Wer sich mit dem Gedanken trägt, seine Boxen zukünftig lieber selbst zu bauen, bekommt nie genug von Bildern anderer Nachbauer unserer Bauvorschläge. Sie sind Anregung und Herausforderung zugleich, eigenen Geschmack und handwerkliche Lösungen zu kombinieren, die andere schon umgesetzt haben. Auch in diesem Monat können wir wieder eine kleine Auswahl gelungerer Projekte präsentieren, auf die ihre Erbauer mit Recht stolz sind.
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Stephan belauscht die Welt jetzt mit seinen Klangriesen. Dass sie auch anderweitig sehr praktisch einsetzbar sind, zeigt das rechte Bild.
“O.K., ein echter HIFI Freak wird den Missbrauch der Subwoofer wohl als Blasphemie empfinden, aber dem Klang tut die Nutzung als Druckerablage keinen Abbruch.
Beste Grüße,
Stephan”

Hier sehen wir Marios Mystery-PA. Zu ihrer Entstehung schrieb er:
“Hab alles in 19mm MDF zuschneiden lassen. Dann erst Rückwand, Deckel, Boden und die Versteifungen verklebt und auch verschraubt mit 4*40mm Spax. Sämtliche Aussparungen wurden mit einer Stichsäge ausgesägt. Daher auch nicht ganz so perfekt wie mit ner Oberfräse. Aber die Chassis verdecken das ja wieder. Als dann soweit alles fertig war, gings an die Verkleidung. 4*1,5m Filz und 14m Aluleiste sollten den Boxen Aussehen und Robustheit verleihen. Den Stoff habe ich immer erst an den Ecke festgetackert, dann abgeschnitten, Klammern wieder gelöst, Aussparungen für Bauteile ausgeschnitten, mit Sprühkleber versehen,, dann drauf gelegt, an Rändern mit Klammern fixiert und danach die Aluleisten angeschraubt. Zum Schluss kamen dann die Ecken, die ja, wie bereits jeder bemerkt hat, andersrum drauf müssen. Hab mich auch gewundert, warum die nicht so wirklich passen. Mal schauen, ob ich das noch ändere.
Viele Grüße
Mario”
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Zweimal Eton-Blues präsentieren Björn mit Minuetta und Stefan mit Eton2u XXL. Dazu schrieb uns Björn:
“Hier meine Minuetta bin begeistert hab nicht soviel Zeit muß hören :-))))) Ein echter Traum! Holz Birke Seite Schallwände Kirsche klargeölt.
Gruß Björn
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Norbert hat uns schon in seinem Baubericht in der Ausgabe Februar 10 die Entstehung seiner Quickly-HK geschildert, zum Subwoofer fehlten noch ein paar Anmerkungen. Hier sind sie:
“Anders als in Udos Magazin habe ich die beiden als Ständer für die Sats vorgesehen und folglich musste der Kanal, durch den der SD215 seinen Schall in die Umwelt entlässt, nach oben schauen. Außerdem wollte ich den Anschluss der Subs von unten vorsehen, damit man die Anschlussdose nicht sieht und mein schönes Elesgoflex kein hässliches Loch erhält. Ich hab also das Kabel vom Bass, dessen Spulen ich parallel schloss, aus der geschlossenen Kammer rausgeführt, die Öffnung mit Heißkleber abgedichtet und das Terminal in die geschraubte Rückwand (bei mir ja die Bodenplatte) gesetzt. Die Front habe ich im gleichen Radius wie bei den Quicklies abgerundet und alles mit Elesgoflex beklebt. Hierbei kann ich der oder dem Nachahmenden bezüglich Elesgoflex den Tip geben, die Gehäuse vorm Bekleben am besten zu grundieren, mit einer dünnen Schicht Parkett- oder Klarlack zu bepinseln oder zumindest die Kanten mit Leim zu bestreichen und fein zu schleifen. Dann klebt das Zeug um Längen besser. Nachdem ich die beiden Subwoofer komplett fertig gestellt hatte und einem ersten Test unterzog, kann ich nur sagen, dass auch sie die Erwartungen weit übertroffen haben. Der mögliche Pegel ist absolut nachbarschaftsgefährdend und das bei keinerlei Einschränkungen in der Sauberkeit und im Tiefgang. Das bedeutet, dass bei etwas gehobener Lautstärke in meinem 25m²-Wohnzimmer der Schrank anfängt zu vibrieren, wenn Sauron im Herrn der Ringe Vorspann nach dem Verlust des Rings explodiert (die meisten werden diese Stelle wohl kennen). Für Musik mit den Quicklies sind sie nicht wirklich zwingend erforderlich, wenn man aber CDs wie jene von Yello hat, auf denen extrem tiefe elektronische Bässe sind, so bringt das „untenrum“ doch eine ganze Menge. Es ist schon ein beachtlicher Gewinn an Fundament zu verzeichnen.”
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Wer so viele Schraubzwingen und Holzbearbeitungsmaschinen besitzt, muss wohl ein Schreiner sein. Das konnte uns Johannes nur bestätigen. Allerdings ist nicht zu vermuten, dass er diesen Beruf ausschließlich deshalb gewählt hat, um sich sein Paar sehr vorzeigbare FirstTime 8 zu bauen.

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Wer hat, der hat! Stefan gehört zu den Leuten, die nicht nur in einem Zimmer Musik hören wollen. So ist es nicht wirklichverwunderlich, dass er sich je nach Raumgröße mit SB 36, Sat 125 und Duetta umgibt. Er will ja Musik hören!
Nicht in der Menge, aber dennoch in der Qualität mithalten kann da Thies, dessen Kera 360.1 mit gerundeten Seiten aus meiner bekannten Schublade sprang.

Zum Abschluss der heutigen Bilderschau luden uns Denise und Peter aus der schönen Schweiz in ihr Wohnzimmer ein, wo ein bequemer Schaukelstuhl und Duetta schon auf uns warten.
“Hoi zäme, die sehen nicht nur top aus, sondern klingen genauso und machen uns riesig Spass!
VIELEN HERZLICHEN DANK !!!!!!
Mit freundlichen Grüssen
Denise und Peter”
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