Nicht ganz gerecht ist es, wenn man Updates als lästige Pflicht bezeichnet. Und dennoch sind sie kein Grund, in glaubhaften Freudentaumel auszubrechen, wenn man sie endlich online gestellt hat. Meist künden sie vom vorzeitigen Ende einer gelungenen Arbeit, die nun aufs Neue gemacht werden muss, das sogar, ohne wirklich neue Werte zu schaffen. Tröstlich ist dabei, dass sie nötig ist, weil das ausgelaufene Produkt begehrt und deshalb wieder lieferbar sein muss. Jedermann bekannt ist es, dass uns dieses grausame Schicksal viele FirstTime- und alle Quickly-Bausätze nahm, mit der FT 2 Up und Quickly 36 Up haben wir vor Kurzem schon korrigierend eingreifen können. Seither liegen uns sowohl die Freunde preiswerten Heimkinos, als auch wie die Anhänger günstig und leicht zu bauender Kompaktboxen in den Ohren, wann denn endlich die kleinen Ergänzungen unserer Einsteigerklasse wieder kommen. Es ist soweit, kann ich nun rufen, damit es nicht so einseitig nach reinem Update aussieht, habe ich die Quickly 28 aus der Taufe gehoben, die fortan als Reflexbox die geschlossene FirstTime 2 CentRear ersetzt. Aber auch sie soll nicht nur auf den einen Verwendungszwecke als Center für andere Bauvorschläge beschränkt werden, sondern auch im Stereo-Betrieb das Ohr erfreuen.
Beginnen wir mit der kleinen Quickly 14, die auch in der Update-Version mit dem neuen 4-Ohm-Typ des W 148 trotz anderer Parameter in gleichen Häuschen Platz findet. Da dieses Chassis bisher nicht vorgestellt wurde, nutze ich diese Gelegenheit, seine Daten der Öffentlichkeit preiszugeben. Da eine Menge meist junger Leute gern die Zeit mit Simulationsprogrammen totschlägt, sind die Messdiagramme als .txt-Files herunterladbar.
Gradient Select W 148-4
Artikelnumer: 1381654Preis: 15,50 EuroMessungen als Zip-Datei

Ausstattung:
| Membran: | beschichtete Pappe | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Wickelhöhe | k.A. |
| Korb: | Blech | Magnet: | Ferrit |
| Polkernbohrung: | nein | Befestigungsbohrungen: | 4 |
| Zentrierung: | hochgelegte Topfspinne | Außendurchmesser: | 150 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 116 mm |
| Schwingspule: | 25 | Frästiefe: | 4 mm |
| Träger: | Aluminium | Einbautiefe: | 68 mm |
Parameter:
| Fs | 62 | Hz | Mms | 9,9 | Gramm |
| Diameter | 104 | mm | BL | 4,93 | Tm |
| ZMax | 19 | Ohm | VAS | 6,70 | Liter |
| Re | 3,5 | Ohm | dBSPL | 86,7 | dB/1w/1m |
| Rms | 1,57 | kg/s | L1kHz | 0,34 | mH |
| Qms | 2,45 | L10kHz | 0,16 | mH | |
| Qes | 0,55 | SD | 85 | cm² | |
| Qts | 0,45 | MMD | 9,4 | Gramm | |
| Cms | 0,67 | mm/N | Zmin | 4,20 | Ohm |
Messungen:






Die Daten des Hochtöners GDT 104 N wurden bereits im Chassistest der Ausgabe April 10 veröffentlicht.
Zum erfolgreichen Gehäusebau gehört ein ordentlicher Bauplan. Die Sketchup-Zeichnung der alten Quickly 14 habe ich natürlich aufgehoben, jetzt erweist sich das als kluge Voraussicht. Für diejenigen, die das kostenlose Cad-Programm von Google immer noch nicht auf ihrem Rechner installiert haben, sind die Bilder gedacht, auch wenn darauf nicht allzu viel zu erkennen ist.



Damit es auch etwas Neues zu berichten gibt, habe ich den neuen Gradienten eine Weiche verpasst, die nicht von der ursprünglichen Quickly 14 übernommen wurde. Das hätte ich selbstverständlich machen können, doch jedermann und auch die neuerdings hier angekommenen und herzlich begrüßten Frauen wissen längst, dass dies kaum zu einem brauchbaren Ergebnis führt. Also Chassis mit heraushängenden Kabeln in die Box geschraubt und fleißig gemessen, bis das auf den Bildschirm Gemalte meinem Anspruch genügte. Am Ende zeigten sich drei farbige Linien auf einem Raster mit anhängigen Zahlen, die das Resultat meiner Bemühungen wiedergaben. Die Welligkeiten im Hochton verdanken wir der Zeitersparnis durch das Weglassen der Versenkfräsungen der Chassis.
Das Schaltschema der Weiche, deren Zweige mit einem Hoch-, beziehungsweise Tiefpass 2. Ordnung gefiltert werden, zeigt insgesamt 6 Bauteile, die sich gleichmäßig in Spulen, Kondensatoren und Widerstände aufteilen. Nicht so gerecht ist die Zuordnung, denn der kleinere Hochtöner darf als Ausgleich für seine geringere Größe die doppelte Anzahl an Komponenten für sich beanspruchen.

Weil es an dieser Stelle so gut passt, füge ich auch gleich die üblichen Diagramme der Quickly 14-Messungen an, wo wir dann sehen werden, dass die Berge und Täler im Frequenzgang unter Winkel glatt gezogen werden.







Im zweiten Schritt galt es nun, den passenden Center für das FT 2 TL und Quickly 14-Set zu kreieren. Einfach wäre es gewesen, die 14er flach zu legen und anzuführen, dass die gewohnt liegende D'Appolito-Anordnung der Chassis nur für den Zuhörer direkt in der Mitte zumutbar ist. So weit will ich nicht gehen, denn auch die Industrie wird nicht nur aus Symmetrie-Gründen und erst recht nicht, weil man ein Chassis mehr verkaufen will, diesen Aufbau immer wieder nutzen. Genauer kann man sagen: Das Auge hört mit und das mag nun einmal nicht so gern, wenn das optische Gleichgewicht beim Anblick der Flimmerkiste durch den Mittenlautsprecher gestört wird. Natürlich misst man unter zunehmendem Winkel Einbrüche im Frequenzgang, doch das Ohr reagiert in der Praxis darauf wesentlich unempfindlicher, als es die Theoretiker wahr haben wollen. So scheute ich mich auch dieses Mal nicht, für den Center, dem ich den Namen Quickly 28 gab, zwei W 148 in der Achtohm-Version und den GDT 104 N zu kombinieren. Die Messdaten der beiden Chassis wurden bereits im Update-Artikel zur FT 2 TL (W 148-8) und im Chassistest der Ausgabe April 10 (GDT 104 N) zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.
Anders als beim Vorgänger FT 2 Centrear baute ich das Gehäuse diesmal nicht geschlossen auf, sondern ventilierte es mit zwei Reflexschlitzen. Das hat einerseits den Vorteil, dass der Schalldruck unter 150 Hz nicht verloren geht, zudem bewirkt die Abstimmung auf grob 55 Hz eine Hubentlastung der Bässe, was sie gerade bei kinoüblichen Knalleffekten dankend mitnehmen. Als Boxenhöhe wählte ich entsprechend der Quickly 14-Breite 19 cm, die Tiefe sollte nicht mehr als 30 cm betragen, damit die Quickly 28 ohne Überstand auf normalen Regalbrettern Platz nehmen kann. Einen Zentimeter zog ich noch für das Kabel ab und kam so auf 29 cm Tiefe. Nach der Formel Höhe x Tiefe x Breite konnte ich nun recht einfach für die gewünschten 20 Liter Volumen und 15 mm Brettstärke den letzten Konstruktionswert mit 51 cm ausrechnen (alles Außenmaße). Auf Versteifungen oder andere Bauerschwernisse verzichtete ich ebenso wie auf das Einfräsen der Chassis. Der Aufbau sollte ja schnell von der Hand gehen, das spätere Hörvergnügen wird durch diese Zeitsparmaßnahmen nicht beeinträchtigt.


Um alle vergessenen Maße selbst zu finden, kannst du die Sketchup-Datei der Quickly 28 herunterladen
Ebenso wie für die kleine Version musste für die Doppelbass-Quickly eine Weiche her. Mit der Faustregel doppelte Kapazität, halbe Induktivität brauchte ich gar nicht erst zu rechnen, denn beide 14er-Varianten sind Vierohm-Boxen. Noch besser, könnte man jetzt vermuten, dann muss nur der Spannungsteiler angepasst werden, um den Pegelgewinn von 3 dB durch die doppelte Membranfläche auszugleichen. Das haut leider nicht hin, denn durch die unterschiedliche Gruppierung der Chassis ändert sich auch das Abstrahlverhalten und damit die Zweigaddition. Nicht weiter schlimm, die wesentliche Arbeit übernahm Clio, Ich musste nur so lange die Bauteile austauschen, bis eine weitgehende Ähnlichkeit der Messkurven beider Quicklies erreicht war.

Als ich mit der Erstellung der Weiche zufrieden war, habe ich auch noch die restlichen Messungen gemacht.






Es ist eine alte Regel, die auf Neudeutsch besagt: You get what you pay for. Nicht anders ist es bei den Quickly 14 und 28. Konzipiert für wandnahe Aufstellung, am besten in einem Regal oder in einer Schrankwand, zeigten die neuen Quickly 14 selbst bei freier Platzierung in meinem Hörraum kaum nennenswerte Schwächen. Angesichts der Treibergröße erschien der Bass erstaunlich tief, vor allem aber straff und ohne aufgesetzt zu wirken. Mitten und Höhen habe ich zwar durchaus schon mit noch mehr Feinzeichnung gehört. Doch hier wird an einem sehr hohen Maßstab gemessen, was jeder Besucher in meinem Hörraum bisher gern bestätigt hat. Wichtig sind mir dabei die Sprachverständlichkeit und die Impulswiedergabe, die im Heimkino wie bei Stereo für eine gute Darbietung der Schallereignisse im gleichen Maß zuständig sind. Nuschelnde Schauspieler oder Sänger, die nicht aus Bochum kommen, sind dabei ebenso unerwünscht wie die Suche nach dem Klavieranschlag, der selbst bei vielen von seriösen Fachzeitschriften hoch gelobten Boxen kaum lauter ist als der ausklingende Ton. Nicht billig klingt der Hochtöner, der zwar weniger feine Details als eine mehr als doppelt so teure, ferrofluidfreie
Seas-Kalotte wiedergibt, doch unangenehme Schärfe oder gar Lästigkeit muss man ihr nicht vorwerfen. Jeweils paarweise sind die 14er Quicklies gute Beschaller für das Arbeits- oder Jugendzimmer, wobei am zweiten Ort allein schon wegen des durch die doppelte Membranfläche höheren Pegels die 28er vorzuziehen sind. Hip-Hop, Rap oder Electro verlangen nun einmal nach einem gewissen Basseindruck, für den ein einzelner 14er nicht wirklich sorgen kann. Für diese Zielgruppe wurde natürlich auch der Aufbau aus Grobspan gewählt, lange Wartezeiten für die Gestaltung der Oberflächen sind der Plug-and-Play-Generation nicht immer zuzumuten. Allen anderen Quickly-Usern steht es selbstverständlich frei, die Kisten schön zu gestalten, auch das Versenken der Chassis hat keinen negativen Einfluss für Auge oder Ohr.
Besonders ist das Bauen in Schön allen zu empfehlen, die die Boxen gleich mehrfach in das Wohnzimmer ihrer weiblichen Raumteiler stellen wollen. Hier ist nicht nur guter Ton angebracht, sondern als optischer Kompromiss auch ein wenig Farbe oder Furnier. Dann fällt es sicher sehr viel leichter, die Notwendigkeit von mindestens fünf Quickly 14 plus ein oder zwei SD 215 BP oder FT 7 zu erklären, die wir als kleinstes Heimkino-Set empfehlen können. Selbstredend sind auch Kombinationen aus drei Quickly 28 als Front mit zwei 14ern im Rücken oder fünf Mal 28er rundum mit der gewünschten Anzahl an SD 315 BP oder Sub 275 für Filme geeignet. Wer auch ohne Subwoofer Musik genießen möchte, nimmt zwei FT 2 TL als Frontboxen. Auf alle Fälle bleibt das bezahlbar.
Udo Wohlgemuth
Die Bausätze sind bei Intertechnik
Quickly 14
Quickly 28
und
Acoustic Design Wohlgemuth
Quickly 14
Quickly 28
erhältlich.
Hallo Udo,
finde es sehr gut das die Bausätze wieder erhältlich sind, welcher Bausatz wird als nächstes "reanimiert"?
Hallo Oliver,
erst muss ich etwas fertigstellen, dann kann ich sagen, was als nächstes kommt. Reine Absichtserklärungen, die Erwartungen wecken und anschließend Enttäuschungen hervorrufen, gibt es im Internet genug. Ich schließe mich da nicht an.
Gruß Udo
Hallo Udo,
wie ich dem Text entnehmen muss, wirst du die FT CentRears nicht nochmal auflegen. Mein Problem ist nun, dass ich daheim die fertigen Gehäuse stehen habe, mir aber das Know-How fehlt, zu beurteilen, ob ich die neuen Chassis mit der alten Weiche in den alten Gehäusen verwenden kann. Spricht etwas dagegen, dass sich nichts verändert haben sollte, ähnlich wie bei den FT2?
Hallo Martin,
du kannst den Bausatz Quickly 28 auch mit der neuen Weiche in das geschlossene FT 2 CentRear-Gehäuse einbauen. Du hast dann nur unterhalb von 150 Hz etwas weniger Pegel.
Gruß Udo
Vielen Dank.
Und umgekehrt.... Ich hab eine alte FT CentRear im Kino stehen und ueberlege ob ich nicht eine neue Kiste fuer die alten Chassis spendieren sollte (das arme Ding muss gegen 2 MysteryPA's ankaempfen, die ich schon ... etwas ... runterregeln musste :-) oder waere ein anderer Center sowieso Pflicht... (wobei ich gleich anmerken moechte, dass die aktuelle Groesse aus baulichen Gruenden nicht wesentlich ueberschritten werden sollte, also eine Mystery Center demnach nicht in Frage kommt)
lg
Alex
Hallo, Bin absoluter Neuling beim Lautsprecherbau , ich suche als erstes Projekt einen Center wie diesen aber deutlich kleiner ca. die Hälfte an Volumen 10-12 L gibt es da was als Bausatz? Vom Preis Einsteigerklasse möglichst günstig damit ich mich mal langsam herantasten kann. Möchte mein vorhandenes 0-8-15 5.1 Set mit Onkyo SR TX307 Receiver Stück für Stück ausbauen um damit auch halbwegs vernünftig Musik hören zu können. oder was könntet Ihr mir empfehlen? Oder zwei vernünftige Stereostandlautsprecher an den zweiten Boxenanschluss zum Musik hören..??
Hallo Schreiner,
mit dem Center kannst du nicht sinnvoll beginnen, er will in die Mitte, weiß aber nicht wovon. Besser beginnst du mit den Hauptlausprechern, an denen sich der Center dann orientieren kann. So kannst du anfangs schon gut Musik hören, Filme bakomen auch in Stereo schon einen besseren Klang.
Gruß Udo
Hallo, vielen Dank für deine schnelle Antwort! Für die beiden Hauptlautsprecher hatte ich an die FT10 Nachfolger gedacht wenn es diese hoffentlich bald gibt! Ist das was fürs Heimkino? die sind in der Größe perfect und auch optisch gefallen Sie mir sehr gut. Ist es dann nicht schwierig zu einem späteren Zeitpunkt passende Rear SP und einen Center zu finden?
Hallo Schreiner,
mit dem Update der FT 10 habe ich noch nicht angefangen, daher kannich dazu noch nichts sagen. Wenn sie mit den neuen Chassis wieder aufbaubar ist, werden in jedem Fall nur die Quickly 14 und 28 als Heimkino-Ergänzung passen.
Gruß Udo
Na ja ich denke ich werde auf das Update der FT 10 warten vor mitte des Jahres wollte ich nicht mit dem Bau beginnen vielleicht klappt das ja bei Dir und den Chassis bis da hin!? Und wenn nicht beginne ich schon mal mit der Quickly 14 und 28 vielen Dank für die nette Beratung! Gruß Oliver
Hallo Udo, in der Beschreibung steht 4 Ohm, Macht es eigentlich etwas aus wenn mein AV Receiver eine Lautsprecherimpendanz von 6-16 Ohm angegeben hat worauf muss ich bei der Lautsprecherauswahl dann achten oder kann ich z.B die Quickly 14 2x Rear und 28 center bedenkenlos mit 2x FT 10 betreiben und wenn ja auch ohne Sub in dieser konstellation? Ich hoffe ich nerve nicht mit meiner blöden Fragerei aber ich bin zwar gelernter Möbelschreiner und kann sicher schöne Gehäuse bauen aber sonst habe ich von Lautsprecherbau noch absolut 0 Ahnung! Danke für Deine Hilfe!
Hallo Schreiner,
dass dein Verstärker mit Vierohm-Boxen zurecht kommt, kann ich dir nicht garantieren. Wenn er sie nicht treiben kann, taugt er allerdings nicht viel.
Gruß Udo
Hallo Schreiner,
ich hab mal auf der Hersteller HP in die BDA des sehr ähnlichen Nachfolgemodells geguckt. Der AVR ist vom Netzteil her in der Tat nicht sehr kräftig. Im Stereobetrieb dürfte es aber trotzdem keine Probleme mit den anvisierten Boxen geben. Im Heimkinobetrieb kann es aber lt. Hersteller bei hohen Pegeln zu einer thermischen Überlastung kommen, bei der die Schutzschaltung dann die Vorstellung beenden
Wenn es im Heimkinobetrieb also richtig krachen soll, wäre ein anderer AVR daher durchaus sinnvoll.....
Hallo Udo!
Ich glaube, da ist ein Tipfehler in der Stückliste:
Auf der Stückliste des Centers sind zwei Gradient W 148-4 aufgeführt, die laut Schaltplan parallel geschaltet sind. Selbst wenn man den Gleichstromwiderstand der Reihenspule und des Lautsprecherkabels dazurechnet müsste sich eigentlich eine Nennimpedanz von 2 Ohm ergeben.
Im Text spricht Du aber von der Verwendung von zwei W 148 in der Achtohm-Version, was ja parallel geschaltet die angegebene 4 Ohm ergibt.
Somit müssten in der Stückliste zwei W 148-8 aufgeführt werden.
Gruß, schönen Tag noch und Danke für die vielen wertvollen Info's und Bauvorschläge.
Andreas
Hallo Andreas,
danke für den Hinweis, den Fehler habe ich korrigiert.
Gruß Udo
Hallo !
Es ist wirklich super, dass es so eine Seite wie lautsprecherbau.de gibt, sehr informativ und macht immer wieder Spaß das Handwerk in vielen Bauberichten zu bewundern !!!
Ich habe leider keine Möglichkeit die Selbstbau-Lautsprecher probe zu hören, daher meine Frage:
Kann man die vielleicht mit Fertigboxen in der Preisklasse zb. Heco, Canton o.ä. vergleichen ?
"guter Klang" ist Geschmacksache...aber vielleicht geht es doch zu vergleichen
Vielen DANK
Hallo apple_drink,
wenn man Selbstbauboxen mit Fertigware vergleichen könnte, gäbe es keinen Grund, sie selbst zu bauen. Ich habe vor 26 Jahren mit dem Boxenbau begonnen, weil es nichts Bezahlbares im Fertigbereich gab, was MIR gefiel. Billige Consumerkisten aus dem Blödmarkt mag ich mir auch heute noch nicht antun und goldene Sticker, die einen teuren Namen tragen, konnten mich auch nie verblenden. Bei der Auswahl brauche ich auch keine Bestätigung von Zeitschriften, das Richtige gekauft zu haben, das entscheide ich lieber selbst, wenn möglich natürlich mit den eigenen Ohren. Doch eines kann ich mit Fug und Recht behaupten: Mit den von dir genannten Boxen will ich mich gar nicht messen ;)
Gruß Udo
Was bitte ist denn eine Preisklasse Canton, Heco? Canton´s Topmodel hat eine UVP von 10000 Euro und deren Einstiegsprodukt von knapp 100 Euro. Die Reference würde ich der Quickly vorziehen, die Einsteigerserie ganz sicher nicht. Aber was hilft dir das?
moin,
Ich hab in meinem Duetta Beriocht - Oktober 2010 - die Duetta mal neben die Canton Reference gestellt. Mehr Details im Bericht :)
Zusammenfassung: Selbstbau lohnt sich.
Bleibt nur noch die Frage: Wie würde eine Box von Udo aussehen die Teile für 10.000€ drin hat?!
Lässt sich das Surroundsystem anstatt mit den ft2 tl auch mit den Quicky36 aufbauen? Oder passt das akustisch nicht? Die Quickys wären mir aufgrund der geringeren Höhe lieber. :)
Hallo Micha,
auch mit der Quickly 36 lassen sich die Quickly 14 und 28 kombinieren, auch wenn die FT 2 TL natürlich die idealen Partner sind.
Gruß Udo
Ich bin leicht verwirrt:
Die Quickly14 sind mit 18mm Brettstärke angegeben, die Quickly28 mit 15mm. Auf den Bildern sieht das für mich jedoch nach identischen Brettstärken aus? Ich würde beide gerne aus 16mm Tischlerplatte bauen, wenn ich die Innenmaße jeweils beibehalte, müsste das ja gehen, oder? Sollte ich dann beim Reflexbrett anderes Holz mit 15mm bzw. 18mm Stärke nehmen, oder macht der Unterschied hier nichts aus? Gleiches gilt bei den Vorderseiten, spielt es eine Rolle ob die Chassis 1mm höher bzw. 2mm tiefer sitzen? Grüße
Hallo Micha,
wir betreiben Selbstbau, da bleibt es dir selbst überlassen, welches Holz und welche Brettstärke du verwenden wilst. Die Innenmaße darfst du auch verändern, wenn du das Volumen grob beibehältst.
Den Volumenverlust durch ein diickeres Reflexbrett kannst du dir ausrechnen. Wenn die Zahl vor dem Komma sehr nah an Null ist, hast du richtig kalkuliert. Auch für die Chassisposition gilt: Erbsenzählen ist im Lautsprecherbau nicht üblich.
Gruß Udo
Hallo Herr Wohlgemuth,
ich habe vor mir ein paar Quickly 14 zu bauen, allerdings benötige ich für meinen Verstärker 8 Ohm Lautsprecher, gibt es eine möglichkeit die Lautsprecher zu modifizieren, oder ein vergleichbares System, mit 8Ohm?
Grüße Eric
Hallo Eric,
natürlich könntest du die Quickly 14 auch mit den W 148-8 bauen, dann brauchst du aber eine andere Weiche. Wir werden diese Weiche nicht entwickeln, weil die Menge der Verstärker, die Lasten unter 8 Ohm nicht mögen, sehr gering ist und somit der Bedarf an solchen Bauvorschlägen fast gegen Null geht. Mit der Vierohm-Variante haben auch die meisten AV-Receiver kein Problem, die angeblich mit mindestens 6 Ohm belastet werden sollen.
Gruß Udo
Guten Tag,
ich sitze gerade hier und versuche paar skizzen für die Quickly 28 zu machen. Hab da auch ne schöne idee die aber einen Bassreflex-Schlitz als vorraussetzung hat.
Wenn ich das mit der Reflexöffnung richtig verstanden hab kann ich die schlitze auch zusammen nehmen Querschnitt würde sich ja dann verdoppel und länge bleiben.
Soweit die Theorie aber spricht etwas in der praxis dagegen?
Hab leider zu wenig bis gar keine erfahrung um die auswirkungen abschätzen zu können. Könnte mir aber vorstellen das sich was verändert.
MfreundlichenG Viktor
Hallo Viktor,
das mit der Reflexöffnung hast du richtig verstanden, doppelte Höhe, gleiche Tiefe.
Gruß Udo
Hallo,
ich möchte mich erkundigen, über welche Watt-Stärke ein Verstärker zum Betrieb des Lautsprecher-Paares Quickly 28 verfügen sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Jannik
Hallo Jannik,
das kann dir niemand beantworten. Ich kann dir aber sagen, dass die Schwingspulen durchbrennen, wenn du deinen Verstärker auf Rechtsanschlag drehst, egal wieviel Leistung er mit einem definierten Klirrfaktor liefert.
Gruß Udo
Hallo, Udo,
wenn ich für die Centerbox auf Basis des Quckliy 28 die Tieftöner zusammen- und den Hochtöner etwas nach oben schiebe, so dass die drei Lautsprecher nicht mehr auf einer horizontalen Achse liegen, hat das Auswirkungen auf die Weiche oder ist das generell nicht zu empfehlen? Mir würde es rein vom Aussehen her für den Center besser gefallen. Die Boxenhöhe läge dann bei ca. 21 cm, die anderen Abmessungen und die Öffnungsbreite der Reflexöffnungen würde ich entsprechend anpassen.
Danke schonmal und Gruß
Hugo
Hallo Hugo,
so kannst du den Center auch bauen, ohne die Weiche zu verändern. Klangliche Unterschiede sind nur messtechnisch vorhanden.
Gruß Udo
Hallo, Udo,
danke für die schnelle und eindeutige Antwort, da kann ich ja entsprechend das MDF besorgen.
Gruß Hugo
Hallo.
Ich habe vor mir ein kleines Einsteigerheimkino einzurichten (wird auch zum Musikhöhren verwendet).
Leider ist die Räumliche Gestaltung nicht wirklich optimal, hier eine skizzierung meines Zimmers: http://www.hifi-forum.de/bild/meinzimmerheimkinoansichtvonobenupdate2_97257.html
Bei HiFi-forum.de wurden mir die Quicklys empfohlen.
Die LS im Frontbereich sind ja noch brauchbar aufzustellen, aber im Rearbereich wird's schwierig.
Im HiFi-Forum wurde mir empfohlen, für die Rear LS geschlossene Quicklys zu bauen. Ich dachte auch schon an Bipolare LS für hinten, von denen wurde mir aber abgeraten.
Jetzt möchte ich mir mal Rat vom Profi holen ;-)
Würde mich über Tipps, Empfehlungen und Vorschläge freuen.
PS: Sollte dies was zur Sache tun - als Subwoofer kommen 2 Mivoc AWM 124 im BR Gehäuse zum Einsatz.
MfG Domi
Hallo Dominik,
im Hifi-Forum ist nach gut 70 Postings die ganze Sache nicht weiter gediehen als nach deiner ersten Frage. Dort drehst du dich seit einigen Tagen im Kreis herum, hast bestenfalls ein paar Bausatznamen kennen gelernt, bist aber selbst in keine Richtung marschiert. Wie wenig du dich selbst mit der Materie beschäftigt hast, wird wunderschön durch deine Frage nach meinem Namen dokumentiert. Offenbar hast du nicht einmal Google danach gefragt. Hier hast du erst einmal eine ganze Menge an Lesestoff, der dich schlauer machen wird. Um nicht alles durcharbeiten zu müssen, kannst du die Suche nutzen, die über Attribute eingechränkt werden kann.
Gruß Udo
Ja, ich weiß, dass es schon viele Postings sind, aber ich binn ziemlich ein neuling, was Lautsprecherbau angeht. Ich finde schon, das ich in ne Richtung marschiert bin, dass ich aber schon ne Weile im Kreis trete ist mir auch schon aufgefallen.
Das mit dem Suchen ist nicht so einfach... ich finde immer wieder widersprüchliche Sachen. Eben zum Beispiel wegen den Rear Lautsprechern. Dank Google habe ich herausgefunden, dass die quasi virtuell den Raum vergrößern sollen indem sie den Schall weit verstreuen, was gut ist, wenn sie nahe an der Höhrposition stehen. Um so verwunderter war ich, dass mir im HiFi Forum von den Bipolaren LS abgeraten wurde...
Ich finde es schade, dass dein einziger Tipp die Suchfunktion ist.
Trozdem danke für deine Antwort ;-)
MfG Domi
Hallo Udo,
kann es sein, dass sich bei den Maßen der Seitenwände der Quickly 14 ein Schreibfehler eingeschlichen hat? Angegeben sind 33,8 x 24,6. Wenn ich jedoch zu den Maßen der Rückwand 16 x 30 zweimal die Materialstärke von 18 mm addiere, komme ich auf 33,6, also 2 mm weniger. Oder ist das so gewollt?
Ist die Quickly 14 als Rearspeaker fürs Heimkino geeignet?
Gruß Uwe
Hallo Uwe,
das ist eine Zugabe für ungenaue Zuschnitte. Nicht beantworten kann ich die Frage nach der Eignung der Quickly 14 als Rear. Dabei kommt es darauf an, welche Lautsprecher vorn stehen und wie groß dein Anspruch an Gleichklang aus allen Ecken ist.
Gruß Udo
Hallo Uwe,
was hast du denn vorn bzw. in der Mitte als Lautsprecher stehen?
Grundsätzlich würde ich die Quickly 14 als Rear verwenden, wenn ich die Surrounds nur als Effektlautsprecher sehen würde. Dann wäre auch egal, welche System du vorn einsetzt.
Wölltest du entsprechenden Gleichklang, dann solltest du an der Front auch auf Quickly und Firsttime setzen.
Gruß
SeWi
Hallo udo
Hab mal eine frage. Wie quickly 28 denn füllen mit der matte?
Mit freundlichen grüßen
Jacki
Hallo Jacki,
leg das Dämmzeug einfach locker zusammengerollt in die Box ein. Lass dabei aber den Bereich um die Reflexkanäle frei.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich habe mir auch den Bausatz zur Quickly 14 gekauft - der kam sehr schnell und war super verpackt - danke!
Ich habe dennoch zwei "doofe" fragen: im Bauplan ist die Rede von L1-R2, in Deinem Schaltplan sind höhere Nummern. Ich habe die niedrigsten Nummern den Bauelementen zugeordnet, wonach dem Hochtöner gut 1/3 der Leistung hinter dem Hochpaß von R2/7 "geklaut" wird. Als zweites der "nervige" Hinweis, dass der Hochtöner in die Bohrung nicht passt, wegen seiner Anschlüsse.
Hallo Wolf,
die Aussparung für die Anschlussfahnen des Hochtöners mache ich meistens mit der Holzraspel. Deshalb sind sie im Bauplan nicht immer eingezeichnet. Zu den Bezeichnungen im Schaltplan kann ich dir nichts sagen, da ich nicht weiß, was auf dem Lieferschein von Intertechnik steht. Auf der Homepage sind jedenfalls die richtigen Namen genannt.
Gruß Udo
Hallo Udo,
hab' vielen Dank für die rasend schnelle Antwort! Auf Intertechniks Lieferschein stehen halt andere Bezeichnungen, das fordert zumindest ein wenig im "Kopf"-rechnen (zumindest was die Resonanzfrequenzen der möglichen Kreise betrifft). Ich habe das erste Gehäuse vorgeleimt (bis auf die schräge Seite - es ist ein wenig abgewandelt, weil ein Geschenk), und bin nun sehr gespannt auf den Klang... .
Hallo Udo und alle anderen,
es handelt sich zwar "nur" um einen Einsteiger-Bausatz, doch kann sich dieser mehr als hören lassen! Meine mit kleiner Serien-Nummer beklebten Boxen sind zwar tiefer im Baß, aber können einfach nicht mithalten, was "Präzision" oder "Auflösung" angeht. Diese sind zwar fast 20 Jahre älter, aber das alleine sollte es nicht sein. Mein Fazit: Eigenbau lohnt sich!
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