Ungewöhnliches zu schaffen ist das Ziel eines jeden Boxenbauers, auch ich blieb von dem frommen Wunsch nicht ganz verschont. Nicht die ausgetretenen Wege, die heute Bassreflex, seltener geschlossene Bauweise heißen, sind die Meilensteine, die man zu setzen hofft und an denen man festhält allen Widrigkeiten zum Trotz. Zum Ersten war da eine Transmissionline mit Seas-Bestückung, die ich vor nunmehr 25 Jahren erbaute und die in abgewandelter Form auch heute noch als MS 4 TL existiert. Meine Liebe zu dieser Bauart nahm ich vor 10 Jahren mit zur K+T, wo es mir gelang, auch Heinz Schmitt für sie zu begeistern. Wir schufen gemeinsam die legendäre CT 188 mit zwei Bässen, die wir auf einem Drittel und einem Fünftel der Lauflänge platzierten, um die TL-typischen Welligkeiten im Frequenzgang zu minimieren. Dreimal habe ich die Box anschließend neu bestückt, weil ihre Chassis, nicht jedoch ihre Anhänger abhanden kamen. Heute heißt der Bausatz FirstTime 10 (Update) und erfreut sich weiterhin der Gunst der Nachbauer.
Ein weiterer, wichtiger Eckpunkt meiner Karriere war das Bandpass-Prinzip, das mir vor langen Jahren von Walter Fuchs erstmals so richtig schmackhaft gemacht wurde. Er schleppte damals eine kleine Regalbox in meinen Laden, deren Front von einem eher recht schmächtigen Bassmitteltöner und einer dazu fast zu großen Kalotte geziert wurde. Nun gut, das restliche Gehäuse war den Dimensionen der Töner nicht wirklich angemessen, doch mehr als 15 Liter hatte es auf keinen Fall. Ich war schockiert, als er nach basshaltiger Musik zum Hörtest suchte, eine Geige hätte ich den Winzlingen eher zugemutet. Der Schock hielt an, als die Dinger loslegten, einen unsichtbaren Bass hatte ich im Inneren nicht vermutet. Obwohl auch er nicht groß war, schob er so ordentlich Luft durch die Reflexöffnung, dass man auch am Sitzplatz noch Zug zu verspüren glaubte. Ein wenig Bücherwälzen - an das Internet war noch lange nicht zu denken - ein wenig Herumrechnen und heraus kam eine zierliche Zweiwege-Standbox mit integriertem Bravox-13er Doppelbass, die ich damals "Impuls 3" taufte. Nach einigen erfolgreichen Jahren war auch ihr Schicksal besiegelt, weil der Chassis-Hersteller mir nichts, dir nichts vom Selbstbaumarkt entschwand. Erfolg hatten auch nachfolgende Bestückungen, die letzte hieß FirstTime 10, doch dauerhaft blieb zu meinem Leidwesen nur das Ende der Chassisproduktion durch die wechselnden Hersteller. Mit der Gradient Select-Reihe haben wir dieses Problem nunmehr gelöst, die unscheinbare Männer-Frauenbox ist wieder auf dem Markt. Bestückt wurde sie diesmal mit zwei im Inneren parallel geschalteten W 148-8 und je einem W 148-4 und GDT 104 als sichtbare Chassis auf der schmalen Front.
Auch wenn LSPCad voraussagte, dass die W 148-8 für 18 Liter geschlossenes und 10 Liter Reflexvolumen nicht passen, kaufte ich mein Holz nach dem alten Bauplan ein. Manchmal bin ich halt ein wenig starrköpfig, schlimmstenfalls hätte ich die Gehäuse für eine spätere Verwendung in den Keller gestellt und mit dem Vorschlag des Simulationsprogramms neue zusammen gedengelt. Da zu einer ordentlichen Bausatz-Vorstellung auch eine Klebeanleitung gehört, hätte ich diese Arbeit wieder einmal fotografisch festhalten müssen. Es wäre aber kaum etwas Neues dabei herausgekommen und so greife ich ohne jede Rücksicht auf die Urheberrechte auf die Baubilder zurück, die ich im Bausatz-Archiv gefunden habe. So muss kein interessierter Nachbauer lang danach suchen, wer weiß schon, ob er sie unter den mittlerweile mehr als 200 Berichten überhaupt gefunden hätte.
Der Aufbau



Ein paar kleine Vorarbeiten erfordert das Innenleben der FT 10. Zum einen brauchen wir einen Schraubrahmen, da der Boden der Box nicht eingeklebt werden kann. Nur so bleibt uns die Möglichkeit, später die verborgenen Bässe in die Kiste zu packen. Daher sägen wir aus zwei Brettern die Mitte aus und lassen eine Brettstärke als Rand stehen. Die Löcher zur Aufnahme der Bässe müssen wir auch vorweg sägen, da wir mit der Stichsäge nicht in der Box hantieren können. Die Schraublöcher bohren wir auch besser mit einem 3 mm Bohrer vor, solange das Brett noch frei zugänglich ist. Danach ist Kleben angesagt.



Die Klebearbeit beginnt mit der Front, die bündig mit der Seite abschließt. Ihren rechten Wickel bekommt sie vom Deckel, an den sie sich lehnt. Nun markieren wir den Platz des ersten Innenteilers, den wir sofort an den nötigen Schnittkanten mit Leim versehen und einkleben. Die weiteren Schritte folgen analog.







Manchmal kann es geschehen, dass lange Bretter nicht ganz gerade sind. Dann helfen Schraubzwingen, sie von der gewünschten Geradlinigkeit zu überzeugen.

Nach ein paar Ruhestunden und mit neuem Pullover geht es an die Oberflächenbearbeitung. Mit einem Bündigfräser mit kleinem Zacken lässt sich recht einfach eine Schattenfuge anbringen, die bei stumpf verleimten Brettern die Klebenähte verbirgt.

Die Chassisaussschnitte und -vertiefungen sind leicht mit dem Fräszirkel gemacht. Sein unkomplizierter Aufbau wird genau in der “Werkstattpraxis” erklärt.

Damit die Oberfläche vor Schmutz geschützt ist, haben wir zwei Lagen Klarlack auf das MDF aufgerollt. Es färbt sich dadurch leicht in Richtung Buchenholz und lässt eine leichte Struktur der Fasern erkennen. Mit einem Pinsel wird anschließend die Schattenfuge nachgezogen, um überflüssigen Lack daraus zu entfernen. Auch die Vertiefungen für die Chassis werden damit lackiert. (Diesen Arbeitsgang habe ich mir aus Zeitgründen beim Update gespart, sinnvoll ist er aber allemal)

Wenn alles trocken ist, geht’s an den Einbau der Innereien. Für die Innentreiber brauchen wir ein langes Kabel, das wiederum einer Bohrung im ersten Teiler bedarf. Das erledigen wir durch den Ausschnitt für das Terminal. Die Bohrung wird nach Einziehen des Kabels mit Heißkleber verschlossen.

Nun fehlten nur noch drei Beutel Sonofil, die ich ein wenig zusammengerollt in die geschlossene Basskammer legte. Das Kabel hielt ich dabei mit einer Hand fest, damit es sich nicht im Gewusel der Wattefasern verirrte. Am ersten Bass lötete ich vor dem Einschrauben ein weiteres Kabel an, mit dem ich ihn mit dem zweiten Bass und der Verbindung zum Terminal verband. Nachdem die Kabel sorgfältig im Sonofil versenkt waren, konnte ich auch den zweiten Bass anschrauben. Dafür empfiehlt sich der Handbetrieb, dank der vorgebohrten Schraubenlöcher kein Problem. Der Aufkleber auf dem Bass ist bis hierhin das einzige Indiz für meinen Datenklau.

Der Boden, den ich rundum zum besseren Einbau um etwa 1 mm verkleinert habe, wird ebenfalls mit sechs Bohrungen versehen und dann unter den Schraubrahmen geschraubt. Zur Entkopplung der Box vom Fußboden benutze ich die praktischen Gummifüße RS-07/22 mit der Artikelnummer 1384200, die nach Vorbohren auch untergeschraubt werden.

Der Bauplan
Der FT 10-Bauplan als Sketchup-Datei
Die Weiche
Ein paar Änderungen gab es natürlich bei der Weiche, die von der alten Version der FT 10 jedoch nur geringfügig abweicht. Der Bandpass bekam seinen Namen, weil er durch seine Bauweise ein mechanisches Filter 2.Ordnung in beide Richtungen darstellt. Der geschlossene Teil ist dabei der Hochpass, die Reflexabteilung der Tiefpass. Zusätzlich wurde durch eine Rollenkernspule nach oben gefiltert, so dass wir nunmehr eine Flankensteilheit von 18 dB/ Oktave erhalten. Der kleine Zipfel um 700 Hz ist der Rest der Resonanz des auf 12 cm gekürzten Reflexrohres, der mit fast 25 dB unter Pegel akustisch nicht auffällt. Der Mittelton wird klassisch mit 12 dB nach oben und lediglich mit einem sehr großen Elko rau beidseitig abgetrennt. Die Bauteile haben gegenüber der alten Version ihre Plätze getauscht, was die Phasenbeziehung zwischen Bandpass und Mitten verbesserte. Der Hochtöner wird nun mit einem Kondensator und einer parallelen Spule vor zu tiefen Frequenzen geschützt, zur Pegelanpassunwird ein Spannungsteiler genutzt. Dass ich dabei sogar für das Oberteil der FT 10 die Weiche der Quickly 14 verwenden konnte, wird alle erfreuen, die sich aus diesen Komponenten ein Heimkino aufbauen wollen. Die inneren Bässe werden gegenphasig zum Rest angeschlossen.
Am Ende der Messarbeit erhielt ich ein paar Diagramme, aus denen die technischen Aspekte der Weichenentwicklung ablesbar sind.
Die Messungen
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| Frequenzgang und Phase | Impedanz | Klirr für 90 dB |
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| Frequenzgang unter 0/ 30/ 60° | Sprungantwort | Wasserfall |
Auf das Biwiringterminal habe ich die Bassspule geklebt, dort habe ich auch die Verpolung der Chassis vorgenommen. Die anderen Bauteile heftete ich mit Heißkleber auf ein Brettchen, das hinten in der oberen Kammer seinen Platz hat. Zwei Beutel zusammengerolltes Sonofil füllen hintereinander stehend den Raum locker. 

Fehlen nur noch die sichtbaren Lautsprecher, die angelötet werden. Rote Markierungen bzw ein breites Fähnchen zeigen uns hier die Pluspole an. Vorbohren vor dem Anschrauben ist Pflicht.
Der KlangArtgerecht angetrieben von meinem neuen Pioneer AV-Receiver durften die Updates der FT 10 beweisen, dass sie hier und jetzt zu Recht als Nachfolger der ursprünglichen "Impuls 3" angepriesen werden. Schon deren Namen beinhaltete einen Anspruch, den die meisten Boxen dieser Preisklasse bestenfalls durch gutes Einreden erfüllen. Impulswiedergabe war dann auch mein erster Test. Was ist dafür wohl besser geeignet als Klaviermusik? Sie wird zur Qual, wenn der Anschlag kaum lauter ist als der ausklingende Ton. Laut und leise, so ist die deutsche Übersetzung von Pianoforte, erklang das einfühlsame Spiel von "Horowitz in Moskau", das Echo des Hustens verriet die Größe des Aufnahmeraums. Nein, das hat die alte FT 10 so nicht hinbekommen, die weitaus feinere Darbietung der neuen hat mich da doch überrascht. Losgelöst von den Boxen baute sie die Bühne hinter der Grundlinie auf, tief gestaffelt und genügend breit. Das ließ mich sogleich in der klassischen
Abteilung das nächste Geschütz auffahren: Richard Strauß "Zarathustra", den meisten besser als die Musik aus Kubricks "2001 -Odyssee im Weltraum" bekannt. Schepperndes Blech und mächtige Kesselpauke ließen schnell die Größe der Box vergessen, doch auch als die Streicher einsetzten, zersägten sie die Kiste nicht mit Härte. Klassiktauglichkeit hatte ich der alten Version zwar auch ins Zeugnis geschrieben, doch konnte sie auch in Punkto Harmonie und Dynamik dem Update nicht das Wasser reichen. Ob nun Rock, Jazz oder meine ungeliebten Bravo-Hits erklangen, weder wirkte die FT 10 zu klein noch fehlte es ihr an Pegel. Gut, abgründig tief reichte sie nicht hinunter, aber dass hier nur zwei 13er im Bandpass vor sich hinwackeln, wird manch eines zukünftigen Besuchers Kinnlade gen Erdmittelpunkt herunter ziehen.
Neben dem erfreulichen Aspekt der perfekten Ankopplung der Quickly 14 und 28 im Heimkino fällt so zum Mindesten in kleineren Räumen auch die Frage nach dem geeigneten Subwoofer weg. Das Biwiring-Terminal ermöglicht das BiAmping, mit dem heutige AV-Receiver das getrennte Anschließen des Bassteils mit Pegel- und Trennfrequenzanpassung ohne zusätzliches Aktiv.Modul erlauben. Dazu müssen lediglich die Brücken aus dem Anschlussfeld entfernt und die 237 Seiten Bedienungsanleitung des Verstärkers gelesen werden. So ist die neue FirstTime 10 weit mehr als nur die reine Fortsetzung einer jahrealten Tradition, ich habe keinen Zweifel, sie macht ihren Weg.
Udo Wohlgemuth
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Chassis |
2 x Gradient W 148- 8 |
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1 x Gradient W 148- 4 |
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1 x GDT 104 N |
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Vertrieb |
Intertechnik, Kerpen |
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Konstruktion |
Udo Wohlgemuth |
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Funktionsprinzip |
Bandpass |
Holzliste in 16 mm MDF pro Box: |
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Nennimpedanz |
4 Ohm |
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Dämmstoff: |
5 Beutel Sonofil |
100,0 x 35,0 (2x) Seiten |
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Reflexrohr |
HP 70 gekürzt auf 12 cm |
100,0 x 16.0 (2x) Front/ Rückwand |
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Terminal |
T122/ 96 |
31,6 x 16,0 (5X) Deckel/ Boden/ Innenbretter |
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Kosten pro Box: |
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Summe der Einzelteile: |
146 Euro |
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Bausatz ohne Holz |
135 Euro |
Holzzuschnitt: 25 Euro |
Das Update der FT 10 kann bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellt werden.
Ahhhh, ich freu mich schon so :-) Danke Udo!
Hallo Udo,
meine Frage hat jetzt nicht direkt mit der FT10 zu tun, aber Du erwähnst in der Klangbeschreibung Deinen neuen Pioneer AV-Receiver.
Mich interessiert, um welches Modell es sich dabei genau handelt?
Gruß Theo
Hallo Theo,
das Ding heißt VSX 1019 HA. Das hätte ich aber nicht auswendig gewusst, ich habe es vom Gerät abgelesen ;)
Gruß Udo
Ha Udo den Selben habe ich mir auch gegönnt :D nur leider Warten die Duettas noch auf den Zusammenbau :( Mal sehen wann die wieder lieferbar sind.
Gruß Fabian
Hallo Udo,
danke für die Info. Der Pioneer ist ja eher ein Mittelklasse-Gerät. Ich weiß, dass Du die Lautsprecher bevorzugt auch an preislich passender Elektronik hörst.
Aber hast Du sie evtl. auch mal probeweise an Deine SAC angeschlossen? Nur um mal zu checken, wo der limitierende Faktor liegt?
Gruß Theo
Hallo Theo,
wegen der artgerechten Haltung habe ich die FT 10 nur in der ihnen angemessenen Umgebung laufen lassen. Mit den SACs ist noch etwas mehr Präzision und Basskontrolle möglich, das habe ich aber aus Preisgründen nicht weiter getestet.
Gruß Udo
Hallo Udo,
sehr schön dass die FT10 wieder lebt. Mein erster Gedanke war, diesen Bausatz für und mit meinen Sohn zu bauen.
Ich bin von dem Vorgänger Impuls3 immer noch begeistert, betreibe diese an einem AV von Yamaha.
Mal sehen wann ich es schaffe das Projekt "Duetta" durch zu führen.
LG
Hallo Udo, Hallo Selbstbaugemeinde:-)
Erst aml ein dickes LOB !!!!..
Deine/Eure Seiten sind einfach SUPER...Seit Tagen sitze ich hier am PC und LESE mir nen WOLF...der " Auch-Haben-Will-und-Selbstbauen-Trieb" hat mich voll erwischt...
viele Fragen schwirren gerade durch mein qualmendes Köpfchen..(dampf)...
spiele mit dem Gedanken mir meine allererste Box selbst zu bauen. Habe seit Jahren hier olle jamo Boxen stehen(bitte nicht lästern!!) . Nun gelüstet es mir mal wieder nach Vernüftig Musik hören, möchte mich aber nicht am Anfang überarbeiten im Sinne von" klein Anfangen" danach evtl Lust auf mehr:-)...
Besitze einen Pioneer VSX D 512 (auch nicht so der Brüller)...was meint Ihr....
Ist die First time (Der name Passt ja für mich wie die Faust aufs Auge) eine Box mit der auch ich bedenkenlos anfangen kann ??
Preislich sagt sie mir zu weil ich mir halt am anfang nicht zu viel aufhalsen möchte...
Musik höre ich in NORMAL Lautstärke .brauche also keine Brüller.
Da ich von Elekronik nun überhaupt keine Ahnung habe.....komme selbst ich mit dem zusammenlöten zurecht....oder gibt es evtl eine bebilderte anleitung wie ich was wo anlöten muss?? usw..ihr wisst scho die üblichen noob fragen halt......da ich aus erftstadt komme .....ist vieleicht eine hörprobe in Bochum eine gute Entscheidung um sich selbst ein-Hör-Bild zu machen??---oder kann man in anbetracht dessen das ich hier Jamo boxen für nen appel un nen ei von der Stange stehen habe , einfach Sagen die First Time ist eh allemal besser als das was du da hast..entschuldigt meinen langen text, aber ihr seht schon grübel und fragen.....aber ihr seit ja selbst schuld wenn ihr mich mit euerer super seite so in den bann zieht:-)
gruss Jörg
Hallo na...
nachdem ich mich entschieden habe, mein Heimkino mal aufzuwerten, habe ich mir vor ein paar Wochen 2 x SD215BP, 2 x Quickly 14 update und 2 x FT 10 update bestellt. Die Subs waren als erstes fertig gestellt und der Überraschungseffekt blieb bisher aus, da der APA150 noch fehlt... Mit der Quickly 14 gings weiter und beim Probe hören dieser welcher war ich schon sehr erstaunt. was aus den kleinen Kisten raus kommt... aber nun stehen die FT 10 hier und es kribbelt einfach vor Klangfreude... zum Glück sind Frau und Kind heut ausgeflogen... sturmfrei zum Musik geniessen... Danke Udo für diese tollen Bausätze!
Hallo Gerrit,
ich möchte mir ein ähnliches Heimkino, wie du es dir erstellt hast, bauen. Die beiden Quickly 14 habe ich schon. Könnte ich mir bei dir mal das ganze Ensemble anhören?
Grüße
Das können wir gern irgendwie versuchen, einen Termin abzusprechen. Ich kann nur sagen, ich hab bis dato das Ensemble ohne die SD215 genießen müssen und kann sagen, das ich bei 36 qm Zimmerfläche mit hoher Decke nur bei einigen wenigen Filmen mehr Wums vermißt hab, was allerdings durch Bi- Amping der FT10, sprich getrennte Pegelanspassung, wunderbar gelöst werden kann. Die Subs sind im Grunde kaum nötig, geschweige denn in doppelter Ausführung. Am Dienstag wird der Apa150 endlich eintreffen und ich kann endlich die Subs auch mal Probe hören...
Gruß
Zum reinen Musik hören reichen die FT10 locker aus. Ich betreibe sie an einem Technics SA-DA 10 im Bi-Amping Modus und bin begeistert. Eine X-Fi Soundkarte ist auch geordert, so dass nun auch angemessene Signale vom PC kommen...
Hallo Udo, liebe Gemeinde der Bauenden und schon Erfolgreichen.
Ich bin durch einen Freund, der schon glücklicher Besitzer von 2 FT8 ist, auf euch gestoßen. Seit gut 1 1/2 Jahren kreise ich nun um das projekt Boxenbau und habe es von der gestalterischen Seite schon bis zur Genüge ausgewalzt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Wahl der zu bauenden Box. Ich habe mich jetzt für die FT10 entschieden, da endlich klar ist, in welchen Raummaßen ich demnächst wohnen werde und sie eine sehr gute Wahl für mich, den Raum und meinen Geldbeutel ist.
Eine Frage gilt es noch zu klären für mich.
Ich habe mir nun schon ein Design in den Kopf gesetzt, welches einen Schlitz vorsieht und nicht ein Loch in der Front.. So wie bei den FT 8 möchte ich es gerne realisieren. Nun frage ich euch, ist das problemlos möglich? Wenn nicht, welche Einbußen habe ich zu erwarten oder geht dann das Konzept der Box gar nicht auf?
Hat schonmal jemand eine FT 10 mit dieser Modulation gebaut und wenn ja, wie klingt sie?
Wenn ihr mir darauf schnelle Antwort geben könnt, kann ich endlich anfangen. Ich habe Semesterferien und brenne darauf, nichts anderes zut unals Boxen zu bauen.. :)
Liebe Grüße
Vincent
Hallo Vincent,
wenn du die inneren Bässe in die Box einsetzen willst, steht dir das Kanalbrett im Weg. Somit musst du die beiden Kammern des Bandpasses unter Beibehaltung der Volumina umgestalten. Anders klingen wird es nicht, wenn du die Reflexöffnung umgestaltest.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich würde gerne die Maße der Box etwas verändern und dabei stellte sich mir die Frage, ob sich die versteckten Tieftöner daran stören, wären sie im Inneren schräg stehend oder hochkant eingebaut, um bei einer Änderung besonders bei der Tiefe der Box, die Volumina für den geschl. und den offenen Teil beizubehalten.
Ich würde gerne einige cm in der Tiefe einsparen, wohingehen mich höherbauende Kistchen nicht stören. MT und HT würden dann, je nach resultierender Höhe, auch ihre Plätze tauschen.
Gibt es da von Dir Einwände à la "grober Unfug" oder kann ich mich nach Lust und Laune auslassen?
Hallo Sven,
lies dir mal die Grundlagen zu den Gehäuseformen durch:
http://www.lautsprecherbau.de/Grundlagen-des-Lautsprecherbaus/Gehaeuseformen/8615,de
Gruß Udo
Hallo Udo, ich habe nun das Holz bestellt und der Bausatz liegt auch schon hier. Ich wollte nun die Weichen löten, da stellt sich mir folgendes Problem.
Auf dem Lieferschein von Intertechnik stehen folgende Bauteile mit den jeweiligen Positionsbezeichnungen:
gelöscht
Nun hat der Schaltplan aber keien Doppelbezeichnungen und auch fehlen die L-Postitonen.
ich habe erst gedacht, ich habe mir den alten Weichenplan angeguckt, aber es ist der neue. Bei Intertechnik geht im Moment keiner ran, kannst du mir da aushelfen?
Liebe Grüße
Vincent
Hallo Udo ;) , bin seit 3 tagen an diesen Boxen dran... am liebsten hätte ich sie nur zusammengeschraubt kabel drann und loßhören.
Ok soll ja später auch nach was aussehen, soll ja vorkommen das man das wohnzimmer auch mal mit offenen augen betritt ;)
Habe eigentlich nur zwei fragen...
1. MT mit 5mm fräsen zum einsetzen?
2. sind 11,6 cm durchmesser für den w 148 wirklich ausreichend? glaube der korb sitzt nicht nur mit der dichtung auf....
tja bin halt neuling... First Time ist bei mir programm die FT 10 sind mein erstes Projekt überhaubt :) danke aber schon mal für die gefühlten 10 min auf dieser tollen seite ( meine verlobte schwört sein und bein es sind min. 100 std ! ) freu mich schon auf´s erste mal hören der FT10
Liebe Grüße
Marc
Hallo Marc,
deine erste Frage beantwortet sich mit einem einfachen "ja". Die zweite erforderte ein wenig Nachmessen, Ummalen und neu Einstellen des Bauplans. Tatsächlich ist es etwas knapp, wenn exakt 11,6 cm als Bassausschnitt gesägt werden. Da der W 148 jedoch einen recht breiten Rand hat, konnte ich die Maße auf 12,0 cm vergrößern. Damit hat das Chassis etwas Spiel in seinem Loch, wird aber durch den untergeklebten Gummiring luftdicht eingesetzt.
Gruß Udo
Danke für die schnelle antwort :)
Nun noch eine kleine frage da zum probehören die entfernung doch etwas groß ist... wenn man die FT 10 als front nimmt wie würdest du die ft 12 als rear und ft 11 top als center einschätzen past oder harmoniert nicht wegen der weichen? oder doch besser Qick 14 und 28 ? haben ja die selben weichen wie die ft 10... die Optick der ft 12 reizt doch ungemein ;)
Danke im vorraus und ne GEILE Seite !!!!
Gruß Marc
Hallo Marc,
die Lautsprecher im Heimkino sollten nach Möglichkeit die gleichen Chassis im Mittel- und Hochton haben. Und das ist möglich, daher denke ich über schlechtere Kombinationen nicht weiter nach ;)
Gruß Udo
Dann habe ich mir ja selber die antwort schon gegeben Quick 14 und 28.... tja bei soviel auswahl bei dir fällt die wahl manchmal schwer!
dann werden die ft 12 mal irgentwo anders eingeplant...
danke !!!!
Liebe Grüße!
( dann lassen wir mal die oberfräse jaulen...)
Hey Udo,
ich hab damals deine erste FT10 kurz nach dem Erscheinen des Artikels bestellt und bin heute noch ein Fan dieses Systems. Jetzt hab ich durch Zufall das Update entdeckt und bin echt am überlegen, ob ich meine nicht umbauen sollte. Kannst du mir kurz nochmal erleutern, in welchen Punkten die neue Version ihre Verzüge hat? Lohnt sich der Aufwand? Sind es in erster Linie die neuen Chassis oder die neue Weiche?
Vielen vielen Dank und ein schönes Wochenende schonmal ;)
Hallo Toby,
der einzig nennenswerte Vorteil gegenüber der ersten Version der FT 10 ist die Lieferbarkeit der Chassis.
Gruß Udo
Super, danke dir und mach weiter so!
Die 2mm Spalt, die bei den Innenbrettern entstehen (beim neuen, wie beim alten Bausatz), haben die einen bestimmten Sinn?
Hallo Maximilian,
es werden alle Bretter fest aneinander geleimt, ein Spalt ist nicht vorgesehen. Die zusätzlichen 2 mm sind die Leimzugabe, damit die Seitenplatte tatsächlich alle Innenbretter abdeckt. An den Schnittkanten sind Überstände mittels Schleifer oder Bündigfräser leicht zu entfernen, an Flächen jedoch nicht.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich bin immernoch stolzer Besitzer der Impuls 1( damals ohne die zwei versteckten Tieftöner). Aus finanziellen Gründen kaufte ich nur die kleinen und wollte später aufrüsten. Der Tag ist nun gekommen, jedoch ist die Impuls 3 nun vollkommen vom Markt verschwunden...
Ich habe momentan:
Front: Impuls 1
Center: Impuls Center
Rear: "Brüllwürfel" mit Tangband Breitbänder(welcher??)
Sollte ich mir die FT10 an die front setzen und die Impuls nach hinten verbannen? Ich würde allerdings mit den Hochtönern einen Rückschritt machen, oder?
Was würdest du mir empfehlen?
Ist jemand auf dieser Welt, der seine Impuls 3 loswerden will?
Grüße
Max
Hallo Max,
da ist guter Rat schwierig, denn die FT 10 wurde zwar nach den Vorgaben der Impuls 3 gebaut, ist aber eine andere Box. Wenn du sie als Front nutzen willst,solltest du auch den Center durch die Quickly 28 ersetzen.
Gruß Udo
Danke Udo!
Ja dachte mir schon, dass es darauf hinausläuft...
Finde es schade um die guten Lautsprecher :(
Auch um den NoFerro 800 ist es schade. Die Frage nach einer FT10 mit diesem HT erübrigt sich (immer noch zu großer Unterschied zwischen Center und Front, zu viel Aufwand,...) ??
Grüße
Max
Hallo Max,
das ist tatsächlich zu viel Aufwand, um einen Hochtöner für weniger als 20 Euro einzusparen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
tut mir leid, falsch verstanden:
Die Frage war nicht den HT einzusparen sondern den Center und die Rear.
Meine Überlegung war einfach den NoFerro in die FT einzusetzen und die jetztigen Boxen zu lassen wie sie sind. Andernfalls "müsste" ich das gesamte Heimkino neubauen, falls du verstehst was ich meine..
Hallo Max,
aber das ist doch das Problem: Der NF 800 TV lässt sich nicht einfach in die FT 10 einsetzen. Dafür muss eine Weichenanpassung her, die Arbeitszeit erfordert.
Gruß Udo
Moin Udo
ich hab da mal ne frage und habe ich mir die ft 10 vor kurzem gebaut und irgendwie kommt der bass nciht so durch. ich betreibe die boxen an einem telefunken ta 350 mit 50 watt rms an 4 ohm meine frage ist jetzt wodran könnte es liegen
MFG Sebastian
Hallo Sebastian,
da ich keine Zeit habe, zur Fehlersuche zu dir zu kommen, musst du die Boxen zu mir bringen. Dann kann ich dir sagen, ob du etwas falsch angeschlossen hast, der Raum und die Aufstellung oder die Musik am Bassproblm Schuld tragen. Du kannst aber auch alles selbst noch einmal auf korrekten Anschluss überprüfen.
Gruß Udo
Hallo Udo
da ich aus nähe Bremen komme ist das zu dir kommen einwenig schwer de anschlüsse habe ich überprüft und laut schaltplan ist auch alles richtig angeschlossen. die höhen und mitten sind auch allle voll da nur der bass lässt zu wünschen übrig. ich werde die tage glaub ich mal einfach bei einem hifi händler vorbei fahren und fragen ob ich mal einen verstärker vn denen mit den ft 10 probehören kann veilleicht liegts ja einfach an meinem verstärker der hat ja nun schon auhc ein paar jahre auf dem buckel
Gruß sebastian
Hallo Sebastian,
hast du schon alle Anschlüsse der Chassis und die Weichenschaltung überprüft? Hast du das Reflexrohr auf 12 cm gekürzt?
Gruß Udo
ja alles gemacht.
kann es sein das das ich das sonofil zu fest in die box gestopft habe?
mfg Sebastian
Hallo Sebastian,
was geht schneller, Dämmmaterial herausnehmen und hören, ob es besser wird oder warten, bis hier eine Antwort steht? Aus der Ferne wird dir niemenad sagen können, warum dir der Bass zu leise erscheint.
Gruß Udo
Hallo Sebastian,
hast du die gedrehte Polarität der Bässe beachtet?
Gruß Lennart
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