Fragen zu diesem Artikel
Benjamin schrieb am 14. Feb 2011 um 10:40 Uhr

Hallo Jörg, tolle Box - mir gefallen momentan Lautsprecher sehr gut, die nicht so wuchtig aussehen, sprich Lautsprecher, die nicht so breit sind und irgendwie etwas "feiner" aussehen :-) Deine Box ist so eine! Kannst du mal deine finale technische Zeichnung davon online stellen - würde mich interessieren, wie die genauen Abmaßen nun sind.

Jörg antwortete am 18. Feb 2011 um 22:51 Uhr

Hallo Benjamin :-) schön, dass dir die Boxen gefallen. Ich versuche in den nächsten Tagen die Zeichnung online zu stellen (als pdf -Datei). mfg Jörg

Kevin schrieb am 15. Feb 2011 um 10:19 Uhr

Hallo Jörg, Kompliment, das sind sehr schöne LS geworden. Was ich nicht verstehe ist, warum sich die Schrägstellung der Schallwand bei einer DÀppolito Anordnung positiv auf den Klang auswirkt? Die Wirkung auf die Optik ist nach Deinen Bildern unumstritten.

Volker antwortete am 15. Feb 2011 um 13:23 Uhr

Hallo Kevin, nun, die Schallwellen höher Töne bewegen sich minimal schneller durch den Raum als die von von tiefen Tönen. Durch die Schrägstellung vergrößert sich für die Hochtöne die Strecke zum Ohr. So soll der Zeitunterschied beim Auftreffen auf das Ohr von hohen und tiefen Tönen ganz oder zumindest Teilweise ausgeglichen werden. Das soll einen positiven Effekt auf das Klangbild haben. Zumindest theoretisch. In der Praxis sieht es wohl so aus, dass unser Gehör noch nicht mal einen Zeitunterschied zwischen links und rechts feststellt, wenn man eine Box aus dem idealen, gleichschenkligen Stereodreieck heraus um einige cm Verschiebt. Dazu müssten wir das Hörvermögen von Fledermäusen haben. Der gewünschte Effekt ist also eventuell Messtechnisch nachweisbar, Er spielt für unsere Ohren aber kaum eine Rolle. Geneigte Boxen sind daher eher ein designtechnisches Gimmick (das ich auch anspricht)... Was die hervorragende Schreinerarbeit von Jörg aber keineswegs schmälert. Er hat eine rundum schöne Box gebaut.... Gruß Volker


Kevin antwortete am 15. Feb 2011 um 13:42 Uhr

Die Erklärung ist mir schon bekannt, allerdings nur dann logisch für mich, wenn sich der Hochtöner oben befindet. Bei einer D'Appolito Anordnung ist aber ein TMT an oberster Position, heißt also, dass der noch weiter hinter rückt im Vergleich zum Hochtöner. Das hieße (ob nun hörbar oder nicht) das der Zeitversatz zwischen oberem TMT und HT größer, als bei einer vertikalen Anordnung ist, während der untere TMT und der HT zeitrichtig sind... Ist das ein Vorteil???


Udo Wohlgemuth antwortete am 15. Feb 2011 um 13:51 Uhr

Hallo Kevin, ein Vorteil ist das nicht, doch selbst wenn es das wäre, ist es der Rede wirklich nicht wert. Nimm es einfach hin, dass Jörg die Neigung besser gefiel, das Argument reicht doch völlig aus. Gruß Udo


Volker antwortete am 15. Feb 2011 um 14:01 Uhr

Nun, wie ich oben schon zu Ausdruck zu bringen versucht habe, ist das ein rein akademischer Effekt, der, wie Udo zusammenfassend so treffend gesagt hat , für unser Ohren nicht der Rede wert ist . Jörg hat die Box so gebaut wie sie ihm gefällt und hat dabei eine gute Arbeit abgeliefert. Gruß Volker

Mario G. schrieb am 15. Feb 2011 um 20:44 Uhr

Hallo Jörg, du schriebst, dass die Fasen mit einem Elektrohobel erstellt wurden. Mich würde näheres Vorgehen dazu unteressieren. Kann man das als Laie selbst fertig bringen? Ich finds ja schon "schwierig" genug nen 45° Fasefräser mit großer Schenkellänge (günstig) zu bekommen... Gruß, Mario

Mario G. antwortete am 16. Feb 2011 um 12:31 Uhr

Hab ich tatsächlich UNinteressieren geschrieben? Nee, oder? ;-) Ich meine natürlich das genaue Gegenteil. Deine Kera's sind übrigens echt schön geworden! Gruß, Mario


Jörg antwortete am 18. Feb 2011 um 23:04 Uhr

Hallo Mario, grundsätzlich ist es kein Problem. Habe den E-Hobel im Baumarkt ausgeliehen. Aufrund der auslaufenden Schräge bedarf es etwas Fingerspitzengefühl beim Führen des Hobels. Nach unten hin mußt du den Hobel allmählichauslaufen lassen. um den Winkel von 45° einzuhalten, habe ich nach jedem Schnitt einen Winkelömesser aufgelegtv und geprüft. Wenn erst einmal eine Fläche vorhanden ist, hat der Hobel eine Auflagefläche, dann wird es einfacher. Der Rest wurde mit dem Schleifklotz geschliffen. mfg. Jörg

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