Matthias baute sich ein Paar ungewöhnliche Boxen
Baubericht FirstTime 8
Die Geschichte begann mit einem neuen Fernseher, den wir uns an Weihnachten 2008 zulegten. Unvorteilhafter weise waren da die Lautsprecher an der Unterseite eingebaut und bedingt durch die ecknahe Aufstellung unter einer schrägen Wand war der Ton ziemlich unsauber und ich hatte enorme Probleme, Dialoge zu verstehen. Eine Aufstellung an einem anderen Ort war wegen der Größe nicht möglich und so entschloss ich mich dann nach ein paar Wochen, etwas gegen den schlechten Ton zu unternehmen.
Ich reaktivierte meine vor Jahren zusammengezimmerten Boxen, ließ den Fernsehton über die Stereoanlage laufen und siehe da, die Tonprobleme besserten sich merklich. Da ich mich jedoch selten mit etwas zufrieden gebe und die alten Boxen zudem mit den unterschiedlichsten Chassis unterschiedlichster Qualitäten (billigster Conrad Bausatz mit Weiche, Pioneer TMT aus alter Box und ein etwas wertigerer Tonsil HT) bestückt waren, erwägte ich die Aufrüstung mit neuen, hochwertigeren Chassis und erhoffte mir diesbezüglich Unterstützung in einem Forum, wobei ich zur Anfrage auch ein Bild eines alten Lautsprechers anfügte.
Die Antworten waren niederschmetternd und versetzten meinem Vorhaben den Todesstoß. Es musste also was Neues her und dazu musste ich erst einmal meine Gedanken sortieren. Was wollte ich eigentlich? Nur neue Lautsprecher? Sollten die für evtl. Heimkino geeignet sein? Ein aktives System?
Ich recherchierte mehrere Tage, kam vom Hundertsten ins Tausendste, besann mich dann aber doch auf den Grundgedanken, nämlich den verständlichen Fernsehton, und entschied mich anhand mehrerer Testberichte in der Nacht auf Gründonnerstag für den leichtesten Weg: ein Teufel Motiv 2.
Einer meiner schlechten Charakterzüge ist ausgeprägte Ungeduld und so nahm ich mir vor, gleich morgens bei Teufel anzurufen, ob das System auf Lager sei um dann die 400 km nach Berlin zu düsen, um es abzuholen. Doch ich interpretierte den Hinweis auf der Website „Direktkauf ab Werk“ falsch und die nette Teufel-Dame erklärte mir, dass Abholung nicht möglich sei. So beschloss ich, dem Tag doch noch etwas Positives abzugewinnen und verbrachte einen erholsamen Tag im Nürnberger Zoo.
Pech für Teufel, denn der folgende freie Karfreitag bot genügend Zeit für weitere Recherchen und da ich nur wegen akutem Zeitmangel den oben beschriebenen leichtesten Weg wählte, einem Selbstbau aber nicht grundsätzlich abgeneigt war, sah ich mich etwas in der DIY Ecke um. Wer sich da etwas auskennt weis, dass man hier zwangsläufig auf Udo Wohlgemuth stoßen muss.
Ich formulierte also einige Fragen und meine groben Anforderungen an die Lautsprecher in einer E-Mail und keine 10 min nach dem Versenden erhielt ich auch schon Antwort von Udo. Respekt, dachte ich, der Mann ist auf Draht (man beachte, es war Karfreitag). Weitere Mails mit detailierteren Fragen und noch detailierteren Antworten folgten an diesem Tag und nachdem ich Udo wissen ließ, dass ich absoluter elektronischer Laie bin, folglich Probleme mit den Frequenzweichen zu erwarten wären und er mir anbot, diese fertig verlötet zu liefern, stand für mich fest: für diesen Mann ist das kein Beruf, es ist Berufung. So vertraute ich dem Rat von Udo zur „Firsttime 8“ blind, bestellte noch am Karfreitag die Bausätze und erhielt am Samstag die Nachricht, dass er diese verschickt hat.
Zwischenzeitlich hatte ich mir ein paar Gedanken zur optischen Aufwertung der Gehäuse gemacht und obwohl ich wusste, dass ich mich noch dafür hassen werde, entschloss ich mich dazu, den Bereich des Mitteltongehäuses zur Schallwand hin mit einem Radius zu verjüngen. Ich vergrösserte die Tiefe des Mitteltongehäuses um das durch den Radius reduzierte Volumen und vergrösserte die Höhe des TT-Gehäuse um 19 mm, so dass inkl. dem Volumen einer zusätzlichen Verstrebung unterhalb des TT in jedem Gehäuse Volumengleichheit entstand.
Nachdem Udo diesbezügliche Bedenken zerstreut hatte, konnte ich mich nach einem arbeitsreichen Sonntag mit Detailplanung und CNC-Programmierung gleich am nächsten Werktag um die Materialbeschaffung kümmern. Preisanfragen bei den 3 nächstgelegenen Baumärkten ergaben jedoch nicht annähernd Übereinstimmung mit den angegebenen Zuschnittskosten, doch zum Glück dachte ich noch an einen ca. 20 km entfernten TOOM, der das 19er MDF anstatt für 21,95€/m²-22,50€/m² für 13,49€/m² verkaufte (da würde ich gerne mal die Kalkulationen sehen). Eine halbe Stunde nach dem Telefonat stand ich kurz vor Ladenschluss vor dem freundlichen Baumarktmitarbeiter, ließ mir den Preis nochmals bestätigen und mir dann 4 Platten 1134 x 925 mm zuschneiden. Glücklicherweise ergaben 2 CNC-Nestings


gleicher Größe genau eine Box und die 925 mm passten auch gerade noch in den Kofferraum (ist ja ein viel versprechender Anfang – sollte man meinen). Zusätzlich ließ ich mir einige Platten aus 5er MDF mit Höhe des Mitteltongehäuses und etwas mehr als der Radiuslänge schneiden, doch als ich die Plättchen in der Hand hielt, war mir sofort klar, dass die sich so nicht biegen lassen werden.
Ich bin zwar ein ziemlicher Fuchs in der CNC-Programmierung, in der Maschinenbedienung jedoch nicht und nachdem sich die Söhne meiner Chefin bereit erklärt hatten (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch mal), die Teile am Freitag Nachmittag zu fräsen, hatte ich ein paar Tage Zeit, mir zu überlegen, wie ich die Sache mit den Radien realisieren will. So besorgte ich mir am Donnerstag nach der Arbeit ein paar Spanplattenreste und 3 Stück ca. 1,2 m lange 3er MDF Platten, schraubte eine Biegelehre zusammen und spannte die Platten mit Spanngurten und ordentlich Leim dazwischen darüber.
Freitagmorgen begutachtete ich noch vor der Arbeit das Ergebnis und war diesbezüglich vorerst zufrieden. Nicht zufrieden war ich jedoch damit, dass Udos Paket noch nicht da war. Ich rief beim Paketdienst an und bekam zu hören, dass das Paket nicht auffindbar sei und der Versender einen Nachforschungsauftrag stellen müsse, der bis zum Abschluss bis zu 4 Wochen dauern könne. Mein Telefonpartner brillierte dabei mit Unwissen, Unverschämtheit und Ignoranz, so dass ich ihm erst mal verdeutlichen musste, dass an dem Umstand weder Udo noch ich, sondern ganz alleine sein Laden schuld sei. Einen Erfolg zum Beschleunigen der Angelegenheit konnte ich trotzdem nicht verbuchen und ich nahm erneut Kontakt mit Udo auf. Er reagierte wesentlich gelassener als ich und wir verblieben so, erst noch einmal ein paar Tage abzuwarten.
Freitag Nachmittag folgte dann das Fräsen der Teile und obwohl ich bei den tausenden Programmen vorher, die ich für die Firma schrieb, nie Bedenken hatte, war ich nun zum ersten Mal nervös – unberechtigter weise, wie folgende Bilder zeigen:


Auf dem 2. Bild ist oben in der Mitte ein abgerundetes Teil zu erkennen, dass nicht zur Box gehört, mir im Folgenden als Biegelehre aber noch eine große Hilfe war. Auch sind die Nuten in den Seitenteilen gut erkennbar. Alle Verbindungen wurden als Nut/Zapfen ausgeführt, da ich mir davon absolute Dichtheit versprochen hatte.
Die gefrästen Teile verbrachten die Nacht im Kofferraum und da der Schlaf in den vergangenen Tagen wegen diverser Überlegungen und Detailplanungen sowieso zu kurz gekommen und ja auch Udos Paket noch nicht angekommen war, beschloss ich, am folgenden Samstag auszuschlafen. In aller Ruhe ging ich nach einem ausgiebigen Frühstück dann daran, die Teile erstmal sorgfältig zu entgraten. Ich war fast fertig damit, als es gegen 13:30 Uhr klingelte und der Paketdienst vor der Türe stand – Udos Paket war da. Nun kam doch meine Ungeduld wieder durch und es war eine Beschleunigung des Arbeitstempos angesagt. Es ging sofort ans Zusammenleimen, was wegen der Nut/Zapfen Verbindungen völlig problemlos von statten ging und am Abend waren beide Boxen im Rohbau fertig.
Was dann folgte, war ein einziges Trauerspiel – es klappte nichts, aber auch gar nichts mehr. Genervt wie ich im Folgenden war, habe ich vorsorglich auch den Fotoapparat nicht mehr benutzt – ich hätte ihn womöglich vor lauter Frust an die Wand geschmissen.
Der nächste Schritt war die Herstellung der Radien für das Mitteltongehäuse. Mein vorgefertigter Radius mit 1,2 m Länge, aus dem ich mir die einzelnen Segmente heraus sägen wollte, war als Außenschale ausgelegt und mit 3x 3er MDF Platten ca. 9 mm dick. Meine Nuten im Boden und Deckel des Mitteltongehäuses waren aber für die Radien der Innenschale vorgesehen und auch nur 6 mm breit. Jetzt kamen die zusätzlich gefrästen Teile zum Einsatz, aus denen ich mir eine zweite Biegelehre herstellte und so mit viel Gewalt 2 3er MDF Platten verleimt in Form brachte, die nach Trocknung mit etwas Druck auch in die entsprechenden Nuten flutschten. So konnte ich nach Vervollständigung der Dämmung im TT-Gehäuse nun auch die Radien der Innenschale und den vorher angefasten Deckel verleimen und somit ein dichtes Mitteltongehäuse herstellen. Leider stellte sich jedoch heraus, dass die Radien mangels einer zusätzlichen formgebenden Unterstützung im Mitteltongehäuse einfielen, also zur Mitte des Mitteltongehäuses hin abflachten. Somit war auch die Idee gestorben, auf diese Innenschale die Segmente der Außenschale aufzuleimen. Doch wie diese 9 mm fehlende Wandstärke ausgleichen? Ich entschied mich für GFK, besorgte mir die Matten und das Harz und versuchte mich am Laminieren, wobei ich

mit dem Auftrag knapp unter der endgültigen Kontur blieb. Klappte sehr gut, nur die Abflachung des Radius war natürlich auch in der GFK Schicht vorhanden. Also stellte ich mir eine Abziehlehre her, besorgte mir Klebeharz (ähnlich GFK Autospachtel), trug dieses reichlich auf und zog die Kontur mit der Lehre ab. Das Ergebnis war überraschend gut und ich war mir zu diesem Zeitpunkt sicher, auch das Finish nun schnell und gut hinzubekommen – dachte ich – doch dazu später dann mehr.
Jetzt wollte ich aber erst mal was hören. Also montierte ich die Frequenzweiche durch den Ausschnitt des TT in das Eck der Gehäuseverstärkung, stellte alle Verkabelungen her, wobei ich zum Testen Steckverbinder wählte - nur den Hochtöner lötete ich ganz leicht und provisorisch fest. Nach der Chassismontage war es nun soweit, Lautstärkeregelung auf 0, Einschalten, Lautstärkeregler ganz langsam aufdrehen, doch oh Schreck, was war da los?
Keine Höhen, keine Mitten, kein Bass – einfach nur schrecklich, mein Kofferradio klingt besser. Was hatte ich falsch gemacht? So schlecht kann ein Lautsprecher für das zugegebenermaßen wenige Geld gar nicht sein. Die Weiche kann’s nicht sein – die hat Udo zusammengelötet. Verpolte LS könnens auch nicht sein – da habe ich genau aufgepasst. Besonders fällt auf, dass absolut keinen Höhen da sind – sind die HT kaputt – beide?
Also nach einer halben Stunde Verzweiflung und wilden Schimpfattacken einen HT aus den alten Boxen zum Testen ausgebaut, Schrauben der Hochtöner an den neuen Boxen gelöst, mit den Fingernägeln unter den Bund gefummelt und angezogen. Und WOW – auf einmal war Klang da: glasklare Höhen, stimmige Mitten und Bass (und noch mal Bass). Was war passiert ? Nachdem ich dann den HT ganz aus seiner Einbauöffnung gezogen hatte, konnte ich den Übeltäter erkennen. Ein feines Äderchen hatte sich wegen der nur provisorischen Lötung umgebogen und kam mit der metallenen Rückseite des HT in Kontakt (was so ein Kurzschluss ausmacht ;-).
Ich hatte mich dann auch zeitnah erstmal wieder beruhigt und startete eine ausgiebige Hörsession mit Musik der 80er Jahre. Der nächste Schock (oder besser zwei): die Boxen spielen unterschiedlich laut und der Bass brummt und wummert, dass es nicht auszuhalten ist. Da war ich in einem Zustand, in dem mir rationales Denken nicht mehr möglich war und ich kontaktierte Udo. Er riet mir, die Boxen am Verstärker umzustecken (da hätte ich auch selbst drauf kommen können - müssen) und etwas Dämmung in den Reflexkanal zu stopfen. Das Umstecken ergab, dass der Fehler beim Verstärker zu suchen war (war mir vorher nie aufgefallen) und die Dämmung des Reflexkanals brachte bzgl. Brummen und Wummern auch keine relevante Besserung (erwähnen möchte ich noch, dass mir der kritische Aufstellort der linken Box, ecknah und unter Dachschräge, durchaus vorher bewusst war). Zu diesem Zeitpunkt waren aber weder Spikes noch Gummis angebracht und so kämpfte ich mich durch diverse Forenbeiträge und stieß auf eine Lösung, die sich viel versprechend anhörte – nämlich Gummifüsse, Granitplatte, Spikes, Lautsprecher (von unten nach oben). Nun gut, ich machte mich also auf, um mir Granitplatten zu besorgen und konnte Dank einschlägiger Kontakte zwei gleich große Reststücke zum Nulltarif ergattern. Gummifüße an Granitplatte geklebt, Spikes an den LS angebracht, LS auf Granitplatte gestellt und :-) (mehr dazu am Ende des Berichts)
Bevor ich mich um den Verstärker kümmern wollte, beschloss ich, erst das Finish fertig zustellen. So entfernte ich wieder die Chassis, karrte die Boxen zum Schreiner, um die langen Fasen an der Vorderseite anbringen zu lassen und als die Rohbauten dann vor mir standen, musste ich feststellen, dass mir die Optik doch noch nicht 100%ig gefiel. Es störten die kurzen 45° Kanten, die die Schallwand im Bereich des Hochtongehäuses hin verjüngen. Die mussten auch angefast werden und obwohl ich wusste, dass ich auch diesen Entschluss bereuen werde, griff ich zur Handsäge und versuchte, den Schnitt so genau wie möglich hinzubekommen. Danach bemühte ich erneut das Klebeharz und modellierte die Fläche, die von dieser 45° Kante nach hinten in den Radius auf 0 ausläuft.
Was nach der Aushärtung kam, brauche ich nicht weiter zu beschreiben. Tagelanges wiederholtes Spachteln und Schleifen von 3 Flächen, die alle an einem Punkt ineinander übergehen. Erschwerend dabei war die Tatsache, dass ich anscheinend den Härter für das Klebeharz zum Modellieren des Radius nicht ausreichend untergemischt hatte und immer, wenn ich mich dem Ende nahe geglaubt hatte, irgendwo ein Bläschen in der Radiusfläche aufgetaucht ist. Obwohl ursprünglich eine schwarze Hochglanzlackierung vorgesehen war, wollte ich trotz Verwerfung dieses Finish’s nicht von meiner Vorstellung von Perfektion abrücken und beendete die Spachtel- und Schleiftortur erst, als die Flächen einen Zustand hatten, der auch für eine Hochglanzlackierung gepasst hätte.
Am Samstag, 3 Wochen nach Baubeginn, war es dann soweit. Die Boxen waren am Tag vorher grundiert und zwischengeschliffen worden und nun lackierfertig. Ich hatte schon mehrere Objekte mit der Rolle lackiert und ich war mir sicher, auch die Boxen perfekt mit der Rolle lackieren zu können. Aus den angegebenen Trocknungszeiten ermittelte ich den Zeitpunkt für die Erstlackierung damit nach einer Zweitlackierung und erneuter erforderlicher Trocknungszeit noch am selben Tag mit dem Zusammenbau begonnen werden konnte. Also ignorierte ich meinen samstäglichen Bio-Rythmus, stand um 6:00 Uhr auf und um 7:15 war die erste Schicht aufgetragen. Weil ich sonst nichts vor hatte, legte ich mich in der Überzeugung, dass nun nichts mehr schief gehen könnte, noch mal bis zur zweiten Lackierung um 12:00 Uhr aufs Ohr (der Kopfschüttelnde muss wissen, dass ich nebenberuflich Softwareprogrammierer bin und bis kurz vor 4:00 Uhr gecodet hatte). Als ich jedoch aufstand und mein erster Gang zu den Boxen führte, traf mich fast der Schlag. Die glänzten wie die Speckschwarten. Staubtrocken sollten sie nach 2 Stunden sein, ein vorsichtiger Versuch auf der zuerst lackierten Rückseite offenbarte aber, dass dieser Zustand noch lange nicht erreicht sein würde. Ein Anruf beim Verkäufer des Farbenfachhandels folgte und dieser beteuerte, dass die Farbe auf jeden Falls noch matt werden würde.
Als ich mich aber gegen 15:30 Uhr immer noch in den Boxen hätte frisieren können, sah ich das Projekt akut gefährdet und besorgte mir im Baumarkt nochmals eine andere Dose mattschwarz. Der Verkäufer versicherte auf mehrfache Nachfrage, dass die neue Farbe bedenkenlos auf die Vorherige aufgetragen werden könnte und so begann ich gegen 16:30 mit der zweiten Lackierung. Gegen 18:00 Uhr war dann auch der Glanz verschwunden und mir fiel ein Stein vom Herzen – ich hatte meinen Zeitplan für Samstag zwar nicht eingehalten, jetzt konnte aber wirklich nichts mehr schief gehen (und ich sollte recht behalten, was die Boxen betrifft). Die Endmontage verlief problemlos und hier nun das Ergebnis, für das ich verantwortlich bin:


Und hier das Ergebnis, für das Udo verantwortlich ist: Er hatte mir, gemäß meiner Anforderungen – gut verständlicher Fernsehton und evtl. etwas Bass für Musikwiedergabe – die FirstTime 8 empfohlen und hat damit voll ins Schwarze getroffen. Ich habe zwar keine direkten Vergleiche, aber ich kann versichern, dass das Ziel nicht nur erreicht wurde, sondern das Ergebnis weit übers Ziel hinausgeschossen ist. Die genauen Kriterien wie Instrumentenzuordnung, Bühne usw., die man in anderen Beschreibungen meist liest, kann ich mangels Erfahrung nicht genauer spezifizieren. Ich denke aber, die einfachste Beschreibung, die auch jeder versteht, ist folgende: Nachdem ich den Aufwand mit Gummi/ Granitplatte/ Spikes getrieben und die Lautsprecher mehrfach verrutscht habe, die Boxen nun seit mehreren Wochen per Bi-Amping antreibe (Tiefen mit altem Amp wegen. Schaden im HT Bereich, Mitten und Höhen mit neuem Yamaha A-S700) treibt es mir jedes Mal, wenn ich meine Musik aus den 80ern und neueren Hip-Hop/ Funk usw. auflege, erneut ein Grinsen ins Gesicht, dass sich erst nach einiger Zeit wieder gibt. Jeder Film ist nun ein Genuss.
Der Bass ist genial: tief, trocken und auch bei moderaten Pegeln präzise. Von Brummen oder Wummern ist nichts mehr zu hören. Ein Subwoofer ist definitiv nicht mehr erforderlich. Die Höhen sind glasklar, Sprache bei Filmen ist nun sehr gut zu verstehen und ich entdecke in fast jedem Musikstück Töne, die ich auch mit High-End Anlage im Auto so noch nicht gehört habe. Neugierig geworden, habe ich mir seit dem Bau bei jeder Gelegenheit Lautsprecher angehört und in den üblichen Verkaufstellen auch in der dort teuersten Preisklasse nichts Vergleichbares gefunden.
Udo, ich danke Dir für die Entwicklung dieser Box, die Empfehlung an mich, die guten Ratschläge und Informationen und wünsche Dir auch weiterhin so ein glückliches Händchen.
Matthias