwicklung messe ich die Chassis in der Box, um die Trennfrequenzen und eventuelle Störungen durch die Gehäusegeometrie zu entdecken. Was mir die beiden Mitteltöner zeigten, war aller Ehren wert und schmiegte sich eng an die 90 dB-Linie, erwartet hatte ich eher 87dB unterhalb von 1kHz. Der Bass konnte da nicht mithalten und begnügte sich im relevanten Bereich mit 84 dB. Es gab drei Wege, die Pegel beider Zweige anzugleichen. Einen Vorwiderstand wollte ich nicht nutzen und nur einen statt zwei 3-Zöller einzubauen, widersprach der gemeinsamen Planung. Also blieb nur die Verdopplung des Basses, doch oh graus, dann brauchte ich 130 Liter für jede Box. Um das Ganze vor Augen zu bekommen, malte ich mir die Gehäuse in Sketchup und 3D und fand das Design mit den großen Bässen und den kleinen Mitteltönern optisch so daneben, dass ich erst gar nicht weiter über diese Lösung nachdachte.
Kleinere Bässe? Zwei der neuen 17er hatte ich doch schon in der Phase/ Dusty 34 erfolgreich verbastelt. Dort überzeugten sie auch ohne Mitteltöner, was für diese Chassisgröße eine normale Pflichtaufgabe ist. Und trotzdem, wie sollte ich anders der misslichen Lage entrinnen? Hilfe fand ich zusätzlich bei Philipp Vavron, der mir von seiner kleinen Konstruktion mit 17er und 26 HD 1 erzählte, wo dem BMT nur um die 15 Liter zugestanden wurden, ein Volumen, das auch LSPCad für ausreichend hielt. Auch auf dem Bildschirm-Papier sah das Ganze sehr ansehbar aus, obwohl mit immerhin fünf Chassis und zusätzlichem Reflexrohr nicht gerade wenig Elemente auf der Front ihre Heimat fanden. Die gelungene Optik zerstreute meine leichten Bauchschmerzen beim Gedanken an den Einsatz von Mitteltönern in Verbindung mit zwei 7-Zöllern. Verlieren konnte ich nichts, im Lager hatte ich noch ein paar 7-302 und 7-300, die beide für den Einsatz in der Eton-Box in Frage kamen. Und warum sollte es den Mitten nicht guttun, aus einem extra dafür vorgesehenen Spezialisten abgegeben zu werden, statt im Basstakt moduliert zu werden?
Also kaufte ich schnell neues Holz ein. Damit ich nicht lang über die Oberflächengestaltung nachdenken musste, nahm ich schon wieder schwarzes MDF für die eingerahmten und Buchenleimholz für die Seitenwände. Wie schon bei der Excel 22 DXT ließ ich mir die MDF-Platten um 8 mm breiter zuschneiden und zog rund um die Leimholzplatten eine Falz mit 4 mm Tiefe. Vor dem Zusammenbau fräste ich die Schallwand und dabei bediente ich die Foto-Kamera. Heraus kamen am Ende zwei schöne Gehäuse und ein paar Bilder, die das Kleben zeigen. Damit diesmal niemand etwas verpasst, wenn er die Fotos nicht anklickt, habe ich auf die üblichen, untergelegten Texte verzichtet.
Der Bauplan ist für Sketchup-User hier hinterlegt, alle anderen müssen mit der einfachen Zeichnung auskommen. In der Holzliste sind 22 mm MDF als Baumaterial angegeben. Für die durchgefärbten MDF-Platten und das Buchenleimholz muss sie auf 19 mm Stärke umgerechnet werden.

Die Holzplatten durften sich über Nacht aneinander gewöhnen und als sie sich dann gegenseitig innig festhielten, konnte ich die Schleif- und Lackierarbeiten ausführen. Drei Beutel Sonofil verteilte ich gleichmäßig in jeder Box, steckte ein HP 70 BR in das unterste Loch und konnte nun die Chassis anschrauben, die ich zuvor an Kabel lötete, die durch die Reflexröhre nach außen führten. Als Bässe wählte ich erst einmal die 7-302/C8-32Hex.Endlich ging es an die Weichenentwicklung, die ich gewohnheitsmäßig mit dem Bass beginne. Dessen Pegel fällt wegen fehlenden Bodenkontaktes unterhalb von 200 Hz leicht ab. Steht er auf dem Grund, füllt sich dieser Bereich auf. Wer darauf keine Rücksicht nimmt, wird mit viel zu kräftigem Bassfundament bestraft. Eine große Kernspule und ein glatter Elko lassen die Bässe oberhalb von 180 Hz stetig an Pegel verlieren, den Mitteltönern werden fünf Bauteile vorgeschaltet, von denen je zwei einen Hoch- und Tiefpass bilden. Der Widerstand senkt den Pegel um die 2 dB, die die beiden Keramik-Chassis die Bässe übertrumpfen. Der Hochtöner wird ebenfalls mit einem Filter 2. Ordnung und einem Spannungsteiler in seine Schranken gewiesen. Die beiden 17er werden phasengedreht zum Rest angeschlossen. Eine Impedanzkorrektur, die nur für Röhren-Amps nötig ist, komplettiert die Weiche. Die Trennfrequenzen liegen bei 400 und 3600 Hz.




Zum Abschluss aller Messarbeiten schraubte ich aus Neugier auch die 7-300/C8-32HEX bei unveränderter Weiche in die Boxen und erhielt wie erwartet identische Ergebnisse. Nach einer ersten Hörprobe unter Ausschluss der Öffentlichkeit konnte ich die Boxen dann ins Auto packen und zur Abnahme nach Neu-Ulm fahren, wo sie zu meiner Freude für ohr- und augengerecht und somit auch homepagetauglich befunden wurden. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass es auch noch andere Bauvorschläge gab, die mit mir reisten, doch davon wird zu einem anderen Zeitpunkt die Rede sein.
Hier nun könnte die Geschichte der Boxen, denen Eton den Namen Autumn gab, zu Ende sein, doch dann wäre durchaus die Frage berechtigt: "Warum schreibt der Kerl so lang von einem Bausatz, der anderswo vorgestellt wurde? Eitelkeit, Stolz oder sonstige, niedere Beweggründe?" Nun, ich denke, dass mir niemand so etwas unterstellen wird. Der Grund liegt vielmehr in meiner eigenen Überraschung über die grandiose, musikalische Darbietung der zugeben nicht ganz billigen Ministandboxen. Schade war für mich nur, dass meine Testkisten gleich in der Fremde bleiben wollten.Also baute ich flugs neue Gehäuse, die ich nun hier im Magazin präsentieren und seit ein paar Wochen auch in meinem Laden vorführen kann. Das gab mir zudem die Gelegenheit, einen weiteren Siebenzöller bei gleichem Aufbau zu testen, bei dem an Stelle des Carbons Aluminium die Schwingspule trägt. Unterschiede gibt es bei allen Varianten nur im oberen Mittenbereich, den sie jedoch anders als in den Zweiwege-Versionen nicht mehr wiedergeben. Dieser kleine Taschenspielertrick brachte mir weiterhin den Vorteil, der Box einen eigenen Namen zu geben, der angesichts des Klangs in meiner Boxenhierarchie sehr angebracht erschien: Little Princess. Anfangs fiel es mir sehr schwer, das zu glauben, was meine Ohren unverkennbar wahrnahmen. Die kleine Prinzessin legte egal bei welcher Musik die gleiche Mühelosigkeit an den Tag, die mir von meiner Duetta so vertraut ist. Laut oder leise, Klassik oder Jazz, Rock oder Elektronisch, souverän stellte die zierliche Kiste alles, was ihr auferlegt wurde, auf eine in Tiefe und Breite glaubwürdige Bühne, die völlig von den Boxen losgelöst erscheint. Nichts deutet dabei auf den Keramik-Hochtöner hin, der in anderen Kombinationen als mehr nach vorn rückend beschrieben wird. Die
gebotene Basstiefe und klare Durchzeichnung waren mir auch von der Phase und Dusty bekannt, hier setzte sich das in den Mitten fort, wodurch die etwas spektakulärere Gangart der Zweiweger zu homogen mutiert. Duetta kann noch tiefer, vielleicht sogar lauter, aber dafür braucht sie ein dreimal größeres Gehäuse, was dem WAF nicht gerade förderlich ist. "Kann man die nicht irgendwie durch geschickte Optik verstecken?" ist eine häufige Frage, wenn die Partnerin zur Hörprobe mitgekommen ist. Little Princess muss man nicht verstecken, dafür gibt es trotzdem nicht wirklich viel, auf das man im Vergleich mit der Queen verzichten muss.
Mehr als jede Klangbeschreibung, die ich mir mühevoll aus den Finger saugen muss, zeigen ein paar Mails, wie die Boxen, die ich seit etwa zwei Monaten in Bochum vorführe, auf meine Besucher wirkten:
"Den Namen finde ich gut. ich hätte aber das Little weggelassen. Sie spielen groß." schrieb mir Carlo, der nach Eton und mir der erste, freiwillige Besitzer der Little Princess ist."Wo die Duetta noch relaxed, bietet die Neue eine ebenso detailreiche und klangfarbenstarke Bühne, ohne zu entspannt zu wirken.
Herzlichen Glückwunsch, Udo!!" verbreitete Holga im Hifi-Forum. Mangels eigenere Höreindrücke gab es zu "The little princess" - kleine Tochter der "Queen of Blues" oder Königinnenmörderin?, bisher keine Meinungsäußerungen anderer User.
"Du zeigtest uns auch Deine neue Little Princess, die mir und den anderen Besuchern besonders gut gefallen hat. Besonders der Eindruck von frischer, klarer Luft (wie nach einem Gewitter), den diese Box hinterlassen hat, hat sich mir nachhaltig eingeprägt." fasste Jochen sein Hörerlebnis zusammen.
Mit der Mail von Joachim will ich das eigene Schulterklopfen beenden: "Ich bin immer noch leicht fassungslos, was die kleine Princess für einen Wahnsinnsklang hatte. Echt unglaublich, was da aus diesem doch im Vergleich zu den anderen LS relativ kleinem Gehäuse an Klang rauskam. Zuerst war ich der Meinung, dass du wegen dem später eingetroffenen Ehepaar einen von Ihnen gewünschten, "günstigeren" LS vorführst. Dachte da noch: "Muss das denn sein nach der hervorragenden Blue Note?", dann wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt. Unsere staunenden Gesichter sprachen ja auch wohl Bände, wie beeindruckt wir alle waren..."
Ja, es hat mich gefreut, dass ich mit meiner großen Überraschung über die kleinen Boxen nicht allein dastand. Doch dabei will ich es nun auch belassen. Klang verständlich mit Worten zu beschreiben ist vergebliche Liebesmüh und ersetzt nie und nimmer das eigene Hören. Und verhehlen kann ich auch nicht, dass es mich fast noch mehr freut, wenn Besucher mit großen Erwartungen meinen Laden betreten und nachher freimütig gestehen, dass die sogar noch übertroffen wurden.
Udo Wohlgemuth
Little Princess
| Chassis | 2 x 7-200/A8/32HEX | Holzliste in 22 mm MDF: |
| 2 x 3-400/A8/25MG | 105,0 x 26,4 (2x) Seiten | |
| 1 x 26 HD 1 | 105,0 x 18,0 (2x) Front/ Rückwand | |
| 22,0 x 18,0 (2x) Deckel/ Boden | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 30,0 x 18,0 (1x) MT-Kammer hinten |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 10,0 x 18,0 (3x) MT-Kammer unten/ |
| Versteifungen | ||
| Funktionsprinzip | Bassreflex | |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | Frästiefen: |
| Dämmstoff: | 3 Beutel Sonofil | Bass: 6 mm |
| Terminal | K 42 AU | MT: 4 mm |
| HT: 5 mm | ||
| Kosten pro Box: | ||
| Bausatz: | 750 Euro | Holzzuschnitt: 30 Euro |
Messdiagramme:
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° |
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| Klirr für 90 dB | Sprungantwort | Wasserfall |
Die "Little Princess" kann bei Acoustic Design Wohlgemuth oder Intertechnik bestellt werden
Hallo Udo, wie immer ein schöner Bericht. Der 3-400/A8/25MG ist auf der Homepage von Eton im Berich Home-HiFi Symphony line gelistet, der 3-401 im Bereich Car-HiFi Systeme. Sind sie beiden doch gleich, wenn du die 3-401 in der Verpackung der 3-400 hattest? Wär schön, wenn du analog zu den BlueSBox15PC ADW, mit dem 3-400 /3-401 einen kleinen PC-Speaker entwickeln würdest. mfg D.
Hallo D.,
in die Car-Hifi-Abteilung von Eton habe ich nicht hineingeguckt, aber das erklärt natürlich alles. Dann muss ich wohl die 401 in 400 ändern und Eton das Etikett ;) Andernfalls wird es immer wieder Fragen geben, warum der Mitteltöner eine neue Nummer bekommen hat. Einen PC-Lautsprecher kann man daraus nicht guten Gewissens machen, die Resonanzfrequenz spricht dagegen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich muss Dir danken! Mit diesen kleinen Prinzesschen hat eine längere Suche ein mehr als gutes Ende gefunden. Denn es ist beinahe geschafft. Die „Little Princess“ spielen. Zwar noch im unlackierten Kleid, aber das ist egal. Die Musik füllt das Wohnzimmer. Luftig, mit großer Bühne stehen Stimmen im Raum. Diane Krall zieht deutlich hörbar Luft in die Lungen, bevor sie mit ihrer samtweichen Stimme loslegt.
Für alle die überlegen ob sich der Weg nach Bochum lohnt, Fertiglautsprecher nicht besser sind, oder ob Selbstbau sich lohnt hier ein kurzes Resümee meiner Suche:
Mein Weg zu Udo war wahrscheinlich ähnlich, wie ihn schon viele Menschen vor mir beschritten haben. Schon lange hatte ich den Wunsch mir irgendwann im Leben mal gute Lautsprecher zu gönnen. Doch dafür mit entsprechender Verstärkeranlage den Gegenwert eines Kleinwagens auszugeben, war es mir nicht Wert. Also Fachzeitschriften gewälzt, das Internet durchstöbert und schließlich aus der Nähe von Stuttgart Standlautsprecher geordert, die pro Stück deutlich über 1000 Euro kosten sollten.
Angeschlossen und gestaunt.
Mehr kommt da nicht, trotz überschwänglichem Lob in diversen Fachzeitschriften?
Sicher, die Musik war klar, es baute sich auch eine Bühne auf, wenn man genau hinhörte. Aber wo bleibt der „Wow-Effekt“? Der sollte sich eigentlich bei dem Preis einstellen – tat er aber eben nicht.
Also die Boxen zurückgeschickt und bei Udo, der mir bei den Internetrecherchen aufgefallen, angerufen und einen Hörtermin ausgemacht. Als ich ankam, führte Udo gerade seine, ich glaube, SB 417 vor.
Und hier gab es den „Wow-Effekt“. Das war Musik die im Raum stand, die losgelöst von den Boxen spielte. Wir hörten noch weitere bei denen sich der gleiche Effekt einstellte.
Dann präsentierte mir Udo die „Little Princess. Er habe sie ganz neu konzipiert und ich sei einer der Ersten die sie hören darf.
Was soll ich lange erzählen. Jetzt bin ich der Erste, der sie abgesehen von Eton und Udo auch besitzt.
Bilder für den Zusammenbau gibt es wohl genug auf Udos Seiten, deshalb spare ich sie mir. Nur soviel. Ich habe die Boxen in MDF mit Grundierfolie auf Gehrung zuschneiden lassen. Im bergischen gibt es Holz-Richter. Dort ist eine Tischlerei an den Baumarkt angeschlossen, deshalb gehen auch solche Zuschnitte. Holz für beide Boxen hat gerade mal 90 Euro gekostet.
Um den Klang so zu beschreiben, wie ich es oft in manchen Artikeln lese, fehlt mir die fachliche Kompetenz. Ich kann nur sagen – für mich sind es die Lautsprecher nach denen ich gesucht habe. Zusammen mit dem Röhrenverstärker von Destiny Audio, den mir Udo auch noch überließ, liefern mir diese Lautsprecher Musik so wie ich sie hören mag. Klar, nie mit einem nervigen Ton, sondern angenehm, schmeichelnd und klar. CDs mit entsprechender Aufnahmequalität erzeugen Gänsehaut-Gefühl.
Dann hab ich mir auch noch den Spaß gemacht und mir im Hifi-Studio Refernzboxen für fast 5.000 Euro das Stück angehört. „Toller Klang“, sagte ich zum Verkäufer und musste grinsen. Denn Die „Little Princess“ spielen ganz bestimmt nicht schlechter
Jetzt fehlt mir nur noch eine gute Autolackiererei. Ich könnte es zwar auch selber einigermaßen hinbekommen, aber diese beiden Schätzchen verdienen ein Kleid vom Profi.
Mein Resümee ist eindeutig. Der Weg nach Bochum lohnt sich. Selbst wenn man dort, was ich mir nicht vorstellen kann, nicht seinen Lautsprecher finden sollte. Allein Udo ist die Reise wert.
Hallo Carlo,
das ist ja fast schon ein kompletter Baubericht, da fehlen nur noch die Bilder :)
Gruß Udo
UDOOOO!!!!
Was machst Du da? Es wird immer schwieriger sich für einen Bausatz zu entscheiden :-(. Ein Highlight folgt dem nächsten und der Weg nach Bochum wird für mich trotzdem nicht kürzer.
Aber gefällt mir echt gut Deine neue Kreation, schön schlank und zierlich.
Grüße,
Günther
Hallo Udo,
auf die neuen 3-Zöller war ich sehr gespannt. Irgendwie ging ich davon aus, den HD28 als Hochtöner zu sehen. Was führte dich zu diesem Entschluss?
Viele Grüße
Matthias
achja:
Irgendwie fehlt Eton ja ein 10-Zöller für die neue Symphony Serie, vielleicht aus Keramik? Das würde denen sehr viel Aufmerksamkeit aus den USA bescheren.
Hallo Matthias,
ein kleiner Mitteltöner braucht keinen großen Hochtöner. Den 28 HD 1 hebe ich mir noch für große Bässe auf. Ideen habe ich schon ;)
Die Frage zu den 10-Zöllern werde ich mal weitergeben.
Gruß Udo
Hallo Udo,
danke für die Veröffentlichung dieses Bauvorschlags. Das sollte die Frage nach dem nächsten Projekt beantworten. Eine Frage drängt sich mir aber noch auf: Wird es die Princess of Blues auch als Upgrade zur Dusty geben? Bei letzterer kommt ja der 7-202/C8/32HEX zum Einsatz.
Beste Grüße
Paul
Hallo Paul,
die Dusty zur Prinzessin auszubauen ist natürlich auch möglich.
Gruß Udo
Hallo Udo, nochmal zur PC-Speaker Geschichte mit dem 3-401/3-400... Soll ja kein Bass Monster werden ;-) Ginge es vieleicht als 2.1 System (alle aktiv) ...mit Unterstützung eines kleinen Sub der, nach unten hin dann übenimmt, zu realsieren? Den könnte man schön verstecken. Die Größe des 3er wär hinsichtlich Platzbedarf (Breite) der Box auf dem Schreibtisch ja ziemlich interessant.
PC-Speaker mit einem 190 Euro MT? Das nenn ich mal Luxus.
crestfallen
die 190 € sind aber der Paarpreis, nicht vergessen.
Aber dennoch, mit nem Subwoofer unterm Tisch verheiraten? Das geht doch komplett gegen alles, was ich hier von Udo gelesen habe. Ich glaube kaum, dass er das den neuen MTs antung wird...
So sehe ich das auch. Eton für den PC stelle ich mir anders vor, das "Wie" habe ich mir schon beantwortet ;)
@crestfallen: ...man gönnt sich ja sonst nix. :-) aber man muss sie ja nicht auschließlich für den PC nutzen ;-) denke da auch so an Sound-Aufwertung vom 2.TV oder ähnlich oder kein platz oder geringer WAF vorhanden ist.
@Udo: wie lange willst du und auf die Folter stellen?
Hallo D.,
Berichte werden erst dann veröffentlicht, wenn die Boxen gebaut und gemessen, die Bilder gemacht sind und der Text geschrieben ist. Der 3-Zöller spielt dabei nicht mit, den Rest kann man sich fast schon denken ;)
Gruß Udo
Hallo,
ich melde dann mal Updatebedarf von der Kera 260.2 an.
Gruß
Alex
Hallo Alex,
dafür müsste ich eine neue Weiche basteln, was ich zeitlich nicht schaffe.
Gruß Udo
Hallo Udo,
herzlichen Glückwunsch zu diesem Lautsprecher. Eine kleine Box mit großem Klangpotential. Das wäre wieder ein nettes Projekt! Vielleicht muß ich für die Leute die meiner Duetta verfallen sind, die aber zu groß ist - ein Pächen von deinen Prinzessinen machen. Hätte schon ein paar Designideen!
Viele Grüße
Erick
Hallo Erick,
wir haben für deinen Bericht im Magazin noch Platz :)
Gruß Udo
Hallo Udo,
wieder mal eine tolle Box!
Als Besitzer der MiDu und Bauer der Dusty für meinen Schwager stellt sich mir natürlich folgende Frage:
Ist es wirklich ein solcher Zugewinn, wenn sich die 7-Zöller "nur" um die Frequensen unterhalb 400 Hz kümmern müssen?
Gib es eine Einschätzung von Dir zum Unterschied zu den beiden Verwandten Dusty und Phase34?
Gruß Thomas
Hallo Thomas,
Auszug aus der Klangbeschreibung:
"Die gebotene Basstiefe und klare Durchzeichnung waren mir auch von der Phase und Dusty bekannt, hier setzte sich das in den Mitten fort, wodurch die etwas spektakulärere Gangart der Zweiweger zu homogen mutiert"
Gruß Udo
Und genau diese Zeilen habe ich nicht verstanden :-(
Das heißt für mich daß die Dusty etwas spektakulärer klingen wärend die Princess etwas runder daher kommt. Stellt sich nur die Frage ob man, wenn man nicht die Möglichkeit hat die beiden Bausätze direkt hintereinander zu hören, auf diesem Niveau überhaupt noch Unterschiede erkennt.
Ich hoffe ja daß, wenn ich mal in die Bluesklasse aufgestiegen bin, ich mich dann nicht mehr fragen werde ob es merklich besser gehen könnte.
Grüße,
Günther
Hallo Thomas,
gestern sagte ein Besucher: " Die Princess ist die ideale Mischung aus Duetta und Phase, etwas flotter als die Queen, aber nicht ganz so draufgängerisch wie die Phase." Das trifft es.
Gruß Udo
OK,
danke, nun kann ich es mir vorstellen.
Gruß Thomas
Endlich!
Auf diesen Lautsprecher hab ich gewartet!
Ich hab mir schon den Kopf zerbrochen wie ich für die Duetta ein Gehäuse entwerfen soll, welches meiner Frau keine Kopfschmerzen bereitet.
Ich freue mich schon sie nächstes Jahr zu ordern(, denn dieses Jahr ist ja nicht mehr so lang. ;-) )
Sie wird hervorragend zu meinen Silver von Intertechnik passen, welche nach mehremaligen Umbau mittlerweile auch schon 10 Jahre auf dem Buckel haben. Die werde ich dann als Rearspeaker einsetzen. Etwas übertrieben, aber was mutt dat mutt!
Ab wann kann man sie denn ordern?
Im Shop hab ich sie nicht gefunden.
Hallo Björn,
erst habe ich den Text geschrieben, im Shop wird die Little Princess wahrscheinlich sowohl bei Intertechnik wie auch bei mir zu finden sein.
Gruß Udo
Hallo Udo,
zunächst ich bin seit längerem begeisterter Leser deiner Artikel und besuche deine Seite mit Freude in relativ regelmäßigen Abständen.
Mich würde interessieren, ob die Little Princess als Frontlautsprecher durch günstigere Lautsprecher im Heimkino erweiterbar ist. Es geht um die klangliche Integrität sagen wir z.B. einer Wallstreet oder alternativer Lautsprecher im ähnlichem oder günstigerem Preissegment. Ansonsten schmeisse ich mal die Idee einer Little Princess Light in den Raum. Toller Stereo mit Option zum Heimkino wäre meine Vorstellung. Natürlich möglichst homogen vom Klangbild und
die Erweiterungen nicht zu kostspielig. Was sagt der Meister dazu? Mfg Christian
Hallo Christian,
wenn du auch mit meiner Antwort zufrieden bist, musst du nicht auf den Meister warten, wer immer das ist ;)
Im Heimkino sehe ich keine Verwendung für die Little Princess, es sei denn, du nimmst fünf bis sieben davon und zwei 12-Zöller als Subwoofer dazu. Filme sehen und Musik genießen schließt sich weitgehend aus, wenn der Anspruch bei Letzterem hoch ist, es sei schon wieder, du investierst einige tausend Euro in den AVR. Da ist es viel billiger, ein komplettes HomeTheatre aus den FT's oder Quicklies zu basteln und zusätzlich einen guten Stereo-Verstärker an die Little Princess zu packen. Dann hast du auch Musik im Raum, wovon der Fernseher natürlich auch profitiert, wen du auf die restlichen Komponenten verzichtest. Wenn du es aber für spannend hältst, Flugzeuge, Dinosaurier oder sonstige Gegenstände über deinen Kopf fliegen zu hören, bevor sie auf dem Bildschirm erscheinen, ist das keine Lösung für dich. Dafür habe ich den Heimkino-Blues gebaut, der auf die nötigen Kompromisse bei Film und Ton Rücksicht nimmt.
Gruß Udo
Hallo Udo,
könntest du dir auch eine "Baby-Princess" mit jeweils nur einem TT/MT vorstellen. Für meinen ca. 16m^2 großen Hörraum sollte sie allemal reichen. Mittels Upgrade wäre dann auch ein Anwachsen auf die Little Pricess möglich.
Grüße
Walter
Hallo Walter,
einen Mitteltöner mit 34 cm² Membranfläche mag ich nicht einzeln nutzen. Zudem reicht die Schallwand für die Baby-Version weder für eine Stand-, noch für eine Regalbox. Ausbaufähige Basis-Versionen haben wir schon mit der Phase und Dusty 34.
Gruß Udo
Hab ich das jetzt richtig verstanden das die Little Princess nicht für Heimkino ausgelegt ist, und man doch besser die Duetta nehmen sollte? Ich wollte eine große Standbox mit 2 20er bässen und einem center mit 2 17er Bässen plus einem 25 Subwoofer mit der Little Princess als Frontlautsprecher kombinieren.
Hallo Björn,
was du da zusammenstellen willst, ist ein völlig sinnloses Sammelsurium und hat weder Fuß noch Bein. Ein Heimkino besteht im Wesentlichen aus gleichen Komponenten, die zudem noch aufeinander abgestimmt sein müssen.
Gruß Udo
moin Björn - kann aus eigener Erfahrung die Duetta mit Doppelsieben als Center fürs Kino wärmstens empfehlen. Da kannst Du Dir den Extra Stellplatz für den Sub sparen. Midu ist eine Alternative die nicht so breit baut aber auch ordentlich viel Membranfläche mitbringt. Abgrundtiefes Brummen kommt aber am Besten aus der Duetta raus :)
Und bei den meisten Subwoofer Lösungen gilt: besser zwei als einen. Dann kann man auch gleich die Duetta nehmen die dann auch Musik "ganz ok" hinbekommt ;)
Kann man denn 5 Prinzessinnen für ein Heimkino nehmen?
Ich finde mit ihr kann man hervorragend einen Center bauen.
In einer ähnlichen Auslegung hat es schon einmal einen von Intertechnik gegeben, welchen ich zur Zeit im Einsatz habe. Ich könnte ohne großen Aufwand die Princess in das vorhandene Gehäuse portieren.
Ein Frage gäbe es noch zur Verfügbarkeit von den Komponenteten. Wird es diesen Bausatz auch noch in ein paar Jahren geben?
Ich weiß, keiner kann die Zukunft voraus sagen. Aber 5 Prinzessinnen auf einmal verkraftet mein Budget nicht.
Hallo Björn,
weil du jetzt schon zum dritten Mal fragst, gebe ich dir die Antwort, die du gerne lesen möchtest: Mit fünf Little Princess kannst du ein Heimkino aufbauen ;)
Gruß Udo
Hallo Udo!
Das ist ja jetzt genau die Box, auf die ich gewartet habe. Die Duetta war mit immer zu groß.
Eine Frage habe ich aber zu den Tieftönern. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kann ohne Weichenänderung bei gleichem Resultat der 7-302, 7-300 oder 7-200 eingesetzt werden, oder?
Gruß,
Holger
P.S.: Irgendwann muss ich auch mal bei Dir zum Probehören vorbeischauen ;-).
Hallo Holger,
wenn es so im Text steht, ... ;)
Gruß Udo
Hallo zusammen,
laut ETON Homepage müssten sich die drei Tieftöner klanglich "deutlich" unterscheiden.
Ist das in der Praxis tatsächlich so?
Wenn ich also "in die Musik eintauchen" will, muss ich also den 7-300/A8/32 Hex wählen oder nach Bochum zu Udo fahren und probehören? ;)
Gruß,
Christian
EIgentlich sollte mein Beitrag unter den von Holder angefügt werden. Sorry, ich habe mich wohl verklickt.
Christian
Hallo Christian,
das heißt im Rückschluss, dass ich meine Messgeräte und Ohren besser gegen Hörgeräte eintauschen sollte. Ich frag mal ganz blöd: Liest du irgendwelche Hifi-Magazine?
Gruß Udo
Hallo Christian, Hallo Udo,
um dieses Missverständnis zu klären erlaube ich mir Udo zu zitieren. Denn die nachfolgende Aussage ist vielleicht in der Flut der Informationen untergegangen:
"Unterschiede gibt es bei allen Varianten nur im oberen Mittenbereich, den sie jedoch anders als in den Zweiwege-Versionen nicht mehr wiedergeben." (Wohlgemuth, lautsprecherbau.de, November 2011, Little Princess) ;-)
Beste Grüße
Paul
Hallo Paul,
Also gibt es keine gravierende Unterschiede. Das habe ich tatsächlich so nicht aus Udos Artikel herauslesen können.
@Udo: Deine Antwort verstehe ich mal wieder nicht.
"in die Musik eintauchen" ist übrigens ein Zitat von der Eton Homepage.
Christian
Hallo Christian,
natürlich steht das auf der Eton-Seite. Hättest du etwas anderes erwartet?
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich habe nichts erwartet. Du hast mich gefragt, ob ich Hifi-Magazinen lese. Da lag die Vermietung nahe, dass Du denkst, ich hätte die blumige Ausdrucksweise aus einschlägigen Magazinen.
Um zum Kern der Frage zurückzukommen: Trotz blumiger Beschreibung der Eigenschaften der jeweiligen Tieftöner auf der Eton-Homepage gibt es in der Praxis keinen nennenswerten Unterschiede. Korrekt?
Gruß,
Christian
Hallo Christian,
was soll ich dir denn jetzt noch antworten?
Gruß Udo
schlag ihm vor, noch mal den Artikel zu Phase und Dusty 34 zu lesen ;)
ist ja schon schwer zu glauben was Marketingleute so schreiben können...
Eins kann ich Dir sagen Christian, so wie ich Udo kenne wird er eher nix verkaufen als was Falsches - im Zweifel glaub also seinen Ohren und nicht dem was Hersteller schreiben...
Am Ende kommts aber auf Deinen Geschmack an. Hinfahren, anhören, berichten :)
Moin!
Matthias, du willst wohl, dass ich noch mehr dumme Fragen stelle! ;)
Paul hat ja schon auf meine Frage geantwortet. Man muss bei Udo halt genau lesen und aufpassen.:o)
Gruß,
Christian
Genau Christian! Udo kaut hier nichts vor, schon gar kein Marketinggeblubber, sondern regt zum eigenständigen Denken und Handeln an.
Das Problem ist ja immer, dass du aus all den blumigen und anders getexteten Klangbeschreibungen nie herauslesen kannst, wie deine Ohren es dann empfinden. So bleibt nur der Selbstversuch bei Udo in Bochum, bei Forenteilnehmern oder dir zu Hause.
Gruß
SeWi
Hallo Udo,
vielen Dank noch einmal für die aufschlussreiche Hörsitzung bei Dir. Also, die Princess MUSS es sein!
Aber nun: Meine Frau will partou keine Standbox unter dem Fernseher stellen! Daher meine Frage: Kann man das Prinzesschen für eine waagerechte Montage umbauen, ich meine eine komplett symetrische Anordnung der Chassis mit je einem Bass rechts und links neben den Mittel- Hochtöner(n)?
Was meinst Du?
Dieter
Hallo Dieter,
nicht nur bei dir hat das Prinzesschen heute mächtig Eindruck gemacht. Die beiden Besucher, die sich gerade verabschiedeten, als du kamst, haben sie auch schon geordert :)
Natürlich können wir die Center-Box entsprechend umbauen. Gib Breite und Höhe vor, der Rest ist Kleinkram ;)
Gruß Udo
Hallo,
jetzt fühle ich mich natürlich angesprochen (war vor Dieter im Laden).
Ja, die "kleine Prinzessin" hat mächtig Eindruck gemacht.
Den Kommentar im Bericht: "souverän stellte die zierliche Kiste alles, was ihr auferlegt wurde, auf eine in Tiefe und Breite glaubwürdige Bühne, die völlig von den Boxen losgelöst erscheint" kann ich voll und ganz unterstreichen.
Chapeau an den Entwickler!!!!
Deswegen sind nach Ankunft zu Hause auch ganz schnell 2 Bausätze in den Warenkorb gewandert...
Gruß
Justus
In Sachen Center-artig fände ich die Prinzessing auch sehr reizvoll, hatte die Standbox ja gehört und finde sie sehr gut.
Dabei würde ich trotzdem erstmal bei 2-Kanal bleiben wollen.
Erfordert die Weiche ein starke Anpassung, wenn die Front 60 breit und 40 hoch ist (die TT also rechts und links von der restlich d'Appo-Anordnung sind, BR-Öffnungen als Schlitze ausgeführt)?
Reicht eine Anpassung des MT/HT-Zweiges aus (weniger abschwächen), wenn man diese Breitbox dann als Wandbox betreiben wollte?
Kurzum: Die Prinzessin als breite Wallstreet wäre suuuuper!
Hallo Waterdrinkungman,
da ich diesen Aufbau ich nicht gemessen habe, kann ich keine Aussagen dazu machen.
Gruß Udo
Wenn ich die Töner bei Dir kaufen und dann in ein das entsprechende Gehäuse einbaute, würdest Du dann die Weichenanpassungen durchführen (à la Sphere-Aktion)?
Grüße!
Hallo Waterdrinky,
darüber können wir reden. Das wär dann wieder eine Problemlösung für meine Schublade ;)
Gruß Udo
Wenn ich die Töner bei Dir kaufen und dann in ein das entsprechende Gehäuse einbaute, würdest Du dann die Weichenanpassungen durchführen (à la Sphere-Aktion)?
Grüße!
Habe nur die Seite im Browser aktualisiert, nun ist die Antwort doppelt drin, sorry. Kannste natürlich löschen.
Auf die Quasi-Zusage auf meine Anfrage komme ich zurück! Nun baue ich erstmal die Wallstreet 3 fertig.. Viele Grüße und gut's Nächtle!
Hallo Udo,
ich möchte noch einmal auf das Prinzesschen als Center zu sprechen kommen:
Was hälst Du davon für den Center auf ein geschlossenes Gehäuse statt auf eine BR Lösung zu setzten um Volumen zu sparen?
Hallo Dieter,
wenn du ab 200 Hz schon Pegel verlieren willst, kannst du auch einen geschlossenen Center bauen. Ich halte das für völlig unnötig, denn wer sich fünf Prinzessinnen ins Zimmer stellt, hat sicher nicht nur 12 m² zu beschallen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
hast Du ein ähnliches Projekt auch mit dem ER4 geplant? Oder könnte man den auch anstelle des 26 HD 1 für die Little Princess nehmen?
Gruß
Thomas
für ein ähnliches Projekt wäre wohl ein AMT Mitteltöner von den Etons hilfreich - und die Frage lohnt sich wirklich mal zu stellen :) Aber auf Zukunftspläne werden die wohl keine Antwort geben...
Hallo Thomas,
der ER4 passt nicht zum Konzept der Little Princess.
Gruß Udo
Hallo Udo,
was auch immer das heißen soll???
Schade!!!
Ich würde nur ungern auf den ER4 verzichten.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
das heißt ganz einfach, dass meine Bausätze nicht planlos, sondern immer nach einem wohlüberlegten Konzept zusammengestellt werden. Wahlloses Zusammenpacken von guten Komponenten, wie man es leider immer wieder findet, macht halt kein homogenes Ganzes. Aus dem Grund denke ich vorher darüber nach, was ich nachher haben will.
Gruß Udo
hallo udo, wie würdest du den unterschied zu meiner sb36 beschreiben? sind da nochmal deutliche steigerungen mit der little princess ggü. den sb36 drin? habe wieder budget frei und auch schon abnehmer für meine sb36, sodass es schon wieder in den fingern juckt ;-) überlege momental zwischen der cerablue und der little princess...welcher box würdest du den zuschlag geben wenn du mehr bass möchtest? viele grüße, enrico
wenn die kleine Prinzessin nicht deutlich schlechter als die Queen ist liegen Welten zur SB36 dazwischen - auch wenn die schon extrem gut ist.
Auf jeden Fall solltest Du aber ER4 versus Cera anhören - die sind meiner Meinung nach recht unterschiedlich. Dazu gibts auch einige gute Klangbeschreibungen
Hallo Enrico,
ich konnte die SB417 (die ja sehr der SB36 ähnelt) im Vergleich zur Little Princess hören. Die Little Princess spielt meiner Meinung nach eine Klasse höher.
Die CeraBlue habe ich noch nicht gehört, ich denke aber, dass diese mehr Bass liefern wird.
Gruß
Justus
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