Fragen zu diesem Artikel
Arne schrieb am 29. Dec 2011 um 01:58 Uhr

Hallo Udo,
deine Ausführungen im ersten Teil sind mir auch aufgefallen. Immer mehr Leute landen quasi direkt im Selbstbau und wollen loslegen.

Da kann solch eine Ausführung der Basics sicher nicht schaden. Im Gegenteil, auch ich als "Zweimaltäter" hab auch noch einiges dabei gelernt und werde die Diashow sicherlich nochmal durch gehen bevor ich die nächste Weiche löte.

Bin gespannt was noch so folgt ;)

Gruß
Arne

Fossi schrieb am 29. Dec 2011 um 08:56 Uhr

Hallo Udo. Sehr ausführlicher Bericht, der vielen Selberbauern weiterhelfen wird. Liegen L2 und L3 jetzt nicht etwas dicht beisammen? Wie groß sollte der Abstand zwischen Spulen tatsächlich sein? Was bringt es, die Spulen zu "verdrehen", also die Achsen unterschiedlich zu platzieren?
Widerstände - MOX - lassen sich mit Hilfe eines Multimeters auch ausmessen. Das ist oft nicht 100%ig präzise, hilft aber, die Bauteile von einander zu unterscheiden und richtig zuzuordnen.

bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:08 Uhr

Hallo Fossi,

wenn du mal mal nach "Troels Graevesen coils" googelst, findest du eine interessante Messreihe zum Thema Spulenanordnung und auch ein paar Tipps, was man auf keinen Fall tun sollte.

Gruß
Sven


bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:10 Uhr

Sorry, sollte "Gravesen" heißen. Kann meine Antwort leider nicht editieren.


Udo Wohlgemuth antwortete am 29. Dec 2011 um 11:22 Uhr

Hallo bad-karma,
wenn du dann die empfohlenen Abstände der Spulen beachtest, musst du die Weiche im ganzen Zimmer verteilen, damit es keine Beeinflussung der Spulen aufeinander gibt. Meine eigenen Messungen unter praxisgerechten Bedingungen ergaben, dass bei daumenbreitem Abstand der Spulen alles völlig ok ist. Dass sich in einschlägigen Foren trotzdem die Theoretiker wegen solcher Marginalien die Ohren vollquatschen, macht sie nicht zu relevanten Wahrheiten.

Gruß Udo


bad_karma antwortete am 29. Dec 2011 um 11:51 Uhr

Hallo Udo,

vor allem zu letztem Satz gebe ich dir völlig Recht. Ich hatte ja auch nicht ohne Grund auf die Messreihe verwiesen. Die Größenordnung der Abweichung von Sollwert zu Istwert allein durch Fertigungstoleranzen/Meßabweichung ist vergleichbar mit dem Einfluss zweier direkt nebeneinander angeordneter Spulen auf die Induktivität in o.g. Meßreihe.
Vielleicht hätte ich auch einfach schreiben können "Die Weichenanordnung im Artikel ist völlig in Ordnung", aber so können auch zweifelnde Selbstbauer ohne entsprechendes Messgerät nachschauen, warum deine Anordnung okay ist ;-).

Gruß
Sven

Walter schrieb am 30. Dec 2011 um 12:31 Uhr

Hallo Udo,
Daumen hoch. Schöner Bericht für Einsteiger. Gruß.

Udo Wohlgemuth antwortete am 30. Dec 2011 um 13:12 Uhr

Hallo Walter,
naja, auch hier fallen mir beim Lesen immer noch viele, bisher unbeantwortete Fragen ein. Die Antworten kann ich in den folgenden Berichten einflechten, dann habe ich auch weiterhin noch etwas zu schreiben ;)

Gruß Udo

elac870 schrieb am 31. Dec 2011 um 12:06 Uhr

Superklasse!

Bin gerade dabei eine Blue Note zu bauen mit runden Seitenwänden (ähnlich b&w 804).
Dieser Artikel ist wie gemacht für mein Projekt, wenn ich mit dem Gehäuse fertig bin (eine ist fertig......*freufreufreu*) und die Hardware bestelle würde ich wie der Sprichwortliche "Ochs vorm Berg" stehen was den Weichenbau anbelangt.

Vielen Dank und einen guten Rutsch.

Dominik

Matthias (DA) antwortete am 04. Jan 2012 um 13:51 Uhr

Na, dann hoffen wir mal auf nen Baubericht - und dass die Bluenote danach nur so aussieht wie ne B&W aber nicht so klingt ;)

Fredy schrieb am 03. Jan 2012 um 10:35 Uhr

Tolles Tutorial, Meister Udo. Wie gross darf so eine Weichenkonstruktion sein, dass sie im Verhältnis nicht zu viel Boxen-Volumen "wegnimmt"? Gruss -fredy

Udo Wohlgemuth antwortete am 03. Jan 2012 um 11:59 Uhr

Hallo Fredy,
Lautsprecherbau ist tolerant. Deshalb sind die paar Milliliter, die die Weiche im Gehäuse klaut, vollkommen egal. Das Dämmmaterial gibt zudem etwas Volumen zurück.

Gruß Udo

Manfred Wortmann schrieb am 08. Jan 2012 um 21:35 Uhr

Ich habe die blue note .Bei dem zusammen löten der kondensatoren nach Anleitung und Video habe ich nun ein Problem.zum Schluss muss C4 angeloetet werden.aber welcher?beide oder nur einer? kpqs 4.7/400 oder kpqs /033/250 ?
MfG Manfred Wortmann

Udo Wohlgemuth schrieb am 08. Jan 2012 um 21:45 Uhr

Hallo Manfred,
da hast du mich ertappt. In der ADW-Version ist ein C4 mit passendem Wert eingebaut, der in der Intertechnik-Variante aus zwei MKP-QS zusammen gesetzt wird. Die beiden Kondensatoren werden mit den Beinen parallel geschaltet und dann quasi als einer als C4 eingelötet.

Gruß Udo

ringghost schrieb am 07. Feb 2012 um 21:53 Uhr

Hi Jungs.
Kann ich einen grünen Elko auf einer Spule mit Heissleim fixieren?
Gruss
Ulrich

Udo Wohlgemuth antwortete am 07. Feb 2012 um 22:23 Uhr

Hallo Ulrich,
es spricht nichts dagegen.

Gruß Udo

Quälgeist schrieb am 13. Feb 2012 um 13:54 Uhr

Hallo Udo,
ist denn eine Impedanzkorrektur für Rö-Amps
immer gleich? Oder sind die Werte der Weiche angepasst?

Matthias (Da) antwortete am 13. Feb 2012 um 14:16 Uhr

ist bei jedem Modell unterschiedlich da der Impedanzverlauf ja auch je nach Weiche und Chassis unterschiedlich ist

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