Es war einmal ... Dies ist der Satzbeginn, den wir als Kinder ganz besonders gern hörten, war er doch mit der freudigen Erwartung auf das (groß-)mütterliche Erzählen eines schönen Märchens verbunden. Erst sehr viel später begriffen wir, dass er auch Abschied verkündete und etwas nicht wieder so sein würde, wie wir es gekannt hatten. Diese Worte musste ich seit mehr als einem Jahr häufig gebrauchen, wenn nach der FirstTime 6 gefragt wurde, und meine Zuhörer fanden das gar nicht gut. Immer wieder wurde nach einem Folge-Bauvorschlag gefragt, leider mag der W 148-4 keine Bandpässe, so fiel er als Innentreiber aus. Brauchbare Ergebnisse brachten auch die Simulationen mit anderen, preisgünstigen 15ern aus unserem Sortiment nicht. Also steckte ich den Kopf in den Sand und hatte keinen Plan, wie die Box neu erstehen könnte, bis mir in der letzten Woche der W 176-4 in die Hände geriet. Größer zwar vom Durchmesser, doch keinesfalls mit mehr Platzbedarf löste er den Knoten, der die Nachfolge bis dahin erfolgreich verhindert hatte. Da sich zudem auch im Mittel-Hochton neue Spielpartner einfanden, wäre es nicht gerecht gewesen, dem Bauvorschlag nur ein profanes MK 3 als Kennung an das FT 6 anzuhängen, bei so vielen Änderungen war auch ein eigener Namen drin: FirstTime 12.
Nachdem schon feststand, welcher Bass sich zukünftig in der Box verstecken darf, blieb nur noch die Frage nach den geeigneten Kumpanen zu beantworten. Die Erfahrung mit der FT 6 lehrte mich, dass ein sortenreiner Aufbau die sinnvollste Vorgehensweise ist. Erst fiel deren Hochtöner dem Produktionsenende zum Opfer, dann verschwanden Bass und Mitteltöner im Nirvana. Daher blieb ich bei der Gradient Select-Reihe, die die Wahl des Hochtöners sehr leicht machte. Graf Zahl aus der Sesamstraße, Kindern meines Alters aus der Zeit des Erwachsenwerdens noch in guter Erinnerung, wäre der Aufforderung: "Zähl mal den Hochtöner"
mit einem donnernden "eins" nachgekommen. Der GDT 104 N ist also konkurrenzlos, in vielen Bauvorschlägen macht er schon einen guten Job und somit war er gesetzt. Beim Mitteltöner gab es schon mehr zu bedenken, denn es lagen der W 148 und der W 115 bereit und beide sogar noch in vier oder acht Ohm. Der größere Mitteltöner darf sich schon in der FT 10 austoben, was er auch mit Bravour macht. Beide Versionen benötigen dafür allerdings ein größeres Häuschen, damit sie die für die Bandpassankopplung nötigen 100 bis 150 Hz ohne Überschwinger erreichen. Das widerspricht der klaren Zielsetzung, optisch gerade nur Zwerge zu sehen und akustisch von deren Bassdarstellung vollkommen überwältigt zu sein. So hatte ich nur noch zwischen den beiden W 115 abzuwägen. Die Vierohm-Variante liefert 3 dB mehr Schalldruck bei gleicher Verstärkereinstellung, allerdings wird es im Übernahmebereich zum Bandpass zu einer kritischen Impedanzsenke unter 3 Ohm kommen, die den mehrheitlich vorhandenen Verstärkern des Selbstbau-Einsteigers bedenkliche Hitzewallungen bescheren. Damit war auch dieser Teil der Chassiswahl abgeschlossen, bevor ich mich an die Zeichnung des Kästchens machte. Die Messdaten der beteiligten Chassis findest du samt der herunterladbaren Zip-Dateien in den Ausgaben April 2011 (Quickly 18 Update), Juni 2011 (FT 11) und April 2010 (Chassistest). Der Preis für alle Chassis pro Box schmälert den Geldbeutel um erträgliche 48,30 Euro.
Für den Bandpass errechnete LspCAD 7 Liter geschlossenes und 5 Liter Reflexvolumen, in dem ein HP 50 BR mit voller Länge steckt. Mit zusätzlich 2,5 Liter für den W 115-8 hatte ich alle Maße zusammen, um sie mit Hilfe von Sketchup ineinander geschachtelt zu einem eckigen Kasten zu verknoten. Es galt dabei, die inneren Bretter so lange zu verschieben, dass sich möglichst keine davon gegenseitig oder gar den Chassis im Weg stehen. Das gelang leicht, als ich dem Mitteltöner seinen Platz vor der geschlossenen Bandpasskammer zuwies und darunter die Reflexabteilung packte. Auch für das nach vorn weisende Reflexrohr war darin genug Platz vorhanden. Vor dem Zusammenbau sägte ich für den Innentreiber ein Loch in die Mittelplatte. Um den Bass nicht schon beim Bretterkleben einsetzen zu müssen, schnitt ich auch noch einen Rahmen zurecht, auf dem später das Bodenbrett geschraubt werden konnte. So erhielt ich einen Zugang in den Bauch der Box, der die Stabilität nicht schädigt. Bilder von diesen einfachen Aktionen und dem Kleben habe ich nicht gemacht, der Bauplan dürfte zum Bau des Verschlages reichen. Dreidimensional kann das ganze Gebilde in Sketchup angesehen und in allen Richtungen gedreht werden. Fehlende Maße lassen sich in diesem kostenlosen Programm auch leicht nachmessen. Die Bauplan-Datei ist als Zip hinterlegt.

Das MDF war recht schnell in die neue Form gebracht, nach dem Trocknen des Fugenleims wurde geschliffen und gefräst. Mit dem Schattenfugenfräser zog ich alle Schnittkanten nach, was der Box eine schlankere Figur formt. Um die MDF-Farbe ein wenig zu verstecken, habe ich die Boxen mit blauer Beize eingepinselt. Davon gibt es dann auch ein paar Bilder mit erklärenden Texten.
Als der Lack getrocknet war, packte ich insgesamt zwei Beutel Sonofil in eine Box, setzte die per Kabel mit der Außenwelt verbundenen Chassis ein und konnte mit dem Weichenbau beginnen. Die erste Idee, die hinter dem Bandpass-Prinzip steckte, wollte den mechanischen Filter nutzen, den jede Art von Gehäuse darstellt. Der geschlossene Teil begrenzt mit 12 dB/ Oktave zu tiefen Frequenzen, die Reflexabteilung mit gleicher Ordnung nach oben. Es wird in der schönen Theorie also nur ein schmales Frequenzband aus dem Reflexrohr abgestrahlt, das ohne elektrischen Filter auskommt. Leider sieht die Parxis anders aus, denn der Bass plärrt natürlich auch die Mitten in die Kiste. So klingt das dann auch, wenn er
ohne weitere Bauteile auskommen muss. Mittels einer Kernspule und eines Elkos rau wurden die Mittenanteile so weit abgeschwächt, dass sie mehr als 20 dB unter dem Nutzpegel liegen.
Auch die geschlossene Kammer hinter dem W 115-8 stellt einen mechanischen 12dB-Hochpass dar, der den Mitteltöner vor großem Hub bei tiefen Frequenzen schützt. Unterstützung erhält es von einem großen Elko, der für zusätzliche 6 dB Flankensteilheit sorgt. Damit der W 115 dem Hochtöner nicht in die Arbeit pfuscht, begrenzte ich seine ohrrelevante Tätigkeit nach oben mittels vorgeschalteter Spule und parallelem Kondensator. Dem GDT 104 N reichte ebenfalls ein Netzwerk
aus Kondensator und Spule, sowie ein Spannungsteiler zur Pegelanpassung.
In der Summe addieren sich die Einzelzweige ideal, wenn der Bass zu seinen Partnern phasengedreht angelötet wird. Da der Einbau der Komponenten immer wieder Anlass zu Fragen ist, habe ich ihn fotografisch dokumentiert.

Fehlen nur noch die Messdiagramme:
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° |
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| Klirr für 90 dB | Sprungantwort | Wasserfall |
Spannend wurde es natürlich, als die FT 12 endlich im Hörraum standen, wo sie sich an meinem AVR beweisen mussten. Lieber hätte ich mit einem alten Stereo-Verstärker gehört, der wahrscheinlich eher der Zuspieler sein wird, doch mangels Masse ging das nicht. Nicht gerade groß ist leider auch die Auswahl an CD's, die der FT 12 wohl in den meisten Fällen zugemutet wird. So verfrachtete ich zunächst einmal die gute Katie Melua in den Null-Eins-Ausleser, sie quittierte das nicht mit Unmut. Ihre sanfte, aber wohlbetonte Stimme bewies das mit guter, räumlicher Auflösung und ohne jede Schärfe, die auch viel teurere Kalotten so gern an den Tag legen. Mangel an Details gab es trotzdem nicht zu beklagen, sie knallten nur nicht unangemessen in den Vordergrund. Der Bass reicht tiefer herunter als bei der FT 6, was für Musik einen Subwoofer selbst in meinen 42 m² überflüssig macht. Er steht mit deutlichen Anrissen hinter der Sängerin neben den kurz und trocken angeschlagenen Drums, wo er ja auch hingehört. Nun ist die Darstellung ruhiger Schmusemusik keine wirkliche Herausforderung für halbwegs vernünftig abgestimmte Lautsprecher, größere Ansprüche stellt da heftige Rockmusik, die mir Rammstein anschließend um die Ohren fetzte. Da musste es auch mal lauter werden, ohne dass die Ohren schmerzen, alles etwas spektakulärer geboten werden. Kein Problem für die FT 12, eher für den AVR, dessen angegebenen 7 x 160 Watt realistisch die Null fehlt. Weniger Laut und Leise zur gleichen Zeit verlangte Peter Fox, der von meiner Bravo-Hits-CD erklang. Genug stampfende Tieftöne untermalten auch die Pussycat Dolls, die dem Barden auf dem Fuß folgten. Auch Madcon mussten nicht darüber klagen, dass der etwas vorlaut aufgenomme Bass zu hintergründig bliebe. Um meinen Bericht nicht ausschließlich mit fast vergessenen Künstlernamen schmücken zu müssen, wurde ich zum Abschluss der Hörsitzung etwas aktueller und schaltete auf den eingebauten Tuner um, wo gerade die Nachrichten verkündet wurden. Mit klarer Stimme gab der Sprecher zum Besten, was die Welt zur Zeit bewegt. Den Inhalt zu bewerten, erspare ich mir diesmal. Ich habe ihn zu einem großen Teil weniger gut verstanden als den Sprecher.
Kleiner Nachtrag: Gerade hat ein User aus dem Hifi-Forum den Laden verlassen, die FT 12-Bausätze liegen in seinem Kofferraum. Es war schön, sein ungläubiges Gesicht zu sehen, als ihm Yellos "Baby" um die Ohren knallte. Natürlich bat ich ihn um eine Klangbeschreibung, doch er war einfach nur sprachlos. Er kam sich offensichtlich vor wie im Märchen.
Udo Wohlgemuth
| Chassis | Gradient W 176-4 | Holzliste in 16 mm MDF |
| Gradient W 115-8 | pro Box: | |
| Gradient GDT 104 N | ||
| 39,0 x 32,0 (2x) Seiten | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 39,0 x 18,0 (2x) Front/ Rückwand |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 28,8 x 18,0 (4x) Deckel/ Boden/ Teiler |
| 23,2 x 18,0 (1x) MT-Kammerbrett | ||
| Funktionsprinzip | Bandpass | |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | Frästiefen: |
| Dämmstoff: | 2 Beutel Sonofil | W115-4: 4 mm |
| Terminal | T105MS/AU | GDT 104 N: 3 mm |
|
Reflexrohr |
HP 50 BR ungekürzt | |
| Kosten pro Box: | ||
| Bausatz: | 96,10 Euro | Holzzuschnitt: 12 Euro |
Die FT 12 kannst du bei Acoustic Design Wohlgemuth oder Intertechnik erwerben

Hallo Udo,
sieht wiedermal klasse aus was du da gebaut hast :) und auch der Bericht ist (wie immer) eine gern gelesene Lektüre ;-)
Die FT12 bietet sich direkt als Lautsprecher für die Freundin an, eventuell kann ich da mal was schönes bauen :)
Lg Mario
Hallo Executer,
da kann ich mich nur anschlissen. Ich habe mir die First Time am Montag zusammen mit meiner Frau angehört,da waren sie gerade fertig. Ich war eigentlich auf der Suche nach einem neuen Hornprojekt, aber alls Udo uns die First Time vorgeführt hat waren wir beide echt sprachlos ,was aus dieser kleinen Box für ein feiner Klang rauskamm. ein großes Lob an Udo,der Mann versteht sein Handwerk. Nun warte ich das ich meine Treiber abholen kann und wir unsere Musik auf der neuen Box geniesen können. lg Frank
Hallo Udo,
ach Menno...da weiss man ja bald nicht mehr was man noch alles bauen möchte :-) Ok ...Wohnzimmer ist versorgt, auch das Büro, naja die Kids brauchen auch irgendwann mal was Vernüftiges auf die Ohren ;-) -wohlgemerkt: akustisch gemeint.
Und das Ganze im blauen poppigen Fast-Metallic-Look - schon cool.
Ganz klar Lob zurück :-)
Andreas
Hallo Udo,
ich höre gern Stereo ohne Sub möchte aber auf Heimkino nicht verzichten. Kann man zwei FT12 mit den Tops der FT11 zu einem Heimkino machen? Oder hast Du noch was entsprechendes in der Mache?
Gruß
Hallo donrauschy,
wenn du die FT 11 Top als Center und das "Oberteil" der FT 12 ohne Vorkondensator als Rear nimmst, hast du ein gutes Heimkino. Ganz praktisch wird es dann, wenn du den Bass in den Fronts über ein Biwiring-Terminal im BiAmping ansteuerst, sofern der AVR das bietet.
Gruß Udo
Gruß Udo
Morgen Udo,
so wie ich es lese kann man die FT 12 auch Bi Amp mäßig ansteuern, oder?
Ich greife doch dann je am Bass auf der Weiche und am MT (bei C2 und C3)ab?
Hallo Udo,
das ist es... so möcht ich meine Needle auch gestalten. Interessante Optik und trotzdem machbar (für mich als Neuling).
Was waren denn genau deine Arbeitsschritte?
Ist es nötig das gesamte gehäuse vor dem Auftragen der Beize anzuschleifen? Wenn ich deine Bilder richtig interpretiere, hast du das an dieser Stelle noch nicht gemacht, oder?
Man liest oft über die MDF-Bearbeitung, dass die Kanten vorgeschliffen werden sollten... das hast du doch auch nicht gemacht, oder?
Ich habe vor die Needle schwarz zu gestalten. Hast du damit Erfahrung, bzw. einer deiner Leser, ob das Ergebnis noch besser wird, wenn ich schwarz durchfärbtes Material verwende und es dann nochmal beize? Ist das beizen dann überhapt noch nötig?
Viele viele Fragen... Danke schon mal im Voraus : )
Gruß Matthias
Hallo Mathias,
du sollst nicht nur die Bilder ansehen, sondern auch den Text lesen. Dazu habe ich ihn geschrieben ;)
Gruß Udo
Das ging ja wirklich schnell... dan hängt man ja woanders länger in der Warteschleife : )
Ok, dann sind es wirklich so wenige Arbeitsschritte.
Aber wie siehts aus mit der Idee vom durchfärbten MDF? Hast du da Erfahrungswerte? Würde weiteres beizen ein noch satteres Schwarz hervorbringen oder kann man sich das Geld auch sparen?
Nochmal vielen Dank!
Gruß Matthias
Hallo Matthias,
bisher habe ich noch keinen Grund gefunden, schwarz eingefärbtes MDF. das ungefähr dreimal mehr kostet als normales, mit Beize schwarz zu färben. Du kannst dir in einem Baumarkt aber ein Reststück besorgen, die Tütenbeize in schwarz kostet 2,95 Euro. Nach dem Test gibst du hier dein Ergebnis bekannt. Es wird sicher den einen oder anderen Leser interessieren.
Gruß Udo
Ich habe mal ein Hornsystem (fostex fe126e) aus schwarzem mdf gebaut und ich kann davon abraten, da schwarzes mdf erstens nicht richtig schwarz ist und auch nur dann gut aussieht wenn die oberflächen nicht geschliffen werden, da sich das schwarz dadurch nicht mehr spiegelt und dann matt wieder sehr auffällt. das heißt von vorne herrein sehen schnittkanten etwas heller aus als die flächen. ich glaube auch nicht das beize die sache verbessert, eher verschlimmbessert, da schwarzes mdf wie oben schon angesprochen eine glattere oberfläche besitzt als naturbelassenes. ich habe meine hörnchen dann mit viel aufwand mit hochglanz schwarz und klarlack bezogen (hauptsache viel pu im lack)
Hallo Stephan,
wenn du eine schwarze Hochglanzfläche herstellen willst. bist du mit durchgefärbtem MDF natürlich schlecht bedient. Allerdings halte ich so etwas auch für völligen Quatsch. Wer sich selbst betrachten will, sollte dafür einen Spiegel benutzen ;)
Gruß Udo
Hallo Udo,
diese Boxen sind mal wieder sehr gut beschrieben und gut dokumentiert.
Aber gibt es die Möglichkeit den W 176-4 wegzulassen da ich einen Subwoofer(Einstellbar von 50-200Hz) habe nur die anderen 2 Chassis benutze in einem Gehäuse wie du gezeichnet(ca. 4Liter geschlossen)hast? Wie sieht die Weiche dann aus und kann ich diese dann auch an ein Receiver mit 8Ohm betreiben.
Es wird nur Stereo mit Subwoofer gewünscht und dies mit kleinen Boxen.
Wäre dann sogar eine gute günstige Lösung.
Oder hast du eine andere Lösung(kleine Boxen, günstig und an Receiver 8Ohm)?
Gruß
Torsten
Hallo Thorsten,
wie ich schon auf die Frage von donrauschy geantwortet habe, kannst du die "Oberteile" auch ohne den W 176-4 mit der gleichen Weiche nutzen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich muß nur alles genau lesen, dann wird alles einfacher!
Ich habe trotzdem noch ein Problem bei der Weiche! Ich bekomme ja nunmal nur den ganzen Bausatz FT12 und nicht Ohne W 176-4!
Welche Bauteile der Freqenzweiche brauche ich dann und wie sieht die Schaltung(Bauteilbezeichnung) aus, damit ich diese löten kann?
Gruß
Torsten
Hallo Torsten,
da würde ich mich vertrauensvoll an den Kundendienst des Verkäufers wenden und anfragen, ob ich denn auch den Vorbau der FT 12 als Bausatz bekommen kann und wie ish was zusammenlöten muss. Der wird dann schon die passende Antwort kennen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
tolle Box!
Habe mir überlegt, die FT 10 zu bauen, besonders weil Du auch Klassiktauglichkeit zu ihren Eigenschaften geschrieben hast.
Ich höre gerne kleinere Barockensembles.
Da brauche ich für die angenehm tiefen Instrumente etwas mehr Bass, als mir meine Needles es bieten.
Jetzt gibt es die FT 12, die mir auch sehr gut gefällt, besonders weil sie kompakt ist (habe nicht viel Platz in meiner Studentenbude).
Sind die Klassikeigenschaften bei der vergleichbar mit der FT10?
Gruß,
Benedikt
Hallo Benedikt,
auch bei der FT 12 schmerzt klassische Musik nicht im Ohr ;) Ich persönlich würde dafür aber die SB 18 vorziehen, der ich dann aber auch einen passenden Verstärker spendieren würde.
Gruß Udo
Hallo Udo,
zunächst mal vielen Dank für den Bauvorschlag, bei den FirstTimes ist die Auswahl ja bald nicht mehr zu steigern!
Die Idee mit dem Bandpass erschließt sich mir durchaus, allerdings finde ich, dass sie in deinem Gehäuse etwas unter geht. Klar, die sichtbaren Chassis sind winzig, aber die Kiste in der sie stecken ist ein ganz schöner Klotz! Da kann man sich ja gleich eine klassische 17-25er hinstellen und von dem auch Bass erwarten!
Deshalb hab ich gestern Abend ein wenig rumgetüftelt, wie man die geringe Breite der Chassis nutzen könnte, indem man den 17er "hochkant" in eine super schmale nicht-tiefe Standbox bekommt - ganz nach heutigem Geschmack!
Zuerst wollte ich den Trenner für den Bass im 45°-Winkel einbringen, aber da hab ich mich täuschen lassen, denn bei Innenmaßen von 13x18cm, bei denen man genau ein Brett von 18x18 Kantenlänge für den W176 unterbringt, ist entgegen meines optischen Eindrucks doch nicht genug Tiefe für den Magneten da. Das Gehäuse müsste 2cm breiter sein - und das ist mir dann schon wieder zu viel.
Mit dem Winkel und allem anderem rumzuspielen war mir dann auch zu blöd und ich dachte, ich frage erstmal nach, was du dazu sagst, wenn man den Teiler wirklich einfach hochkant einsetzt! Bei den gewünschten 13cm bleiben dann aber nur 4,4cm Raum direkt "vor" dem Treiber und wenige mm hinter dem Magneten. Kann man das so bauen? Oder erstickt der Treiber dann an fehlender Atemluft oder verschluckt sich am eigenen Ausatmen?
Hier sind noch zwei Bilder aus Sketchup (die man hier leider nicht direkt einfügen kann) - das Rechteck anstelle des Basses soll den Magneten andeuten; auf dem zweiten ein Finish mit 45°-Fasen, ineinanderfließenden Chassis (kann man Plastik fräsen?) und kleinem Sockel im Vergleich zu anderen FTs; sowie die Sketchup-Datei selbst zum Download.
- http://www.loaditup.de/646145-7rw7g2f9kk.html
- http://www.loaditup.de/646144-gw77b4huzc.html
- http://www.loaditup.de/646148-nthvta4zza.html
Schöne Grüße
Yannick
PS: Entschuldigt den langen Text, das wäre auch kürzer gegangen, aber das Zeichnen hat ja auch gedauert…!
Hallo Yannick,
die FT 12 ist eine Kompaktbox, in deiner Zeichnung hast du daraus eine
Standbox gemacht. Wenn du den Bass anschrauben willst, wirst du dir
Spezialwerkzeug anfertigen lassen oder die Seitenwand anschrauben müssen, statt sie zu verkleben.
Gruß Udo
Hallo Udo,
vielen Dank für die gewohnt schnelle Antwort. Die Seitenwand ist in der Sketchup-Datei zweigeteilt und schraubbar, das ist auf dem Bild noch nicht zu sehen. (Oder man verschraubt den Bass und legt die Kabel schon vor dem Verleimen an einen zugänglichen Ort.)
Wegen des Basses, der die Luft quasi direkt gegen die Wand schiebt, hast du keine Bedenken? "Drückt" die nicht sofort wieder zurück?
Im Übrigen finde ich die Standversion weit kompakter, als die "Kompaktbox" - sie passt halt nur nicht ins Regal! ;)
Grüße
Yannick
Hallo Yannick,
den Bass würde ich auf ein schräges Brett setzen. Ob das nötig ist, kann nur ein direkter Vergleich zeigen.
Gruß Udo
Hey Yannick,
sieht eigentlich gar nicht mal so unschicklich aus, Deine Standversion. Falls Du die realisierst kannst Du ja mal nen Baubericht schicken :o)
Ich könnte mir die gut als Schlafzimmerbox vorstellen - die 86cm kommen ganz gut auf Ohrhöhe - im Bett liegenderweise ;o)
Der WAF könnte bei den schlanken Säulen auf jedenfall ziemlich hoch sein - denk ich mir.
Gruss, Xumo
Die Standversion sieht wirklich sehr schick aus! Vielleicht machst du ein Projekt darauf und stellst es hier vor, wir würden uns darüber freuen :)
Lg Mario
Hallo Udo die Gehäuse der FT12 sin schon fast fertig, Habe etwas gerechnet und Die Gehäuse nun aus 19 mm Buchenholz angefertigt. An die Oberfräse habe Ich mich nicht getraut, Dafür war mir das Holz zu Teuer. Warte jetzt noch auf die MT und die BR, habe dann ja noch Zeit zu Schleifen und Olen der Gehäuse... Bilder Schicke ich Dir wenn alles fertig ist...
Gruß Nils
Hallo Udo,
die FT12 ist ja wirklich ein schickes Teil. Leider ist durch die Grösse des HT die Optik etwas verloren gegangen. Das wars doch was die FT6 gerade so interessant machte.
Ihr kleines Gehäuse und der kleine HT der so unscheinbar in der Front saß. Von Bass im Gehäuse erst garnicht zu sprechen.
Da stand eine kleine unscheinbare Kiste und wenn die dann loslegte gingen einem Augen und Ohren auf; was da so rauskam.
Ich vermute einmal, das dies hier genauso ist,
Nichts gegen "Anderungen " der Konstruktion, aber hier gefällt mit Udos Original doch am Besten. Und so nehme ich dann auch den großen HT in Kauf :-)))
Klein aber Oho. Mehr Sein als Schein.
Gruss Norbert
Hallo Norbert,
da muss ich dir zustimmen, mir hatte die alte Version mit kleinem HT der noch dazu zwischen MT und Reflexschlitz/rohr sitzt besser gefallen.
Du kannst dir ja aber ein bisschen abhelfen:
Den Mitteltöner nur 1mm tief in die Schallwand einfräsen, den HT bündig einsetzen und dann ne 3mm MDF draufsetzen die den Flansch des HTs überdeckt. Dann wirkt er wieder kleiner. Nur bekommste ihn nich wieder raus..
@ Udo:
Für mich klingt die FT12 auch interessant als PC boxen. Würde es auch noch einigermaßen klingen wenn man ala Klangriese den Bandpass in ein Extra Häuschen setzt und es unter den Schreibtisch verbannt? Gegebenenfalls dann die Bandpässe seperat aktiviert wie ein PC 2.1 bzw. 2.2 System.
lg
Alex
Hallo Alex
nachdem wir hier schon den passenden Center und Rear zur FT 12 gefunden haben, ist die PC-Variante mit getrennten Gehäusen natürlich auch denkbar.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich habe die orginalen FirstTime 6 und würde nun gerne auf ein 5.1 System aufrüsten. Wie gut harmonieren die alten FT6 mit der neuen FT12. Würde eventuell 2x die FT12 plus FT11 Top für Front und Center nehmen und die FT6 nach hinten stellen. Oder sind die FT6 zu basslastig für Rear-Boxen. Wieviel extra bringt ein Sub zu den Boxen? Die spielen ja ansich schon recht weit runter. Andererseits kann hier ein Sub sich wohl wirklich auf die tiefen, nicht ortbaren Frequenzen beschränken.
Gruß,
Marco
Hallo Marco,
Heimkino mit FT 12, 11 Top und 6 ist im kleinen Raum ohne Subwoofer eine gute Lösung. Wo ein Zusatzbass gebraucht wird, ist es recht unsinnig, zwei, in deinem Fall sogar vier, Bandpässe zu bauen, um dann per Amp auf 80 Hz zu begrenzen. Dafür ist dann eine der Kombinationen auf Basis des W 148 besser geeignet
Gruß Udo
Udo,
Seit einiger Zeit lese ich diese schöne Seite und bin immer wieder begeistert von den Projekten. Mit der FT12 habe ich nun den Kandidaten für mein Selbstbauerstlingswerk gefunden. Ich würde jedoch gerne das Gehäuse ein wenig modifizieren und habe hierzu gleich einige Fragen inwiefern mein Entwurf Einfluss auf den Klang haben wird:
Bei der FT12 sind die Öffnungen für den Hoch- und Mitteltöner und das Reflexrohr mittig und somit symmetrisch angeordnet. Kann man davon frei abweichen oder ist dies absolut entscheidend für den Klang? Konkret stelle ich mir eine „freiere“ Verteilung der Öffnungen vor so wie im Bild unter folgendem Link angegeben.
http://ivostotz.net/pics/FT12.PNG
Sorry für die Anfängerfrage, mit besten Grüssen…
…ivo
Hallo Ivo,
In den Grundlagen steht, dass MT und HT nah bei einander in einer vertikalen Linie angeordnet sein sollten. Demnach wäre die Verteilung keine allzu gute Idee.
Gruß Claus
claus1968,
danke für die Antwort.
Ich habe den Abschnitt in den Grundlagen gelesen besitze jedoch dafür nicht eigene Erfahrung. Bei den Beispielen mit den freien Boxenformen sin Hoch und Mitteltöner nicht symetrisch oder mittig angeordnet. Weshalb sollte das blos so sein? Es ist ja auch nicht bei allen käuflichen Boxen der Fall. Der Abstand zwischen den beiden ist im Vergleich zum Abstand zum Tieftöner jedoch relativ klein.
Jede weiter Ausfürung ist herzlich wilkommen. Danke...
...ivo
Hi Ivo,
HT und MT müssen nicht mittig auf der Box sitzen, sollten aber nahe beieinander und vertikal mittig übereinander sitzen. So ist das auch in den freien Boxenformen gezeigt.
Warum das so sein muss hat was mit der Addition der Frequenzgänge der beiden Lautsprecher und der besseren Ortbarkeit höherer Frequenzen zu tun.
Die Weichen der Lautsprecher sind so ausgelegt dass, wenn der HT auf Ohrhöhe ist, sämtliche Frequenzen gleichzeitig dein Ohr erreichen und so ein homogenes Klangbild ergeben. Und das möglichst auch unter Winkel. Wenn du jetzt HT und MT weit auseinander schiebst haben z.B. die Töne aus dem MT eine längere Laufzeit und kommen später am Ohr an und der Klang leidet.ebenso ändert sich alles unter winkel wenn MT und HT nicht auf einer Vetikalen Linie anordnest. Ein Beispiel dazu findest du im SB36 Center bericht.
Die exakte Anordnung der Tieftöner ist nicht ganz so gravierend, da niedrige Frequenzen schlechter, bzw. ab ca. 150Hz nichtmehr ortbar sind und afaik auch Phasenverschiebungen schlechter warnehmbar sind.
Für dein Bild heißt das: Den Reflexkanal kannst du verschieben, aber MT und HT sollten mittig übereinander bleiben.
Hallo Udo!
Hört sich ja ziemlich spannend alles an^^.
Vielleicht hab ich es überlesen, ansonsten mal eine Frage: Wie sieht es bei den FT 12 mit dem Sweetspot aus? Ich weiss, ist eig. Sache bei Breitbändern. Und wenn die Yello so fetzen, kommen die mal bei mir in die Auswahl, will mal endlich bald vorbei kommen..., ich melde mich dann vorher.
bb
Lothar
Hallo Lothar,
bei Lautsprechern, die nicht stark bündeln, ist der Sweetspot immer recht breit.
Gruß Udo
Hallo Udo,
meine Frage zielt in eine ähnliche Richtung wie die von Yannick. Ich möchte gerne die First Time 12 als Standbox bauen. Die soll möglichst 'schlank' ausfallen für einen hohen WAF. Ich dachte an folgende Innenmaße: Höhe ca. 100cm, Tiefe 20cm und einen ovalen Körper in den ich den Bandpass Tieftöner einbaue. Das ganze bei einer Frontbreite von 12,5cm. Das heißt ich verändere die Maße grundlegend, die einzelnen Volumina passe ich an. Das Bassreflexrohr wird 5-10cm über Bodenhöhe liegen, Hoch und Mitteltöner auf ca. 90-100cm. Ich mache mir Gedanken um die Tiefe von 20cm, da nur noch ca. 5cm zwischen Bassreflexrohr und Boxenrückwand bleiben. Ich gehe eigentlich davon aus, dass das bei den Wellenlängen kein Problem sein sollte?! Aber wer weiß;-)
Könnte man das pauschal absegnen oder zu viele Veränderungen?
Vielen Dank, Christian
Hallo Christian,
auch wenn die Maße des Gehäuses vom Original abweichen, werden die Lautsprecher ihre Klangqualität nicht einbüßen. Der Frequenzgang wird sich leicht unterscheiden, doch das ist nicht wirklich hörbar. Lies dazu auch ein wenig in den "Grundlagen".
Gruß Udo
Morgen Udo,
so wie ich es lese kann man die FT 12 auch Bi Amp mäßig ansteuern, oder?
Ich greife doch dann je am Bass auf der Weiche und am MT (bei C2 und C3)ab?
Hallo Daniel,
für BiAmping trennst du die Weiche in einen Bassteil, der an den unteren Klemmen hängt und einen MHT-Teil, der an die oberen Klemmen gelötet wird.
Gruß Udo
Hi in die Runde hier,
ich lese hier von einer Standboxversion bzw. getrennte Version mit seperatem Woofer.
Wie sieht es denn mit einer Verwendung dieser Version hier auf nem PC-Schreibtisch aus?
Sind die da evtl. zu groß für? Ich habe etwas Angst dass ich nicht weit genug weg sitze.
Das Stereo-Dreieck wäre mit einer Schenkellänge von 1m-1,2m machbar.
Hallo Sergej,
natürlich kannst du die FT 12 auch als PC-Box auf den Schreibtisch stellen. Wegen des Abstandes brauchst du dir dabei keine Sorgen machen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
schön das diese Boxen wiederbelebt wurden. Jetzt wo du für die FT6 (bzw FT12) wieder Tieftöner gefunden hast - werden die Klangriesen auch wieder aufgelegt ? Denn die haben mich immer mal gereizt.
lg Simon
Hallo Simon,
das kann ich noch nicht sagen, weil ich statt der Klangriesen lieber eine 2.1-Lösung mit dem MCA2550E 2.1 aufbauen möchte. Ich muss da erst noch einmal genauer mit mir reden, bevor ich mich für das eine oder andere entscheide ;)
Gruß Udo
Hey cool,
ich wusste nicht, dass es jetzt so ein modul gibt, alles was es bis jetzt gab war irgendwie mist.
wenn was kommt, dann freu ich mich drauf
lg
Hallo,
kann ich hier auch einen Reflexkanal verbauen oder ist das aufgrund der Lage des Tieftöners nicht zu empfehlen.
Danke und Gruss
Marcus
Hallo Marcus,
natürlich kannst du auch einen Schlitz statt des Rohres einarbeiten. Welche Probleme das macht, wirst du schon beim Malen sehen.
Gruß Udo
Na, dann lass ich mich mal überraschen. Wahrscheinlich passt dann der Tieftöner nicht mehr nachträglich rein, ich finde die Schlitze aber schöner. Mal sehen. Könnte allerdings ein Problem geben, da ich erst dir Boxen bauen muss und dann die Chasis bestellen darf. Hat was mit WAF zu tun. Erst mal Danke und Gruss
so wie es aussieht könnte es vielleicht graaaade so passen, TT schräg einschieben und dann die Schrauben etwas schief reinbohren.
Vielleicht findest Du aber auch die Formel für den Reflexkanal hiner in den Grundlagen und kannst entsprechend die Öffnungsfläche und damit auch die notwendige Länge im richtigen Verhältnis leicht verkleinern - soo viel Unterschied sollte es nicht machen oder?
PS: lass dich nicht auf so Spielchen ein von wegen erst WAF checken, dann Elektronik rein.
Frauen haben auch Ohren!
Wenn meine nur die Gehäuse gesehen hätte hätte ich niemals die Duetta bestellen "dürfen". Die aufsteigende Panik habe ich grade so mit "wart mal ab" in Schach halten können bis sie dann zusammengebaut und angeschlossen waren.
Als die Duetta dann erklang war sie hin und weg und die Größe war irrelevant.
Hallo Udo, ich baue gerade die Box zusammen. Ich bin etwas verwirrt über die Füllung mit Sonofil. Im Text steht eine Matte hinter Hoch und Mitteltöner. Aber unter Bild 29 steht 3 Matten für die Bassreflexkammer? Ich habe nur 2 bekommen! Mmmh, grübel grübel.... ? Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen! G. Christian
Hallo Christian,
was dir geliefert wurde, kann ich nicht überprüfen. Doch denke ich, dass du nicht richtig zwischen Beuteln und Matten unterschieden hast. Zum Bausatz werden normalerweise zwei Beutel Sonofil gepackt.
Gruß Udo
Hallo Udo, danke für die schnelle Antwort. Von Intertechnik wurden mir keine Beutel sondern vier lose Matten geliefert (Maße ca. 100x40cm, evtl. Meterware). Das ganze natürlich für zwei Boxen, bleiben für eine Box zwei von diesen Matten. Wenn ich die halbiere hätte ich pro Box vier Matten mit den Maßen 50x40cm. Ist es das was man unter einer Matte Sonofil versteht? Oder wurde mir evtl. zu wenig geliefert? Bei Intertechnik bin ich bisher nicht durchgekommen:-( Gruß Christian
Hallo Christian,
dann hast du statt der Beutel die Rollenware bekommen. Davon kannst du je Matte einen kleinen Teil in die MT-Kammer und einen größeren in die geschlossene Basskammer legen. Du wirst dann wahrscheinlich etwas übrig haben.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich bin blutiger Anfänger im Lautsprecherbau, deswegen vielleicht eine etwas blöde Frage:
Was muss eigentlich der Verstärker leisten, um die FT12 anzutreiben? Ich hab hier noch einen Harman Kardon HK 620 ?
Hallo Thomas,
nach Möglichkeit sollte er das Signal des CD-Players so verstärken, dass die Boxen vernehmlich Töne von sich geben. Das kann eigentlich jeder Vedrstärker, sofern er nicht defekt ist ;)
Gruß Udo
Danke für die schnelle Antwort... ;) ich meinte aber eher, ob der Verstärker genug Bums hat damit da auch anständig was kommt.
Hallo Thomas,
wer von uns beiden besitzt denn den Verstärker und wer muss beurteilen, ob der Bumms reicht?
Gruß Udo
Jeder Standardverstärker hat genug Bumms für Udo's Boxen. Mein HK720 hat auch für die deutlich anspruchsvollere Duetta seinen Job getan. Der 620er wird nicht viel weniger können - Kannst also beruhigt zuschlagen.
Die FT12 benötigen mehr Leistung als meine SB240, obwohl diese deutlich größer sind.
Udo hat in seinen Bericht geschrieben:
"... Da musste es auch mal lauter werden, ohne dass die Ohren schmerzen, alles etwas spektakulärer geboten werden. Kein Problem für die FT 12, eher für den AVR, dessen angegebenen 7 x 160 Watt realistisch die Null fehlt ..."
Es kommt auf den Wirkungsgrad der Lautsprecher an, nicht auf deren Größe.
Hallo,
wie groß muss denn das Loch für den Hochtöner sein. Ich habe etwas gegoogelt und unterschiedliceh Maße gefunden. Im Sketchup sind das ja 8cm Durchmesser. Du hast auch diese komischen "Ecken" weggelassen, die im Sketchup drin sind. Also einfach 8cm? bei Intertechnik steht glaub ich 9,2cm.
Viele Grüße
Lukas
Hallo Lukas,
die Antwort findest du, wenn du die Baubilder anklickst und die Untertitel liest.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ah ok, jetzt habe ich es auch gesehen. Also 8cm Durchmesser sind korrekt? Ich wundere mich nur wegen diesem Bild hier: https://www.intertechnik.de//articles/600x400,auto,imp-1381639g.jpg
Da sehen die Maße ganz anders aus. 9,2cm und 7,2cm.
Hallo Lukas,
beide Maße sind richtig, man muss nur wissen, wofür sie gelten ;) Den Ausschnitt für den Magneten kannst du natürlich auf 7,2 cm sägen, aber ein wenig mehr Luft rundum macht ihn leichter einbaubar. Die Schrauben haben trotzdem genug "Fleisch".
Gruß Udo
Tag zusammen,
ich habe mit Interesse die Ausführungen über die FT 12 gelesen und möchte nun auch solche Boxen bauen. Die Höhe der Box sind von 35-60cm angegeben. Der Bauplan weist 39 cm aus. Leider dürfen meine Boxen nicht höher als 35 cm sein. Wie wirkt sich das auf die anderen Maße der Boxen aus (Breite und Höhe)?
Danke für die Antwort
Grüße
Josef
guckst Du Bericht, liest Du "Für den Bandpass errechnete LspCAD 7 Liter geschlossenes und 5 Liter Reflexvolumen, in dem ein HP 50 BR mit voller Länge steckt. Mit zusätzlich 2,5 Liter für den W 115-8 hatte ich alle Maße zusammen"
rechnest Du Breite * Höhe * Tiefe (Innen) hast Du Volumen
;)
Hallo :)
Echt klasse Boxen kann ich nur empfehlen!
Ich frage mich, wie viel Watt Leistung die Boxen maximal, ohne Schaden zu nehmen aushalten?! Kann mir da jemand bitte weiterhelfen :)
Dankeschön
wenn es anfängt verzerrt zu klingen mach wieder leiser. Das passiert übrigens eher wenn der Amp zu SCHWACH ist. Ein Verstärker mit ganz viel fett Watt wird halt einfach weniger weit aufgedreht und hat dann mehr Reserven und Kontrolle. Ein kleiner wird weiter aufgedreht, kommt ins keuchen und schnaufen und macht Dir jeden Lautsprecher kaputt.
Faustregel: nie über 12 Uhr / 50% aufdrehen
Hallo,
ich habe mir vor kurzem die FT12 selber gebaut und bin gut zufrieden mit den Boxen. Leider habe ich ein Problem, dass mein Receiver (Onkyo 508 zone 2) keine Manuellen Pegeleinstellungen für die einzelnen Lautsprecher zulässt. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen einen Pegelregler an die Boxen anzubauen, da dies billiger ist als ein neuer Verstärker. Ist es einfach so möglich den PS8/100/ST von Intertechnik zu nehmen und hinter das Terminal in Reihe zur Frequenzweiche zu schalten? Ich weiß, dass das ein Stereoregler ist, der war aber wesentlich billiger als die Monovariante und als Student hat man nicht umbedingt soviel geld ;)
Gruß Takato
Hallo Takato,
ich kann nicht glauben, dass es auf Zone 2 nicht möglich ist, die Lautstärke der Wiedergabe zu regeln. Nimm mal die Bedinenungsanleitung in die Hand, dort wrd dir vermutlich eine sinnvollere Lösung als mit einem Pegelsteller vor der Box angeboten.
Gruß Udo
Hallo Udo,
die Lautstärke generell kann ich regeln, jedoch nicht die beiden Kanäle unabhängig. Ich habe da schon in mehreren Foren, in der Anleitung und bei Onkyo selber nachgefragt. Das Problem ist, dass ich aus Plazugründen beide Boxen nicht gleichmässig aufstellen kann und die linke weiter weg steht als die rechte. Und das hört man schon. Wenn ich ein PC anschliesse kann ich das via Software regeln, nicht aber z.b. wenn ich einen CD Player oder den Fernseher anschliesse. Deshalb fande ich die Lösung mit den Pegelstellern in den beiden Lautsprechern am sinnvollsten, sodass ich manuell die beiden Lautsprecher unabhängig von einander einstellen kann.
Gruß Takato
Hallo Takato,
ein zusätzlicher Widerstand durch den Pegelregler ändert die Boxenabstimmung, was sich beim Bandpass der FT 12 bestimmt klanglich auswirkt. Da würde ich eher für grob 50 Euro einen gebrauchten Verstärker kaufen, an dem die Box dann statt an Zone 2 laufen kann. Vermutlich wird es sogar besser klingen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
danke für die schnelle Antwort.
Kannst du mir irgendeinen Verstärker für die Boxen empfehlen? Ich bin auf dem Gebiet leider überhaupt nicht belesen.
Hallo Takato,
da geht es mir nicht besser als dir. Aber mit einem alten, gut beleumundeten Stereo-Verstärker kannst du nicht viel falsch machen.
Gruß Udo
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