Sie gehören zu den beliebtesten Typen auf dem Selbstbaumarkt, wenn es um preiswerte Einsteigerboxen geht,. Beginner im eigenhändigen Boxenbau schätzen an ihnen zu Recht die unkomplizierte Art, wie ihr Frequenzgang gehörrichtig anzupassen ist und scheuen dafür wiederum nicht den Aufbau kompliziert anmutender Gehäuse, die oftmals mit Winkeln an allen inneren Brettern mehr Anforderungen stellen als einfach viereckige Kästen. Gemeint sind natürlich Breitbänder, die zwar nur in geringer Zahl, jedoch in allen Größen zwischen besonders klein bis besonders groß auf dem Markt zu finden sind. Eigentlich stellen sie das Ideal dar, aus nur einem einzigen Chassis alle hörbaren Töne ans Ohr zu bringen und dabei völlig unkompliziert zu beschalten zu sein. Dass sie trotzdem im Hifi-Geschäft nur eine untergeordnete Rolle spielen, hat natürlich auch seine leicht verständlichen Gründe. Wer gleichzeitig Bass und Höhen in ausreichendem Maß darstellen soll, muss viele Kompromisse eingehen. Für tiefe Töne ist Membrangröße und -gewicht gefragt, der Hochton verlangt dagegen nach wenig bewegter Masse und kleinen Abmessungen, wobei dies nur die augenfälligsten Ansprüche darstellt. Die richtige Wahl der Resonanzfrequenz und des Antriebs, der Wirkungsgrad und die passenden Parameter für eine gute Basswiedergabe sind weitere Kriterien, die sich stets gegenseitig im Wege stehen. Es ist die undankbare Aufgabe des Chassis-Konstrukteurs, möglichst viele, positive Eigenschaften für die Abstrahlung aller Frequenzen in einer Einheit zusammen zu fassen, wodurch im Vergleich zu einem gut entwickelten Mehrwege-Lautsprecher weitaus mehr Haken und Ösen im Frequenzgang erscheinen. Der auffälligste Unterschied liegt dabei im Bündelungsverhalten, unter zunehmendem Winkel bricht der Hochton-Bereich des Breitbänders wegen der großen, Schall abstrahlenden Fläche schnell ein. Dass er trotzdem faszinierend klingen kann, muss man Fullrange-Fans sicher nicht weiter erklären. Doch auch für viele andere lohnt sich der Blick über den Tellerrand der gewohnten Zwei- oder Dreiwege-Boxen, mehr aus einem Guss wie bei einem Breitbänder kann Musik nicht wiedergegeben werden.


Gehäuse
Wegen der vielen Kompromisse, die der All-in-one-Chassis-Entwickler eingehen musste, haben Breitbänder oft keine klassischen Parametersätze, wie sie Spezialisten für den Bass zu eigen sind. So ist es meist nicht damit getan, die Daten in ein Simulationsprogramm zu packen und dort das Gehäuse errechnen zu lassen. So sagte mir LspCAD voraus, dass ein Gehäuse mit 248 Litern und einem Reflexrohr mit knapp 18 cm Durchmesser und 16 cm Länge ideal für den AX-8 sei, Anwender freundlicher sah es auch für die beiden anderen Chassis nicht aus. Doch wer jetzt denkt, dass ich die Idee des Reflex-Systems damit an den Nagel gehängt hätte, hat nicht mit Armin Jost gerechnet.
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Manchmal meint es das Schicksal verdammt gut mit mir, denn als ich die Axis-Serie gerade durchgemessen hatte, erreichte mich seine Mail-Anfrage, ob ich denn interessiert sei, die neue AJHorn-Version 6.0 zu testen. Deren Vorgänger hatte uns zu meiner Zeit bei K+T schon zweimal aus der Patsche geholfen, als wir die Cheap Tricks 185 und 193 entwickelt haben. Wie man dem Namen leicht entnimmt, ist es hervorragend geeignet, Hörner, eine der bevorzugten Gehäusearten von Breitbändern, zu berechnen. Doch es kann viel mehr, denn Armin Jost hat es gewagt, auch alle anderen Bauformen als Horn zu verstehen. In seiner ausführlichen Anleitung beschreibt er leicht verständlich, warum das denn so ist und wie man dies in der Software nutzen kann. So weit, so gut, doch mein Problem waren 248 Liter und 18 cm Reflexrohr-Durchmesser. Was mir anfangs etwas befremdlich vorkam, war die Willkürlichkeit, mit der nach dem Eintrag der Chassisdaten Eingaben beliebig an allen Stellen der Maske eingefügt werden können. Nach Betätigen des Startbuttoms erschien immer eine Kurve, auch wenn sie optisch daran kaum erinnerte. Ein kurzes Nachdenken, was sich der liebe Armin wohl mit der eigenartigen Linienführung gedacht haben könnte, brachte aber schnell die Erkenntnis, dass auf dem Bildschirm ein selbsterklärendes Horn dargestellt wird. Die einzugebenden Größen sind an den Stellen platziert, wo sie sich auswirken. Mit ein wenig Bauch- und Fingerspitzengefühl lässt sich nun recht leicht ein Gehäuse auch weit abseits der gängigen Regeln ersimulieren. Dankeswert ist es, dass der User nicht erst eine ungeheure Anzahl von Daten auf vielen Seiten eintippen muss, die ihm in der gefragten Form oft gar nicht zur Verfügung stehen. Einen Großteil davon errechnet sich die Software selbsttätig aus den Vorgaben, wie sie in der Maske stehen. Dass nun auch komplexe Frequenzweichen mit zwei Zweigen zu den Gehäusen kalkuliert werden können, ist ein Feature, auf das sicher viele Anwender gewartet haben, für meine Simulation spielte das keine Rolle. Dabei verlasse ich mich gewohnheitsmäßig auf meine Messungen, die dank einer Unmenge an vorhandenen Bauteilen aller Qualitätsklassen real zeigen, was sie bewirken. Über die weiteren Neuerungen der Version 6 gibt die Homepage von Armin Jost ausführliche Auskunft. Die von Ihm verlangten 119 Euro für AJHorn sind für Boxenbauer gut angelegt, denn die Software liefert im Gegensatz zu anderen Programmen nicht nur mit den spezialisierten Messdaten eines einzigen Herstellers verlässliche Ergebnisse. Wer sich das Programm erst einmal in Ruhe ansehen möchte, kann auch die angebotene Demo mit eingeschränkten Funktionen herunter laden dazu das ausführliche Handbuch lesen.
Ein richtiges Horn wollte mir nicht in vertretbarer Größe einfallen, also ging ich daran, mir mit AJHorn etwas CT193-mäßiges auszudenken. Hier hatte Heinz Schmitt seinerzeit ein Gebilde mit ungewöhnlichem Reflexkanal entworfen, der mit sehr kleinem Einlass begann und als Zehnfaches endete. Dies machte aus meinem Badewannen-Entwurf für den AX-8 á la LspCAD eine handliche Standbox mit insgesamt 78 Litern umbautem Raum und sich parabolisch öffnendem Kanal, den ich wie damals Hornreflex nannte. Der Einfachheit halber ließ ich es dabei, dass Ein- und Ausgang des Resonators die passende Fläche hatten und baute ein Schrägbrett statt einer genau angepassten Kontur in meinen Kasten ein. Dass weder die Software noch ich mit unseren Berechnungen falsch lagen, zeigt der Vergleich der Simulation mit der Wirklichkeit, die am Ende des Berichts als gemessenes Amplituden-Diagramm steht.
Einmal an die genial einfache Bedienung von AJHorn gewöhnt, fand ich auch für die beiden kleineren AX-Chassis geeignete Gehäuse in gleicher Strickweise. Der AX-5 fand 20 Liter ausreichend, der AX-6 gab sich mit 35 Litern zufrieden.


Baupläne als Sketchup-Dateien
Damit auch das Bauen der Gehäuse nicht zu kurz kommt, folgen ein paar kleine Bilder, die beim Draufklicken zu sichtbarer Größe wachsen. Dann ist auch der zugehörige Text lesbar.




Weiter ging es mit der AX-6 HR, die zwischenzeitlich schon getrocknet, geschliffen und gefräst war.

Die AX-8 HR benötigt zwei Matten Sonofil, das nun mit dem Maß 100 x 35 cm geliefert wird. Für die kleine AX-5 wird eine Matte auf 50 x 35 cm halbiert.
Erste Neugier
Was ist die bekannteste Anwendung für Breitbänder im 20 cm Maß? Nun, auf diese Frage wird fast jeder in Hifi-Foren sofort das "Viech" nennen. Sofort nach Veröffentlichung der vorläufigen Testergebnisse wurde natürlich der AX-8 auch in die lange Reihe der Kandidaten für die beliebte Spaßkiste aufgenommen, was uns sehr freute. Da jedoch die meisten Anwender kaum Messmöglichkeiten haben, erst recht nur wenig Vergleichstypen ihr eigen nennen, war es an uns, den AX-8 als erste in das fast schon legendäre Horn zu packen und vor das Mikrofon zu stellen. Schon wieder stellte sich mir der Zufall hilfreich in den Weg, denn als ich Stefan das Messmuster zeigte, erwähnte er, dass sein Paar Viecher mit einem der dafür best beleumundeten Treiber zur Zeit arbeitslos in der Abstellkammer steht. Mit diesem Chassis würde es immer ohne jede Beschaltung verwendet. An einem regenfreien Tag packte er es auf seinen Anhänger und stellte es mir für ein paar Wochen in den Laden, wo es selbstverständlich sofort gehört und dann gemessen wurde. Zum weiteren Vergleich fand ich auch noch die Messung des Original-Viechs mit Sperrkreis, die ich damals mit meinem Equipment für die K+T gemacht hatte. Mit dem AX-8 + Korrektur waren es dann drei. Sehen wir einmal vom Pegel ab, muss sich der AX-8 sicher nicht schämen. Mit ihm hat der Viech-Besitzer deutlich mehr Körper und Höhen als mit den beiden Vergleichstypen, die mehr durch die leichte Mittenbetonung auffallen.


Korrektur-Filter
Wie bei fast allen Breitbändern war auch für unsere Axis-Serie eine kleine Korrektur des Frequenzgangs notwendig. Sowohl die Schallwandbreite, als auch die nach oben hin starke Bündelung mit Pegelzuwachs auf Achse müssen ausgeglichen werden. Sehen wir uns das einmal am Beispiel des schon im Viech getesteten AX-8 an, der nun in seinem Hornreflexhaus den grünen Schalldruck erzeugte. Eine vorgeschaltete Spule senkt den Pegel oberhalb von 400 Hz ab, was sie aber Prinzip bedingt kontinuierlich durch ihren zunehmenden Widerstand mit 6 dB pro Oktave macht. Das lässt im Hochtonbereich nicht mehr viel übrig, was das Ohr erfreut. Abhilfe schafft ein darüber gelöteter Widerstand, der zu hohen Frequenzen die Impedanz nur noch geringfügig steigen lässt und so in diesem Bereich bei richtiger Dimensionierung den Pegel auf das richtige Niveau bringt (rot). Verglichen mit grün sieht das schon recht gut aus, doch drei Zacken bleiben zwischen 3 und 5 kHz stehen, worauf unser Ohr empfindlich reagiert. Hiergegen ist ein Saugkreis aus der Hintereinanderschaltung von Widerstand, Spule und Kondensator das richtige Kraut, das Wunden im Gehörgang verhindert. Heraus kam die blaue Kurve, die oberhalb von 8 kHz zwar auch noch ordentlich ansteigt, aber schon unter einem Winkel von weniger als 15 Grad ist diese Überhöhung verschwunden. Die leichten Welligkeiten im Amplitudenschrieb verschuldet hauptsächlich der Flirrkonus, von dem Teile des aus der Hauptmembran abgestrahlen Mitteltons ein wenig moduliert werden. Das ist beim AX-5 wegen seiner kleineren Membran augenfälliger, als sehr schmalbandige Kerbe bleibt es dem Ohr jedoch verborgen. Könnte sich sich der Flirrkonus wegducken, wären die Wellen nahezu verschwunden, der größte Teil des Hochtons jedoch ebenso. Eine Staubschutz-Kalotte könnte hier Vorteile bringen, in anderen Bereichen wäre sie wiederum von Nachteil. Wie war das noch bei Breitbändern: Sie funktionieren nur mit Kompromissen. Und das sei schon vor der Klangbeschreibung gesagt. Bei der Axis-Serie passte alles sehr gut zusammen.


Klang
Meine erste Hörprobe machte ich natürlich mit der kleinsten Einheit namens AX-5 HR, die ich erst einmal preisgerecht und in Stereo an meinem Yamaha-AV werkeln ließ. Artgemäß zauberte sie die tiefgestaffelte Bühne in meinen Raum und überzeugte durch ihrer Größe eher unangemessene Basswiedergabe, die zwar nicht abgrundtief, dafür aber sehr konturiert und durchsichtig war. Wunderbar losgelöst von den Boxen konnten Stimmen und jede Art von Instrumenten dem Ohr gefallen, die Begriffe "Lästigkeit" oder "Verfärbung" waren ihr fremd. Problemlos erträgt sie Wandnähe, die in ihrer natürlichen Hörumgebung des Jugend-, Studenten- oder Arbeitszimmers meist gegeben ist. Doch auch frei stehend in meinen 42 m² mit 4 m Deckenhöhe fühlte sich die Kleine pudelwohl und erst der direkte Vergleich zur AX-6 HR offenbarte, das es unten herum noch mehr gab. Mit ihrer fast doppelten Membranfläche und der um nahezu 15 Hz tieferen Resonanzfrequenz zeigte sie der kleinen Schwester gütig lächend, wohin es gehen kann, wenn man erst einmal groß ist. So gab es von allem bereits vorher Erstaunlichen noch ein wenig mehr: Tiefe, Druck, Dynamik und Pegelreserve. Schon durch zwei dB mehr Schalldruck bei gleicher Verstärkereinstellung bevorzugt, durfte es bei ihr auch noch lauter werden, ohne dass sie heiser vor sich hin krächste. Nie ließ sie das Gefühl aufkommen, einen Billig-Breitbänder vor den Ohren zu haben, obwohl man die Axis-Serie angesichts des Preises guten Gewissens so nennen darf. Viel verdankt sie dabei auch dem Gehäuse, für dessen Berechnungsgrundlagen ich mich hier noch einmal ausdrücklich bei Armin Jost bedanke.
Und dann kam es wie so oft, wir saßen zu dritt auf meinem Sofa und lauschten andächtig dem Vortrag der Duetta, als Stefan seine Neugier nicht mehr in der Gewalt hatte, die Idylle störte und mir spontan einen Tage vorher angekündigten Besuch abstattete. Natürlich hatte ich ihm schon gemailt, dass die AX-8 HR nunmehr fertig aufgebaut auf seine Ohren wartete. Nachdem er mir selbstlos sein Viech geliehen hatte, sollte er der erste sein, der sein Urteil zum neuen Bausatz mit halber Größe abgeben musste. Immerhin versprach ich mir davon ein paar Bemerkungen, die ich in meiner Klangbeschreibung verwenden könnte. Also Duetta abgeklemmt, die AX-8 HR durfte in der ersten Reihe stehen und Stefan in der Mitte sitzen. "Hotel California", so abgedroschen wie immer noch gut, gaben die Eagles ihm Futter. Gitarren links, Gitarren rechts und dann ein Zucken durch die Körper aller drei Gäste, als die Drum "Bumm" machte. Stefans Augen leucheten, als er bemerkte: "Boah! Das hätte ich nicht geglaubt, wenn ich es nur im Magazin gelesen hätte. Da hat das Viech absolut keine Chance dagegen!" Gemeint war natürlich der druckvolle, tiefe Anschlag, den er aus dem gegenüber dem Viech zierlichen Gehäuse mit diesem präzisem Anschlag und rollendem Nachdonnern keineswegs erwartet hatte. Als auch die beiden anderen Besucher, immerhin ein paar Stunden lang von Duetta und Co verwöhnt, ihr beim Anschließen der AX-8 HR noch mitleidiges Lächeln in anerkennendes Grinsen gewandelt hatten, konnten wir auch ein paar weniger spektakuläre Stücke genießen, was Lutz schon zu dem Kurzkommentar: "GEIL! HABEN WOLLEN!" unter dem Chassistest veranlasste. Von mir genötigt, doch ein wenig mehr zu schreiben, fasste er seine Eindrücke beim ersten Besuch in den oftmals etwas übertrieben als "heilig" titulierten Hallen zusammen: "So wenig Geld für soviel Raum, da geht jeder Vermieter bankrott ;) Und dazu gibt's wohl Dank der einfach genial einfachen Konstruktion um dieses Chassis herum einen knochentrockenen, schön tiefen Bass! Dynamik und Detailreichtum sind bei diesen, wie auch bei deinen anderen Boxen eine Pflicht wie ne Tür im Auto. Sobald es den Bausatz gibt, bin ich dabei!" Was gibt es da dann noch zu sagen?
Udo Wohlgemuth
AX-5 HR
| Chassis | Axis AX-5 | Holzliste pro Box in 19 mm Grobspan: |
| 104,0 x 26,0 (2x) Seiten | ||
| 15,0 x 26,0 (3x) Deckel/ Boden | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 15,0 x 65,0 (1x) Rückwand |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 15,0 x 55,8 (1x) Front (ein Winkel 23,0 °) |
| 15,0 x 21,0 (1x) Reflexbrett | ||
| Funktionsprinzip | Hornreflex | 15,0 x 10,0 (3x) Versteifungen |
| Nennimpedanz | 8 Ohm |
|
| Dämmstoff: | 1/2 Matte Sonofil | Das Reflexbrett wird aus: |
| Terminal | T 105 AU/ MS | 15,0 x 21,0 cm geschnitten. Es hat zwei |
| Winkel mit 23,0 ° und nach dem Schnitt | ||
| Kosten pro Box: | 15,0 x 18,6 cm | |
| Einzelteile | 69,03 Euro | |
| Bausatz: | 63,60 Euro | Holzzuschnitt: ca 15 Euro |






AX-6 HR
| Chassis | Axis AX-6 | Holzliste pro Box in 19 mm Grobspan: |
| 104,0 x 32,0 (2x) Seiten | ||
| 18,0 x 32,0 (3x) Deckel/ Boden | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 18,0 x 81,2 (1x) Rückwand |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 18,0 x 67,2 (1x) Front (ein Winkel:23,5 °) |
| 18,0 x 30,0 (1x) Reflexbrett | ||
| Funktionsprinzip | Hornreflex | 18,0 x 10,0 (3x) Versteifungen |
| Nennimpedanz | 8 Ohm |
|
| Dämmstoff: | 1 Matte Sonofil | Das Reflexbrett wird aus: |
| Terminal | T 105 AU/ MS | 18,0 x 30,0 (1x) geschnitten. Es hat zwei |
| Winkel mit 23,5 ° und nach dem Schnitt | ||
| Kosten pro Box: | 18,0 x 26,9 cm | |
| Einzelteile | 79,93 Euro | |
| Bausatz: | 72,70 Euro | Holzzuschnitt: ca 18 Euro |








AX-8 HR
| Chassis | Axis AX-8 | Holzliste pro Box in 19 mm Grobspan: |
| 104,0 x 40,0 (2x) Seiten | ||
| 22,2 x 40,0 (2x) Deckel/ Boden | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | 22,2 x 100,2 (1x) Rückwand |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | 22,2 x 81,2 (1x) Front (ein Winkel:29,0°) |
| 22,2 x 38,0 (1x) Reflexbrett | ||
| Funktionsprinzip | Hornreflex | 22,2 x 10,0 (3x) Versteifungen |
| Nennimpedanz | 8 Ohm | |
| Dämmstoff: | 2 Matten Sonofil | Das Reflexbrett wird aus: |
| Terminal | T 105 AU/ MS | 22,2 x 38,0 (1x) geschnitten. Es hat zwei |
| Winkel mit 29,0 ° und nach dem Schnitt | ||
| Kosten pro Box: | 22,2 x 35,4 cm | |
| Einzelteile | 84,73 Euro | |
| Bausatz: | 79,30 Euro | Holzzuschnitt: ca 22 Euro |






Die Bausätze sind ausschließlich erhältlich bei:
Intertechnik
AX-5 HR
AX-6 HR
AX-8 HR oder
Acoustic Design Wohlgemuth
AX-5 HR
AX-6 HR
AX-8 HR
klingt ja äußerst vielversprechend - ich bau ja auch des öfteren günstiges für kids und freunde, die einfach gut und leistbar musik hören wollen. wenn die wirklich tadellos musik machen wie beschrieben gibts kaum was, das das toppen könnte - oder irre ich mich da? liebe grüße alex
Hallo Alex, dein Urteil ist aus meiner Sicht natürlich nicht falsch. Da es auch von allen geteilt wird, die die drei Axen bisher gehört haben, liegen wir beide wohl nicht allzu weit daneben :) Gruß Udo
Könnten das die Axen des Bösen für die Fertiglautsprecher-Industrie sein ?!?
Hallo Andreas, die Axen des Bösen wollte ich eigentlich als Axen des Guten im Bericht verwenden, fand aber keinen Ort, wo das so richtig gepasst hätte. Die Fertigindustrie interessiert sich nicht sonderlich für uns Selbstbauer, dafür ist unser Haufen zu klein. Deshalb fürchtet man sich nicht vor unseren Lautsprechern. Würden mehr Menschen die hohe Qualität erkennen, mit der Boxen mit eigener Hand gebaut werden können, wär das sicher anders. Wir arbeiten dran ;) Gruß Udo
@Udo wie siehst Du die AX im Vergleich zur SB18? Könntest Du zwei Worte zum Klangunterschied schreiben? Gruß Uwe
Hallo Uwe, ws soll ich da beschreiben? Auf der einen Seite haben wir eine Standbox mit 20 cm Breitbänder und 90 dB Pegel, auf der anderen eine kompakte Zweiwegebox, deren musikalischer Anspruch ganz woanders liegt. Da ist die Antwort von Günther schon zielführend: Selber hören! ;) Gruß Udo
Nun ja, ich gebe zu mit Breitbändern gar keine Erfahrung zu habe. Andererseits kann ich die Standardantwort "selber hören" auch bald nicht mehr hören. Nun könnte man durchaus einwenden "Dann frag' halt nicht". Sicher, das wäre möglich, würde jedoch auch vile Foren und insbesondere DIY Foren zum Thema überflüssig machen. Bochum ist halt nicht der Nabel der Welt und wohl auch nicht so spannend, dass man für jeden 50 EUR Bausatz ein Vielfaches an Reisekosten ausgeben will, ganz zu schweigen von der benötigten Zeit. Vielleicht geht es ja auch nur mir so, aber die Klangbeschreibungen gehen doch häufiig in die Richtung "ganz toll für den jeweiligen Anwendungsfall". Nun, dann frage ich mal anders: In welchem (Anwendungs-)Fall klingt der AX .. besser als bspw. ein2 2-Wege Konstruktion wie Duetta Top Light oder SB18 (auch als Standversion). Gruß Uwe
Hallo Uwe, auch wenn du es offenbar nicht lesen magst: Man kann keine objektive Meinung zu einem subjektiven Thema von sich geben. Selbst wenn wir beide Gegensatzpaare auf einen Zettel schreiben und zu den gleichen Boxen unsere Haken machen, werden sie sich heftig unterscheiden. Wenn wir dann auch noch eine Rubrik namens "ganz toll für einen bestimmten Anwendungszweck" haben, wird schnell auffallen: Auch dazu gibt es in den meisten Fällen mehr als eine Meinung. Gruß Udo
Hallo Udo, gehe ich recht in der Annahme, dass eine SB18 als "besser geeignet" für klassische Musik bezeichnet werden kann? Gruß Uwe
Hallo Uwe, nein, damit liegst du falsch. Es gibt genügend Leute, die eine Geige lieber aus einem alten Dampfradio mit einem Greencone als aus einem AV-Receiver mit Duetta hören. Mit jedem Etikett, das man Boxen (oder Verstärkern, CD-Playern, ...) anklebt, gibt man nur seine persönlichen Vorlieben kund. Andere Menschen dürfen aber gern andere Vorlieben haben. Warum sollte ich ihnen erklären, dass die AX-HR für Klassik nicht taugen? Vielleicht treffen sie genau den Ton, den sie gesucht haben. Gruß Udo
Eine Beschreibung mit zwei Worten, hmh, fällt mir nur eine ein: selber hören! Grüße, Günther
Hallo Udo. Dürfen wir die gut beleumundete Alternativbestückung des Viechs erfahren? Sind die Messschriebe der Viecher unter gleichen Bedingungen aufgenommen wie die Deiner Gehäuse? Wenn ja, muß ich weinen, wenn ich an die Arbeit denke, die in meinen Viechern steckt... Gruß, Michael
Hallo Michael, den Namen des Chassis und des Herstellers darf ich nicht nennen. Gemessen wurde in meinem Messraum unter identischen Bedingungen und im selben Gehäuse. Das Original-Chassis wurde mit meinem Messsystem in der Turnhalle der K+T unter vergleichbaren Bedingunhgen gemessen. Weinen musst du deshalb aber nicht, die AX-8 HR hast du vorher ja nicht gekannt. Aus heutiger Sicht würdest du wahrscheinlich dein Geld anders investieren, was bei mir als Lob ankommt :) Gruß Udo
Hallo, klingt echt spannend. Sehe nur nicht mehr durch W8-1772 oder SICA1100? Gruß, Ralph
Hallo Ralph, weder, noch. Doch das ist aber auch recht uninteressant, da unser einfaches Bauprinzip des Hornreflex das Horn im Bass weit hinter sich lässt. Für einen Neubau des Viechs mit dem AX-8 besteht kein Anlass, doch wer das Gehäuse weiter verwenden will, hat mt dem Axis-Chassis und der Korrekturschaltung schon einen wesentlich ausgeglicheneren Frequenzgang ohne die Übertreibungen in den Mitten, die anfangs etwas spaktakulär ins Ohr gehen. Häufig habe ich von Viech-Besitzern gehört, dass ihr Horn so richtig knallen kann. Dann fragten sie mich aber genauso oft, womit sie denn Musik hören sollen. Sie haben mich ja nicht besucht, obwohl sie restlos zufrieden waren ;) Gruß Udo PS: Damit will ich die Berechtigung der Existens des Viechs keineswegs in Zweifel ziehen. Gruß Udo
Schöne Teile! Damit triffst du wohl mitten ins Herz der meisten Boxenbauverrückten. So auch bei mir, ich werde mir vermutlich so ein Pärchen mit dem 8-Zoller ins Wohnzimmer stellen.. Eine Frage zu den Messergebnissen habe ich aber. Sieht man sich die Klirr-Schriebe an, fällt auf dass zwischen 100 und 200 Hz etwas erhöhte Verzerrungen da sind. Auch im Wasserfalldiagramm sieht man ein verzögertes Ausschwingen. Hast du eine Erklärung dafür? Kann man das raushören? Grüße, Benno
Hallo Benno, wie groß, glaubst du, muss der Raum sein, in dem man reflektionsfrei bis 100 Hz herunter messen kann? Selbst wenn das bei mir ginge: 3% K2 und 1% K3 bei 90 dB zwischen 100 und 200 Hz halte ich für herausragend. Gruß Udo
Hi Udo, ich denke, das müsste ein Garten sein. Habs verstanden. In meinen Augen müsste man noch ein Korrekturfaktor für Raumresonanz hineinrechnen, aber vermutlich hab ich einfach zu wenig Ahnung... Gruß Benno Gruß Benno
Hallo Udo, auch bei mir hast du mitten ins Herz getroffen. Ich habe bei mir mit Raummoden zu kämpfen (nahezu quadratischer Raum) und bin gezwungen die Boxen wandnah aufzustellen. Die AX5 soll sich ja lt. deiner Beschreibung dafür eignen. Wie sieht es diesbezüglich mit der AX6 aus, zu der ich mehr hin dendiere?
Hallo Jörg, Wandnähe dürfte auch bei der AX-6 HR nicht zu sehr schaden. Sie verliert hochgestellt nach unten an Pegel, übertreibt also nicht im Bassbereich. Bei der AX-8 HR ist das anders, die mag keine nahen Wände. Gruß Udo
Hallo Udo, wenn ich in meinem 16 qm Raum noch um die AX-8 herumlaufen kann, ist das wandfern genug, oder sollte ich die AX-6 nehmen ? Gruß, Albert
Hallo Albert, da halte ich die AX-6 HR für die bessere Lösung. Die AX-8 HR füllt freistehend problemlos meinen 42 m² großen Vorführraum mit Bass. Das ist bei Wandunterstützung in 16 m² sicher etwas zu viel. Gruß Udo
ALSO dann fang ich mal an .. ich heiße Elias (steht ja auch schon da ) Ich bin totaler neueinsteiger was BOXEN bauen angehet. ich wollte einfach mal fragen ob man diese boxen auch an PC stöpseln kann bzw. ob man nen normalen Klinkenadapter einbauen kann ??? danke schon mal im vorraus gruß elias
Hallo Elias, ohne einen Verstärker zwischenzuschalten, wirst du kaum Töne aus den Boxen wahrnehmen. Dein PC ist nichts anderes als ein CD-Player, an den Lautsprecher auch nicht direkt angeschlossen werden können. Als Verstärker kannst du das DTA-1 oder das TA 215 verwenden. Gruß Udo
danke für die schnelle antwort :D
Hallo Udo, ich verstehe schon was Du meinst. Allerdings müsste man dann wohl jeden Lautsprecher, mit jeder Musik die man hören will, probehören. Dann könnte sicherlich auch Eltax, Logitech und Bose für Manche/Einige "besser" als JM Lab, Wilson, etc. für den Preis eines Autos sein. Klar KOENNTE das sein, aber das ist ja genau was ich meinte: dann kann man sich jegliche Beschreibung des Klangs sparen und immer auf das Probehören verweisen. Du hast jedoch auch Bluesklasse bis Spassklasse und damit auch eine gewissen Kategorisierung vorgenommen. Ich meine mich zu erinnern, dass Dir das gute Zusammenspiel der Chassis besonders wichtig ist und für die Bluesklasse auch erforderlich. Nun nehme ich an, dass dieses der Breitbänder ganz gut meistert. Was kann er denn schlechter als die Chassis der SB18 da er ja "nur" der Spassklasse zugeordnet ist, die SB18 jedoch dem Blues. Gruss Uwe
Hallo Uwe, nun ist es völlig richtig: Jeden Lautsprecher muss man selbst mit den eigenen Ohren testen. Empfehlungen anderer, mit denen man nie zusammen Musik gehört und sich darüber ausgetauscht hat, sind so viel Wert wie ein Formel-1-Rennen für die Sicherheit im Straßenverkehr. Meine subjektiven Einteilungen in verschiedene Klangklassen können nur für jemanden eine Orientierung sein, der meine Hörvorlieben kennt. Sie sind grob in "Über Lautsprecherbau.de" beschrieben. Eine weitere Orientierung sind sicher auch die Beurteilungen von Lesern, die meine Boxen anstelle anderer gebaut haben und dabei in ihren Berichten auch ihre Gründe nennen. Doch auch dabei ist es notwendig, dass du die Lautsprecher kennst, die sie lieber nicht gekauft haben. Das haben sie meist durch eigenes Hören erfahren. Zu meiner Freude kann ich aber auch behaupten, dass bisher nur sehr selten jemand von meinen Bausätzen enttäuscht war, wenn er sie ohne Test bestellt und aufgebaut hatte. Aber das weißt du aus eigener Erfahrung selbst, mit deiner Kera 360.1 bist du doch zufrieden. Schlecht klingende Boxen auf die Welt loszulassen, kann ich mir nicht leisten. Das bringt sofort negative Echos in allen Foren. Aber das eine Kind selbst schlecht zu reden, um ein anderes zu hypen, ist ebenfalls nicht meine Art. Sollen dann alle Käufer der Quicklies oder FirstTimes von ihren Lautsprechern enttäuscht sein, weil ich angesichts meiner großen Auswahl selbst lieber MEINE Musik mit Duetta und Röhre höre? Gruß Udo
Hallo Udo, ich würde mir eine einfachere und deutlichere Abgrenzung der Modelle wünschen. Müsste jetzt nachschlagen, was ich in dem Baubericht zur Kera geschrieben habe, aber ich kann ganz klar sagen, dass die 360.1 sowohl im Hoch- als auch im Mittelton "besser" als die zum Vergleich harangezogenen Stand-LS ist, wenngleich diese mit zwei 15ern im Bass ausgestattenten Fertiglautsprecher eindeutig tiefer gehen. Der Bass ist jedoch eindeutig überhöht und nicht sehr präzise. Solch kritische Kommentare müssen auch nicht unbedingt in ein kommerzielles Angebot, jedoch erleichtert es ungemein einen Vergleich mit anderen / bekannten Bausätzen zu haben. Es würde mir bspw. schon helfen, wenn ich lesen könnte "Der Hochton der AX ist systembedingt nicht ganz so hochauflösend wie der eines guten HT der 50EUR Klasse, aber dafür kostet das ganze Cassis auch kaum mehr..." (wenn das denn stimmen sollte) Und ja, ich bin mit den Kera 360.1 zufrieden. So sehr, dass ich nur noch an den Ausbau zur MiDu denke um dann restlos zufrieden zu sein. Ok, den ER4 habe ich noch nicht gehört, aber - und da kommen wir wieder zum Thema - einige Vergleiche zum 26HD1 gelesen, die mir die Entscheidung erleichtert haben.
Hallo Uwe, was du dir wünschst, ist eine Bestenliste, die alles über einen Kamm schert, selbst wenn es keine Haare hat. Die unten stehende Frage von Theo kann ich beantworten, mit ihm habe ich die gemeinsame Basis, in meinem Hörraum Vergleiche durchgeführt zu haben. Beachte die klaren Einschränkungen, die er macht. Wo diese Basis fehlt, ist einen verständliche Abgrenzung nicht möglich. Gruß Udo
Hallo Udo, es muss sicherlich keine Bestenliste sein, sondern nur Vergleiche untereinander. Klar ist es einfacher mit jemandem zu diskutieren, dessen Vorlieben man kennt. Im vorletzten Satz Deiner Antwort an Theo ist es jedoch schon wieder: "Alle anders, aber alle gut". Es ist ja auch nicht so, dass ich es Dir nicht glauben würde, aber ich würde mir nach wie vor eine Erklärung / Beschreibung dieses "anders" wünschen. Breitbändern wird ja eine gute Räumlichkeit nachgesagt. In verschiedenen Artikeln (auch von Dir) werden die Vorteile von dedizierten Mitteltönern hervorgehoben, die - befreit von Bass und Hochton - pegelfester sind und die Sprachverständlichkeit erhöhen. Wenn das jetzt ein BB ganz genau so gut kann, .... ach, keine Ahnung - ich bleibe jedenfalls bei Deinen Etönern. Gruß Uwe
Hallo Uwe, erklär mir bitte mal die Farbe "blau" im Vergleich zu "rot", so dass wir beide genau die gleiche Farbe meinen, wenn wir darüber reden. Wer nicht weiß, wie das eine klingt, wird auch nichts mit einer Erklärung zum "anders" anfangen können. Über Unterschiede, die alleine schon System bedingt sind, muss ich weiter nicht reden. Gruß Udo
Moin Udo, Vielen Dank für diese Bauvorschläge. Überhaupt war Dein Magazin in diesem Monat extrem interessant. Wenn jemand in Deinen " Heiligen Hallen " die Phase 34 und BlueNote gehört hat und für sich selber meint, die Phase 34 sei etwas schlank und die BlueNote schon besser. Welchen AX-HR LS würdest Du nur aufgrund der " Tiefton-Potenz " empfehlen ? Also, wenn Du die AX-6 HR , AX-8 HR , Phase 34 und BlueNote nur in dem Kriterium Tiefton in Deinem Hörraum bewerten müsstes, könntest Du dann eine Bewertung abgeben ? Ich schwanke halt noch zwischen der 6er ( ist die im Tiefton evtl. zu schwach ? ), und der 8er ( ist die im Tiefton evtl zu fett ? ). Und da Du wohl wenig zu meinem Hörempfinden und vor allem zu meinem Hörraum sagen kannst , frag ich einfach nach einem Vergleich mit Deinen LS in Deinem Hörraum. Falls Du mir antwortest werde ich schon meine Schlüsse daraus ziehen können. Und gib mir bitte nicht den Tip Beide zu bauen, würd ich ja gerne aber dann gibts Ärger.... Gruß, Theo
Hallo Theo, der Bass der 8er reicht tiefer herunter, ist im Vergleich zum Rest aber nicht aufgedickt. Somit käme für dich eher die AX-8 HR in Frage, die im Tiefton näher an der BlueNote ist. Die AX-6 HR geht im genannten Vergleich eher in Richtung Phase 34. Damit es aber hier zu keinen Missverständnissen kommt: BlueNote und AX-8 HR, sowie Phase 34 und AX-6 HR sind grundverschiedene Lautsprecher, mit denen man trotzdem jede Art von Musik genießen kann. Die Einschätzung, wofür die eine oder andere besser geeignet ist, überlasse ich dem Zuhörer ;) Gruß Udo
Guten Tag Udo, Meine Frage bezieht sich auf alle Klirrfakor-Diagramme. Ohne eine sinnvolle Ordinatenbeschriftung lässt sich die wahre Größe nur raten. Es müsste doch möglch sein, da einen %-Maßstab anzufügen. Freundlicher Gruß - Manfred
Hallo Manfred, die Klirrangabe in dB ist genauso sinnvoll wie in %, die ich in den letzten Jahren immer angeben habe. Ich änder das gleich um, dann gibt es wieder das gewohnte Diagramm. Gruß Udo
Danke Udo! "...die Klirrangabe in dB ist genauso sinnvoll wie in %,..." Einverstanden - aber mit einer Beschriftung von 20 auf 70 dB ANSTEIGEND komme ich nicht klar. Umgekehrt könnte es Sinn ergeben, indem es den Abstand in dB zur Grundwelle angibt - oder? Freundlicher Gruß - Manfred
Halo Manfred, der Bezugspegel ist natürlich im Mittel 90 dB für die Grundwelle. 70 db (= - 20 dB) bedeutet dann 10 %, 60 dB (-30 dB) 3%, 50 dB (-40 dB) 1%, 40 dB (-50 dB) 0,3% und 30 dB (-60 dB) 0,1% Klirr. Gruß Udo
Danke Udo! Sooo einfach - wenn man´s erklärt bekommt. Grüße - Manfred
Hallo Udo, deine Beschreibung ist sehr interessant. Ich habe letztes Weihnachten meiner Freundin die Needles geschenkt. Eine Beschreibung mit Fotos folgt bald. Nun weiß ich recht gut, was in ihnen steckt! Könntest du - rein subjektiv - dich dazu hinreisen lassen mit 3-4 Adjektiven den Unterschied der drei Klangwunder und deiner Needle zu beschreiben? Vor allem: lösen sie - deiner Meinung nach - ebenso fein in den oberen Bereichen auf? Ich freue mich auf ein Antwort jenseits von "selber hören", denn Ende diesen Jahres möchte ich unbedingt mal vorbeikommen. Davor brauche ich jedoch etwas Methadon und würde gern dein Eindruck mit meinem Vergleichen. Danke! Jakob
Hallo Jakob, den wesentlichen Unterschied der drei AX-HR habe ich in der Klangbeschreibung genannt: Ihre Größe und damit die Basspotenz. Das gilt natürlich ebenso für die Needle. Über Hochtonauflösung mag ich bei Breitbändern nicht reden, sie machen es alle erstaunlich gut, halten aber mit einem ER 4 nicht ganz mit ;) Gruß Udo
Hallo Udo, nun melde ich mich hier mal. Das hört sich ja auch wieder interessant an. Aber müssen aus Technischer Sicht die ich sag mal "Verlängerungen" unten unter dem Horn sein? Oder dient das ganze nur zur erreichen der Abhör-Höhe? LG Robin
Hallo Robin, das habe ich gemacht, damit die Breitbänder in Ohrhöhe spielen. Gruß Udo
und ich hab gleich noch ne Frage .. :D also kann mir jemanden nen Verstärker zeigen wo man mehr als 2 (bzw. 4 - 6) Boxen anschließen kann ?? gruß Elias
Hallo Elias, zu Verstärkern können wir keine Beratung bieten. Wir bauen nur die passenden Boxen. Gruß Udo
Hallo Udo, ich würde gern eine dieser Boxen (als Boxenbau-Neuling, aber mit handwerklicher Erfahrung) bauen, da ich ein begrenztes Budget habe, aber trotzdem einen meinem Musiker-Anspruch angemessenen Klang will. Die eigentliche Frage: Die AX-8 wird natürlich noch ein Stück voller untenrum klingen als die AX-6, allerdings müsste ich die Boxen relativ nah an die Wände stellen (in einem 16qm-Raum). Wir das dann problematisch und sollte ich eher zur kleineren Version greifen? Die AX-8 wäre mir von den Reserven her einfach lieber, falls ein möglicherweise baldiger Umzug mehr Raum für die Boxen bietet. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! Liebe grüße Christian
Hallo Christian, wandnah in 16 m² ist die AX-6 HR völlig ausreichend, im größeren Raum hat aber zweifellos die AX-8 HR ihre Vorteile. Doch das weist du ja selbst. Eine bessere Antwort kann ich dir aber nicht geben, ohne die Boxen in deinem jetztigen oder dem möglicherweise späteren Raum gehört zu haben. Doch selbst das bedeutet nicht, dass du zum gleichen Urteil kommst. Für die 16 m² kann ich dir sagen, bau die AX-6 HR, du wirst es nicht bereuen. Gruß Udo
Hallo, würd es auch geschlossene Boxen geben? Eventuell in richtung solo 20? mfg
Hallo Anton, es wird auch geschlossene Axis-Boxen geben, doch ganz sicher nicht in Richtung einer Box eines anderen Herstellers. Alle Bauvorschläge des Magazins folgen der Linie, das Machbare aus den Chassis herauszuholen, wobei ich niemals danach schiele, was andere gebaut haben. Gruß Udo
Klasse Project Udo, wie schlägt die 8zoll gegen Seas cubus coax? davon hab ich schon 9 stück hier, bin aber auch ganz faziniert von den breitbändern.... Danke Ralph aus Dänemark
Hallo Ralph, die Unterschiede, die durch die Bauart bedingt sind, liegen auf der Hand: Der AX-8 kommt druckvoll tiefer, dafür ist der Sweet Spot klein. Stimme aus nur einer Membran und ohne zerstückelnde Weiche hat auch gewisse Vorteile, wenn du an deinem Platz sitzen bleibst. Gruß Udo
Moin Udo, die Boxen hast du auch der Rubrik Heimkino zugeordnet. Hast du evtl. schon einen nicht so viel Raum raubenen Center in der Planung? Ich wüsste nicht wie ich die AX-5 modifizieren müsste, dass Sie bei mir in die Schrankwand passt, oder passen da auch andere Entwicklungen von dir dazu? Gruß Björn
Hallo Björn, es wird bald auch geschlossene Varianten der AX-Serie geben, die dann als Center und Rear passen. Gruß Udo
Hallo Udo.... habe ja bereits die AX-6 in Arbeit und möchte sie später in die Front meines Heimkinos unterbringen. Du sagtest ja mal, das es passend zu den Sätzen auch geschlossene Varianten z.B. als Center geben wird. Sind die schon in Arbeit? Ich bin ja so ungeduldig und möchte bald die Front komplettieren...... Ungeduldige Grüße aus dem Norden und einen guten Rutsch in's neue Jahr :-) Malte
Hallo Malte, die geschlossenen Varianten werde ich demnächst in kurzer Form vorstellen. Dabei werden nach bisherigen Erkenntnissen keine neuen Weichen benötigt, klanglich wird sich das geschlossene Gehäuse auch nur durch entsprechend weniger Bass unterscheiden. So kann ich uns einen langen Text ersparen ;) Gruß Udo
Hallo Udo, danke für die schnelle Antwort. Nun gut, dann werde ich die Gehäuse jetzt der Wohnzimmereinrichtung anpassen. Sonst hätte ich sie als reine Stereo-Boxen in ein anderes Zimmer gestellt. Aber, sag mal, der Winkel von 23,5 Grad an der Frontplatte, muss der dort sein oder kann ich ihn auch weglassen? hat das klangliche einbußen oder ist es nur wegen der Optik? Würde dann einfach das schräggesägte Reflexbrett an der glatten Kante ansetzen wollen da ich fertig funiertes Holz verwenden werde. Grüße, Malte
Hallo Udo, auf die Gefahr hin, das die Frage schon gestellt wurde, würde ich gerne wissen ob die Gummikappe oder Abdeckung auf den Magneten auch irgendeine abschirmende Wirkung hat? Vielen Dank im voraus gruß Gunnar
Hallo Gunnar, selbst wenn die Frage schon einmal gestellt worden wäre, hättest du etwa 200 Internetseiten durchblättern müssen, um sie ohne "Suche in den Fragen" zu finden. Die Gummikappe hat keinen Einfluss auf das Magnetfeld. Dazu braucht man einen zweiten Magneten und eine Metallkappe. Eine Abschirmung wird nur gebraucht, wenn der Lautsprecher nah an einem alten Röhrenfernseher steht. Gruß Udo
Hallo Udo, erst mal danke für die schnelle Antwort. Es geht bei mir um einen Flachbild Fernseher, gelten da andere Bedingungen. Gruß Gunnar
Hallo Gunnar, der Flachbildschirm hat mit Magnetfeldern des Lautsprechers keine Probleme, Abschirmungen werden dafür nicht benötigt. Da es heute fast nur noch Fernseher und Monitore ohne die alte Bildröhre gibt, werden auch kaum mehr geschirmte Lautsprecher angeboten. Gruß Udo
Dumme Frage aber, den Hohlraum unter der AX-6/5 HR den kann man baim Bau doch weglassen oder hat dies Einfluss auf den Klang?
Hallo Jeff, der Fuß dient dazu, den Breitbänder auf Ohrhöhe zu bringen. Wenn du das anders bewerkstelligen kannst, spricht nichts dagegen, ihn wegzulasen. Gruß Udo
Danke Udo
Hallo Udo, hab mir ein Pärchen AX-6 bei IT bestellt, jedoch finde ich nirgends die Weichenbauteilewerte.
Hallo Andreas, die Zuordnung findest du auf dem Lieferschein. Gruß Udo
Hallo Udo, ist die AX-6 die Richtige bei Wandnähe und ca. 30 quadrat Wohnraum? Und was passiert klanglich, wenn ich das unterste Brett schräg nach unten/vorne verbaue, wie ne Rutsche, wird irgendeine Frequenz verstärkt?
Ach ja, und bis wieviel Watt darf man die AX-6 max. ansteuern?
Hallo Marco, da Brett kannst du auch schräg nach unten verbauen. Das hat auf den Klang keinen Einfluss. Zur Belastbarkeit mache ich generell keine Angaben, denn die ist der unwichtigste Parameter für die Berteilung von Boxen und besagt nur, wann die Schwingspule durchbrennt. Das schafft ein zu kleiner Verstärker schneller als ein zu großer. Gruß Udo
Hallo Udo, sage mal macht es Sinn die von Dir verwendeten Bauteile gegen höherwertige zu tauschen bei so einem "kosteneffizienten projekt" :-). Oder würde sich das preislich nicht lohnen? Falls ja, was würdest Du in angemessenen Rahmen, empfehlen? Würde mich sehr über eine Antwort von Dir freuen. Gruß Sebastian.
Achsoo...hehe ganz speziell würde es mir um die HR-8 natürlich gehen...:-).
Hallo Sebastian, wenn ich Fragen nach "besseren" Bauteilen lese, komme ich mir immer wieder wie ein Idiot vor. Warum sollte ich schlechtere verwenden, wenn es bessere gibt? Der Preis spilet für mich keine Rolle, ich muss den Bausatz ja nicht kaufen. In meinen Bausätzen sind genau die Bauteile enthalten, die an den Einbauorten richtig sind. Auch wenn es Händler gibt, die selbsterannte "Highend-Weichen" statt guter Beratung anbieten, solltest du nicht auf deren dummes Geschwätz zum Geldmachen hereinfallen. Gruß Udo
Hallo Udo, ich liebe dich. Jetzt bitte nicht falsch verstehen. :-))))))) Nein, ich mag deine Art die Sache auf den Nenner zu bringen. Mir persönlich gehts auch mittlerweile auf den Wecker, wenn ich immer wieder Dinge in verschiedenen Varianten angeboten bekomme. Alter Wahlspruch: Klare Definitionen erhalten die Freundschaft! Ist halt Werbung, die uns in unserem Streben nach dem angebllich "Besseren" sozusagen gezielt verarscht. In diesem Sinne, bleib auf der Spur, nimm das Richtige und wir haben unsere Freude daran ohne irgendeinem Wahn hinterherlaufen zu müssen. Gruß Norbert
Ja und für 30 m*m Raum die 6er oder 8er? Und hast Du Fertige zum Verkauf?
Hallo Marco, wandnah geht es auch in 30 m² besser mit der AX-6 HR. Fertigboxen habe ich nicht anzubieten, doch es ist kein Kunstwerk, sieben Bretter mit einander zu verleimen. Gruß Udo
So, ich habe gerade gesehen, dass alle mit Ihrem Namen geschrieben haben. Da möchte ich doch nicht hinten anstehen... Was mich ja vor allem Hier hin getrieben hat, ist die Suche nach einem bezahlbaren LS für 2x6 Watt Röhre. Und da kam mir dann dieser herrlich schöne Speaker über den Weg. Macht es Sinn, den ax-8 an einer Röhre zu betreiben? (Bitte bitte sag: JA! :-)) Ich möchte nicht laut, sondern gut Musik hören. Zimmerlautstärke reicht mir. Oder hast Du andere Boxen, die besser geeignet sind, kleine Röhrenverstärker zu betreiben?! Dann wäre ich doll dankbar für einen Tip. Mit den besten Grüßen, Jens
Hallo Jens, meine Aussage war keineswegs, dass nur die von mir verwendeten Bauteile seelig machen. Natürlich kann man mit anderen Spulen, Kondensatoren und Widerständen den Klang für sich selbst verschieben. Ich bestreite aber energisch, dass dies immer zu einer Verbesserung führt, wie die Geldschneider es behaupten. Ein etwas zurückhaltender Hochtöner kann durch einen Super-Duper.MKP "beflügelt" werden, einem vorlauten tut ein Elko gut, in der teuren Variante heißt der Ölpapier mit Gold und kostet dann soviel wie sein Gewicht in dem hierfür eigentlich nutzlosen Metall. Wenn dir der Händler statt der "besseren" Bauteile mit 5 bis 10 % Toleranz eine paarweise Selektion anbietet, hast du weitaus mehr davon. Doch das wird selten angeboten, denn es macht Arbeit. Danach ist natürlich auch noch ein Tuning auf den eigenen Hörgeschmack möglich, aber das geschieht sinnvoller durch die Veränderung der Bauteilwerte und nicht des darauf befindlichen Aufdrucks. Dazu habe ich Empfehlungen, die aber voraussetzen, dass du das Original kennst. Mit rund 90 dB ist der AX-8 HR kein Leisetreter, ob das auch für eine 2 x 6 Watt-Röhre reicht, kann ich nicht sagen. Genügend Pegel wird es liefern, doch wie die Impulsdarstellung gelingt, hängt vom Amp ab. Im Gegensatz zu den Händlern mit den "besseren" Bauteilen bieten wir die Möglichkeit, das selbst bei einer Hörprobe in Bochum zu testen. Du musst nur den Verstärker und ein paar CD's mitbringen. Gruß Udo
Hallo Udo, das, was Du zu dieser Box schreibst, liest sich sehr schön, aber eine Frage drängt sich auf: Du schreibst immer vom Sweet spot. Aber, wie groß fällt dieser "Sweet spot" aus, wenn die Boxen in etwa 2,5 Meter Abstand vom Sofa an der Wand stehen? Reicht der über die ganze Breite vom Sofa oder sollte man da besser andere Boxen nehmen? Danke im Voraus, Björn
Hallo Björn. ein Blick auf die Winkelschriebe zeigt, in welchem Bereich mit Verlusten zu rechnen ist, wenn man nicht in der Mitte sitzt. Unter 15 Grad ist alles noch im grünen Bereich, unter 30 Grad, dem normalen Winkel ohne Ausrichtung der Boxen auf den Hörplatz, nimmt der Pegel oberhalb von 4 kHz (beim AX-8) schon stark ab. Gruß Udo
Hallo Udo, danke für die schnelle Antwort. Da muss ich noch mal genau nachmessen, das gibt ja auf 2m nur nen knappen Meter Überdeckung. Und da zwischen den Boxen ein Klavier Platz nehmen muss (bzw. die Boxen neben dem Klavier) wirds wohl richtig schwierig... Bei den AX6ern scheints ja etwas weniger kritisch zu sein, welchen maximalen Winkel könnte man da noch sinnvoll nutzen? Viele Grüße, Björn
Hallo Björn, das ist bei allen Breitbändern ähnlich. Sie sind in erster Linie für Singles gedacht ;) Gruß Udo
Hallo Udo Ich gehe gerade mit dem Gedanken schwanger, eine von diesen Axis of Awesome zu Weihnachten zu bauen. Dabei bin ich mir aber noch nicht sicher, welche es werden soll. Ich habe nur ein winziges 14qm-Zimmer. Würdest du sagen, dass die Basskraft der 8er da zuviel des Guten ist? Ausserdem sehe ich bei den Frequenzdiagrammen, dass ausgerechnet die grosse 8er den linearsten Hochtonbereich hat, was mich bei einem 22cm-Lautsprecher dann doch etwas überrascht. Täuschen die Frequenzdiagramme da, oder hat die 8er wirklich eine bessere Präsentation an BEIDEN Frequenzenden? Mit freundlichen Grüssen Gl0rfindel
Hallo Gl0rfindel, was immer du in den Diagrammen zu erkennen glaubst, es ist falsch ;) Die größere Welligkeit der kleineren Chassis zu hohen Frequenzen hin wird dadurch hervorgerufen, dass der Flirrkonus in Relation zur Membran größer ist. Für deine 14 m² reicht die AX-6 HR oder die Quickly AX-5 völlig aus, da in einem kleinen Raum Bass verstärkende Wandnähe vorgegeben ist. Gruß Udo
Gruß aus dem Norden, hat es negative akustische Auswirkungen wenn man bei der AX-6 das "Bodenséparée" zur Standfestigkeit verschließt und mit Sand auffüllt?
Hallo Thomas, klanglich hat das keine Auswirkungen, erhöht die Standfestigkeit aber erheblich Gruß Udo
Freundliche Grussen aus die Niederlande. Das sieht ja sehr interessant aus. Ich bin schon lange auf die suche nach ein "grosses" Breitband system. Was sind die Werte der Bauteile fur die AX-8? Vielen Dank Gruss Hans-Peter
Hallo Hans-Peter, die Bauteilwerte und den Schaltplan bekommst mit der Lieferung der Bausätze. Gruß Udo
Hallo Udo,
könntest du eventuell den Bauplan der AX-6 HR in etwas besserer Qualität hochladen? Ich möchte gerne bald mit dem Gehäuse anfangen und dann den Rest bestellen. Oder einfach die Masse nochmals angeben. Ich messe sonst im Sketchup ewig rum.
Danke schonmal für den Lautsprecher.
Gruss aus der Schweiz
Eugen
Hallo Eugen,
in Sketchup musst du nicht selbst messen, die Maße sind zur besseren Übersicht auf verschiedene Ebenen verteilt. Über "Layer" kannst du die Ebenen ein- und ausblenden.
Gruß Udo
Hallo Udo,
erst einmal ein großes und Lob und Dankeschön an dich, dafür, dass du hier so ausführlich auf alle Fragen eingehst.
Ich finde die Bausätze super, raumbedingt würde sich für mich der AX6 Mittelweg am besten eignen.
Ich habe aber ein eher "ästhetisches" Problem mit dem Reflexkanal / der Reflexöffnung. Mit dem Standfuss befindet sich die Öffnung irgendwie "mittendrin" und riesengroß ist sie auch.
Am schönsten fände ich eine Lösung nach hinten raus, wie bei "Holly 65 (TQWT)".
Kann man da etwas machen?
Danke & Gruß
Hallo Ralph,
du kannst die Front und Rückseite einfach tauschen, wenn die Boxen nicht in einer Ecke stehen müssen. Dann ist die große Öffnung hinten.
Gruß Udo
So einfach ist die Welt, das freut mich.
Dankeschön!
Hallo Udo, ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir Rundstrahler zuzulegen bzw. zu bauen.
Wäre es denkbar, dass man das Chassis einer AX-6/8 HR statt in die Front einfach in den Deckel einbaut und einen Diffusorkegel (aus Holz mit entsprechender Halterung) „draufsetzt“. Das würde dann etwa so aussehen wie bei der Redondo von Intertechnik.
Müsste dabei an der Technik oder dem Gehäuse etwas gravierendes verändert werden?
Vielen Dank und viele Grüße, Thomas
Hallo Thomas,
diese Frage könnte ich beantworten, wenn ich die Box gebaut hätte. Ob sich ein Breitbänder als Rundstrahler eignet, hängt nicht nur von seiner eigenen Abstrahlung ab, sondern in erheblichem Maß auch vom Diffusor und seinem Abstand zum Hochtonkegel.
Gruß Udo
Hallo Thomas.
Das könnte doch ein spannendes Projekt werden.
Für erste Versuche kann man auch Kegel aus runden Scheiben aus Pappe basteln. So kannst du verschiedene Winkel der Kegel probieren.
Wenn man die Kegel auf eine dünne runde Holzplatte klebt erhält man einen stabilen Diffusor. Alternativ habe ich bei meinem
Hochtöner gute Erfahrungen mit Holzkugeln gemacht. Auch Metall- und Steinkugeln sollen geeignet sein. Den richtigen Abstand kannst du experimentell ermitteln.
Viel Spaß
Gruß Reinhard
Hallo,
wenn ich die SketchUp Baupläne runterlade wir mir nur die Rückansicht angezeigt.
Wie bekomme ich die Seiten- und Frontansicht, wie es auf den Bildern zum ausdrucken zu sehen ist angezeigt?
MfG
Hallo Thorsten,
Sketchup hat eine eingebaute Hilfe. Die musst du halt auch einmal lesen. Für die Comic-Generation wurden sogar vertonte Bilder erstellt, auf denen die Funktionen des Programms sogar für mich verständlich dargestellt wurden ;)
Gruß Udo
Hallo,
ist es denn nich auf Anhieb möglich mir einen kurzen Tip zu geben, wie ich alle 3 Ansichten gemaßt angezeigt bekommen?
MfG
Hallo Thorsten,
versuch es mal über Kamera - Ansichten. Die Bemaßungen werden über die Ebenen eingeschaltet.
Gruß Udo
Hallo Thorsten,
wenn du die mittlere Maustaste (Rad) drückst, kannst du das Gehäuse sogar in 3 Dimensionen schwenken und drehen.
Gruß
SeWi
Hallo,
ich versuche mich gerade an der AX-08. Ich habe gelesen dass es möglich ist, Front- und Rückseite zu tauschen. Sind wirklich bloß die beiden "Bretter" zu tauschen, oder sind auch Details zu ändern?
Ich habe hier verschiedene Varianten skizziert:
a) Original
b) nur Front- und Rückseite getauscht
c) auch das schräge Brett getauscht
d) auch die kleinen Brettchen getauscht
http://imageshack.us/photo/my-images/842/ax8r.jpg/
Das Lautsprecher-Terminal dann oberhalb des untersten kleinen Brettchen, die Dämmung so wie angedeutet (leider habe ich dazu keine Beschreibung gefunden)
Wie man sicher merkt bin ich Anfänger auf diesem Gebiet. Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen und ein erfolgreiches Jahr 2012. Sascha
Hallo Sascha,
richtig ist nur die Variante c auf deinem Bild.
Gruß Udo
Hallo Udo,
würde dein Subwoofer "HP 18 Sub" einen guten Spielpartner für "untenrum" darstellen oder harmonieren die beiden eher weniger miteinander. Da ich neben Musik auch mal einen Film schaue such ich noch etwas für die untersten Oktaven
Gruß, Daniel
Hallo Daniel,
mit PA-Bässen kommst du nicht allzu tief, die sind für Druck und Pegel gemacht.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ja das leuchtet ein. Hast du eine anderen Bauvorschlag, was tonal und preislich (ohne Amp-Modul) zur AX-8 HR passen würde?
Hallo Daniel,
ohne Aktivierung geht da gar nichts.
Gruß Udo
Hallo Udo,
da hab ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt.
Ich meinte Bauvorschlag, der preislich zum AX-8R passt (als bis ca 200€ ohne Amp-Modul, das habe ich schon liegen).
Das ein Sub aktiviert werden muss, ist mir schon klar ;)
Hallo Daniel,
da kommt eigentlich nur der SD 315 BP in Frage.
Gruß Udo
Hallo Udo,
danke für den Tip, den BP hatte ich gar nicht gesehen.
Bei dem Preis (und der Impedanz) bietet es sich ja quasi an, zwei Subs zu bauen ;)
Hallo Daniel,
wenn du das APA 150 als Modul nutzt, kannst du sogar beide Subs in Stereo auf 4 Ohm anschließen. Andernfalls musst du die beiden Spulen hintereinander schalten und die beiden Subs dann parallel.
Gruß Udo
Hallo Udo
ich möchte mir die AX-06 bauen,
doch ich habe 2 fragen dazu:
ist der Unterschied ob man nun die Frequenzkorrektur reinpackt oder eben nicht, sehr stark zu hören?
und wie lange dauert der versand bei Intertechnik
ach ja - mir ist beim konsturiren aufgefallen, dass du für das Refelxbrett im Text einen Winkel von 23,5° angiebst, in der Sketchupdatei sind es aber 26,5°, und wenn ich vom Reflexbrett zur Rückwand und zum Boden die 2 bzw 4cm einhalten soll kommen auch die 26,5° raus. (ist zwar für den normalen zusammenbau warscheinich egal, doch eventuell komme ich in den genus einer CNC maschine
mfg Patrick
Hallo Patrick,
es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich bei den 23,5 Grad um einen Tippfehler handelt. Zum Einkleben ist das Maß jedoch recht unwichtig, da Anfangs- und Endpunkt für das Reflexbrett korrekt angegegeben sind. Der Wirkung der Korrekturschaltung habe ich im Text ein ganzen Kapitel gegönnt. Dort kannst du an den Diagrammen ablesen, welchen Einfluss sie hat.
Wie lang der Versand bei Intertechnik dauert, wirst du dort durch eine Anfrage herausbekommen. Man ist sehr freundlich und spricht deutsch ;)
Gruß Udo
Hallo Udo
Danke für die sehr schnelle antwort.
Und mir ist klar, dass du sehr verständlich das ganze mit dem Filter erklärt hast, doch ein Diagramm sagt mMn nicht sehr viel, vor allem weil ich mit dBSPL leider nichts anfangen kann.
Zudem hat ein Bekannter (der sich auch sehr gut im Audiobereich auskennt) mir gesagt, dass sich das Klangbild durch diesen Filter nicht sehr viel verändern würde - deshalb hätte ich mich über eine einschätzung gefreut.
(also ob jeder Leie den unterschied hört oder nur Profis)
Gruß
Hallo Patrick,
nun hast du die Wahl, wem du mehr glaubst: dem Bekannten, der sich so gut auskennt, oder meinen Ohren, die die Korrektur für nötig halten..
Gruß Udo
Udo!
genau den Satz, "meinen Ohren, die die Korrektur für nötig halten", wollte ich hören.
Vielen Dank (entschuldige für meine direkte Art)
Hallo Patrick,
mir liegt die direkte Art auch mehr als langes Herumgesülze ;)
Gruß Udo
So, meine AX-8 HR sind fast fertig, weiß nur nicht wie ich sie gestalten soll.
Treiber und Weichen sind drin, hören sich klasse an, würde ich immer wieder bauen.
Habe sie aus 19mm MDF gebaut und brauche ein paar Gestaltungsmöglichkeiten.
Gruß
als ob es hier nicht genug gäbe ;)
kleine Abkürzung für Dich:
https://www.google.de/search?tbm=isch&hl=de&source=hp&biw=1219&bih=937&q=site%3Alautsprecherbau.de&gbv=2&oq=site%3Alautsprecherbau.de&aq=f&aqi=&aql=&gs_l=img.3...1312l4890l0l5058l23l23l0l17l0l0l154l664l3j3l6l0.llsin.
Habe mich vllt. ein bisschen falsch ausgedrückt.
Ich muss die Bearbeitungsweise von MDF wissen und wollte dazu ein paar Fallbespiele haben.
Mit einfach Lackieren ist es doch nicht getan oder?
Hallo Kevin,
wenn ich Fragen zu Lautsprechern haben, würde ich sie in einem Lautsprecher-Forum stellen. Fragen zur Autoreparatur werden dagegen besser in einem Auto-Forum beantwortet. Ähnlich ist es mit Auskünften zum Lackieren. Hier kann dir nur gesagt werden, wie es der eine oder andere gemacht hat, vielfach wurde es auch in Leserbeiträgen beschrieben, die musst du allerdings selbst lesen. Auf der anderen Seite gibt es auch so etwas wie ein Lebeen außerhalb des Internets, in diesem Fall den Fachberater im Baumarkt oder Malergeschäft. Der weiß sicher besser, welche seiner Lacke welche Vorarbeiten benötigen, deshalb würde ich den einfach mal fragen, was er empfiehlt ;)
Gruß Udo
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