Der Hausfrau größter Graus ist es bekanntlich, ihr geliebtes Wohnzimmer mit großen Kisten voll zu pflastern, die nichts anderes können, als durch mehr oder weniger laute Töne die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich zu ziehen. Ich kann das gut verstehen, besonders wenn der eigentliche Hauptzweck im Betrachten von Filmen besteht. Da müssen dann gleich an fünf bis sieben Plätzen sinnvollere Möbelstücke weichen, nur damit der Sound von allen Seiten kommt. Kompromissbereiter wird sie meist, wenn es nicht unbedingt die “Männerboxen” sein müssen, die diese Tätigkeit verrichten. Ein wenig kleiner gerieten die Sat 125, die auch den alten Röhrenfernseher nicht aus dem Wohnraum drängen.
Bestückung
Nicht die schlechteste Entscheidung traf man bei Intertechnik, als man sich zum Jahresanfang die Vertriebsrechte des amerikanischen Großimporteurs Dayton sicherte. Die preiswerten Chassis werden meist in China und Umgebung hergestellt und bleiben trotz des Umwegs über das Land der offenbar immer noch unbegrenzten Möglichkeiten kostengünstig. In der FT 8 benutzte ich Bässe und Mitteltöner der Blechkorb-Klasse, die klanglich weit mehr bieten als ihr Preis verspricht. Diesmal darf mit dem RS 125 S-8 ein 12 cm kleiner Bassmitteltöner mit unverkennbarem Hang zum Breitbänder und Druckgusskorb den Hauptpart der zehn hörbaren Oktaven übertragen, wobei natürlich erst die obere Hälfte der zweiten ausreichend laut genannt werden kann. Vorgestellt wurde er bereits im Chassistest der September-Ausgabe, in der er sich laut LspCAD ein etwa 8 Liter großes Reflex-Gehäuse dafür wünschte. Da dort auch eine ausführliche Beschreibung des Minibasses mit der schwarz gefärbten Alumembran steht, spare ich mir die an dieser Stelle übliche Fleischbeschau.
In der gleichen Weise kann ich mit dem Hochtöner verfahren, denn auch er wurde schon in der FT 6 MK 2 dazu benutzt, eine gute Box, deren Tweeter abhanden gekommen war, noch besser zu machen. Natürlich fiel die Wahl auf ihn, weil er mit seinen 45 mm Außenmaß so schön klein baut, dabei aber mit seiner 19 mm Kalotte zu den großen dieser Klasse zählt. Nicht zu verachten ist auch sein Preis von 6,60 Euro, der im Heimkino mindestens fünfmal zu Buche schlägt. Damit ist die Bestückung schon komplett.
Datenblätter
ND 20 FA-6


Messungen als ZIP-Datei
Hersteller: Dayton
Vertrieb: Intertechnik
Artikelnummer: 1381921
Ausstattung
| Membran: |
Gewebe |
Magnetische Schirmung: |
ja |
| Schwingspule: |
19 mm |
Polkernbohrung: |
nein |
| Wickelhöhe: |
k.A. |
Befestigungsbohrungen: |
keine |
| Polplattendicke: |
k.A. |
Außendurchmesser: |
45 mm |
| Linearer Hub: |
k.A. |
Einbauöffnung: |
33 mm |
| effektive Membranfläche: |
2,8 mm² |
Einbautiefe |
10 mm |
| bewegte Masse: |
k.A. |
Frästiefe: |
2 mm |
| Magnet: |
Neodym |
|
|
Parameter
| Fs |
1910 |
Hz |
ZMax |
8,7 |
Ohm |
| Re |
5,3 |
Ohm |
L1kHz |
0,21 |
mH |
| Qms |
1,64 |
|
L10kHz |
0,03 |
mH |
| Qes |
2,55 |
|
Zmin |
6,62 |
Ohm |
| Qts |
0,99 |
|
SPL 2,83V/ 1m |
90 |
dB |


Messungen als Zip-Datei
Ausstattung:
| Membran: |
Aluminium, beschichtet |
Luftspalthöhe: |
5 mm |
| Sicke: |
Gummi |
Linearer Hub: |
2,8 mm |
| Korb: |
Druckguss |
Magnetdurchmesser: |
91 mm mit Kappe |
| Polkernbohrung: |
nein |
Befestigungsbohrungen: |
6 |
| Zentrierung: |
Flachspinne |
Außendurchmesser: |
125,5 mm |
| magnetische Schirmung: |
ja |
Einbauöffnung: |
94 mm |
| Schwingspule: |
25 |
Frästiefe: |
4 mm |
| Träger: |
Aluminium |
Einbautiefe: |
73 mm |
Parameter:
| Fs |
72,5 |
Hz |
Mms |
5,2 |
Gramm |
| Diameter |
80 |
mm |
BL |
5,4 |
Tm |
| ZMax |
37,9 |
Ohm |
VAS |
3,3 |
Liter |
| Re |
6,2 |
Ohm |
dBSPL |
86 |
dB/1w/1m |
| Rms |
0,92 |
kg/s |
L1kHz |
0,24 |
mH |
| Qms |
2,55 |
|
L10kHz |
0,16 |
mH |
| Qes |
0,5 |
|
SD |
50 |
cm² |
| Qts |
0,42 |
|
MMD |
5 |
Gramm |
| Cms |
0,93 |
mm/N |
Zmin |
6,9 |
Ohm |
Gehäuse
Wer acht Liter Luft mit Holz umgeben will, muss sich zuerst überlegen, wo sie am Ende stehen sollen. Mein Ziel war selbstverständlich, die Boxen in Regalen oder Schrankwänden zu verstauen, wo kleine Surround-Satelliten bevorzugt hausen. Um sie dort den kritischen Blicken der für das Wohnzimmer-Design zuständigen Person zu entziehen, musste die Schallwand möglichst klein geraten. Das gelang mühelos, denn der Aufstellort bringt meist eine ordentliche Tiefe mit. Also malte ich mit Sketchup ein Boxenabbild, das mit 16,2 (B) x 25,0 (H) x 28,0 (T) cm kaum so viel Platz beansprucht wie zwei übereinander gestellte CD’s. Berechtigt ist die Frage, wer so etwas machen würde, doch um einen schönen Größenvergleich zu haben scheue ich vor keiner Untat zurück. Noch schmaler wirkt der Kasten durch eine oben und unten angezogene Fase mit 45 Grad, es spricht jedoch nichts dagegen, die Ecken im Holz zu lassen.. Da tiefe Regale hinter dem Sitzplatz relativ selten sind, dürfen die hinteren Boxen auch an die Wand gehängt werden Dazu können die Chassis in die Seitenwand eingesetzt werden.
Bauplan



Bauplan Sat 125 als Sketchup-Datei
Weiche
Sicher war ich mir nicht, dass die Weiche für den RS 125 S 8 einfach und ohne Tricksereien zu gestalten sei. Der große Mittelbuckel, der durch den Einbau in die Schallwand schon bei 600 Hz beginnt, gefolgt von zwei Peaks bei 7 und 12 kHz ließen einen ordentlichen Aufwand an Saug- und Sperrkreisen erwarten. So machte ich mir gar nicht erst die Mühe, lange nach einer passenden Spule für eine erste 6dB-Filterung zu suchen, sondern entnahm meinem Bauteil-Sortiment sofort zum HQ-Pilzkern einen glatten Elko mit erfahrungsgemäß dazu passendem Wert und hatte bereits nach der folgenden Messung die Weichengestaltung für den BMT abgeschlossen. Besser würde die Frequenzgangkurve auch mit erheblich mehr Bauteilen aussehen. Den kleinen Anstieg in den Mitten hatte ich für die vorgesehene Aufstellung mit Wandkontakt eingeplant, als Trennfrequenz wäre mir angesichts der Größe des Hochtöners auch 3 kHz recht gewesen, doch betrachten wir die Kurven des ND20FA-6 ohne und mit Beschaltung, so gibt es auch dort nach Einbau von Kondensator, Parallelspule und Spannungsteiler keinen Grund zum Schimpfen. Trotz seiner Resonanzfrequenz von 1900 Hz, die durch den Parallelwiderstand des Pegelreglers und das Ferrofluid im Luftspalt hinreichend bedämpft wird, sind auch 2,3 kHz für den äußerlichen Zwerg keine Einladung zum Durchbrennen. Ideal liegt die Summenkurve um 6 dB über dem Schnittpunkt der Zweige, die wirksame Überlappung umfasst etwa eine Oktave, in der die Einzelkurven stets unter der Addition liegen. Nach einer Stunde war die Weiche bereit zum Einbau in die Boxen, die vor dem Chassiseinbau noch mit einem Beutel Sonofil locker gefüllt wurden.



Klang

Beim Hörtest begnügte ich mich bescheiden mit einem Paar Sat 125, die ich nur auf ihre Stereotauglichkeit untersuchen wollte und artgerecht in meinem Regal neben dem Surround-Verstärker unterbrachte. Ebenso bescheiden ging ich davon aus, dass im Heimkino fünf gleiche Boxen immer ein gutes Klangbild erzeugen, dessen Natürlichkeit ich weder mit atemberaubenden Autorennfahrten noch mit Schlachtengetümmel testen konnte. Beide Ereignisse habe ich in meinem Leben nicht durchleben müssen, so fehlt mir ohne jedes Bedauern der Vergleich. Auch einen Subwoofer wollte ich nicht mit ins Boot holen, er verdeckt oftmals durch eigene Aktivität die Mängel der Mitspieler. So begann ich meine Testreihe mit Tuck
and Patty, er mit Gitarre, sie mit wirklicher Stimme bewaffnet. “Takes my breath away” verschlug mir zwar nicht den Atem, doch ich hätte nicht geglaubt, dass die kleinen Boxen alle Töne so erwachsen wiedergeben würden. Die ausdrucksstarke Weise, wie Patty ihren Gesangspart zelebrierte, litt nie unter mangelnder Darbietung der Sat 125. Die feinen Geräusche, die Tuck beim Anzupfen seines akustischen Saiteninstruments hervorrief, drängten sich nicht an der Sängerin vorbei in den Vordergrund, um dem Zuhörer Detailreichtum vorzutäuschen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich das großartige “Time after Time” natürlich auch noch anhören musste, bevor Sade ”Your love is king” erklingen lassen durfte. Erwartet hatte ich nun immer noch eine gute Mitten- und Hochtonwiedergabe, doch dass der Bass so tief herab reichen würde, um fast schon in ausreichendem Maß vorhanden zu sein, erstaunte mich sehr. Die Messungen ohne Wandnähe sprechen von einer unteren Grenzfrequenz bei etwa 65 Hz. Im Regal gewinnen wir zusätzlich Pegel, was durchaus zu einer tatsächlichen Basswiedergabe führt, die nicht wie bei anderen Boxen nur durch den beliebten Buckel zwischen 100 und 200 Hz vorgetäuscht wird. Die Toten Hosen nahmen mich genau so schwungvoll mit zu ihrem “Mädchen aus Rottweil” wie das begeisterte Publikum der Wiener Burg. Selbst der Pegel, den ich
dabei selbstverständlich nicht gering halten konnte, machte meinen Kleindarstellern nicht viel aus. Erst als Yello auf elektronische Weise auch noch die tiefste Oktave hörbar machen wollte, war die Kunst der Miniboxen an ihrem natürlichen Ende angelangt. An dieser Stelle ist nun auch die Frage nach dem zugehörigen Subwoofer berechtigt, den man beim Filmeschauen allemal benötigt. Passend in der Größe und ein ebenso unscheinbarer Wolf im Schafspelz ist der FT 7-Bandpass. Darauf kann man dann auch schadlos die Blumen abstellen, die die Gäste der Hausfrau mitgebracht haben. Wenn es die besten Freundinnen sind, die einen Besuch abstatten, kann man sich dann immer noch mit einem Boxenpärchen unter dem Arm aus dem Staub machen und sie am PC zum Zocken nutzen. Mach das mal mit den “Männerboxen”, das fällt auf!
Udo Wohlgemuth
Technikseite
Sat 125
| Chassis |
Dayton RS125 S-8 |
|
| |
Dayton ND20FA-8 |
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| |
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| Vertrieb |
Intertechnik, Kerpen |
Holzliste in 16 mm MDF |
| Konstruktion |
Udo Wohlgemuth |
pro Stück: |
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| Funktionsprinzip |
Bassreflex |
28,0 x 25,0 (2x) Seiten |
| Nennimpedanz |
8 Ohm |
28,0 x 13,0 (2x) Deckel/ Boden |
| Dämmstoff: |
1 Beutel Sonofil |
21,8 x 13,0 (1x) Rückwand |
| Terminal |
T105/MS/NI |
20,8 x 13,0 (1x) Front |
| |
|
10,0 x 13,0 (1x) Reflexkanal |
| Kosten pro Box: |
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| Bausatz ohne Holz |
60 Euro |
Holzzuschnitt: 3 Euro |
Der Bausatz Sat 125 ist ausschließlich bei Intertechnik oder
Acoustic Design Wohlgemuth erhältlich
Bestückung
Natürlich ist es die Betriebsblindheit, die uns nach Jahren gleicher Tätigkeiten kaum mehr über den Rand erfolgreicher Konzepte blicken lässt. Gewohnheitsmäßig gehört zu einem Achtzoll-Bass ein Vier- oder Fünfzoll-Mitteltöner, da der Bass problemlos bis 1000 Hz, nicht jedoch so einfach bis an einen Hochtöner heran eingesetzt werden kann. Wozu sollte ich da einen großen Mitteltöner nutzen, der zu hohen Frequenzen kaum weniger bündelt als es der Achter schon tut? Auf der anderen Seite liegt ein entscheidender Gewinn in tiefen Frequenzen für Siebenzöller erst bei einem Bass mit deutlich niedriger Resonanz und größerer Membranfläche vor, also einem Elf- oder Zwölfzöller. Eher ist es also ein recht sinnloses Unterfangen, eine Box nach Toms Wünschen zu gestalten, da die machbaren Varianten als Duetta und Minuetta schon vorlagen. Was sollte da noch zwischen passen? Soviel zum Kopfschütteln.
Andererseits musste ich bekennen, dass ich schon einmal den scheinbar recht merkwürdigen Wunsch eines Kunden zu einer sehr erfolgreichen Box umsetzen konnte. Die Transmissionline mit 25er, 20er, 13er und Hochtöner gefiel im gesamten Stimmbereich, nur der Bass war für das Zimmer zu groß. Die kleinere Variante der Box, die aus den oberen drei Chassis bestand, reichte im Bass, hatte aber nicht den Druck in den unteren Mitten. So entstand aus der 2 u 10 TL, über deren leider letzte Ausgabe vor einiger Zeit dieser Thread im Hifi-Forum erschien, die nebenbei auch frauenfreundlichere 4 u 8 TL mit Seas-Chassis.
Kein langes Nachdenken war natürlich über die Chassis-Auswahl notwendig, mit dem ER4 und dem 7-360/37 Hex hatte Tom das Duetta-Oberteil gehört, die Ergänzung konnte nur der 8-800/37 Hex sein, denn der steckt bekanntlich in der Minuetta.
Mit nur 12 mm Tiefe gehört der ER4 zu den flachsten Hochtönern der Zunft, aber trotz seines Preises auch zu den empfehlenswertesten, wenn das Musikhören ernst genommen wird. Seine Ziehharmonika-Membran besitzt fast soviel Fläche wie zehn Kalotten mit 25 mm Durchmesser. Seine hohe Bauweise lässt ihn zwar gut in die Breite abstrahlen, Decke und Boden nutzt er auf dem Schallweg zum Zuhörer jedoch nicht als unerwünschte Reflexionsfläche, da er in dieser Richtung stärker bündelt. Vier kleine Neodym-Pillen sorgen für die Membranbewegung, die durch Auf- und Zuklappen der Falten die Luft herausquetscht. Trotzdem mögen Röhrenfernseher den Eton-Hochtöner nicht in ihrer Nähe sehen, denn schon im Abstand von 50 cm erzeugt er beeindruckende Farbspiele auf der Mattscheibe. Wo wir sie gerade so schön im Bild haben, sei an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich darauf hingewiesen, dass der blaue Stecker den Pluspol markiert. Dies wird sichtbar, wenn man die Sprung- oder auch Impulsantwort des ER4 betrachtet, deren erste Auslenkung mit rotem Stecker an Plus nach unten geht. Natürlich könnte ich großzügig darüber hinwegsehen, denn eine wirkliche Bedeutung hat das nicht. Da jedoch heutzutage der Computer als Messgerät von immer mehr Bastelfreunden genutzt wird, erspare ich mir durch diesen Hinweis die vielen Nachfragen, ob man denn ein falsch aufgebautes Exemplar des Airmotion-Transformers erhalten habe.
Den Eton 7-360/37 genauer zu beschreiben, kann ich mir sparen, denn zum einen wurde das schon bei Duetta ADW ausführlich gemacht, zum anderen unterscheidet er sich vom achtzölligen Bruder nur durch die Größe und die inverse Sicke. Seine Eignung für gleich große geschlossene und Reflexgehäuse ist ebenfalls aus Duetta und Duetta Top bekannt, Im Vergleich zum neueren 7-375/32 aus der Feel IT besitzt er die um 5 mm dickere Schwingspule und den um 10 mm breiteren Korb, darin zwei Schraublöcher mehr.
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Auch der 8-800/37 wird von einer 37 mm Schwingspule auf Aluminiumträger und dem gleichen Magnetsystem angetrieben wie sein Partner. Mit 8 mm Polplatte und Polkernbohrung, nicht hinterlüfteter Topfspinne und seiner legendären Hexacone-Membran im dicken, nicht strömungsgünstig aufgepeppten Druckgusskorb gehört er zum oft belächelten alten Eisen der Lautsprecherbaukunst. Trotzdem lässt er im Widerspruch zu ihrem Entstehungsdatum die meisten hochtechnisierten Neuentwicklungen reichlich alt aussehen, wenn es um Klangqualität geht. Verantwortlich hierfür kann kaum die antiquierte Bauweise mit Verzicht auf alle als Nonplusultra und zwangsweise notwendig angepriesenen Entlüftungsöffnungen und Polkernhüte sein. Manchmal ist es schön, zu sehen, dass nicht alles, was mit neuesten Techniken verändert wurde, auch besser ist.
Einen Streit wert sind immer wieder die Preise, die für die Eton-Produkte aufgerufen werden. Mit kritischem Blick auf das klanglich Gebotene verkaufe ich sie immer noch doppelt so gern wie die oft zweimal so teuren und nur halb so guten, modernen Chassis verschiedener Hersteller, die derzeit auch in vielen teuren Fertigboxen hochgejubelt werden, was das Zeug hält.
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Die Messungen der Chassis erfolgten im MiDu-Gehäuse mit Mikrofon in Höhe des Hochtöners.
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Chassishersteller: LPG, Neu-Ulm Vertrieb: Intertechnik, Kerpen Preis: 340 Euro
Ausstattung: Membran: Ziehharmonika-Folie Schwingspule: aufgedampfte Leiterbahn Magnet: 4 Neodympillen Magnetische Schirmung: nein Befestigungsbohrungen: 4 Außendurchmesser: 110 mm Einbauöffnung: 84 x 94 mm Frästiefe: 3 mm Einbautiefe: 13 mm
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Eton ER4
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Parameter RDC: 3,9 Ohm SD: 67 cm² Qm: 18,4 Qe: 30,3 Qts: 11,4 fs: 523 Hz
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Eton 7-360/37 Hex
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Parameter Fs 47. Hz Diameter 128 mm Re 5.3 Ohm Rms 1.73 kg/s Qms 2.91 Qes 0.40 Qts 0.36 Cms 0.67 mm/N Mms 17.0 Gramm BL 8.14 Tm VAS 15.5 Liter dBSPL 88.1 dB L 1kHz 1.12 mH L 10kHz 0.42 mH SD 129 cm² MMD 16.2 Gramm Z Min 6.0 Ohm
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Chassishersteller: LPG, Neu-Ulm Vertrieb: Intertechnik, Kerpen Preis: 145 Euro
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Ausstattung Membran: Hexacone Sicke: Gummi Korb: Aluminium-Druckguss Polkernbohrung: ja Zentrierung: luftdurchlässige Topfspinne magnetische Schirmung: nein Schwingspule: 37 mm Kupfer auf Aluträger Polplattendicke: 8 mm Linearer Hub: 7 mm Magnetdurchmesser: 102 mm Befestigungsbohrungen: 8 Außendurchmesser: 186 mm Einbauöffnung: 160 mm Frästiefe: 8 mm Einbautiefe: 84 mm
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Parameter Fs 35. Hz Diameter 172 mm Re 5.4 Ohm Rms 2,05 kg/s Qms 2.81 Qes 0.46 Qts 0.39 Cms 0.79 mm/N Mms 26,3 Gramm BL 8.27 Tm VAS 59,9 Liter dBSPL 89,5 dB L 1kHz 0,74 mH L 10kHz 0.27 mH SD 234 cm² MMD 24,2 Gramm Z Min 6.0 Ohm
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Chassishersteller: LPG, Neu-Ulm Vertrieb: Intertechnik, Kerpen Preis: 170 Euro
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Ausstattung Membran: Hexacone Sicke: Gummi Korb: Aluminium-Druckguss Polkernbohrung: ja Zentrierung: luftdurchlässige Topfspinne magnetische Schirmung: nein Schwingspule: 37 mm Kupfer auf Aluträger Polplattendicke: 8 mm Linearer Hub: 6 mm Magnetdurchmesser: 102 mm Befestigungsbohrungen: 8 Außendurchmesser: 228 mm Einbauöffnung: 204 mm Frästiefe: 8,5 mm Einbautiefe: 97,5 mm
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Gehäuse
Nicht ganz einfach ist es, Zwischenlösungen zu zwei bestehenden Systemen zu entwickeln, die beider positive Eigenschaften beinhalten, sich aber doch entscheidend von den Originalen absetzen können. Der leichte Weg, das Unterteil der Minuetta mit dem Oberbau der Duetta zu einer neuen Doppeleinheit zusammenzufügen, wäre nicht nur für mich langweilig gewesen. So dachte ich zunächst über die Eigenschaften nach, die der Neubau haben sollte und kam recht schnell zu dem Schluss, dass MiDu noch mehr Druck und gesteigerte Differenzierung im Bass bekommen muss als ihre Vorbilder, dabei auf die absolute Tiefe des 11-Zöllers verzichten darf. Mit nur einem 8-800 war das Ziel nicht zu erreichen, also mussten sich zwei Chassis die gemeinsame Aufgabe leichter machen. Meine Rechnung ergab etwa 80 Liter benötigten Boxeninhalt bei einer Reflexabstimmung auf 35 Hz. Dem Mitteltöner, der nicht mehr so tief eingekoppelt wird wie bei Duetta, musste ich etwa 10 Liter geschlossenen Raum einräumen. So wird er in seinem Bewegungsdrang immer noch nicht durch die Luftfeder hinter seiner Membran eingeschränkt, erspart mir aber fast 10 Liter Boxengröße. Obwohl Zweiboxen-Lösungen für den zeitlich gestreckten Aufbau große Vorteile bieten, verzichtete ich auf diese Option und entwarf eine Standbox im Format 120 x 28 x 42 cm, deren seitliche Kanten ich im Stil der Feel IT und Maxi mit sich verbreiternden Fasen mit einfacher, aber wirkungsvoller Optik gestaltete. Dies macht den Aufbau der Box ohne jeden Winkelschnitt möglich, der Zuschnitt kann also in jedem Baumarkt eingekauft werden. Wie gewohnt machen nun ein paar Fotos diese Seite dem Auge gefälliger.
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Kritisch ist der Moment, wenn die Fräse endgültig den Ast absägt, auf dem sie festsitzt. Hier muss der Umlauf der Maschine gestoppt werden, um keine ungewollten Kerben in den Rand zu fräsen.
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Fünf Matten Polsterwatte mit 24 x 50 cm werden, wie in der Zeichnung angedeutet, im Bassteil der Box verteilt, eine Matte bekommt der Mitteltöner. Hinter dem ER4 liegen zwei Moosgummiplatten mit 6 mm Stärke im Format 8 x 8 cm..
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Weiche
Der Weichenbau beginnt bei mir traditionsgemäß mit der Abstimmung des Basses in seinem Gehäuse. Dazu habe ich beide Bässe parallel geschaltet und in ihre Ausschnitte geschraubt. Nun konnte ich ihren Frequenzgang messen (grün), bei dem zuerst die Kerbe mit folgender Zacke zwischen 1,8 und 3 kHz auffällt. Ursache ist der unterschiedliche Abstand der beiden 8-800 zum Messmikrofon, wir kennen das besonders gut von liegenden Centerboxen mit Doppelbass. Die leichte Senke bei 300 Hz hat fast den gleichen Grund, hier sind es aber die Bodenreflexionen, die zu verschobener Phasenlage am Mikro sorgen. Mit einer Ferrobarspule bekam ich schon einen schönen, gleichmäßgen Abfall hin, doch der Zacken störte (rot) solange, bis ihn ein großer Elko glatt eliminierte (blau). Im Frequenzgang des Mitteltöners ist kaum zu wahrzunehmen, dass die Schallwand ihn beeinflusst (lila). Fast ist es schon schade, ihn nach unten begrenzen zu müssen, doch da er mit zwei 20 cm-Bässen anders abgestimmt werden muss als mit einem massigeren 28er habe ich ihm mit einem Audyn-Cap Gewalt angetan (grün). Ihn mit einem größeren Kondensator tiefer einzukoppeln und die Bässe mit entsprechend größerer Spule zu beschalten, dankte er mit Aufbuckeln um 600 Hz. Das war nicht mein Fall. Zu hohen Frequenzen wollte er eine größere Spule als in der Duetta (rot), auch der Saugkreis auf die Resonanz bei 4 kHz fiel ganz anders aus (blau). Dazu sei gesagt, dass ich den gleichen 7-360 verwendete, mit dem ich auch die Duetta-Weiche entwickelt habe. Wirklich verwunderlich ist das nicht, denn in einer veränderten Konstellation kann eine bewährte Schaltung selten übernommen werden. Weiter ging es mit dem ER4, dessen Amplitudenverlauf sich oberhalb von 2 kHz nicht mustergültig linear präsentiert, er ist immerhin in eine begrenzte Schallwand eingebaut, die darauf Einfluss hat (grün). Sehr gering ist der sichtbare Unterschied des Einflusses der 6dB-Weiche (rot) zur endgültigen 12dB-Schaltung (blau). Als Kondensator vor dem ER4 nahm ich wie für alle Eton-ADW-Bauvorschläge meinen ADW-C, der sich klanglich neutraler verhält als alle anderen von mir getestenen Kapazitäten. Der Pegel passte, so war ein Vorwiderstand nicht nötig. Die Zweige-Kurve dokumentiert die Trennfrequenzen von 450 und 2200 Hz und deren gute Addition zur Summenkurve mit gestreckter, leichter Senke von 2 bis 6 kHz. Mittel- und Hochtöner sind genenphasig zum Bass angeschlossen.
Da ich mir angewöhnt habe, Eton-Lautsprecher generell auch Röhrenhörern zugänglich zu machen, habe ich angesichts der 90 dB Schalldruckpegel der MiDu natürlich keine Minute gezögert, trotz des kamelartigen Doppelbuckels im Impedanzschrieb eine Korrektur der Spitzen zu ermessen. Heraus kam diesmal nicht ein Saugkreis, der alles glättet, sonder zwei. Den unteren Anstieg bügelte die Reihenschaltung von 100 µF Elko glatt, 1,2 mH mit 1 mm Draht und 4,7 Ohm (10 Watt) glatt, für die obere Spitze nahm ich 6,8 µF Elko glatt, 0,39 mH (0,71 mm) und ebenfalls 4,7 Ohm (10 Watt) aus dem Bauteileregal. Beide Saugkreise liegen parallel zu einander und zum Terminal. |
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Messungen
Mit 90 dB gehört MiDu zu den lauten Hifiboxen. Unter meinen Messbedingungen mit hochgestellter Box liegt ihr -3dB-Punkt um 40 Hz, bei Bodenaufstellung sinkt er um einige Hz in die Tiefe. Ihr Impedanzminimum erreicht die Box mit 3,1 Ohm bei ziemlich genau 100 Hz. Recht gleichmäßig ist der Pegelverlust zu hohen Frequenzen unter steigendem Winkel, die unterste Kurve wurde, wie bei mir üblich, unter 90 Grad gemessen. Oberhalb von 200 Hz finden wir als Klirrmaximum den K3-Wert bei 1800 Hz mit weniger als 1%, selbst im Bass werden die 3% nur vom schmeichelnden K2 überboten.
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Klang
Besonders einfach hatte ich es diesmal mit der Klangbeschreibung, denn als MiDu sich zum ersten Mal außerhalb des neuen Messraumes befand und ich gerade die Elektronikabteilung angeschlossen hatte, kam ein neugieriger Tom in den Laden spaziert, obwohl für diesen Tag keine Öffnungszeiten vorgesehen waren. Das traf sich aber gut, so saßen wir locker drei Stunden vor den Boxen und nicht der Entwickler, der sein Werk doch immer lobt, muss seine subjektiven Aussagen zum Klang von sich geben, sondern derjenige, auf dessen Initiative ich mir die Arbeit angetan habe. Wer könnte kritischer beurteilen, ob ihm mein Werk gefiele als er. Also lassen wir Tom zu Wort kommen.
Endlich war es so weit. Die MiDu stand zum Probehören bereit. Ich betrat also - wie schon häufiger in letzter Zeit - Udos Laden und war gespannt wie ein Flitzebogen. Bei meinen letzten Besuchen in Bochum hatte ich Gelegenheit, die Duetta, die Minuetta und die Eton 2U XXL zu hören, die ich nacheinander auch in meinen viel kleineren, häuslichen Hörraum mitnehmen konnte. Jede dieser Boxen ist auf ihre Art sehr gelungen, aber für die Kombination aus meinem Geschmack, meiner Kette und meinem Hörraum nicht optimal. Also wurde aus den subjektiven Stärken und Schwächen der einzelnen Boxen die MiDu entwickelt. Sie liefe seit 10min, begrüßte mich Udo als ich den Laden betrat. Ich hörte ein Paar Boxen, nein besser gesagt Jazzmusik, die bei sehr gedämpfter Lautstärke absolut natürlich und lebendig rüberkamen. Angetrieben wurden die MiDus von einem kleinen, bei Udos Vorführungen gerne genommenen, Dynavox EL34 Verstärker. Wenn die stattliche Gehäusedimension der MiDu nicht gewesen wäre, wäre wohl der Ausdruck "Unauffällig" sehr treffend für die erste Begegnung. Nach diesem schon einmal recht viel versprechenden Einstieg, ging es dann ans richtige Probehören. Hier durfte der gute Hugh Masekela mit seinem "Coal Train" von der "Hope", wie schon so häufig, den Einstand geben. Ich verwende diese CD sehr gerne als Opener, da ich zum einen die Musik mag und das Schlagzeug am Anfang dieses Tracks sofort eine Herausforderung an die Boxen ist. Nach meiner Definition scheidet sich da schon die Spreu vom Weizen. Das Schlagzeug muss bei geeigneter Lautstärke plastisch und fühlbar im Raum stehen und darf nicht schwammig oder verwaschen klingen. Diese Aufgabe meisterte die MiDu bravourös. Nein, eigentlich tat sie noch einiges mehr. Durch das Stück ziehen sich extrem kurze und trockene Bassdrum-Kicks. Die MiDu hat diese so was von natürlich wiedergegeben, dass es eine wahre Freude war. Ansonsten ist die Dynamik dieser Live Aufnahme ohnehin bemerkenswert, aber die MiDu setzte dem in allen Belangen noch eins drauf. Ebenso die Bühnenabbildung, breit und tief, so wie man es auch von einem echten Konzert erwarten würde. Als dann das Saxophon zu seinem Solo ansetzte, war sie wieder da, die Souveränität und Gelassenheit, die ich bereits bei der Duetta kennen gelernt hatte. Genau diese Farbenvielfalt und Dynamik ist es, warum ich immer wieder gerne Saxophon höre. Erstaunlich war auch, dass man sich selbst bei größerer Lautstärke noch ganz problemlos und ungestört unterhalten konnte. Bei fast allen Boxen, die ich bislang gehört habe, war das nicht so. Dann ging es weiter mit verschiedenen Rock- und Jazzsachen, die weniger von der Aufnahme als mehr von der Musik her hörenswert sind. Alles hat sich erwachsen, angenehm und ehrlich angehört. Bei vielen wirklich gut bekannten CD's habe ich - insbesondere im Bass - Details gehört, die mir vorher unbekannt waren. So wurde auch die "Dark side of the moon" von Pink Floyd eigentlich nur für einen Test-Track eingelegt, aber dann doch zu 2/3 durchgehört. Irgendwie hat uns dann die Musik über die Doors, Golden Earring, Jethro Tull und John Mc Laughlin (der nebenbei bemerkt, eine super Website hat) zu Supertramp's "Crime of the Century" getragen. So selbstverständlich und livehaftig hatte ich bislang weder die Mundharmonika noch Roger Hodgsons Gesang bei "School" erlebt. Das Schlagzeug hat einen Druck und eine Farbenvielfalt entwickelt, die mich wirklich beeindruckt hat. Genau das war es was ich gesucht hatte. Grob- und Feindynamik ohne zu nerven, egal bei welcher Lautstärke und dazu tonale Neutralität. Als "Rudy" dann seine Reise antrat, war ich besonders gespannt, hatte ich doch zuletzt dieses Lied bei einer Vorführung in Düsseldorf gehört und mir dabei ernsthaft überlegt, ob ich den Vorführer ob der Lautstärke nicht wegen mutwilliger Körperverletzung belange. Dieser hingegen meinte aber nur: "Das muss so sein". Viele Zuhörer haben die Vorführung dann auch verlassen. Bei der MiDu hingegen wurde alles so perfekt und realistisch wiedergegeben, dass es eine wahre Freude war. Zur Überprüfung der Wohnzimmer-Verträglichkeit haben wir den Lautsprecher dann auch mal als "Leisesprecher" betrieben. Selbst bei geringster Lautstärke wurden keine Details verschluckt oder verwaschen wiedergegeben. Ebenso brach auch die Räumlichkeit nicht zusammen und die tonale Ausgewogenheit blieb gewahrt. Das war wirklich fantastisch. Abschliessend hörten wir noch Hermann Prey in Mozarts Zauberflöte, der den Papageno intonierte. Neben wahrnehmbaren Bewegungen auf der Bühne, war es die kompromisslose Sprachverständlichkeit die wirklich Weltklasse ist. Tempo- und Ausdruckswechsel beim Gesang waren jederzeit nachvollziehbar. Die MiDu macht genau das was ich von meinen neuen Boxen erwarte. Sie saugt den Zuhörer förmlich ein............. Leider war es zwischenzeitlich schon recht spät geworden, so dass ich die Heimfahrt angetreten habe, jedoch mit dem beruhigenden Gefühl, meinem audiophilen Ziel einen gewaltigen Schritt näher gekommen zu sein. Das Warten hat sich gelohnt."
Nicht nur für die tolle Beschreibung, die ich in jeder Einzelheit nachempfinden kann, danke ich Tom, dem geistigen Erfinder einer Box, die der Duetta durchaus mehr als nur das Wasser reichen kann. Wo die eine etwas tiefer geht, macht die andere durch Druck und Feinstdynamik auch im mittleren Bassbereich ihre Punkte. So gesellt sich zur Queen of Blues mit MiDu eine bemerkenswert erwachsene Princess of Blues und sie macht es selbst mir schwer, Duetta weiterhin den alleinigen Anspruch auf den Königinnen-Thron zuzugestehen
Udo Wohlgemuth
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MiDu ADW
Chassis: ER 4 7-360/37 Hex 2 x 8-800/37 Hex Hersteller: Eton, Neu-Ulm Vertrieb: Intertechnik, Kerpen Konstruktion: Udo Wohlgemuth
Funktionsprinzip: Reflex Nennimpedanz: 4 Ohm
Dämmstoff: Mitteltonkammer: 1 x Polsterwatte 24 x 50 cm Unterteil: 5 x Polsterwatte 24 x 50 cm Terminal: 1 Polklemmenpaar K 30 AU
Holzliste MiDu ADW in 22 mm MDF: mit 2 mm Leimzugabe:
120,2 x 42,0 (4x) Seiten 24,0 x 42,0 (4x) Deckel/Boden 24,0 x 115,6 (2x) Rückwand 24,0 x 112,6 (2x) Front 24,0 x 37,0 (2x) Rückwand Mitteltonkammer 24,0 x 14,2 (2x) Boden Mitteltonkammer 24,0 x 18,8 (2x) Reflexkanal 24,0 x 10,0 (4x) Versteifungen
Kosten pro Box
Bausatz ohne Holz 825 Euro Impedanzkorrektur: 25 Euro Holzzuschnitt in 22 mm MDF ca, 50 Euro
Gesamtkosten: ca, 900 Euro
Ab sofort kann der Bausatz bei Acoustic Design Wohlgemuth testgehört und erworben werden.
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