Bilder des Monats Juli 2009 (Nachlese)
Erfolg lässt sich messen, wir sehen es an der großen Menge an Fotos, die uns jeden Monat erreichen und die wir liebend gern in der Rubrik “Bilder des Monats” der Öffentlichkeit präsentieren. Mit Bewunderung sehen wir dabei die vielen Design orientierten Nachbauten unseren Bauvorschläge, die unsere Leser oftmals mit einfachen Heimwerkermitteln in ihren Kellern zaubern. Eine weitere Auswahl, die wir im Juli schuldig bleiben mussten, soll wiederum anderen Lesern zeigen, wie viele Ideen in unseren meist einfach gehaltenen Bauvorschlägen stecken. Die hilfreichen Kommentare der Erbauer liefern wir, soweit sie vorhanden sind, gleich mit.

Markus baute die FT 10 für einen Freund. Zur Herstellung schrieb er: “Front links und rechts mit R9 gerundet. Alle anderen Kanten mit R3. Glasurit Venti Fensterlack, weiß, glänzend, 4 Schichten gesprüht.”
Zum Eindruck des Freundes: “Ganz grandios" waren wohl die bezeichnenden Worte die er nach den ersten Stücken für seine neuen Boxen fand. Mich als Tipp-Geber hat die Zufriedenheit des neuen Besitzers nicht überrascht. Ich hatte die FT10 ja vorher bei Udo gehört und war sofort von ihrer Vollmundigkeit angetan.
“Hey Udo,
meine Lautsprecher sind nun fertig furniert (Senesche). Dauert doch irgendwie alles länger als ich dachte. Leider habe ich kein ordentliches Furnier in der ganzen Breite gefunden, deshalb musste ich 2 Blätter pro Seite nehmen und leider sind ein paar "Nähte" nicht ganz 100%ig. Aber fürs erste reichts. Die Lust nach mehr ist auf jeden Fall schon wieder da. Mich reizen die ER-4 und später der Umbau zur MIDU.
Viele Grüße
Stefan”

“Hallo Udo,
ich hatte Ende 2007 ein Paar ETON2UXXL bei Dir bestellt und wollte mich nunmehr an dieser Stelle nochmal bei Dir bedanken. Nicht nur, dass das Endprodukt ein super abgestimmtes Lautsprecherpaar ergeben hat, die Pforten zum Hobby Hifi waren geöffnet. Erst musste der Digital 5.1 Verstärker einer Hybrid-Vorstufe und 2 Mono-Endstufen weichen, dann gesellte sich noch ein neuer CD-Player dazu. Die Verkabelung noch aufgepimpt, spielt meine Anlage nun gut ein Jahr unverändert und ich genieße jede freie Minute voller Entspannung vor den Zauberkisten. Und da ja das Bild die Mutter aller Worte ist, habe ich noch ein paar Fotos angehängt.
Beste Grüße aus HH
Jörg


“Hallo Udo,
meine Minuetta lights sind nun ferddich und dudeln ganz schön. Sind aber echte Monsterteile, riesengroß (für meine Verhältnisse) und ca. 45 kg das Stück! Die Gehäuse sind komplett in 22mm MDF entstanden. Die Kammer hinter der HT/MT-Sektion sowie die am Sockel ist mit Sand gefüllt. Das Oberflächfinish besteht aus Elesgoflex-Folie in Kirsche und 3M-DiNoc Carbonfolie. Letztere ist absolut perfekt zu verarbeiten und schaut einfach super aus!!
LG Wolfgang

Gelegentlicher Lautsprecherwechsel ist bei Rainer möglich, immerhin hat er neben den Coax 12 auch ein Paar Duetta in seiner Wohnung. Trotzdem verdanken wir ihm die Anregung für die MS 4 Kompakt, die nun vorerst den Platz der Coaxe eingenommen haben.
“Die kompakte habe ich im Heimkino 5.0 laufen also ohne Sub. 5x Kompakt funktioniert selbst für mich als anspruchsvollen Zuhörer bestens und nicht nur beim Heimkino. Ob CD, Radio oder Heimkino, das fehlen der Frequenzen untenrum fällt nicht negativ auf. Einfach entspannt Musikhören, die Feinauflösung ist super, etwas härter wie bei der Duetta, aber für diesen Preis unschlagbar. Und vertragen kann sie vom Pegel her auch einiges. Übrigens: Hatte den Kompakten beim Einspielen im Keller zugehört mit weniger als 2 Metern Hörabstand. War auch prima so als Nahfeldmonitor.
Gruß Rainer”


“Hallo Udo,
die Klangerwartung an die Mystery-Center steht ja irgendwie im Verhältnis zum Einsatzzweck der Schwergewichte. Doch die große Überraschung erfolgte bei der ersten vorsichtigen Anspielung mit einem kleinen Sony Hifi–Verstärker. Selbst bei geringer Lautstärke waren wir von diesen klaren Trennungen der Instrumente und Stimmen sehr überrascht. Jetzt wollten wir Dire Straits natürlich ein wenig aufdrehen – was dann passierte, brachte die Mundwinkel in Richtung Ohren. Das Gitarrenriff von Mark Knopfler brachte die Spüle in der Küchenzeile zum Schwingen und der Fliesenboden vibrierte. Sehr klare und kraftvolle Stimmwiedergabe – gnadenlos druckvoller Bass. Affengeiler Klang - bin total begeistert. Das waren nicht die letzten Boxen, die ich gebaut habe.
Ich denke beim ersten Einsatz vom 19.07.09 auf den 20.07. (18 Geburtstag von meinem Sohn) mit Hilfe eines PA–Verstärkers werden die Jungs mit dem blauen Licht auf dem Autodach nicht lange auf sich warten lassen !!!!!
Gruß aus Breckerfeld
Michael
Einen kleinen Bericht mit vielen Fotos vom Aufbau seiner Minuettas schickte uns Peter:







“Hallo Udo,
hier auf die schnelle noch ein paar Info's:
Das ganze Gehäuse ist aus MDF gebaut, Rückwand, Spanten, Boden, Deckel und Front aus 22mm, die Zwischenfrontplatte aus 19mm. Die Seiten bestehen aus 6 x 3mm MDF. Das Grobgerüst auf den ersten Bildern, wurde so gebaut, dass der Mitteltöner nach Anbringen der Seiten sein geschlossenes Gehäuse hat. Auf dem Grobgerüst wurde die jeweils erste und wichtigste Seite aufgeleimt, dabei wurde großzügig mit dem Leim umgegangen, damit alles schon dicht wird. An der Front habe ich die Seite als erstes mit einer Aluleiste und Schraubzwingen fixiert. Dann mittels Spanngurten, jeweils eine über einer Spante und oben und unten, die Seite auf das Gerüst gepresst. Die nächsten Seiten wurden mittels Zahnspachtel komplett mit Leim versorgt und aufgebracht. Jeweils täglich eine. Die Seitenteile waren ein paar mm zu groß, was jeweils nach dem Trocknen weggefräst wurde. Nach einer Woche hat man dann eine Seite fertig.
Nun wird die Box mit den Innereien bestückt, nach dem Aufbringen der zweiten Seite geht das nämlich viel schwerer. Dann die zweite Seite aufgeleimt und das gleiche bei der zweiten Box. Es sind ca 3.kg Leim verbraucht worden. Nachdem alles trocken war, hab ich die hintere Rundung geschliffen. Danach die Front gebaut, Lautsprecheröffnungen gefräst und aufgeleimt. Danach alle Rundungen gefräst und dann geschliffen und gespachtelt.

Endlich sind die Minuette Bausätze fertig, die Gehäuse sind vom Lackierer zurück, die Lautsprecher eingebaut und haben jetzt ca. eine Woche Einspielzeit hinter sich. Tja, was soll ich sagen: einfach geil ;-)
Wir nennen sie unsere “Meer-Lautsprecher”, die verlangen einfach danach mehr Musik zu hören. Und mit der Farbe haben wir uns das Meer vom letzten Urlaub ins Wohnzimmer geholt.
Gruß Peter”
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