Die Bilder des Monats Juli 09
Im Juli erreichten uns so viele tolle Bilder selbstgebauter Boxen, dass es leider nicht möglich war, sie alle auf dieser Seite zu veröffentlichen. So entschieden wir uns, ausnahmsweise einmal eine Themenschau zu veranstalten und nur Fotos von einem einzigen Bausatz zu präsentieren, der Needle RS100-4. Diese enorm preisgünstige und einfach zu bauende Box fand in kürzester Zeit so viele Freunde, wie kaum ein anderer Bauvorschlag aus unserem Magazin. Deshalb hat er es verdient, diesmal auf verschiedene Weise und den Original-Kommentaren ihrer Erbauer zur Schau gestellt zu werden. Wir danken aber auch allen andern Boxenbauern, deren Bilder schon Anfang August quasi als Juli-Nachlese nachgereicht werden.

Frank hat nicht zum ersten Mal Boxen gebaut. Die Needle-Bausätze nahm er trotzdem sofort nach dem ersten Hören mit, weil sie genau auf den freien Platz neben seinem Fernseh-Plattenspieler-Board passten. Am datum der Fotos sehen wir, dass Mails manchmal etwas länger brauchen, um bei ihrem Empfänger anzukommen. Er schrieb mir nach der Fertigstellung: “Die Needle steht im Dachstudio und spielt dort im Nahfeld (Hörentfernung rund 2 Meter) wirklich schön. Verstärker ist ein Cambridge Azur 340 A, ein Tangent CD-Spieler sowie ein Dual 1249. Dir noch viel Erfolg mit Deinen Boxen und mögen Dir die Ideen nicht ausgehen!”

Stephan ist Österreicher und Musikfreund. Er schrieb mir begeistert: “Die neuen Needles sind wirklich ein Traum. Natürlich profitieren sie in meinem Musikhörraum sicherlich davon, daß er nur 13 m² groß ist und der Bass dadurch noch einmal eine kräftige Unterstützung erhält, aber wenn der Rest nicht passt, ist das auch nicht die Rettung. Und der Rest passt, perfekt sogar. Bei den neuen Needles hab ich bei vielen CDs viele nie gehörte Details wahrgenommen, und zwar einzig und allein deswegen, weil sie sich aufgrund der perfekten Räumlichkeit plötzlich quasi aus der Umgebung herausgelöst haben. Diese Räumlichkeit macht wirklich süchtig! Und die Musik aus einem Guss zu genießen, macht einfach so viel Spass, dass man eigentlich nicht mehr braucht, als einen kleinen Breitbänder mit einer gekonnten Bassunterstützung in Form eines gut gemachten Gehäusekonzeptes. Zu hören, was man für einen Paarpreis von ca. 100 Euro bauen kann, ist wirklich fantastisch!
Ich gratuliere Berndt Burckhard und Dir zu dieser tollen Leistung und bin sicher, wenn mich das Wastelfieber wieder packt, und ich endlich den Platz hab, all die Boxen zu bauen, die mich interessieren, werd ich mich bei Dir in der Eton-Ecke umsehen. Bis dahin werde ich die Musik weiterhin mit meinen neuen Needles geniessen.
Danke Stephan”

Auch Robert ist Österreicher und Mehrfachtäter. Von ihm stammt das Leserecho zum Sat 125, es werden Bilder seiner Duetta folgen. Die Needles baute er mal eben zwischendurch für seine Tochter. “Übrigens stehen sie derzeit noch bei mir im Wohnzimmer, ich muss sie schließlich einspielen :-)), was ich bis jetzt gehört habe, ist nicht schlecht.” Es ist schon toll, wenn ein Vater solche Opfer für seine Kinder auf sich nimmt.
Malte schrieb: “Entdeckt habe ich die Needles im Online-Magazin www.lautsprecherbau.de, das ich über Google fand und seitdem bin ich gefesselter Leser dieser Seite. Ich kann es immer kaum erwarten neue Berichte zu lesen. Eigentlich bin ich eher der Typ, der sich Lautsprecher größerer Fraktion baut. Nun war es aber so, dass ich auch mal etwas Kleineres ausprobieren wollte. Nach ein Paar Regalboxen für Küche und Kinderzimmer stolperte ich, wie schon erwähnt, über die Needles. Interessant wurde die Needle für mich aufgrund Ihrer Größe, dem Bericht und den Anhängern im Hifi-Forum. Schnell war klar, die muss ich bauen.
Die Bodenplatte habe ich zugunsten der Standfestigkeit etwas größer ausfallen lassen. Der Gedanke, zwei Kater und einen achtjährigen Jungen im Haus zu haben, war mir da nicht ganz geheuer. Was die Fasen am Deckel und an der Front angeht, habe ich mich von der Feel IT inspirieren lassen mit dem kleinen Unterschied, das diese nicht so groß ausgefallen sind. Ich finde, das passt ganz gut. Farblich sind sie in einem weißen Seidenmatt lackiert. Der Boden ist mit dem Gehäuse verschraubt. Hatte zum Vorteil, dass ich Dämmmaterial und Verkabelung leichter einbringen konnte. Und wer weiß, vielleicht ändere ich ja noch mal die Bodenplatte ;-)
Zum Klang kann ich bisher nur sagen, das der kleine Breitbänder ganz schön dicke Backen macht. Musik und Film macht er prima mit. Die verschiedenen Musikrichtungen, die in unserem Haus gehört werden, bereiten ihm keine Probleme. In Anbetracht der Größe dieses Lautsprechers ist es doch schon bemerkenswert, was er alles leisten kann. Probegehört wurde im großen Wohnzimmer an einem Yamaha Receiver. Als ich sie später in das Büro umplatzierte, klangen sie in dem kleineren Raum noch etwas satter, was mich natürlich sehr freudig stimmte, denn der zukünftige Platz der Needle ist eben im Obergeschoß um auch hier vernünftig Musik genießen zu können. Betrieben werden sie dann an einem alten Rotel Verstärker.
Die Familie war sehr erstaunt als ich die Kleinen Säulen vorführte. Vorher wurde über die Größe gelästert, nun saßen sie da mit langen Gesichtern und ich mit einem Grinsen im Gesicht. Alles in allem hat sich die Mühe gelohnt. Ich habe wieder dazugelernt, das macht es doch aus. Und besser noch, solche Projekte machen Lust auf mehr........
Bleibt nur noch zu sagen: Danke Udo für den freundlichen Kontakt, die schnelle Lieferung und natürlich für das tolle Online-Magazin, von dem man(n) nicht genug bekommen kann. Mach weiter so und wer weiß, vielleicht komme ich irgendwann zum Probehören vorbei.
Mach es gut und schöne Grüße,
Malte

Auch Petra konnte den Needles nicht widerstehen, kein Wunder, wenn man sie so schön gestaltet. Leimholz geölt ist der Stoff, aus dem ihre Träume sind. “Hier die Bilder, denke meine "Needles" sind ganz ansehnlich geworden. Entscheide selbst, ob meine "Bauhaus-Holz Akazie"- Boxen in Deine "Bilder des Monats-Galerie" passen.”
Das war mir etwas knapp, also fragte ich nach einem Klangeindruck.
“Die "Needles" haben meiner Meinung nach einen angenehmen Bass, sie sind zwar etwas zurückhaltend in den Höhen, aber die räumliche Abbildung, der 3-D Effekt ist echt verblüffend, vor allem, wenn man den Preis bedenkt! Habe schon Boxen im mehrstelligen Bereich gehört, die bei weitem das nicht vermochten.
Gruss Petra”
Frauen sind halt nicht so euphorisch wie Männer, wenn es um Boxen geht. Doch ich lese heraus, dass Petra zufrieden ist.
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