Für jeden Erfinder von Bausätze ist es immer wieder ein Vergnügen, wenn er vor Augen gehalten bekommt, wie schön das eigene Werk aussehen kann, das von Leuten mit etwas Zeit und viel Liebe gebaut wurde. Ob es am langen Winter lag oder für viele einfach die Zeit für neue Boxen reif war, können wir nicht feststellen. Doch dass den Erbauern ihre Arbeit gelungen ist, wird jeder Betrachter der “Bilder des Monats” sehr gern bestätigen. Hier sind sie wieder, die Boxen unserer Leser, die nicht nur optisch keinem Vergleich mit Fertigware aus dem Weg gehen müssen.



Den Anfang machen drei Varianten der SB 18, die nun die Räume von Albert, Chris und Kuddel mit verdientem Wohlklang versorgen.






Andy besitzt ein Paar wunderschöne Boxen, deren Namen für alle Fragenden gleich vorne drauf zu lesen steht:
“Meine BlueNote sind jetzt endlich fertig und eingespielt. Und ich bin einfach nur begeistert. Schon einige in meinem Bekanntenkreis wollten, dass ich sie für sie nochmal baue. Doch jetzt will ich erst mal nur genießen. Allerdings ein wenig schiele ich manchmal doch noch auf die Duetta. Wundere dich also nicht, wenn ich plötzlich vor der Tür stehe und mir einen solchen Satz kaufe. Was hältst du denn von dem ovalen Bausatz Duetta Oval1 deines Hausschreiners Thomaier? Sieht ja klasse aus und scheint recht einfach zu bauen sein. Sind die denn klanglich ganz genau wie die klassischen Duetta-Gehäuse von dir, oder gibt es da feine Unterschiede?
Hier mal ein paar Bilder meiner BlueNote. Sind wirklich super geworden. Na dann bis bald mal wieder. Und danke für deinen super Service und alle deine guten Tipps. Von deiner Sorte müsste es in der Hifi-Welt mehr geben.
Viele liebe Grüße
Andy



Als wären ihm die Fragen von Andy zu Ohren gekommen, baute Detlef seine Duetta mit dem im Magazin vorgestellten Holzzuschnitt. Dazu schrieb er uns:
“Die Duetta Oval in furnierter Ausfertigung sieht wirklich gut aus. Die Lautsprecher finden auch den Beifall meiner Frau, die jahrelang meine zwar funktionellen aber häßlichen Spanplattengehäuse ansehen mußte. Überrascht bin ich von dem sehr guten Wirkungsgrad. Ich habe meinen Röhrenverstärker auf eine mittlere Leistung von ca. 20W Sinus umgebaut. Es ist wirklich erstaunlich, dass die Lautsprecher mit soviel Druck zur Sache gehen. Klanglich habe ich ehrlich gesagt erwartet, daß die Duettas in der oberen Liga mitspielen. Da bin ich nicht enttäuscht worden.
Die Gehäuse vom Franz sind wirklich erste Klasse. Alle Bauteile sind äußerst passgenau und sehen aus als ob man sie gar nicht ineinanderstecken kann. Sie passen dann aber doch mit so einer Präzision, daß man als Selbstbauer vor Neid erblassen kann. Ein bißchen geschummelt hat der Udo mit seiner Demonstration im Web. Der Zusammenbau dauert doch etwas länger. Nicht übertrieben hat er jedoch mit der Beschreibung des einfachen Aufbaus. Ich habe meine Gehäuse unlackiert gekauft. Die einzelnen Bauteile habe ich vor dem Zusammenbau lackiert: Das Furnier mit DD-Lack (Clou) und die schwarzen Teile mit schwarzem Lack (seidenmatt). Wer Zeit hat beim Aufbau kann statt dem PU-Leim von Henkel auch den PU-Leim von UHU PU MAX nehmen. Der Vorteil ist, daß der eine längere Topfzeit (30 Minuten) hat. Der Nachteil liegt in der längeren Aushärtzeit von 12 Stunden. Dafür kann man dann noch längere Zeit die Bauteile ausrichten.
Das Gehäuse und der Bausatz sind wirklich ihr Geld wert. Klar kann man als Bastler das Gehäuse mit MDF-Platten günstiger zusammenbauen. Man schafft aber weder die Präzision des Aufbaus noch die Optik zu erreichen. Wenn man fertig ist, kann man die Duettas nicht von einer Fertigbox unterscheiden.
Mit den besten Grüßen
Detlef"
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Nicht nur die Bluesklasse erfreut sich großer Beliebtheit bei unseren Lesern. Raphael begnügte sich mit den Dayton-Needles. Trotzdem hat er noch Träume:
“Ja...wirklich unglaublich was die können. Da frage ich mich, wieso ich mein ganzes Erspartes für ein Paar namhafte Fertigboxen ausgegeben habe, wenn ich für wenig Geld und viel Spaß beim Bauen so viel Spaß beim Hören habe. Das liest Du sicher nicht zum ersten Mal.
Jedenfalls plane ich die Fertigkisten zu verscherbeln und mir stattdessen einen deiner Bluesklasse-Baussätze zu holen.
Besten Dank für den Bausatz
Raphael”


Zwei Ansichten der SB 36. Die von Tilman ist in schwarzem MDF gebaut und hat eine ganz leichte Trapezform. Die Seiten sind um genau 1° nach außen geneigt und erzeugen so eine ungewöhnliche Optik. Dagegen hat Jobst das klassische Weiß und Geradlinigkeit vorgezogen. Ein Blick auf die Zuspieler ist höchst aufschlussreich.



Man wird nicht lange überlegen müssen, ein Blick auf das wunderschöne Furnier verrät den Erbauer sofort: Natürlich ist es Hans-Michael. Nach Cerablue und Dappo 4 sehen wir diesmal seine neue Duetta, als wär sie aus einem Stamm geschnitten.
“Die Duetta klingt unglaublich und ich bin froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass jemals eine deiner neuen Kreationen besser klingt”.
Den Schöpfern dieser fantastischen Boxen sage ich meinen herzlichen Dank
Udo Wohlgemuth
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