Nun sind sie fast alle wieder im Programm, die preiswerten Quicklies und FirstTimes, für die wir mit den neuen Gradient Select-Chassis in den letzten Monaten ständig Updates veröffentlicht haben. Diese eher rückwärts gewandte Betätigung mit den Ersatztypen haben wir nun abgeschlossen, die FT 4 und besonders die FT 6 fehlen zwar noch, die wird es aber in der alten Form wohl nicht mehr geben. Die FT 4-Nachfolge-Box sparen wir uns, weil sie gegenüber der FT 2 TL und der Quickly 36 keine wesentliche Lücke in unserem Angebot füllt, die sehr beliebte FT 6 wird jedoch endgültig zu Grabe getragen. Auferstehen wird sie zu gegebener Zeit mit anderen Chassis und modifiziertem Gehäuse. Mit den wieder erweckten Bausätzen ist die Palette an möglichen Aufbauten mit den extrem günstigen Selects natürlich trotzdem noch nicht ausgereizt. Es ist im Gegenteil an der Zeit, sie nicht nur als Ersatz für Vergangenes zu preisen. Neues zu erschaffen macht weit mehr Spaß, als sich nur auf ausgetretenem Parkett mit engen Vorgaben durch die Ex-Boxen zu bewegen. Nach der Quickly 28 folgt nun der erste Komplett-Neubau mit den Select- Chassis. Fast länger als über die neueste Kreation habe ich über ihren Namen nachgedacht, er lag wohl viel zu nah: FirstTime 11.
Bestückung
Lautsprecher, für die es keine fertig ausgearbeitete Aufgabe gibt, sind heutzutage nahezu unverkäuflich. Diese Erfahrung haben wir immer wieder machen dürfen, erst nach der Veröffentlichung eines Bauvorschlags erwacht das Interesse an ihnen. Dies verrät ganz klar, dass längst weitaus mehr nachgebaut als selbst erfunden wird, und somit war unser Weg völlig richtig, ein Magazin zum Lautsprecherbau ins Internet zu stellen. Wie unser Forum zeigt, finden immer mehr Anfänger zu uns und trauen sich durch erfahrene Leser ermutigt daran, ihre Boxen erstmals selbst zu bauen. Einfacher Aufbau und günstiger Preis sind da Voraussetzung, denn am Anfang steht oftmals nicht die Frage nach der höchsten Qualität, sondern nach den eigenen Fähigkeiten, einen halbwegs ansehnlichen Holzverschlag mit den häuslichen Mitteln herzustellen. Das ist die vornehmliche Aufgabe der FirstTime-Reihe, die sich zudem durch die große Vielfalt an Ausbaustufen auszeichnet. Dies war auch die Zielsetzung für die FT 11, einer zweiteiligen Dreiwege-Kombination aus W 218-8, W 115-8 und GDT 104 N. Auf das Datenblatt des Hochtöners haben wir schon häufiger hingewiesen, es befindet sich im Chassistest der Ausgabe April 10. Bisher nicht vorgestellt wurden die beiden Partner, deren Daten wir für die verbliebenen Komplett-Selbstbauer wieder zur Verfügung stellen.
W 115-8
Artikelnummer: 1381653
Preis: 13,50 €
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung
| Membran: | beschichtete Pappe | Luftspalthöhe: | 4 mm |
| Sicke: | Gummi | Wickelhöhe | k.A. |
| Korb: | Blech | Magnet: | Ferrit |
| Polkernbohrung: | nein | Befestigungsbohrungen: | 4 |
| Zentrierung: | hochgelegte Flachspinne | Außendurchmesser: | 117 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 94 mm |
| Schwingspule: | 25 | Frästiefe: | 4 mm |
| Träger: | Aluminium | Einbautiefe: | 54 mm |
Parameter:
| Fs | 99 | Hz | Mms | 6,0 | Gramm |
| Diameter | 84 | mm | BL | 4,78 | Tm |
| ZMax | 22 | Ohm | VAS | 1,81 | Liter |
| Re | 6,4 | Ohm | dBSPL | 84,3 | dB/1w/1m |
| Rms | 1,46 | kg/s | L1kHz | 0,36 | mH |
| Qms | 2,59 | L10kHz | 0,21 | mH | |
| Qes | 1,05 | SD | 55 | cm² | |
| Qts | 0,75 | MMD | 5,8 | Gramm | |
| Cms | 0,42 | mm/N | Zmin | 6,9 | Ohm |
Messungen:
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Klirr für 90 dB |
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| Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° | Sprungantwort | Wasserfall |
W 218-8
Artikelnummer: 1381659
Preis: 23,70 €
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung
| Membran: | beschichtete Pappe | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Wickelhöhe | k.A. |
| Korb: | Blech | Magnet: | Ferrit |
| Polkernbohrung: | nein | Befestigungsbohrungen: | 4 |
| Zentrierung: | hochgelegte Flachspinne | Außendurchmesser: | 218 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 184 mm |
| Schwingspule: | 25 | Frästiefe: | 4 mm |
| Träger: | Aluminium | Einbautiefe: | 84 mm |
Parameter:
| Fs | 38 | Hz | Mms | 30,2 | Gramm |
| Diameter | 164 | mm | BL | 8,96 | Tm |
| ZMax | 43 | Ohm | VAS | 36,2 | Liter |
| Re | 6,2 | Ohm | dBSPL | 87,6 | dB/1w/1m |
| Rms | 2,09 | kg/s | L1kHz | 0,84 | mH |
| Qms | 3,45 | L10kHz | 0,43 | mH | |
| Qes | 0,56 | SD | 211 | cm² | |
| Qts | 0,48 | MMD | 28,4 | Gramm | |
| Cms | 0,58 | mm/N | Zmin | 6,98 | Ohm |
Messungen:
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Klirr für 90 dB |
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| Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° | Sprungantwort | Wasserfall |
Gehäuse
Sieht man sich die Parameter des W 218-8 an, schreit alles nach Transmissionline. Das hatten wir ja schon mehr oder weniger ausgeschlossen, als wir die FT 4 aus dem Programm strichen. Doch was in eine Laufleitung passt, kann meist auch geschlossen eingesetzt werden. LspCAD wollte 30 Liter für eine Einbaugüte von 0,707, mir reichte aber schon ein QBox von 0,8, wofür das Volumen auf zwei Drittel geschrumpft werden konnte. Angesichts des Preises von 23,70 Euro für den W 218-8 musste ich nicht lang nachdenken, da waren auch zwei pro Box drin. Mein immer noch kleines Kästlein mit grob 60 (H) x 30 (B) x 34 (T) cm baute ich aus 18 mm Bucheleimholz, auch wenn ich regelmäßig auf die Gefahren bei der Verwendung von Echtholz hingewiesen habe. Das Holz gefällt mir und meine Warnungen haben sich bei der FT 9 und der Symphony 5 bisher nicht bewahrheiteten. Den Mitteltöner setzte ich auch gleich paarweise in ein geschlossenes Häuschen mit weniger als 5 Liter. Versteifungen habe ich nur im Basshaus eingeleimt. Beide Boxenteile werden komplett mit Sonofil gefüllt, für das Bassabteil werden vier Beutel, für das Oberteil ein Beutel benötigt. Die Baupläne gibt es wieder als gezipte Sketchup-Dateien.

Weiche
Es ist an der Zeit, ein wenig mehr über unsere Absichten bezüglich der FT 11 zu plaudern, denn auch wenn der Leser es vermutlich schon vermutet, steckt hinter dem zweiteiligen Aufbau ein Ausbau-Konzept. Im ersten Schritt wollen wir ganz einfach beginnen und lediglich eine zweiteilige Dreiwege-Box entwerfen. Etwas Besonderes verbirgt sich jedoch auch hier: Die meisten Neueinsteiger suchen nach einer Boxenkombination, die es mit einem AV-Receiver aufnehmen mag und dafür gleich die Peripherie mitbringt. So war es unser Ziel, das Oberteil der FT 11 als Center und Rear nutzbar zu machen, ich nehme es vorweg, es spielt mit der gleichen Weiche. Lediglich der Hochpass und die Filterung für die Bässe werden weggelassen.

Die Zweigkurven der beiden parallelen Bässe und Mitteltöner überlappen sich recht weit, eine ideale Addition ergibt sich, wenn die Unterteile gegen den Rest verpolt werden. Hierzu erhielten die W 218-8 ein Filter aus Spule und Kondensator, die W 115-8 nur einen glatten Elko. Nach oben geben sie sich auch mit einem Tiefpass 2. Ordnung zufrieden, akribische Weichenentwickler hätten den kleinen Peak bei 3,5 kHz mit vielen Bauteilen entfernt. Allein schon aus Kostengründen habe ich darauf verzichtet. Eine Weiche aus Teilen zusammen zu setzen, die am Ende um ein Vielfaches teurer sind als die Chassis selbst, dürfen andere machen. Verzichtet habe ich natürlich auch auf das Vorgaukeln von mehr Klangqualität durch Einsatz besonders wertvoller Spulen und Kondensatoren, die von Kaufleuten als "Highend" angepriesen werden. Nur im 12dB-Netzwerk des Hochtöners steckt ein MKP-Q4, der gerade nur einen Euro teurer ist als ein entsprechender Elko glatt, hier jedoch tatsächlich eine den Mehrpreis werte Klangsteigerung erbringt.
Da es nichts beim Aufbau der Boxen zu fotografieren gab, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf, einmal mehr den Einbau von Weichen und Chassis abzulichten. Erfahrungsgemäß ist dies die größte Hürde, die der Ersttäter zu überwinden hat. Wir wollen sie durch Fotos senken.
Die schwarzen Bretter an der Seite der Tops fallen für Center und Rear weg, dafür sollte im liegenden Einsatz der Hochtöner der Schallzentrale um 90 Grad gedreht eingebaut werden.
Messdiagramme FT 11 Top
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° |
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| Klirr für 90 dB | Sprungantwort | Wasserfall |
Messdiagramme FT 11
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° |
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| Klirr für 90 dB | Sprungantwort | Wasserfall |
KlangManchmal trifft es sich gut, wenn ich ein neues Boxenpaar aufgebaut habe, dass es einen nahezu öffentlichen Hörraum in Bochum gibt. Zufällige Besucher sind gern gesehene Krtitiker, die mich vor eigenem Schönreden meiner Lautsprecher bewahren. Doch was mir diesmal wiederfuhr, ist völlig neu für mich. "Sei doch nicht immer so kritisch mit deinen Einsteigerboxen. Dass Duetta mehr kann, steht ja wohl außer Zweifel. Doch kenne ich so manche, hochgelobte Box - ob Bausatz oder fertig - die froh wäre, auch nur einen Teil der Klangqualität der FT 11 zu haben.", fuhr mir Zeppi in die Parade, als ich den Bass als nicht ganz so dynamisch und durchhörbar bezeichnete, wie er auf der CD aufgenommen ist. "Vollkommen richtig!" ergänzte ihn Dirk, "Die Musik klebt nicht an den Boxen und solch eine Mittenwiedergabe aus 10 Euro-Chassis habe ich selten.gehört."
Da lass ich das doch einfach jetzt so stehen und spare mir die weitere Beschreibung, wie kann ich nun noch davon reden, dass der Hochton lange nicht so fein zeichnet wie der ER4 oder Zeppis Liebling 26 HD 1? Für einen Airmotion-Transformer bekommt man schließlich ein Paar Dreiwege-Boxen mit fünf Chassis pro Seite. Es macht sogar mehr Spaß, Musik mit der kompletten FT 11 zu hören als mit zwei Keramik-Kalotten zum ebenfalls gleichen Preis, aber ohne Bass und Mittelton. Rock, Pop und Charts zeigen keinen Mangel der Boxen auf, bei Klassik und Jazz bin ich verwöhnt, doch dazu gehört dann auch kein AV-Receiver. Respektabel ist die Performance beim Filmespüren, vier Zwanziger sind selbst in ihren kleinen, geschlossenen Kammern schon eine Macht. Wer gern den Pegel im Bass verändern möchte, kann die FT 11 an neuere 7.1-Amps im BiAmping-Modus anschließen und die Oberteile ohne Hochpass betreiben. Folgen wird der Ausbau der FT 11, selbstverständlich habe ich dazu jetzt schon genug Ideen.
Udo Wohlgemuth
FirstTime 11
| Chassis | 2 x Gradient W 218-8 | Holzliste mit 18 mm Wandstärke |
| 2 x Gradient W 115-8 | pro Box (Bassteil): | |
| 1 x Gradient GDT 104 N | ||
| 59,8 x 28,6 (2x) Front/ Rückwand | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 59,8 x 30,0 (2x) Seiten |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 25,0 x 30,0 (2x) Deckel/ Boden |
| 25,0 x 10,0 (1x) Versteifung | ||
| Funktionsprinzip | geschlossen | 5,0 x 30,0 (1x) Versteifung |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | |
| Dämmstoff: | 5 Beutel Sonofil | Topteil: |
| Terminal | 3 x T56/ 56 DB | 39,6 x 14,8 (2x) Front/ Rückwand |
| 39,6 x 11,2 (2x) Seiten | ||
| Kosten pro Box: | 11,2 x 11,2 (2x) Deckel/ Boden | |
| Einzelteile | 156 Euro | |
| Bausatz: | 150 Euro | Frästiefen: |
| B + BMT: 4 mm | ||
| Holzzuschnitt: | 20 Euro | HT: 3 mm |
FirstTime 11 Top
| Chassis | 2 x Gradient W 115-8 | Holzliste mit 18 mm Wandstärke |
| 1 x Gradient GDT 104 N | pro Box (Topteil): | |
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 39,6 x 14,8 (2x) Front/ Rückwand |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 39,6 x 11,2 (2x) Seiten |
| 11,2 x 11,2 (2x) Deckel/ Boden | ||
| Funktionsprinzip | geschlossen | |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | Frästiefen: |
| Dämmstoff: | 1 Beutel Sonofil | BMT: 4 mm |
| Terminal | T56/ 56 DB | HT: 3 mm |
| Kosten pro Box: | ||
| Einzelteile | 66 Euro | |
| Bausatz: | 60 Euro | Holzzuschnitt: 7 Euro |
Die Bausätze können in Kürze bei Intertechnik
FT 11
FT 11 Top
oder Acoustic Design Wohlgemuth
FT 11
FT 11 Top
bestellt werden.
Hallo Udo,
da kann ich nur eins zu sagen: Tolle Box!! Mir fallen auch direkt ein paar Modifikationsmöglichkeiten für jeden erdenklichen Zweck/Geschmack ein. Echt super, muss dringend überlegen, was ich mit meinen 5 Quickly HK und den beiden SD215BP mache. Würde sie zum Bausatzpreis abgeben... mal wieder echt tolle Boxen bei denen es einen mächtig in den Fingern juckt.
Gruß
norbert
Hallo Udo!
Langsam ist mir das nicht mehr ganz geheuer, haben Dich Deine Kunden angesteckt. Deine Gehäuse werden ja immer schöner, da muß man sich ja direkt anstrengen um nicht nachzuhängen.
Schade daß die Chassis so eine Salatschüsseloptik haben, ein Dustcap als optische Auflockerung würde mir da schon sehr gefallen.
Grüße,
Günther
In letzter Zeit wirfst du echt lecker Bausätze auf dem Markt, SB417, FT11,... =)
Da könnte man glatt in Versuchung kommen ;-)
Lg Mario
PS: Ich finde die Optik der Salatschüsseln nicht so übel :P
Hallo Günther und Mario,
danke für das Lob. Es freut auch einen langgedienten Lautsprecherbastler, wenn sein Gebastel ankommt ;)
Gruß Udo
Och nö ....
Da sitzt man nichtsahnend auf Udo seiner Couch,und knapp eine Woche später steht man in seinem Magazin ...
Vollkommen verwundert hat mich aber gerade die Tatsache, dass die Bässe CB sind. Diese Tatsache war mir beim Hören so gar nicht aufgefallen. Umso so schöner, dass sich endlich mal wieder jemand traut, nicht nur BR zu bauen. Das Ergebnis gibt Udo übrigens recht. An Tiefe und Volumen fehlt nichts. Aber auch rein gar nichts.
Udo hat übrigens verschwiegen, dass ich so begeistert war, dass ich mir gleich zwei von den Mitteltönern für mein eigenes Projekt mitgenommen habe - allerdings in 4 Ohm, da es sonst mit dem Pegel etwas eng würde. Es ist wirklich schon extrem gut, was die Mitteltöner für den Preis leisten.
Da einzige was wirklich beim entspannten Hören störte, war der Entwickler mit seiner ständigen Mäkelei und Schönrednerei, die absolut fehlt am Platz war. ;-) Aber das hat er ja schon selbst zugegeben.
Mir haben die FT11 und das dahinterliegende modulare Konzept extrem gut gefallen, obwohl der Hochtöner alles andere als mein Liebling ist.
Warum? Das hat Dirk kurz und knapp beschrieben. Die Musik löst sich von den Boxen und sorgt so für eine tolle Räumlichkeit. Es ist alles da wo es hingehört. Nichts nervt. Kein Bummern, kein Wummer, kein Ziepen, keine Effekthascherei, die einem nach zwei Tagen auf die Nerven geht. Wenn es etwas zu bemängeln gäbe, wäre es ein ganz leichtes Zischeln bei den "S-Lauten". Aber auch das habe ich bei teureren Boxen schon schlimmer gehört.
Mit der FT11 hat Udo, wie ich finde, mal wieder eine richtig schöne "Einstiegsdroge" rausgehauen, die klanglich in ihrer Grundgesamtheit einfach überzeugt und extrem rund ist. Dazu ist sie noch einfach nachzubauen und auf Grund ihres modularen Konzepts variabel im Raum aufstellbar. Kompliment! Ich war - und bin - schwer begeistert
Und mit dem Mitteltöner und dem Bass solltest Du, Udo, Dir wirklich überlegen, die FT4 doch nicht sterben zu lassen. Vielleicht überzeugt Dich ja meine überarbeitete FT4, für die ich die beiden Mitteltöner mitgenommen habe.
Herzliche grüße
Zeppi
Hallo Zeppi,
über die FT 4 können wir ja noch einmal reden, wenn du mit der Box fertig bist. Es gibt ja auch noch die W 218-4, die auf eine Anwendung warten ;)
Gruß Udo
Hallo Udo,
hallo Zeppi,
ich kann den letzten Gedanken von Zeppi nur aufgreifen und vorschlagen eine FT4 doch 'mal als TQWT zu bauen. -Rein aus Langeweile habe ich den W218-8 einmal im King sheet simuliert...-Das Ergebnis war ohne viel herumzuprobieren :-(=)
Gruß
Claas
p.s.: u got mail
Hallo Claas,
Simulation und Praxis sind leider zwei einander völlig fremde Welten. Was sich schön rechnen lässt, ist nur der zu erwartende Frequenzgang. Wie der beim Messen aussieht, steht nicht in der Simulation. Vor allem kann man daran nicht auf die klanglichen Eigenheiten des Basses zurückschließen. Ein Ergebnis wird dir erst der Bau der Box liefern.
Gruß Udo
Hallo Udo,
klar, daß eine Simulation nur Spielerei ist und das Messen nicht ersetzen kann. Sehe es lieber als -kläglicher- Versuch meinerseits, Dich zu einer Neuvariation Deiner FT4 zu motivieren...
;-)
Gruß Claas
Hallo Claas,
umk dem ganzen noch einen draufzusetzen: Auch das Messen kann das Hören nicht ersetzen ;)
Zur FT 4 habe ich im Text schon geschrieben: "Die FT 4-Nachfolge-Box sparen wir uns, weil sie gegenüber der FT 2 TL und der Quickly 36 keine wesentliche Lücke in unserem Angebot füllt." Daran ändert auch eine TQWT-Bauweise nichts.
Gruß Udo
Das sieht sehr interessant aus! Was darf man denn erwarten, wie weit der geschlossene Bass hinunter geht? (Zwecks Vergleichbarkeit, laut Zeppi fehlt ja nichts…) Wäre das in einem recht kleinen Raum evtl. sogar von Vorteil gegen etwaiges Dröhnen im Bass?
Und ein Vorschlag als Alternative zur FT4 TL: Früher waren doch mal kompakte 3-Wege Lautsprecher am Markt. Sowas gibt's im Magazin bislang noch nicht, am nächsten kommt die SB23/3, die aber schon nicht mehr kompakt ist, oder die MS4 kompakt, deren Weiche allerdings für die unpraktische (wenn nicht grad als Center) vertikale Aufstellung konzipiert ist. Funktioniert dafür die "klassische" 25/17 2-Wege-BR-Box ganz einfach besser um eine ausreichend breiten Frequenzbereich abzubilden, oder welche Gründe hat es, dass es sowas kaum noch gibt?
Von den Werten (23,5l TT + 2,2l MT im KG-Rohr) müsste sich da mit 48x25x22 (HxBxT) doch ein schönes kompaktes Gehäuse basteln lassen. Oder ist ein Bass im geschlossenen Abteil alleine nicht potent genug? Evtl. BR? (Aber dann muss wohl die Gehäusegröße gleich wieder wachsen…)
So in etwa:
http://imageshack.us/photo/my-images/715/ft12.png/
Danke für die Antwort ;)
Hallo Andre,
das ist ein interessanter Vorschlag, auch dafür wären die Vierohm-Chassis verwendbar.
Die Dreiwege-Kompaktboxen sind aus den Programmen der Boxenbauer gestrichen worden, weil heute schon ein 13 für viele Leute zu groß ist, um ihn im Regal zu verstecken. Da man trotzdem noch etwas Bass hören wollte, wurden die unseeligen Sub-Sat-Sets auf den Markt geworfen, bei denen der für die Satelliten zu große Sänger im Bassabteil eingesperrt ist. Es soll tatsächlich Menschen geben, die das ihren Ohren antun ;)
Gruß Udo
Ja, das ist sicher ein Argument. Also weniger technischer Natur…
Auch wenn du nicht auf Zahlen stehst, magst du noch was dazu sagen, wie weit die FT11 runter spielt? Das müsste bei der vorgeschlagenen ein-fachen Ausgabe ja genauso sein, nur mit weniger Druck bzw. Lautstärke als mit den parallel geschalteten Chassis, oder?!
Danke und Grüße
Andre
Hallo Andre,
wie weit der Bass herunterspielt, hängt in erster Linie vom Raum und der Aufstellung ab. Im Nahfeld liegt der -3dB-Punkt bei etwa 50 Hz.
Gruß Udo
Hallo Zusammen,
ich will ja kein Spielverderber sein, aber manchmal weiß ich nicht, ob es Segen oder Fluch ist, dass Udo nun so viel "Futter" bekommt.
Nach meiner Meinung gibt es Bausätze, die die Welt bzw. Gemeinde nicht braucht. Sicher ist das wie immer Geschmackssache.
Ich gebe nur zu bedenken, bei aller Euphorie, dass es auch noch eniige Bausätze der Blueseklase mit 17/18 Zöllen gibt, die einen ähnlichen -3DB-Punkt aufweisen (Dusty, Phase34 und SB36). Die letzere gibt es sogar für "nur" € 20 mehr.
Das ist doch eine Überlegung wert oder?!
Gruß Thomas
Thomas, ich glaub wir können uns glücklich schätzen daß Udo nur ganz selten was mit 17 ZOLL baut und aus seinen Boxen trotzdem tiefe Töne kommen ;-), wäre ganz schön wohnraumfeindlich und nur die wenigsten von uns würden so eine Box bei der Regierung durchsetzen können :-)
Grüße,
Günther
Wie überall regeln Angebot und Nachfrage die Marktsituation ;-) also ich habe keine Angst das die FT und Quickly Bausätze im Regal verstauben werden :)
und selbst wenn Udo nur seine Bastelsucht befriedigen würde, freuen wir uns trotzdem über den interessanten Bauvorschlag und die immer wieder netten Artikeln =)
Hi Udo,
modularer Aufbau schön und gut, aber läßt sich die FT11 auch kompakt realisieren? Ich denke da z.B. an Gehäuse wie die der Wilson Watt Puppy? Ich finde die Puppys richtig Klasse. Sind für mich aber finanziell überhaupt nicht realisierbar. Würde sowas gehen?
Desweiteren lese ich hier ständig von zischenden S Lauten. So what? Du hast doch sicher Alternativen zum GDT 104 N...oder?
Ansonsten möchte ich Dir ein dickes Lob ausprechen! Ich schaue sicherlich zweimal in der Woche nach ob es Neuigkeiten auf Deiner Seite gibt. Mach um Gottes willen weiter so.
Grüße aus Hessen
Hagen
Hallo Hagen,
die Gehäuse kannst du bei (ungefähr) gleichem Volumen auch anders formen, da sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Wegen der S-Laute musst du dich nicht sorgen. Die Bemerkung von Zeppi bezog sich auf meinen Vergleich mit dem ER 4, der sicher nicht zu Gunsten des GDT 104 N ausgehen kann. Eine Alternative dazu muss ich daher nicht suchen.
Gruß Udo
Nochmal Hi,
Erstmal danke für die flotte Antwort. Ist die D-Appo Anordnung der Mittel- bzw. des Hochtöners zwingend Notwendig. Würde ein Bassreflexschlitz im Bassteil was bringen?
Grüße,
Hagen
Hallo Hagen,
jetzt fehlt nur noch die Frage, ob du auch "bessere" Chassis verwenden kannst ;) Wenn eine Reflexabstimmung für die FT 11 sinnvoll wäre, hätte ich einen Schlitz oder ein Rohr vorgesehen. Das würde natürlich auch etwas bringen, nämlich einen dicken, aufgeplusterten Brummbass. Für das Oberteil ist die Chassisanordnung Teil der Weichenabsstimmung, die mit Hochtöner oben ganz anders aussehen müsste.
Gruß Udo
Gruß Udo
Ups,
damit habe ich ja wohl mein Novizentum voll unter Beweis gestellt. -:) Sorry! Bedanke mich aber wieder für deine prompte Antwort
und wünsche ein schönes Wochenende.
LG
Hagen
Hallo Hagen,
nimm es nicht tragisch. Wir freuen uns über alle Fragen, die uns zeigen, dass es noch viel Nachwuchs (egal in welchem Alter) da draußen in der Welt des Internet gibt. Wir haben das Magazin ins Leben gerufen, um den Kreis der Selbstbauer zu vergrößern und nicht nur die wenigen Bastler zu bedienen, die sich bestenfalls über Chassistests freuen. Du zeigst uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nun müssen wir dich nur noch dazu bringen, die erste Box selbst zu bauen. Nur Mut, hier wirst du geholfen ;)
Gruß Udo
Die erste Box ist bereits gebaut. Habe im März eine Flat gebaut. Klingt prima. Aber jetzt bin ich wohl infiziert und schaue mich nach einem neuen Projekt für den Herbst/ Winter um.
Grüße
Hagen
Hallo Hagen,
dann hoffe ich, dass du diesmal hier etwas findest, was dich noch zufriedener macht ;)
Gruß Udo
Hallo Udo,
bei der FT11 müsste ich doch Top und Bass getrennt voneinander austellen können!? klanglich müsste es doch sogar Vorteile zu haben die Tiefton-LS weit entfernt im Raum aufzustellen.
Das ganze hat den Hintergrund, da ich für meine Freundin gern eine schlanke Box bauen würde, so die Tops sehr schlank auf Säulen ausfallen könnten und die Bassabteile wunderbar "versteckt" werden...
Siehst du dann evtl ein Problem in langen Kabelwegen, ich schätze mal es werden um die 10m...!?
Danke, Paul
Hallo Paul,
die Bassteile müssen unter den Satelliten stehen. Sie zu trennen funktioniert nicht.
Gruß Udo
Schade, kannst du mir kurz erklären warum, würde mich Interessieren....
auch wenn deine Zeit knapp ist ;-)
Hallo Paul,
die FT 11 ist keine Satelliten-Subwoofer-Kombi, sondern eine richtige Dreiwegebox mit hoher Trennung zwischen Bass und Mittelton.
Gruß Udo
Hallo Leute,
bin schon lange am überlegen, mir selbst Lautsprecher zu Bauen.
Einfach aus Spass am Do-it-yourself.
Nur kann ich mich nicht entscheiden -.-.
Wie finde ich heraus welche besser zu mir passt.
Mir schwebt die FT2 TL vor Augen aber auch die FT 11.
Die Speaker werden viel für Musik genutzt,die komplette Palette ausser Volksmusik, sry komm ich net ran XD.Aber es wird auch viel Film geschaut, als Center hab ich von meinen Bekannten ein cs-411 geschenkt bekommen.Als Rear werden irgend was kleines genommen,was ich noch da hab.Subwoofer ist noch keiner da.Das ist aber momentan nicht wichtig.Wichiger ist halt was würde besser passen.Oder ist da kein grosser unterschied, ausser das Design?
Lieben Gruß Andy
Hallo Andy,
wenn du selber nicht weißt, welcher Bausatz zu dir passt, wie soll das dann ein anderer herausfinden? Was auf jeden Fall nicht passt, sind Center und Rear, die sollten aus der gleichen Baureihe stammen. Wenn du dabei die FT 2 TL oder die FT 11 als Grundlage verwendest, findest du auch die passenden Surround-Ergänzungen dazu, die du auch später nachrüsten kannst.
Gruß Udo
Hallo,
naja hätte ja klappen können.
Also das mit Center und Rear, wird erstmal als notlösung angesehn.Klar muss das geändert werden, damit es nacher zusamen arbeiten kann.Aber erst braucht man ja ne Basis ;)
Vom Desig her liege ich bei der FT 11.
Aber es muss doch ein unterschied geben zwischen der FT2 TL und FT11.
Hab das nochmal gelesen aber anscheinend nicht verstanden.
Hallo Andy,
wenn du keine der beiden Boxen kennst, kann dir niemand die Unterschiede erklären. Siehe dazu den Klangbericht zur SB 417. Aber mit keinem der beiden Bausätze machst du etwas falsch, wenn du dich von den Stellmöglichkeiten in deinem Wohnraum leiten lässt.
Gruß Udo
Hallo,
also stellplatz ist genug vorhanden, dafür hatte ich schon gesorgt.
Sogar meine Frau ist damit einverstanden ;)
Hmm, dann werd ich wohl doch vorbei kommen müssen mit ein paar cd´s und sie mir Vorort anhören müssen.
Nützt ja nunmal nix.
Aber das sollte ja kein problem sein oder?
Hallo Andy,
der Laden ist montags bis mittwochs zwischen 15 und 20 Uhr geöffnet. Es ist allerdings nur noch die FT 11 vorführbereit.
Gruß Udo
Hey Ho Udo und alle anderen.
War länger nichtmehr hier.. dennoch lässt mich deine Seite nicht los. Nachdem ich nun mehrer neue Bausätze und Updates gesehen habe wirds langsam zeit^^
Die FT11 gefallen mir sehr gut und ich würde sie gern zum 5.1 system ausbauen. Jetzt mein anliegen.
Da ja vorne schon 4 20iger verbaut sind.. machen da dann 2 315 er Subwoofer von dir überhaupt noch sin für die ganz Tiefen Tiefen^^ Weil beim Film muss die hütte wackeln wenn was explodiert oder so^^.
Oder wäre es evtl besser auch hinten 2 Komplette FT11 zu nehmen und dann Quasi 8 20iger im Fullrange laufen zu lassen? Was würde den mehr druck und tiefgang bringen?
Gruß Sunjy
Hallo Sunjy,
das kommt auf die Raumgröße und den eigenen Anspruch an. Mir würde es reichen, wenn das Haus stehen bleibt, andere wollen nach dem Film erst einmal für drei Tage taub sein.
Gruß Udo
Hallo Udo,
kann man das FT11 Top auch noch etwas tiefere Töne entlocken?
BR scheint irgentwie nicht so gut geeignet zu sein, evtl. eine mini TML?
Wenn man die Gehäusetiefe erhöt (246) könnte man eine ca. 1m TML bekommen aber ob das funktioniert? So hätte ich das gedacht:
http://img225.imageshack.us/img225/2255/tmlz.jpg
Gruß
Hallo Student,
wenn du für die gleiche Basswiedergabe ein dreimal größeres Gehäuse bauen willst, kannst du das gern machen.
Gruß Udo
Ich hab die FT 11 jetzt schon vorlanger zeit schon mal auf der seite gesehen und sie gehn mir nichtmehr aus dem kopf. Jetzt hab ich nach meinem ganzen Sommerurlaub noch c.a. 400€ buget das in neue Boxen fliesen soll... Suround ist jetzt fürs erste nicht vorgesehen soll aber eine Option zum aufrüsten bleiben.
Nach längerem suchen hab ich jetzt die FT-11 und die Warphedale Diamond 9.6 in die ängere auswahl genommen, da die beide in diesem preissegment spielen.
Manche mit denen ich geredet habe raten mir vom selbstbau ab, und meinen, das die diamond 9.6 mit 400€ das paar das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis habenund die FT-11 nichtmithalten könnten...
Ich hoffe du kannst mir eventuell helfen, zu entscheiden welchen weg ich einschlagen soll...
Danke!
lg NOvize
Hallo Novize,
haben die, mit denen du da geredet hast, einen Vergleich zwischen den Warphedale und den FT11 ziehen können? Sprich, haben sie beide gehört? Oder basiert deren Urteil auf einem Vorteil gegenüber Selbstbau generell?
Fakt ist, dass Udos Bausätze sicher ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Fakt ist aber auch, dass du noch das Baumaterial und die Zeit für den Bau einkalkulieren musst. Letzteres ist aber, wie bei allen Hobbys nicht einfach in Geld aufzuwiegen.
Wenn du die Möglichkeit hast, fahr zu Udo nach Bochum und höre deine Favoriten vor Ort an. Da kannst du auch mehrere Bausätze vergleichen und es könnte dann durchaus auch ein anderes System werden.
Letztendlich sollte weniger dein Geldbeutel, als vielmehr auch den Gehör entscheidend sein. Denn was nutzt die ein Lautsprecher, der zwar günstig war, aber den du nach kurzer Zeit schon nicht mehr hören magst.
Kurzum: Die Frage ob Fertiglautsprecher oder Selbstbau kannst du nur selbst entscheiden.
Gruß
SeWi
Danke für die schnelle antwort!
Gehört haben sie nicht beide, suind aber erfehrene hi-fi kenner und dem selbstbau keinsefalls abgeneigt, sondern selber bastler...
Das bauen ist für mich ein Spaß und zählt desshalb nicht als negativer Aspekt. Da ich aber für beide Systeme c.a. das selbe zahlen würde, würde ich das qualitativere System vorziehen - Selbst habe ich nur die diamond 9.5 und die 10.2 anhören können und wohne leider zu weit weg um bei udo mal probe zu hören.
Doch die frage ob ich selbst bauen soll ist für mich nicht so einfach. Mein Vater hat selbst diamond 9.5 bei uns im wohnzimmer stehen, und es würde mich schon recht ärgern wenn die FT-11 die ich selbst gebaut habe dann nicht an die qualität rannkommen und ich immer im hinterkopf habe das ich die chanze zu den diamond 9.6 gehabt hätte...
könntest du mir nicht wenigstens ein paar argumente liefern die für den selbstbau sprechen, oder welche vorteile fertiglautsprecher haben??
der preisliche vorteil beim selbst bau wurde durch den extrem niedrigen abverkaufspreis der warphedale schon ziemlich zu nichte gemacht... ich hoffe du kannst mich verstehen und mir bei der entscheidung weiter helfen... ich schleppe die frage mittlerweile schon meh al 3 monate mit mir herum und weill mir jetzt einen ruck geben mich zu entscheiden...
Wenn du einen Lautsprecher willst, der optisch so aussieht wie die Wharfedales, dann wirst das wahrscheinlich so nicht hinbekommen und es wird teuer. Das ist der Vorteil von Kaufen.
Zu den Gradients kann ich nichts sagen, aber ich habe die Wharfedale 8.2 mit den SB18 verglichen und das war – für mich – eindeutig. Überall ein bisschen besser und ich kann mit den Wharfedales v.a. deshalb nicht mehr hören, weil der Bass viel weniger durchzeichnet und dafür dröhniger ist, das habe ich vorher immer als angenehm "warm" empfunden.
Sicher ein ganz anderer Vergleich, aber unter der Annahme, dass die LS von Udo alle ähnlich abgestimmt sind, würde ich (!) jederzeit die FT11 vorziehen.
Da dir die Wharfedales offensichtlich gefallen ist das der sicherere Zug, bei dem du dich hinterher nicht ärgern musst. Aber in den Fingern jucken wird's dann weiterhin ;) (Aber das so oder so!)
Geld "sparen" wirst du mit dem Selbstbau nicht. Die FT11 wird anders klingen, was dir besser gefällt kannst du nur im Vergleich feststellen – berichte davon!
PS: Für den Ruck: Bau selbst!
Hallo Novize,
offenbar kennst du den marktwirtschaftlichen Zsusammenhang nicht, der besagt: You get what you pay for. Wenn du nun bei der Fertigbox das Gehäuse, die Werbung, die Transportkosten aus China, die Verwaltung, Arbeitslöhne, Gewinnspanne des Zwischen- und Endhändlers und Fabrikgebäude abziehst, bleiben dir noch grob 10 % des Preises für die Chassis. Wenn du angesichts dieser Tatsachen weiterhin auf die "erfahrenen" Berater hören wilst, kauf dir die Fertigboxen. nach zwei Monaten wirst du eh wieder hier auftauchen und wir können dann darüber reden, was du dir für das selbe Geld hättest kaufen können. Dummerweise hast du es dann aber schon einmal ausgegeben und musst am Ende für die FT 11den doppelten Preis zahlen. Dafür wären dann längst schon die SB 36 drin gewesen ;)
Gruß Udo
nur mal noch so was in den Raum geworfen...
Sicherlich spielen die die ich gebaut habe in einer adneren Preisklasse, daher ist der wow Effekt vielleicht noch größer, aber folgendes:
Ein Freund hat von ein paar Kumpels und mir die BluesBox 15 bekommen und war völlig baff wier die klingen.Zitat: "Also, ich hatte mal richtig Gute von Elac (?) gehört für 2000,- EUR das Paar - aber die SB15 klingen besser!"
Eigene Erfahrung: Ich hab meine Duettas mit im Hifiladen gehabt um Probezuhören. Die von Piega für 5000,- das Paar waren im Vergleich unannehmbar. Klanglich anders aber von uns nicht als Besser oder Schlechter zu erkennen waren dann Canton Reference für 20.000€ das Paar.
In der Bluesklasse sagt mein Daumen mir, dass man den 5-10fachen "Werrt" für das Geld bekommt.
Sicherlich ist es nicht übertrieben, bei den Firsttimes davon auszugehen, dass man für Fertiglautsprecher das 3-5fache hinlegen müsste um gleichzuziehen.
Falls also die Warfs 1500€ das Paar Kosten könnte es sein, dass sie gleichziehen. Gehört hab ich nicht, aber das mal als Gegenpol zu Deinen Hififanatikern.
Und: stell Dir vor es hat geklappt und jetzt guckt Dein Vater neidisch :)
vielleicht kauft er Dir ja auch die fertigen FTs ab und Du hast das Geld für den nächsten Aufsteigerbausatz zusammen :)
Noch ein Tipp: wenn Du dem Braten nicht traust und genauso skeptisch bist wie ich es anfangs war, dann bau doch erst mal einen Satz billigerer Lautsprecher zum Test. Die können dqann immer noch im Schlafzimmer oder in der Küche ihren Dienst tun...
Viel Spaß beim Bauen!
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