Sprache FR Sprache DE Sprache EN

Liebe Musikliebhaber,

hier schreiben unsere Experten mit Udo Wohlgemuth und Leser über den Lautsprecherbau. Geben Tipps und Beratung.

Über Lautsprecherbau.de
Lautsprecherbau-Magazin 2011 > Ausgabe Dezember 2011 > Weichenbau
Reload Image

Bewerten Sie diesen Artikel

Kommentierte Bewertungen:

Bewertungsübersicht anzeigen.
Bewertung:
test




Kommentar:

Fragen zu diesem Artikel
Frage
Arne schrieb am 29. Dec 2011 um 01:58 Uhr

Hallo Udo,
deine Ausführungen im ersten Teil sind mir auch aufgefallen. Immer mehr Leute landen quasi direkt im Selbstbau und wollen loslegen.

Da kann solch eine Ausführung der Basics sicher nicht schaden. Im Gegenteil, auch ich als "Zweimaltäter" hab auch noch einiges dabei gelernt und werde die Diashow sicherlich nochmal durch gehen bevor ich die nächste Weiche löte.

Bin gespannt was noch so folgt ;)

Gruß
Arne

Antwort
Diet antwortete am 10. Jul 2012 um 05:43 Uhr

Hallo Arne, ich habe zwar sieben mal das verflixte hinter mir, aber wenn Du nix mehr dazulernst is et rum.
Zum Weichenbau kann ich nur folgendes sagen. FreQuenzweichen sollten IMMER Handverdrahtet sein. Manchmal wird das auch ein bischen eng und knuddelig. Als ich vor dreißig Jahren mein Hobby begann, hatte ich kein Geld für Platinen. Gut so, ich bin froh daruber, mit weniger Geld mehr zu bekommen. Ich kaufe mir da im Bastlerbedarf echten zwei millimeter dicken Silberdraht für Schmuck zu machen. Diese löte ich dann mit einer ausreichenden Länge an das Anschlußterminal an. Somit habe ich genügend Platz für eine groszügige Bauteileanordnung. UND DAS IST GUT SO; WEIL: Ich kann jedes Element stramm verdrillen und somit wird automatisch die kalte Lötstelle ausgetrixt.
2. Die Spulen sollten möglichst weit voneinander getrennt platziert sein weil sie sich, bei hohen Lautstärken, gegenseitig induktieren können. Am besten ist bei Spulen die sich mechanisch sehr nahe stehen, diese in der Achse zueinander unm 90° drehen. Also eine Spule liegt flach, der Nachbar steht Hochkant. ;-)
Man kann diwes in meinem Beitrag "Sharkeys Day".
Im September bin ich wieder in D-lande und mache diesbezüglich noch ein paar Fotos.
Grundsätzlich lasst bitte den paradoxen Schwachsinn mit vergoldeten Kontakten. Wer in Physik aufgepasst hat, weis das der electrische Übertragungswiderstand von Gold um ein vielfaches höher ist als bei Silber. Und der Preis?
Ich habe alles richtig gut gezwirbelt und dann ver(B)löded.
Alle Komponenten meiner Anlage.
Viel Geld rausgebaut und es wird hörbar viel besser, wenn man stationär alles richtig verbindet.
Dann viel Spaß beim Bauen.
Der Fingerschmied.

www.fingerschmied.de/?page_id=1318

www.fingerschmied.de/?attachment_id=385
www.fingerschmied.de/?attachment_id=401
bei den attachments habe ich noch kommentare hinterlassen.
Diet.

Frage
Fossi schrieb am 29. Dec 2011 um 08:56 Uhr

Hallo Udo. Sehr ausführlicher Bericht, der vielen Selberbauern weiterhelfen wird. Liegen L2 und L3 jetzt nicht etwas dicht beisammen? Wie groß sollte der Abstand zwischen Spulen tatsächlich sein? Was bringt es, die Spulen zu "verdrehen", also die Achsen unterschiedlich zu platzieren?
Widerstände - MOX - lassen sich mit Hilfe eines Multimeters auch ausmessen. Das ist oft nicht 100%ig präzise, hilft aber, die Bauteile von einander zu unterscheiden und richtig zuzuordnen.

Antwort
bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:08 Uhr

Hallo Fossi,

wenn du mal mal nach "Troels Graevesen coils" googelst, findest du eine interessante Messreihe zum Thema Spulenanordnung und auch ein paar Tipps, was man auf keinen Fall tun sollte.

Gruß
Sven


Antwort
bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:10 Uhr

Sorry, sollte "Gravesen" heißen. Kann meine Antwort leider nicht editieren.


Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 29. Dec 2011 um 11:22 Uhr

Hallo bad-karma,
wenn du dann die empfohlenen Abstände der Spulen beachtest, musst du die Weiche im ganzen Zimmer verteilen, damit es keine Beeinflussung der Spulen aufeinander gibt. Meine eigenen Messungen unter praxisgerechten Bedingungen ergaben, dass bei daumenbreitem Abstand der Spulen alles völlig ok ist. Dass sich in einschlägigen Foren trotzdem die Theoretiker wegen solcher Marginalien die Ohren vollquatschen, macht sie nicht zu relevanten Wahrheiten.

Gruß Udo


Antwort
bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:51 Uhr

Hallo Udo,

vor allem zu letztem Satz gebe ich dir völlig Recht. Ich hatte ja auch nicht ohne Grund auf die Messreihe verwiesen. Die Größenordnung der Abweichung von Sollwert zu Istwert allein durch Fertigungstoleranzen/Meßabweichung ist vergleichbar mit dem Einfluss zweier direkt nebeneinander angeordneter Spulen auf die Induktivität in o.g. Meßreihe.
Vielleicht hätte ich auch einfach schreiben können "Die Weichenanordnung im Artikel ist völlig in Ordnung", aber so können auch zweifelnde Selbstbauer ohne entsprechendes Messgerät nachschauen, warum deine Anordnung okay ist ;-).

Gruß
Sven

Frage
Walter schrieb am 30. Dec 2011 um 12:31 Uhr

Hallo Udo,
Daumen hoch. Schöner Bericht für Einsteiger. Gruß.

Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 30. Dec 2011 um 13:12 Uhr

Hallo Walter,
naja, auch hier fallen mir beim Lesen immer noch viele, bisher unbeantwortete Fragen ein. Die Antworten kann ich in den folgenden Berichten einflechten, dann habe ich auch weiterhin noch etwas zu schreiben ;)

Gruß Udo

Frage
elac8702 schrieb am 31. Dec 2011 um 12:06 Uhr

Superklasse!

Bin gerade dabei eine Blue Note zu bauen mit runden Seitenwänden (ähnlich b&w 804).
Dieser Artikel ist wie gemacht für mein Projekt, wenn ich mit dem Gehäuse fertig bin (eine ist fertig......*freufreufreu*) und die Hardware bestelle würde ich wie der Sprichwortliche "Ochs vorm Berg" stehen was den Weichenbau anbelangt.

Vielen Dank und einen guten Rutsch.

Dominik

Antwort
Matthias (DA) antwortete am 04. Jan 2012 um 13:51 Uhr

Na, dann hoffen wir mal auf nen Baubericht - und dass die Bluenote danach nur so aussieht wie ne B&W aber nicht so klingt ;)

Frage
Fredy schrieb am 03. Jan 2012 um 10:35 Uhr

Tolles Tutorial, Meister Udo. Wie gross darf so eine Weichenkonstruktion sein, dass sie im Verhältnis nicht zu viel Boxen-Volumen "wegnimmt"? Gruss -fredy

Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 03. Jan 2012 um 11:59 Uhr

Hallo Fredy,
Lautsprecherbau ist tolerant. Deshalb sind die paar Milliliter, die die Weiche im Gehäuse klaut, vollkommen egal. Das Dämmmaterial gibt zudem etwas Volumen zurück.

Gruß Udo

Frage
Manfred Wortmann schrieb am 08. Jan 2012 um 21:35 Uhr

Ich habe die blue note .Bei dem zusammen löten der kondensatoren nach Anleitung und Video habe ich nun ein Problem.zum Schluss muss C4 angeloetet werden.aber welcher?beide oder nur einer? kpqs 4.7/400 oder kpqs /033/250 ?
MfG Manfred Wortmann

Frage
Udo Wohlgemuth schrieb am 08. Jan 2012 um 21:45 Uhr

Hallo Manfred,
da hast du mich ertappt. In der ADW-Version ist ein C4 mit passendem Wert eingebaut, der in der Intertechnik-Variante aus zwei MKP-QS zusammen gesetzt wird. Die beiden Kondensatoren werden mit den Beinen parallel geschaltet und dann quasi als einer als C4 eingelötet.

Gruß Udo

Frage
ringghost schrieb am 07. Feb 2012 um 21:53 Uhr

Hi Jungs.
Kann ich einen grünen Elko auf einer Spule mit Heissleim fixieren?
Gruss
Ulrich

Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 07. Feb 2012 um 22:23 Uhr

Hallo Ulrich,
es spricht nichts dagegen.

Gruß Udo

Frage
Quälgeist schrieb am 13. Feb 2012 um 13:54 Uhr

Hallo Udo,
ist denn eine Impedanzkorrektur für Rö-Amps
immer gleich? Oder sind die Werte der Weiche angepasst?

Antwort
Matthias (Da) antwortete am 13. Feb 2012 um 14:16 Uhr

ist bei jedem Modell unterschiedlich da der Impedanzverlauf ja auch je nach Weiche und Chassis unterschiedlich ist

Frage
Laurin schrieb am 25. Apr 2012 um 20:12 Uhr

Hallo Udo,
ich möchte mich erstmal bei Ihnen für die genialen Bausätze, die Sie zusammenstellen bedanken! Ich habe mir die FT12 gebaut, bin einfach nur begeistert und meine Eltern sind neidisch auf MEINE neuen Boxen ;)
Jedoch habe ich eine kleine Frage zum Weichen Bau: Induzieren sich die Spulen nicht gegenseitig?, und wenn ja, wie kann man das verhindern?
Gruß Laurin

Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 25. Apr 2012 um 21:09 Uhr

Hallo Laurin,
meine Empfehlung ist eine gute Daumenbreite Abstand zwischen den Spulen. Das hat sich als Praxis tauglich und elektrisch einwandfrei bewährt.

Gruß Udo

Frage
sabant schrieb am 04. Dec 2012 um 13:23 Uhr

Hallo zusammen

Kann diese Aussage stimmen?
Fehlerteufelchen steckt im Detail!




Gruß sabant

Antwort
Matthias (Da) antwortete am 04. Dec 2012 um 13:32 Uhr

ich vermute mal dass Udo schon mehrfach ausprobiert hat was er so erzählt. Ich hab ihn an einigen wenigen Stellen auch schon streng erlebt - z.b. wenn jemand versucht hat die Weiche aufs Reflexbrett zu pappen.
Insofern geh ich mal davon aus dass er das mit der Daumenbreite auch gemessen hat und im Zweifel die Herstellertoleranzen einen größeren Einfluss haben als die Daumen.
Aber selbst wenn es für Dich nicht stimmig ist hindert Dich ja keiner dran, eine ganze Beindicke zwischen die Spulen zu machen oder sie individuell mit Blei und Kryptonit abzuschirmen


Antwort
Matthias (Da) antwortete am 04. Dec 2012 um 13:33 Uhr

ah - hatte wegen fehlendem Zitat auf die vorige aussage bezogen... kann entsprechend gelöscht werden

Frage
sabant schrieb am 04. Dec 2012 um 13:32 Uhr

Hallo nochmal
Den kopierten Text hat's nicht übernommen.

Hier der Text:
Der grüne Elko liegt parallel zum Tieftöner und hat wie alle anderen Bauteile keine Einbaurichtung. Sein Widerstand wird für tiefen Töne gering, somit führt er diese Signale am Bass vorbei, während tiefe Frequenzen nicht vom C gefiltert
Gruß sabant

Antwort
Udo Wohlgemuth antwortete am 04. Dec 2012 um 13:45 Uhr

Nun ja, Fehler passieren, im Netz kann man sie zum Glücjk ändern. sobald sie auffielen. Danke für den Hinweis. Vor den Tönen musss natürlich "hohe" stehen.

Gruß Udo

Frage
Thomas schrieb am 11. Feb 2013 um 18:49 Uhr

Ich möchte den Basslautsprecher (Bassmittellautsprecher) tiefe und etwas hohe Töne geben, dewegen muss die Luft oder Drosselspule viele Frequenzen durch lassen also ist das ein ( Bandpass) und der Kondensator filtert dann den Bassteil raus. Also muss ich dann L1 und C1 hintereinander machen um die höhen und tiefen die der Lautsprecher kriegen soll.

Sie haben selber eine Frage zu diesem Artikel?

Veröffentlichen Sie hier Ihre offenen Fragen zu diesem Artikel. Unser Experte Udo Wohlgemuth und viele der regelmässigen Besucher dieser Webseite können Ihnen vermutlich schnell weiterhelfen.


Ihre EMailadresse wird nicht veröffentlicht!
captcha
Bitte geben Sie den Sicherheitscode in das Textfeld ein.
Allgemeine Fragen zum Thema Lautsprecherbau können Sie diese gerne in unserem Forum stellen.