Elip1 und Elip 2
Beitrag von Udo WohlgemuthSo ist die Welt nun einmal, was gestern noch das Nonplusultra war, ist heute nur noch alte Technik, die durch neue und natürlich weitaus bessere völlig zu Recht verdrängt wurde. Die Werbeabteilung wird uns schon erklären, dass es nicht lohnt, um antiquierte Dinge zu trauern, die nun zu unserem Glück erfundenen waschen einfach weißer. Da macht auch die Welt der Lautsprecher keine Ausnahme. Ständig werden uns neue Materialien und Fertigungstechniken präsentiert, die alles bisherige als Beleidigung für das Ohr erscheinen lassen. Der Meinung können wir uns nicht so ohne Weiteres anschließen und so kam es gerade recht, dass uns ein paar Musterchassis auf den Tisch gelegt wurden, deren durchsichtige Membran aus Polypropylen sofort das Auge erfreute. Ein paar kleine Änderungen im Chassisaufbau wurden auf unseren Wunsch sehr schnell und exakt ausgeführt. Selbstredend haben wir ebenso schnell einen Bauvorschlag mit den Schätzchen ausgearbeitet. Um ganz ehrlich zu sein, es sind sogar zwei.
Bestückung
Es ist heute üblich, neue Lautsprecher mit optimierten Entlüftungen zu konstruieren, so verwundert es nicht, dass man auch für den GDS 182 einen Korb moderner Bauart verwendet hat. Polkernbohrung, hochgelegte Sicke, filigrane Stege, Gummisicke und angeschnittener Rand, der den Bau von schmalen Schallwänden begünstigt, gehören zur optisch ansprechenden Erscheinung des Chassis. Das für unsere Zeit Besondere an ihm ist die durchsichtige Membran, die auch für Polypropylen recht ungewöhnlich ist. Normalerweise wird der Kunststoff durch Zugabe von Graphit geschwärzt, was Farbveränderungen durch UV-Licht ausschließt. Für transparentes PP werden statt dessen Stabilisatoren eingesetzt, die die Folgen der Alterung verhindern.
Die hohe innere Dämpfung, Steifigkeit und Härte, die
durch organische Zusätze den Anforderungen angepasst werden kann, machte Polypropylen zu einem interessanten Material für Membranen von Mittel- und Tieftönern. Der Vorteil des Kunststoffes liegt in den guten produktionstechnischen Eigenschaften mit einem hohen Grad an zuverlässiger Reproduzierbarkeit. Anders als bei Hartmembranen finden wir bei PP kaum Resonanzspitzen an der oberen Übertragungsgrenze, die sich all zu oft als übertriebene Detaildarstellung äußern und schnell dem Klangbild eine gewisse Lästigkeit hinzufügen. Polypropylen wird dagegen eine ruhigere Gangart zugeschrieben, die dem entspannten Langzeithören sehr zuträglich ist, dabei aber von Langeweile weit entfernt ist. Mit Fres = 37 Hz, Qts = 0,37 und Vas = 30 Liter sind die Parameter des GDS 182 für nahezu jede Gehäusebauart, mit 34 Euro pro Stück angesichts des dafür gebotenen auch für schmale Geldbeutel geeignet.
Nun brauchten wir nur noch einen Hochtöner, der sich in harmonischer Ehe mit der Polypropylen-Membran vereinen lässt. Bei der Auswahl half natürlich die Erfahrung mit Bausätzen, die wir in der Vergangenheit mit diesem Material entworfen haben. So fanden wir schnell zum NoFerro 900, dem ersten Hochtöner der durch unser maßgebliches Zutun wieder entdeckten, ferrofluidfreien Produktion von Seas. Außer der Resonanzfrequenz, die jedes schwingende System aufweist, gibt es bei der innen beschichteten Seidenkalotte keine weiteren Spitzen im Impedanzschrieb, die Frequenzgangkurve weist keine Peaks auf, die harte Materialien sofort verraten. Mit 900 Hz (nomen est omen!) liegt Fres nicht übertrieben tief, lässt aber problemlos um 2 kHz trennen, mit 26,70 Euro kommt er auch preislich seinem neuen Spielkameraden sehr nah.
Datenblätter
| Chassishersteller: | Gradient |
| Preis: | 34 Euro |
| Artikelnummer: | 1381630 |
GDS 182
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung:
| Membran: | ungefülltes Polypropylen | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Linearer Hub: | 6 mm |
| Korb: | Aluminium-Druckguss | Magnetdurchmesser: | 100 mm |
| Polkernbohrung: | ja | Befestigungsbohrungen: | 6 |
| Zentrierung: | hochgelegte Flachspinne | Außendurchmesser: | 182 x 164 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 155 mm |
| Schwingspule: | 26 mm | Frästiefe: | 6 mm |
| Träger: | Kapton | Einbautiefe: | 86 mm |
Parameter:
| Fs | 37,5 | Hz | Mms | 15,7 | Gramm |
| Diameter | 132 | mm | BL | 6,8 | Tm |
| ZMax | 39,3 | Ohm | VAS | 29,9 | Liter |
| Re | 5,3 | Ohm | dBSPL | 87,7 | dB |
| Rms | 1,36 | kg/s | L1kHz | 0,36 | mH |
| Qms | 2,73 | L10kHz | 0,2 | mH | |
| Qes | 0,43 | SD | 137 | cm² | |
| Qts | 0,37 | MMD | 14,7 | Gramm | |
| Cms | 1,15 | mm/N | Zmin | 5,6 | Ohm |
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| Chassishersteller: | Seas |
| Preis: | 26,70 Euro |
| Artikelnummer: | 1346724 |
NoFerro 900
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung:
| Membran: | Seidengewebe | Magnetische Schirmung: | nein |
| Schwingspule: | 25 mm | Polkernbohrung: | nein |
| Wickelhöhe: | 1,5 mm | Befestigungsbohrungen: | 4 |
| Polplattendicke: | 2 mm | Außendurchmesser: | 104 mm |
| Ferrofluid | nein | Einbauöffnung: | 76 mm |
| effektive Membranfläche: | 6 mm² | Einbautiefe | 28 mm |
| Magnet: | Ferrit | Frästiefe: | 3,5 mm |
Parameter:
| Fs | 920 | Hz | ZMax | 29,5 | Ohm |
| Re | 4,8 | Ohm | L1kHz | k.A. | mH |
| Qms | 5,46 | L10kHz | 0,03 | mH | |
| Qes | 1,06 | Zmin | 5,04 | Ohm | |
| Qts | 0,89 | SPL 2,83V/ 1m | 92 | dB |
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Gehäuse
Bei der Dimensionierung von Gehäusen ist es immer geboten, sich von einem Simulationsprogramm helfen zu lassen, dessen Verlässlichkeit in Bezug auf seine Rechenkünste man einschätzen kann. Ich vertraue da seit Jahren auf LspCAD, obwohl ich die gleichen Ergebnisse auch mit Audiocad bekomme. Das hat natürlich mit dem Betriebsprogramm des Rechners zu tun. Längst hat man vergessen, dass es vor Windows auch schon das DOS von Bill Gates gab, das für die älteste von mir genutzte Software erforderlich ist. Nun sollte man aber nicht einfach das nachbauen, was die Simulation vorgibt, sondern zusätzlich genügend Platz für eigene Überlegungen lassen. Die Parameter des GDS 182 sprachen für eine Reflexabstimmung. Relativ frei darf man sich bei der Dimensionierung der Gehäuse fühlen, wenn man ein paar kleine Regeln beachtet. Dazu gehört als erste, dass der Bass in einer kleinen Kammer kräftiger, aber weniger tief spielt. Als zweite Freiheit kann das Reflexrohr angepasst werden, um eine Überhöhung an ungenehmen Stellen zu vermeiden. Auch durch die Menge an Dämmstoff lässt sich das Bassverhalten regeln, denn es vergrößert virtuell das Volumen der Box. Das lässt sich schön in der Impedanzkurve ablesen, mehr Dämmstoff verschiebt die typischen Reflexhöcker nach unten.
LspCAD gab 20 Liter für den Gradientbass vor, das war mir zu viel für eine kleine Kompaktbox. Fast zeitgleich mit den Bässen erhielten wir einige Gehäuse mit gerundeten Seiten und Glanzlackierung, die uns von Dayton fertig aufgebaut und mit abnehmbarer Schallwand und ordentlichen Versteifungen geliefert wurden. Sie haben 14 Liter Innenvolumen, das war für mich das Maß der Dinge. Schnell wurden die Chassisausschnitte in die Front und hinten ein Loch für das BR 50 gefräst. Bei voller Länge und mit der für kleine Boxen gewöhnlichen Menge von einem Beutel Sonofil lag die Tuningfrequenz bei 40 Hz, genau mein Ziel. Leider war ich mit dem Zusammenbau zu schnell, daher habe ich verpasst, ein Foto der nackten Box zu schießen. Zur Not tut es das eckige Gehäuse, es geht ja nur um das Prinzip. Nun musste nur noch ein Name her, doch der war schnell gefunden; Elip 1.
Der Name “Elip 2” ergab sich zwangsläufig aus der Tatsache, dass ich zwei GDS 182 in meinen Boxen verwenden wollte. Um die tiefe Resonanzfrequenz der GDS 182 in der Standbox zu nutzen, entwarf ich ein Reflexgehäuse mit rund 50 Litern Volumen anstelle der erforderlichen 40 Liter für die “normale” Abstimmung. So nahm der Pegel im mittleren Bass ein wenig ab, dafür ging es um ein paar Hertz tiefer. Eine schlanke Standbox wirkt eleganter, wenn sie dabei zudem hoch ausfällt. Hierfür ist die Anordnung der Chassis in D’Appolito-Optik genau richtig, denn so strahlt der Hochtöner genau auf die Ohren der sitzenden Zuhörer. Bei 1,2 Metern Höhe und 16,6 cm Innenbreite der Schallwand brauchte ich 30 cm Tiefe. Angesichts der Maße und meiner Bequemlichkeit fielen mir sofort die preiswerten, folierten Möbelbauplatten von Hornbach ein, die ich schon mehrfach für den Boxenbau eingekauft habe. Davon besorgte ich mir vier Bretter mit 120 x 30 cm für die Seiten, zwei mit 120 x 40 cm für Front und Rückwand und eine mit 120 x 20 cm für Deckel und Böden. Die großen Platten zerschnitt ich bei voller Höhe in zwei Streifen mit 16,6 cm Breite, so passten sie zu meiner Holzliste. Aus der kleinen Platte erhielt ich vier Bretter mit 26,8 x 16,6 cm. Die furnierten Kanten sägte ich überall da ab, wo sie nicht sichtbar blieben. Ein paar Fotos vom Zusammenbau habe ich auch wieder einmal geschossen. Gleich auf dem ersten siehst du, warum ich die eigentümliche Innenbreite der Front gewählt habe. Sie ermöglichte mir das Versenken der Chassis durch nur eine runde Fräsung mit 18,2 cm Durchmesser. Der angeschnittene Korb der GDS 182 endet dann genau an der Schnittkante.






Bauplan

Bauplan Elip 1 als Sketchup-Datei
Bauplan Elip 2 als Sketchup-Datei
Weiche
Elip 2
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Betrachten wir den Frequenzgang der beiden parallel geschalteten GDS 182 im Gehäuse, erkennen wir auf den ersten Blick deren gutmütiges Verhalten bei hohen Tönen. Der stetige Pegelanstieg durch zunehmende Bündelung auf Achse endet in einem schwach ausgeprägten Pickelchen um 5 kHz. Darüber fällt die Kurve gleichmäßig steil ab (Bassweiche rot). So verhält sich Polypropylen nun einmal. Mit einem Audyn-Pilzkern und einem glatten Elko erghalten wir einen beinahe mit der 90dB-Linie verschmelzenden Schrieb, der nur wegen seiner blauen Farbe sichtbar bleibt. Der Hochtöner gibt sich in der Boxenmessung zickiger, daran hat er selbt jedoch die geringste Schuld. Durch die Frontbreite entsteht naturgemäß eine Kerbe um 2,5 kHz, die die Trennung zum Bass erschwert (HTWeiche rot). Dagegen hilft ein steiler Filter 3. Ordnung aus zwei Audyn-Q4 und einer parallel zum Hochtöner liegenden Luftspule mit 0,71 mm Drahtstärke (blau). Der Pegel muss nicht abgesenkt werden, das geschieht durch meine bevorzugte Abhör-Aufstellung parallel zu den Zimmerwänden und dem dadurch entstehenden Winkel zur Boxenachse automatisch. Für die perfekte Addition der Zweige müssen Bass und Hochtöner gegen einander verpolt angeschlossen werden.
Der hohe Schallpegel von durchgängig 90 dB und die hohe Qualität, die sich in den Messschrieben manifestiert, verpflichtete mich geradezu, auch eine Impedanzkorrektur in die Weiche einzumessen. Sie macht die Elip 2 auch für Röhrenfreunde tauglich, einen Transitor-Amp stört sie hingegen nicht. Der beste Platz für die Weiche ist auf dem unteren Versteifungsbrett an der Rückwand. Sparsamer als ihre kleine Schwester ist die Box mit Dämmmaterial, immerhin wollen trotz des Mehr an umbautem Raum nur vier Beutel Sonofil gleichmäßig und locker darin verteilt werden. Das Reflexrohr HP 70 wird mit voller Länge verwendet. Noch ungewohnt ist der rote Wickel um den kleineren Audyn-Q4, der neuerdings von Intertechnik zur besseren Unterscheidung der MKP-C’s benutzt wird.
Elip 1
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Ähnlich wie in der Elip 2 verhielt sich natürlich der Bass in der Elip 1 (Weiche Bass, rot). Seinen Pegel begrenzt ein Filter aus Rollenkernspule HQ 40, Elko glatt und nachgeschaltetem Widerstand. Die Mitten beließ ich etwas lauter, damit die Box auch bei wandnaher Aufstellung nicht zu dicken Bass herauspustet (Weiche Bass, blau). Dem Hochtöner (Weiche HT, rot) reichte ebenfalls eine Trennung 2. Ordnung, deren Flanke ich durch die Wahl der Widerstände des Pegelreglers ein wenig beeinflusste (Weiche HT, blau). Anders als bei Elip 2 werden die Chassis gleichphasig angeschlossen. So ergibt sich die Addition der Zweige zur Summenkurve mit 2,5 kHz Trennfrequenz.
Klang
Mich darüber zu echauffieren, dass Klangbeschreibungen immer ungerecht und subjektiv sind, ja nicht einmal unbedingt das Niveau erklären, auf dem der Lautsprecher spielt, erspare ich dem Leser heute ausnahmsweise. Entscheidend für die Beurteilung ist das eigene Ohr, weshalb ich jedem potentiellen Käufer meiner Boxen dringend zur Hörprobe rate. Die ist bei mir jederzeit nach Vereinbarung möglich.
Bevor ich nun einen Vergleich der beiden größenmäßig ungleichen Brüder mit gleichen Chassis veranstalte, sei darauf hingewiesen, dass sie bis auf die Basswiedergabe, die bewusst für den Aufstellungsort konzipiert wurde, trotz unterschiedlicher Beschaltungsgeometrie sehr ähnlich klingen. Daher verzichte ich auf die immer wiederkehrenden Sätze: “Das macht die andere Box genauso.” und beschreibe meine Eindrücke nur für die Elip 2.
Der erste Schritt zur Hörprobe ist das Aufstellen und Anschließen der Boxen im Hörraum. Passend zum Konzept durfte die Elip 1 wandnah, die Elip 2 jedoch mit etwas Abstand zu seitlichen Reflexionsflächen anfangs erst einmal an meinem Yamaha-AV-Receiver Platz nehmen. Wichtig zur Vermittlung eigener Höreindrücke ist das abgespielte Material, das möglichst auch der Zielgruppe für die Boxen nahe kommen muss.
Nun, da haben wir ein weiteres Problem meiner Klangbeschreibung gefunden, denn ich bin alt, mein Bart ist grau und ich höre gerne Jazz, Blues oder Rock der 60er und 70er Jahre. Es ist aber keineswegs das Entwicklungsziel der Boxen, ausschließlich alte Männer zu erfreuen. Also machte ich mich auf den Weg zum CD-Laden und kaufte mir einen neuen Silberling mit Namen “Bravo-Hits 2008”. auf der sich alle Stars der aktuellen Charts, wie die Hitparaden heutzutage genannt werden, versammelt haben. Beim ersten Titel, den ich mir anhörte, gesungen (?) von einem Überbleibsel einer ehemals angesagten Girl-Band, blieb mir nur die Hoffnung, dass die Dame optisch reizvoller auftritt als es ihre im Klumpen der Bass- und Hochtongeräusche verklebte Stimme akustisch tat. Doch über Gesangeskunst oder Aufnahmetechnik will ich hier nicht schreiben. Bleibt nur der Schluss, dass diese Aufnahme im Gegensatz zur folgenden nicht der Beurteilung der Boxenqualität dienlich war. Da sang dann Duffy, untermalt mit vielen deutlich zuzuordnenden Instrumenten und gut davon abgesetzter Stimme. “Mercy” war auch mein Gedanke nach dem vorher ertragenen. Trockener Bass mit viel Tiefgang und Druck, gepaart mit viel Auflösung im Hochton, sowie einer guten Bühnendarstellung zauberten die Boxen mühelos in meinen nicht gerade kleinen Hörraum. Die Hintergrundsänger hielten sich genau an ihren Platz und versuchten nicht, der eigentlichen Vokalistin die
Schau zu stehlen. Sehr gefallen hat mir Yael Naim’s “New Soul” mit einer Tuba als Bassinstrument, die ihre typischen, leicht knurrigen Anblasgeräusche nicht versteckte. Etwas rockiger brachte Coldplay seinen “Violet Hill” rüber. Auch hier eine tief gestaffelte Bühne, gute Ortbarkeit und Dynamik ohne nervende Hochtonbetonung, die zum guten Schluss meine Boxen mit Paul Potts “Nessun Dorma” auf die letzte Probe stellte. Es war eindrucksvoll, wie man dem begnadeten Sänger geradezu punktgenau auf den Mund schauen konnte.
Nach dieser für mich ungewohnten Art der Hörprobe mit vielen angenehmen Eindrücken nicht nur in Bezug auf meine Boxen konnte ich dann doch nicht an mich halten und schloss den Destiny KT 88 an meine Preiswert-Boxen an. Beim CD-Einkauf fand ich in einem Stapel, den wahrscheinlich noch nie jemand beachtet hatte, gleich obenauf ein altes Stück Rockgeschichte: Neil Young “Rust never sleeps” Das MUSSTE ich mir mit Röhre anhören, “Hey Hey, My My” Wuchtig, gewaltig, mit wunderschön verzerrter Gitarre und trotzdem unangestrengt boten mir die Elips dieses seit wohl zwanzig Jahren nicht mehr gehörte Live-Erlebnis. Rock’n’Roll can never die! Wie wahr das ist, fiel mir erst so richtig auf, als meine Frau, die von mir völlig unbemerkt meinen Hörraum betreten hatte, ihrem mit Kopf und Körper wackelndem Mann über den wunderbar erträglichen Lärm der Boxen hinweg ein “Du hast aber Zeit!” zurief. Ja, die hatte ich, für solch eine Musik kann man mich nachts wecken, ich singe sie dann anschließend im Traum gern noch weiter mit.
Udo Wohlgemuth
Technikseite
Elip 1
| Chassis | 1 x Gradient GDS 182 | |
| 1 x Seas NoFerro 900 | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | |
| Holzliste in 16 mm MDF | ||
| Funktionsprinzip | Bassreflex | pro Stück: |
| Nennimpedanz | 8 Ohm | 35,0 x 30,0 (2x) Seiten |
| Dämmstoff: | 1 Beutel Sonofil | 35,0 x 16,6 (2x) Front/ Rückwand |
| Terminal | T105/MS/AU | 26,8 x 16,6 (2x) Deckel/ Boden |
| Reflexrohr | BR 50, ungekürzt | 10,0 x 16,6 (1x) Versteifung |
| Kosten pro Box: | Holzzuschnitt: 10 Euro | |
| Bausatz ohne Holz | 73,70 Euro | Leergehäuse: 120 bis 140 Euro |
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Der Bausatz Elip 1 kann nur bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellt werden
Elip 2
| Chassis | 2 x Gradient GDS 182 | |
| 1 x Seas NoFerro 900 | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | Holzliste in 16 mm MDF |
| oder Möbelbauplatte pro Box: | ||
| Funktionsprinzip | Bassreflex | |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | 120,0 x 30,0 (2x) Seiten |
| Dämmstoff: | 4 Beutel Sonofil | 120,0 x 16,6 (2x) Front/ Rückwand |
| Terminal | T105/MS/AU | 26,8 x 16,6 (2x) Deckel/ Boden |
| Reflexrohr | HP 70, ungekürzt | 10,0 x 16,6 (3x) Versteifungen |
| Kosten pro Box: | Holzzuschnitt: 20 Euro | |
| Bausatz ohne Holz | 130 Euro | Möbelbauplatten: 40 Euro |
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Der Bausatz Elip 2 kann nur bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellt werden
Leserbeiträge zu diesem Artikel
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Herberts Elip 2 Center von Gabriele 21. Nov 2009, Beitrag von Gabriele und Herbert
Herberts Elip 2 von Gabriele 07. Oct 2009, Beitrag von Gabriele und Herbert
Stefans Elip 2 04. Jun 2009, Beitrag von Stefan
Günthers ELIP-2 24. Jan 2009, Beitrag von Günther



































