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SB36 by Nadim
SB_36-Vorstufe by Norbert_FR
Duetta und SB36 by Robson
SB 36 weiss by JoeBier
Fragen zu diesem Artikel
Köder schrieb am 05. Dec 2011 um 10:12 Uhr

Hi Florian!

Glückwunsch zu diesem gelungenen Lautsprecher! Die Optik wirkt sehr straight, sehr symmetrisch. Die quadratische Grundfläche gefällt mir persönlich nicht so sehr, trotzdem: es passt zum Look. Ebenso das Furnier - Zeitlos chic!

Zum Hochwertigen Outfit der Lautsprecher passen die tollen Fotos ebenso, wie der gelungene Text.

So macht ein Baubericht Laune!

Grüße, Köter

Executer schrieb am 05. Dec 2011 um 18:43 Uhr

Hallo Florian,

gratuliere dir zu deinen schönen SB36!

Zum Lasieren hätte ich eine Frage: Sehe ich es richtig das die Lasur das Holz minimal abdunkelt, so wie auf den Fotos ersichtlich? Muss/kann man zwischen den Lasurschichten auch schleifen? Welche Lasur hast du verwendet?

Sieht als Alternative zu Hartöl für helle Hölzer echt super aus!

Lg Mario

Flo antwortete am 06. Dec 2011 um 21:46 Uhr

Danke! Ich würde sagen, dass die Lasur die Masurung betont. Abdunkeln tut sie das Holz wenn überhaupt minimalst. Die Lasur ist von Clou und heißt "Wachslasur". Die Clou-Nummer habe ich leider nicht mehr im Kopf, die Dose ist längst entsorgt...
Die Verarbeitung war extram simpel. Die Lasur wird so wie sie ist mit einem Pinsel auf das Holz aufgetragen. Sie spritzt nicht, bildet keine hässlichen Nasen und ist in 20min. trocken. Ich habe jede Box drei mal gestrichen und die Oberfläche zwischendrin mit 240ger Schleifpapier leicht aufgeraut. Das wars.

Gruß
Flo


Executer antwortete am 07. Dec 2011 um 18:27 Uhr

Ahh ok super, danke! Werde ich das nächste mal, wenn ich helles Holz verwende, versuchen :)

Lg Mario

elektronaut schrieb am 05. Dec 2011 um 21:50 Uhr

Ich kann mich der Klangbeschreibung von Florian nur anschliessen - die SB36 ist eine wunderbare Box bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt - die schlichten klaren Linien gefallen mir, der Bau ist dir super gut gelunden (manchmal ist weniger mehr).

P.S. Ich hab die SB36 vor kurzem selbst gebaut, vielleicht schiebt ja Udo meinen kurzen Beitrag auch noch nach ;-)

Udo Wohlgemuth antwortete am 05. Dec 2011 um 22:05 Uhr

Hallo elektronaut,
ich hatte die Auswahl zwischen einem langen und einem kurzen Bericht zur SB 36. Aus taktischen Gründen habe ich den langen gewählt und den kurzen auf Eis gelegt ;)

Gruß Udo


elektronaut antwortete am 05. Dec 2011 um 23:30 Uhr

Vielleicht taut ja das Eis irgendwann auf :-)


elektronaut antwortete am 05. Dec 2011 um 23:32 Uhr

Vielleicht taut ja das Eis irgendwann auf :-)

MrJones schrieb am 14. Dec 2011 um 13:37 Uhr

Hallo... bin Neu hier und möchte mir auch sehr gerne die SB36 bauen, habe jedoch ziemlichen Respekt vor dem funieren... Wie zum Geier hast Du das so fein hinbekommen... wenn ich mir das genau anschaue sind die Kanten / Ecken wirklich PERFEKT geworden? mit was wurde das Funier später behandelt?

SeWi antwortete am 15. Dec 2011 um 23:02 Uhr

Hallo MrJones,

wie Florian furniert hat, hat er im Absatz Furnieren erläutert. Du findest dazu auch einige Videos im Netz.
Du kannst dein Gehäuse jedoch auch völlig anders gestalten, z.B. lackieren.

Florian hat sein Furnier mit Wachslasur behandelt.

Gruß
SeWi


Flo antwortete am 18. Dec 2011 um 12:59 Uhr

Hallo Mr. Jones,

ich hatte Anfangs auch großen Respekt vor dem Furnieren. Mit den richtigen Schraubzwingen, Sorgfalt und etwas Zeit ist es aber absolut kein Problem. Alternativ zu der von mir beschriebenen klassischen Methode kannst du Furnier auch "aufbügeln". Daszu gibts eine hervorragende Anleitung von Udo hier auf seiner Seite. Im Zweifelsfall geht bügeln schneller, du solltest das Bügeln allerdings vorher an einem alten Stück MDF ausprobieren. Ich habe mal einen Lautsprecher mit Buchenfurnier "bebügelt" und das Furnier hat später durch die starken Temperaturbelastung feine Risse bekommen. Sieht man vom Sofa aus zar nicht, dem perfektionistisch veranlagten Hobby-Bastler gefällt es aber ganz und gar nicht. Andere Furniere können sich unter der hohen Bügeltemperatur aber auch durchaus gutmütiger verhalten. Ahorn habe ich auch schon gebügelt und die Oberfläche ist toll geworden. Also wie gesagt: Ausprobieren!
Bei der von mir beschriebenen Methode wird das Holz diesen großen Temperaturunterschieden nicht ausgesetzt, wenns gut werden soll braucht man allerdings sehr gutes Werkzeug. Das wichtigste sind gute und GROßE Schraubzwingen mit denen du richtig Druck ausüben kannst. Für die SB36 mindestens vier. Sechs wären besser. Furnier wellt sich wenn es feucht ist sehr gerne. Wenn du nicht richtig pressen kannst hast du unter Umständen später unschöne Lufteinschlüsse unter dem Furnier. Mach dir außerdem Gedanken wie du das Furnier oben auf die Box presst. Meine Zwingen hatten leider keine Spannweite vom über einem Meter. Ich musste improvisieren und habe beide Boxen zum pressen aufeinander gestellt und unter der Kellerdecke verkeilt. Wenn etwas ähnliches bei dir nicht geht und du keinen Zugang zu solchen Zwingen hast würde ich wohl doch zum Bügeleisen greifen...

Bei dem Kanten bin ich immer gleich verfahren. Egal ob klassische Mathode oder Bügeln. Ich habe die Box nach dem Trocknen des Leims auf die frisch Furnierte Seite gelegt (Tisch vorher gut sauber machen) und habe das überstehende Furnier vorsichtig abgeschnitten. Dazu habe ich mir eine kleine Furniersäge bvesorgt, mit der ich solange an der Kante der Box entlang gefahren bin, bis der überstehende Rest abgefallen ist. An der Stelle ist es wichtig, dass man nicht zu ungeduldig wird und die Säge wie ein Bekloppter aufdrückt --> das Furnier könnte ausreißen. Wenn du keine Furniersäge hast nimm ein Cutter-Messer... Was ich vermiedan habe ist das Furnier über die Kante abzubrechen. Sind die Reste rundherum beseitigt, nimmst du einen Schleifklotz - ich habe glaube ich 180er Papier genommen - und schleift die Kanten immer in Maserungsrichtung glatt. Fertig ist die Laube.

Fazit: Furnieren ist nicht schwer. Ich habe es inzwischen schon öfter gemacht und würde sagen, dass man davor keine Angst haben braucht. Ergänzen muss ich allerdings noch, dass es das absolut perfekte Ergebnis bei mir nicht gegeben hat. Und so habe ich auch bei meiner SB36 Stellen, an denen ich mich etwas geärgert habe weil das Furnier z.B. leicht eingerissen ist. Die meisten solcher Unfälle kann man aber sehr gut flicken, so dass es später niemandem, ausser dem Erbauer auffällt. Holz ist letzten Endes eben ein Naturprodukt und nicht immer 100% berechenbar ;-)

Zum Schluss daher noch einmal: Ich würde alles vorher mit einem alten Stück ausprobieren. Wenn du dann ein furnieres Brett hast kannst du das außerdem gleich verwenden um Probefräsungen mit der Oberfräse zu machen wenns an die Ausschnitte für die Chassis geht...

Gruß
-Flo


elektronaut antwortete am 19. Dec 2011 um 22:50 Uhr

Furnieren: grossflächig mit Ponal Holzleim, danach bügeln (Achtung: Furnier nicht anfeuchten -> das reisst nach Tagen noch!)

Oberflächenbehandlung: Osmo Hartwachsöl

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