So ist die Welt nun einmal, was gestern noch das Nonplusultra war, ist heute nur noch alte Technik, die durch neue und natürlich weitaus bessere völlig zu Recht verdrängt wurde. Die Werbeabteilung wird uns schon erklären, dass es nicht lohnt, um antiquierte Dinge zu trauern, die nun zu unserem Glück erfundenen waschen einfach weißer. Da macht auch die Welt der Lautsprecher keine Ausnahme. Ständig werden uns neue Materialien und Fertigungstechniken präsentiert, die alles bisherige als Beleidigung für das Ohr erscheinen lassen. Der Meinung können wir uns nicht so ohne Weiteres anschließen und so kam es gerade recht, dass uns ein paar Musterchassis auf den Tisch gelegt wurden, deren durchsichtige Membran aus Polypropylen sofort das Auge erfreute. Ein paar kleine Änderungen im Chassisaufbau wurden auf unseren Wunsch sehr schnell und exakt ausgeführt. Selbstredend haben wir ebenso schnell einen Bauvorschlag mit den Schätzchen ausgearbeitet. Um ganz ehrlich zu sein, es sind sogar zwei.
Bestückung
Es ist heute üblich, neue Lautsprecher mit optimierten Entlüftungen zu konstruieren, so verwundert es nicht, dass man auch für den GDS 182 einen Korb moderner Bauart verwendet hat. Polkernbohrung, hochgelegte Sicke, filigrane Stege, Gummisicke und angeschnittener Rand, der den Bau von schmalen Schallwänden begünstigt, gehören zur optisch ansprechenden Erscheinung des Chassis. Das für unsere Zeit Besondere an ihm ist die durchsichtige Membran, die auch für Polypropylen recht ungewöhnlich ist. Normalerweise wird der Kunststoff durch Zugabe von Graphit geschwärzt, was Farbveränderungen durch UV-Licht ausschließt. Für transparentes PP werden statt dessen Stabilisatoren eingesetzt, die die Folgen der Alterung verhindern.
Die hohe innere Dämpfung, Steifigkeit und Härte, die
durch organische Zusätze den Anforderungen angepasst werden kann, machte Polypropylen zu einem interessanten Material für Membranen von Mittel- und Tieftönern. Der Vorteil des Kunststoffes liegt in den guten produktionstechnischen Eigenschaften mit einem hohen Grad an zuverlässiger Reproduzierbarkeit. Anders als bei Hartmembranen finden wir bei PP kaum Resonanzspitzen an der oberen Übertragungsgrenze, die sich all zu oft als übertriebene Detaildarstellung äußern und schnell dem Klangbild eine gewisse Lästigkeit hinzufügen. Polypropylen wird dagegen eine ruhigere Gangart zugeschrieben, die dem entspannten Langzeithören sehr zuträglich ist, dabei aber von Langeweile weit entfernt ist. Mit Fres = 37 Hz, Qts = 0,37 und Vas = 30 Liter sind die Parameter des GDS 182 für nahezu jede Gehäusebauart, mit 34 Euro pro Stück angesichts des dafür gebotenen auch für schmale Geldbeutel geeignet.
Nun brauchten wir nur noch einen Hochtöner, der sich in harmonischer Ehe mit der Polypropylen-Membran vereinen lässt. Bei der Auswahl half natürlich die Erfahrung mit Bausätzen, die wir in der Vergangenheit mit diesem Material entworfen haben. So fanden wir schnell zum NoFerro 900, dem ersten Hochtöner der durch unser maßgebliches Zutun wieder entdeckten, ferrofluidfreien Produktion von Seas. Außer der Resonanzfrequenz, die jedes schwingende System aufweist, gibt es bei der innen beschichteten Seidenkalotte keine weiteren Spitzen im Impedanzschrieb, die Frequenzgangkurve weist keine Peaks auf, die harte Materialien sofort verraten. Mit 900 Hz (nomen est omen!) liegt Fres nicht übertrieben tief, lässt aber problemlos um 2 kHz trennen, mit 26,70 Euro kommt er auch preislich seinem neuen Spielkameraden sehr nah.
Datenblätter
| Chassishersteller: | Gradient |
| Preis: | 34 Euro |
| Artikelnummer: | 1381630 |
GDS 182
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung:
| Membran: | ungefülltes Polypropylen | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Linearer Hub: | 6 mm |
| Korb: | Aluminium-Druckguss | Magnetdurchmesser: | 100 mm |
| Polkernbohrung: | ja | Befestigungsbohrungen: | 6 |
| Zentrierung: | hochgelegte Flachspinne | Außendurchmesser: | 182 x 164 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 155 mm |
| Schwingspule: | 26 mm | Frästiefe: | 6 mm |
| Träger: | Kapton | Einbautiefe: | 86 mm |
Parameter:
| Fs | 37,5 | Hz | Mms | 15,7 | Gramm |
| Diameter | 132 | mm | BL | 6,8 | Tm |
| ZMax | 39,3 | Ohm | VAS | 29,9 | Liter |
| Re | 5,3 | Ohm | dBSPL | 87,7 | dB |
| Rms | 1,36 | kg/s | L1kHz | 0,36 | mH |
| Qms | 2,73 | L10kHz | 0,2 | mH | |
| Qes | 0,43 | SD | 137 | cm² | |
| Qts | 0,37 | MMD | 14,7 | Gramm | |
| Cms | 1,15 | mm/N | Zmin | 5,6 | Ohm |
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| Chassishersteller: | Seas |
| Preis: | 26,70 Euro |
| Artikelnummer: | 1346724 |
NoFerro 900
Messungen als Zip-Datei

Ausstattung:
| Membran: | Seidengewebe | Magnetische Schirmung: | nein |
| Schwingspule: | 25 mm | Polkernbohrung: | nein |
| Wickelhöhe: | 1,5 mm | Befestigungsbohrungen: | 4 |
| Polplattendicke: | 2 mm | Außendurchmesser: | 104 mm |
| Ferrofluid | nein | Einbauöffnung: | 76 mm |
| effektive Membranfläche: | 6 mm² | Einbautiefe | 28 mm |
| Magnet: | Ferrit | Frästiefe: | 3,5 mm |
Parameter:
| Fs | 920 | Hz | ZMax | 29,5 | Ohm |
| Re | 4,8 | Ohm | L1kHz | k.A. | mH |
| Qms | 5,46 | L10kHz | 0,03 | mH | |
| Qes | 1,06 | Zmin | 5,04 | Ohm | |
| Qts | 0,89 | SPL 2,83V/ 1m | 92 | dB |
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Bei der Dimensionierung von Gehäusen ist es immer geboten, sich von einem Simulationsprogramm helfen zu lassen, dessen Verlässlichkeit in Bezug auf seine Rechenkünste man einschätzen kann. Ich vertraue da seit Jahren auf LspCAD, obwohl ich die gleichen Ergebnisse auch mit Audiocad bekomme. Das hat natürlich mit dem Betriebsprogramm des Rechners zu tun. Längst hat man vergessen, dass es vor Windows auch schon das DOS von Bill Gates gab, das für die älteste von mir genutzte Software erforderlich ist. Nun sollte man aber nicht einfach das nachbauen, was die Simulation vorgibt, sondern zusätzlich genügend Platz für eigene Überlegungen lassen. Die Parameter des GDS 182 sprachen für eine Reflexabstimmung. Relativ frei darf man sich bei der Dimensionierung der Gehäuse fühlen, wenn man ein paar kleine Regeln beachtet. Dazu gehört als erste, dass der Bass in einer kleinen Kammer kräftiger, aber weniger tief spielt. Als zweite Freiheit kann das Reflexrohr angepasst werden, um eine Überhöhung an ungenehmen Stellen zu vermeiden. Auch durch die Menge an Dämmstoff lässt sich das Bassverhalten regeln, denn es vergrößert virtuell das Volumen der Box. Das lässt sich schön in der Impedanzkurve ablesen, mehr Dämmstoff verschiebt die typischen Reflexhöcker nach unten.
LspCAD gab 20 Liter für den Gradientbass vor, das war mir zu viel für eine kleine Kompaktbox. Fast zeitgleich mit den Bässen erhielten wir einige Gehäuse mit gerundeten Seiten und Glanzlackierung, die uns von Dayton fertig aufgebaut und mit abnehmbarer Schallwand und ordentlichen Versteifungen geliefert wurden. Sie haben 14 Liter Innenvolumen, das war für mich das Maß der Dinge. Schnell wurden die Chassisausschnitte in die Front und hinten ein Loch für das BR 50 gefräst. Bei voller Länge und mit der für kleine Boxen gewöhnlichen Menge von einem Beutel Sonofil lag die Tuningfrequenz bei 40 Hz, genau mein Ziel. Leider war ich mit dem Zusammenbau zu schnell, daher habe ich verpasst, ein Foto der nackten Box zu schießen. Zur Not tut es das eckige Gehäuse, es geht ja nur um das Prinzip. Nun musste nur noch ein Name her, doch der war schnell gefunden; Elip 1.
Der Name “Elip 2” ergab sich zwangsläufig aus der Tatsache, dass ich zwei GDS 182 in meinen Boxen verwenden wollte. Um die tiefe Resonanzfrequenz der GDS 182 in der Standbox zu nutzen, entwarf ich ein Reflexgehäuse mit rund 50 Litern Volumen anstelle der erforderlichen 40 Liter für die “normale” Abstimmung. So nahm der Pegel im mittleren Bass ein wenig ab, dafür ging es um ein paar Hertz tiefer. Eine schlanke Standbox wirkt eleganter, wenn sie dabei zudem hoch ausfällt. Hierfür ist die Anordnung der Chassis in D’Appolito-Optik genau richtig, denn so strahlt der Hochtöner genau auf die Ohren der sitzenden Zuhörer. Bei 1,2 Metern Höhe und 16,6 cm Innenbreite der Schallwand brauchte ich 30 cm Tiefe. Angesichts der Maße und meiner Bequemlichkeit fielen mir sofort die preiswerten, folierten Möbelbauplatten von Hornbach ein, die ich schon mehrfach für den Boxenbau eingekauft habe. Davon besorgte ich mir vier Bretter mit 120 x 30 cm für die Seiten, zwei mit 120 x 40 cm für Front und Rückwand und eine mit 120 x 20 cm für Deckel und Böden. Die großen Platten zerschnitt ich bei voller Höhe in zwei Streifen mit 16,6 cm Breite, so passten sie zu meiner Holzliste. Aus der kleinen Platte erhielt ich vier Bretter mit 26,8 x 16,6 cm. Die furnierten Kanten sägte ich überall da ab, wo sie nicht sichtbar blieben. Ein paar Fotos vom Zusammenbau habe ich auch wieder einmal geschossen. Gleich auf dem ersten siehst du, warum ich die eigentümliche Innenbreite der Front gewählt habe. Sie ermöglichte mir das Versenken der Chassis durch nur eine runde Fräsung mit 18,2 cm Durchmesser. Der angeschnittene Korb der GDS 182 endet dann genau an der Schnittkante.






Bauplan

Bauplan Elip 1 als Sketchup-Datei
Bauplan Elip 2 als Sketchup-Datei
Weiche
Elip 2
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Betrachten wir den Frequenzgang der beiden parallel geschalteten GDS 182 im Gehäuse, erkennen wir auf den ersten Blick deren gutmütiges Verhalten bei hohen Tönen. Der stetige Pegelanstieg durch zunehmende Bündelung auf Achse endet in einem schwach ausgeprägten Pickelchen um 5 kHz. Darüber fällt die Kurve gleichmäßig steil ab (Bassweiche rot). So verhält sich Polypropylen nun einmal. Mit einem Audyn-Pilzkern und einem glatten Elko erghalten wir einen beinahe mit der 90dB-Linie verschmelzenden Schrieb, der nur wegen seiner blauen Farbe sichtbar bleibt. Der Hochtöner gibt sich in der Boxenmessung zickiger, daran hat er selbt jedoch die geringste Schuld. Durch die Frontbreite entsteht naturgemäß eine Kerbe um 2,5 kHz, die die Trennung zum Bass erschwert (HTWeiche rot). Dagegen hilft ein steiler Filter 3. Ordnung aus zwei Audyn-Q4 und einer parallel zum Hochtöner liegenden Luftspule mit 0,71 mm Drahtstärke (blau). Der Pegel muss nicht abgesenkt werden, das geschieht durch meine bevorzugte Abhör-Aufstellung parallel zu den Zimmerwänden und dem dadurch entstehenden Winkel zur Boxenachse automatisch. Für die perfekte Addition der Zweige müssen Bass und Hochtöner gegen einander verpolt angeschlossen werden.
Der hohe Schallpegel von durchgängig 90 dB und die hohe Qualität, die sich in den Messschrieben manifestiert, verpflichtete mich geradezu, auch eine Impedanzkorrektur in die Weiche einzumessen. Sie macht die Elip 2 auch für Röhrenfreunde tauglich, einen Transitor-Amp stört sie hingegen nicht. Der beste Platz für die Weiche ist auf dem unteren Versteifungsbrett an der Rückwand. Sparsamer als ihre kleine Schwester ist die Box mit Dämmmaterial, immerhin wollen trotz des Mehr an umbautem Raum nur vier Beutel Sonofil gleichmäßig und locker darin verteilt werden. Das Reflexrohr HP 70 wird mit voller Länge verwendet. Noch ungewohnt ist der rote Wickel um den kleineren Audyn-Q4, der neuerdings von Intertechnik zur besseren Unterscheidung der MKP-C’s benutzt wird.
Elip 1
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Ähnlich wie in der Elip 2 verhielt sich natürlich der Bass in der Elip 1 (Weiche Bass, rot). Seinen Pegel begrenzt ein Filter aus Rollenkernspule HQ 40, Elko glatt und nachgeschaltetem Widerstand. Die Mitten beließ ich etwas lauter, damit die Box auch bei wandnaher Aufstellung nicht zu dicken Bass herauspustet (Weiche Bass, blau). Dem Hochtöner (Weiche HT, rot) reichte ebenfalls eine Trennung 2. Ordnung, deren Flanke ich durch die Wahl der Widerstände des Pegelreglers ein wenig beeinflusste (Weiche HT, blau). Anders als bei Elip 2 werden die Chassis gleichphasig angeschlossen. So ergibt sich die Addition der Zweige zur Summenkurve mit 2,5 kHz Trennfrequenz.
Klang
Mich darüber zu echauffieren, dass Klangbeschreibungen immer ungerecht und subjektiv sind, ja nicht einmal unbedingt das Niveau erklären, auf dem der Lautsprecher spielt, erspare ich dem Leser heute ausnahmsweise. Entscheidend für die Beurteilung ist das eigene Ohr, weshalb ich jedem potentiellen Käufer meiner Boxen dringend zur Hörprobe rate. Die ist bei mir jederzeit nach Vereinbarung möglich.
Bevor ich nun einen Vergleich der beiden größenmäßig ungleichen Brüder mit gleichen Chassis veranstalte, sei darauf hingewiesen, dass sie bis auf die Basswiedergabe, die bewusst für den Aufstellungsort konzipiert wurde, trotz unterschiedlicher Beschaltungsgeometrie sehr ähnlich klingen. Daher verzichte ich auf die immer wiederkehrenden Sätze: “Das macht die andere Box genauso.” und beschreibe meine Eindrücke nur für die Elip 2.
Der erste Schritt zur Hörprobe ist das Aufstellen und Anschließen der Boxen im Hörraum. Passend zum Konzept durfte die Elip 1 wandnah, die Elip 2 jedoch mit etwas Abstand zu seitlichen Reflexionsflächen anfangs erst einmal an meinem Yamaha-AV-Receiver Platz nehmen. Wichtig zur Vermittlung eigener Höreindrücke ist das abgespielte Material, das möglichst auch der Zielgruppe für die Boxen nahe kommen muss.
Nun, da haben wir ein weiteres Problem meiner Klangbeschreibung gefunden, denn ich bin alt, mein Bart ist grau und ich höre gerne Jazz, Blues oder Rock der 60er und 70er Jahre. Es ist aber keineswegs das Entwicklungsziel der Boxen, ausschließlich alte Männer zu erfreuen. Also machte ich mich auf den Weg zum CD-Laden und kaufte mir einen neuen Silberling mit Namen “Bravo-Hits 2008”. auf der sich alle Stars der aktuellen Charts, wie die Hitparaden heutzutage genannt werden, versammelt haben. Beim ersten Titel, den ich mir anhörte, gesungen (?) von einem Überbleibsel einer ehemals angesagten Girl-Band, blieb mir nur die Hoffnung, dass die Dame optisch reizvoller auftritt als es ihre im Klumpen der Bass- und Hochtongeräusche verklebte Stimme akustisch tat. Doch über Gesangeskunst oder Aufnahmetechnik will ich hier nicht schreiben. Bleibt nur der Schluss, dass diese Aufnahme im Gegensatz zur folgenden nicht der Beurteilung der Boxenqualität dienlich war. Da sang dann Duffy, untermalt mit vielen deutlich zuzuordnenden Instrumenten und gut davon abgesetzter Stimme. “Mercy” war auch mein Gedanke nach dem vorher ertragenen. Trockener Bass mit viel Tiefgang und Druck, gepaart mit viel Auflösung im Hochton, sowie einer guten Bühnendarstellung zauberten die Boxen mühelos in meinen nicht gerade kleinen Hörraum. Die Hintergrundsänger hielten sich genau an ihren Platz und versuchten nicht, der eigentlichen Vokalistin die
Schau zu stehlen. Sehr gefallen hat mir Yael Naim’s “New Soul” mit einer Tuba als Bassinstrument, die ihre typischen, leicht knurrigen Anblasgeräusche nicht versteckte. Etwas rockiger brachte Coldplay seinen “Violet Hill” rüber. Auch hier eine tief gestaffelte Bühne, gute Ortbarkeit und Dynamik ohne nervende Hochtonbetonung, die zum guten Schluss meine Boxen mit Paul Potts “Nessun Dorma” auf die letzte Probe stellte. Es war eindrucksvoll, wie man dem begnadeten Sänger geradezu punktgenau auf den Mund schauen konnte.
Nach dieser für mich ungewohnten Art der Hörprobe mit vielen angenehmen Eindrücken nicht nur in Bezug auf meine Boxen konnte ich dann doch nicht an mich halten und schloss den Destiny KT 88 an meine Preiswert-Boxen an. Beim CD-Einkauf fand ich in einem Stapel, den wahrscheinlich noch nie jemand beachtet hatte, gleich obenauf ein altes Stück Rockgeschichte: Neil Young “Rust never sleeps” Das MUSSTE ich mir mit Röhre anhören, “Hey Hey, My My” Wuchtig, gewaltig, mit wunderschön verzerrter Gitarre und trotzdem unangestrengt boten mir die Elips dieses seit wohl zwanzig Jahren nicht mehr gehörte Live-Erlebnis. Rock’n’Roll can never die! Wie wahr das ist, fiel mir erst so richtig auf, als meine Frau, die von mir völlig unbemerkt meinen Hörraum betreten hatte, ihrem mit Kopf und Körper wackelndem Mann über den wunderbar erträglichen Lärm der Boxen hinweg ein “Du hast aber Zeit!” zurief. Ja, die hatte ich, für solch eine Musik kann man mich nachts wecken, ich singe sie dann anschließend im Traum gern noch weiter mit.
Udo Wohlgemuth
Technikseite
Elip 1
| Chassis | 1 x Gradient GDS 182 | |
| 1 x Seas NoFerro 900 | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | |
| Holzliste in 16 mm MDF | ||
| Funktionsprinzip | Bassreflex | pro Stück: |
| Nennimpedanz | 8 Ohm | 35,0 x 30,0 (2x) Seiten |
| Dämmstoff: | 1 Beutel Sonofil | 35,0 x 16,6 (2x) Front/ Rückwand |
| Terminal | T105/MS/AU | 26,8 x 16,6 (2x) Deckel/ Boden |
| Reflexrohr | BR 50, ungekürzt | 10,0 x 16,6 (1x) Versteifung |
| Kosten pro Box: | Holzzuschnitt: 10 Euro | |
| Bausatz ohne Holz | 73,70 Euro | Leergehäuse: 120 bis 140 Euro |
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Der Bausatz Elip 1 kann nur bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellt werden
Elip 2
| Chassis | 2 x Gradient GDS 182 | |
| 1 x Seas NoFerro 900 | ||
| Vertrieb | Intertechnik, Kerpen | |
| Konstruktion | Udo Wohlgemuth | Holzliste in 16 mm MDF |
| oder Möbelbauplatte pro Box: | ||
| Funktionsprinzip | Bassreflex | |
| Nennimpedanz | 4 Ohm | 120,0 x 30,0 (2x) Seiten |
| Dämmstoff: | 4 Beutel Sonofil | 120,0 x 16,6 (2x) Front/ Rückwand |
| Terminal | T105/MS/AU | 26,8 x 16,6 (2x) Deckel/ Boden |
| Reflexrohr | HP 70, ungekürzt | 10,0 x 16,6 (3x) Versteifungen |
| Kosten pro Box: | Holzzuschnitt: 20 Euro | |
| Bausatz ohne Holz | 130 Euro | Möbelbauplatten: 40 Euro |
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Der Bausatz Elip 2 kann nur bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellt werden
Hallo, wäre es wohl möglich, anstatt des Reflexrohres einen Schlitz unten zu wählen? Vielen DAnk
Hallo Detlef, das ist machbar. Dazu musst du die Öffnungsfläche des Rohres in ein Rechteck umrechnen und die Länge des Rohres als Tiefe beibehalten. Gruß Udo
Respekt, das ging aber schnell, vielen Dank. Kann mann die Elip bei Dir anhören? Muss sowieso noch nach Essen zu SAC wegen meiner Igel. Gruss Detlef
Hallo Detlef, Fragen werden hier möglichst sofort beantwortet, dann geraten sie nicht auf die lange Bank. Die Elip habe ich nicht mehr vorführbereit im Laden. Die neuen Boxen haben Vorrang, deshalb müssen immer wieder alte Bauvorschläge Platz für die aktuellen machen. Trotzdem darfst du gern zur Hörprobe kommen, wenn du schon in Essen bist. Dann kannst du dir wenigstens einen Eindruck abholen, was dich mit den Elips erwartet oder danach schon von der Bluesklasse träumen. Mit den Igeln hast du schon einen guten Einsprung. Gruß Udo
Hallo Udo, ist es möglich die Elip 1 als geschlossene Kompaktbox zu bauen, welche bis -3db 80Hz runterkommt? Sie sollen auf die ebenfalls geschlossenen Subs raufgestellt werden (QTC 0,707), welche für Musik als auch Heimkino gedacht sind. Die Trennung erfolgt über den AV-Receiver, Anti Mode wird ebenso genutzt, die Subs sind aktiv. Erforderter konstant möglicher Pegel auf 1,5-2m Entfernung berschreitet nicht 75db. Viele Grüße
Hallo Boxenfan, in 12 Litern geschlossen erreichst du mit dem HDS 182 genau dein Ziel. Gruß Udo
Hallo Udo, ein User des hifi-forum.de hat mich auf diese Boxen gebracht. Da ich für diese Boxen mein knappes Schüler Budget ausgebe möchte ich mir natürlich sicher sein, dass alles für mich stimmt. Und bei den durchsichtigen Chassis habe ich angst, dass es schnell billig, bzw. blöd aussieht. Daher wollte ich fragen ob es eine Alternative gäbe, sei es eine andere Chassis wahl oder ein komplett anderes Set. Eine weiter Frage ist ob eine Gährung(ich hoff das ist so richtig geschrieben) akustisch vorteile hat, oder ob ich als anfänger lieber normal verleimen sollte. Als Info, ich bin ein absoluter Anfänger im Boxenselbsbau, und falls eine alternative, bitte keine zu schwer zu bauende. Denn auch in meinem Bekanntenkreis gibt es keine Selbstbauer ;) mit freundlichen Grüßen, Lukas
Hallo Lukas, empfehlen kann ich dir jede hier vorgestellte Box, weshalb eine davon billig aussehen sollte, kann ich nicht nachvollziehen. Ebenfalls überfordert bin ich damit, dir Alternativen zur Elip 2 zu nennen, die du nur von Bildern kennst. Da du somit gar nicht weißt, wie sie klingt, ich aber auch nicht erfahren habe, was du mit ihr hören möchtest, kann ich dir nur raten, die zugehörigen Berichte im Magazin zu lesen. Dann hast du wenigstens eine grobe Vorstellung, was dir die Boxen bieten können. Danach können wir auch die Fragen nach dem Aufbau klären. Gruß Udo
Hallo, Also zur Klanglichenerfahrung habe ich Dynaudio Contour 1.8, Boston CS 26 und einige andere. Leider konnte ich noch keine eigenbau Box, Das mit dem "billig" wirken meinte ich daher, da ich von vielen low budget lautsprechern die Optik kenne und ich über Bilder nicht so recht urteilen kann ob die Box in echt dann billig verarbeitet wirkt, oder ob sie gut verarbeitet ist und durch die durchsichtige Membran eben ein gewisses "besonderes" etwas hat. Musikalisch höre ich bis auf Schlager eigentlich jegliche Musikart. Sei es von Nirvana, über Rolling Stones, Paul&Fritz Kalkbrenner und J. Strauss. Dazu sollten die Boxen bei Filmen keine schlechte Figur machen, ich kann mir vorstellen das ein solcher allrounder das Budget bei weitem sprengt, aber ich selbst bin kein Mensch der sich als audiophil bezeichnen würde. Ich hoffe jetzt ist die Hilfe ein wenig einfacher. Gruß Lukas ps.:Falls evtl. jemand im Kreis Stuttgart diese Box gebaut hat, kann er mir ja vielleicht diese einmal vorführen.
Hallo Lukas, Lautsprecher, die nur auf Bildern gut aussehen, können wir uns nicht leisten, die würden unsere Glaubwürdigkeit sehr schnell zerstören. Sieh dir die Berichte von Gabriele an, was sie gebaut hat, hat sicher nichts mit "billig aussehen" zu tun. Deine musikalischen Anforderungen kann die Elip 2 locker erfüllen, beim Heimkino ist es dagegen immer eine Frage, wie übertrieben der Bass sein muss. In den meisten Fällen wird ein Subwoofer nur vermisst, wenn eine Explosion naturgetreu das Fenster aus dem Wohnzimmer herausfegen muss. Das kann aber wahrscheinlich keine Box, die anschließend wieder Musik erklingen lassen soll ;) Adressen von Elip 2-Besitzern im Stuttgarter Raum darf ich dir aus Datenrechtlichen Gründen nicht nennen, doch vielleicht meldet sich ja jemand. Gruß Udo
Hallo zusammen, Tolle Arbeit. Wiedermal klasse dokumentiert! Ich wollte fragen, ob die Bauteile für die Impedanzkorrektur beim Bausatz dabei sind, da diese ja eigentlich schon erforderlich ist, oder? Viele Grüße
Hallo Sven, die Impedanzkorrektur soll nur bei Einsatz eines Röhrenverstärkers verwendet werden. Daher liefere sie nur mit, wenn du dich als Glühkolbenhörer outest. Gruß Udo
Hallo Udo, Vielen Dank für die schnelle Antwort. Frage beantwortet und leider muss ich verneinen (Kein Glühkolbenhörer)... Viele Grüße
Hallo Udo,
ich werde aus dem Bericht und den Bildern leider nicht schlau, wo ich die 4 Beutel Sonofil lassen sollte? Überall? Nur im Bereich der Stege in der Mitte? Oben?
Ich bin am überlegen als kleinen Partygag RGB-LEDs in das Gehäuse zu bauen, so dass man von innen dann Licht durch die Membranen sehen kann... Und da müsste ich wissen wie und wo ich das Licht einbauen könnte, ohne dass das Sonofil das Licht auch noch "wegdämpft".
Danke und schöne Grüße aus dem Norden!
Hannes
Hallo Hannes,
die gesamte Box wird locker mit dem Sonofil gefüllt. Nur der Bereich um die Reflexöffnung bleibt frei. Zum Licht in der Box kann ich dir nichts sagen. Ich bin fast 60, da hat man es nicht mehr so mit modischem Schnickschnack ;)
Gruß Udo
Moin Udo,
ich habe jetzt gerade meine erste Elip2 fertig gebaut und es kommt vielleicht noch eine zweite dazu.
Meine Frage ist ob du mir einen Verstärker und einen Subwoofer mit der ungefähr gleichen Leistung empfehlen kannst?
Da die Elip2 technisch und handwerklich kein Problem für mich war würde ich mich auch trauen den Subwoofer selbst zu bauen...
Hallo Basti,
bau dir doch erst einmal eine zweite Elip 2, dann kannst du beurteilen, ob noch ein Subwoofer dazu nötig ist. Zu Verstärkern kann ich keine Beratung geben.
Gruß Udo
Gruß Udo
Hallo Udo,
Kann ich bas Bassreflexrohr auch nach hinten bauen???
Hallo Maik,
das kannst du machen, wenn der Abstand zur Wand mindestens 50 cm beträgt.
Gruß Udo
Hallo Udo,
Ich baue mir grade meine erste Box, eine Elip1. Stehe jedoch vor einem Rätsel. Auf dem Schaltplan an der Stelle R6(auf dem Lieferschein steht R8, kann aber eigentlich nur R6 sein, da kein R8 auf der Modulplatte existiert) befindet sich bei mir nach Angaben des Lieferscheins ein Widerstand mit der größe 33/2 und an der Stelle R7 einer mit der Größe 6.8/2. Wenn ich allerdings den Zettel mit der Bauteildimensionierung für das Modul S und L anschaue, dann steht da bei einer 2 Wege Kombination bei R7 bei einer Trennfrequenz von 2200 33Ohm. Meine Frage ist nun, muss ich jetzt den 33 Ohm widerstand an R7 setzten oder nicht?
Achja und wie erkenne ich bei einem Elko Kondensator den Plus- und den Minuspol.
Hallo Julius,
zu den Bezeichnungen auf dem Lieferschein und der Platine kann ich dir nichts sagen, da musst du bei Intertechnik nachfragen. Aufgeführt sein müssten: L3, L4, C3, C4, R4, R6 und R7.
Gruß Udo
Ich würde mir gerne die Elip 2 nachbauen, habe aber ein oder mehrere Fragen.
Gerne würde ich die Elip 2 als Regalbox auf Ständern bauen, habe in einen anderen Bericht wo eine ähnliche Frage gestellt wurde, daß es möglich ist, solange man das Volumen gleich läßt. Was ist aber mit den Stegen die innerhalb des LS verbaut sind? Dann wäre noch die Frage des Bassreflexrohres, müßte es analog zu der größeren Tiefe des Gehäuses angepasst werden ? Da mein Musikzimmer von den Aufstellmöglichkeiten begrenzt ist, käme mir ein Regallautsprecher auf Ständern sehr entgegen. Nach den Berichten der Selbstbauer in diesem Magazin kommen mir die Eigenschaften meinen Vorstellungen nahe..
Vielleicht gibt es ja auch schon jemanden der dieses Projekt verwirklicht hat.
Mit freundlichen Grüßen Jens Thomas
Hallo Jens Thomas,
wenn du nur die Form änderst, bleibt die Reflexabstimmung gleich. Die Stege im Inneren dienen der Versteifung der Wände und können auch an anderen Stellen eingeklebt sein. Trotzdem verstehe ich deinen Wunsch nach einer klobigen Regalbox nicht, wenn sie auf einem Ständer stehen soll, der mehr Platz einnimmt als die Standvariante.
Gruß Udo
Hallo Udo
Erst einmal recht herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Der Grund warum ich die Elip 2 als Regalbox bauen möchte ist, da ich einen Holzfußboden habe, haben meine jetzigen Standboxen immer die unangenehme Eigenschaft, im Bassbereich unsauber zu spielen, hatte auch schon mit Marmorplatten versucht dieses zu vermeiden, hat aber nicht den Erfolg gehabt.
Dachte dieses mit Standfüssen zu vermeiden bzw. wenn dieses nicht funktioniert tatsächlich als Regalbox zu nutzen, aber vielleicht hast Du ja noch eine bessere Lösung?
Schon mal vielen Dank und Grüße
Jens
Hallo Jens,
möglicherweise lag der unsaubere Bass an den Eigenheiten deiner alten Box und weniger an der Tatsache, dass es eine Standbox ist. Viele Lautsprecher übertreiben schon von sich aus unterhalb von 100 Hz, geben sogar noch einen ordentlichen Buckel um 60 Hz dazu, weil das so gut verkäuflich ist. Das macht die Elip 2 nicht, deshalb habe ich auch mit der Standvariante keine Bedenken wegen des Holzfußbodens. In meinem Shop findest du aber auch eine regalgeeignete Centervariante mit weniger Volumen, die als Alternative in Frage kommt.
Gruß Udo
Hallo Udo,
ich habe mir die ELIP 2 gebaut und bin sehr zufrieden. Auch mein Bruder war überrascht, was für diesen Preis möglich ist. Jetzt noch eine Frage: Da die Lautsprecher recht wandfern stehen und auch gegen das harte Parkett ankämpfen müssen - und ich den guten Klang meiner BlueNote kenne:-) -, stellt sich mir die Frage, ob man den Bassbereich noch leicht betonen könnte bzw. die Mitten etwas absenken. Ein bisschen mehr Bassdruck würde dem Raum gut tun. ,
Liebe Grüße
Holger
Hallo Holger,
du kannst ein paar Zentimeter vom Reflexrohr abschneiden, dann wird der Bass um 60 Hz etwas angehoben. Auch eine größere Spule vor den 17ern könnte helfen, sie senkt die Mitten ab und verschiebt so die Klangwaage zu Gunsten der Basses. Wenn du dazu noch den Widerstand parallel zum Hochtöner um einen Wert verkleinerst, kann es mit dem Bassdruck reichen.
Gruß Udo
Hallo Udo,
nach langer, dienstlich bedingter Abwesenheit, habe ich nochmal wieder eine Frage zu den Elips:
1. Unterscheidet sich Dein Lieferumfang von dem bei Intertechnik?
2. Und wenn ja, wie?
3. Hast Du auch weiße Terminals und BR-Rohre?
4. Macht Bi-Amping bei dieser Konstellation sinn, oder lohnt das eigentlich garnicht den Hochtöner getrennt von den Tieftönern laufen zu lassen?
Danke schonmal und schöne Grüße aus Flensburg
Hannes :-)
Hallo Hannes,
im Wesentlichen sind die Bausätze gleich, alles andere wär ja auch Unsinn. Von mir bekommst du aber das Dämmmaterial von der Rolle, anderes Kabel und andere Schrauben. Weiße Terminals kannst du haben, weiße Reflexrohre nicht. Die kannst du aber notfalls etwas anschleifen und dann selbst lackieren. Das Wort BiAmping erinnert mich an einen AVR, da macht das meistens keinen Sinn. Wenn das gleiche, meist viel zu kleine Netzteil vier Endstufen versorgt, wird es kaum den Bass besser in der Griff bekommen. Siehe dazu auch die Frage von Alex zur Kera 360.2. Im Katalog macht es sich aber so gut, wenn man immer wieder neue Technologien anbieten kann statt wirklicher Verbesserungen. Man nennt so etwas Augenwischerei ;)
Gruß Udo
Hallo Udo,
Ich sehe mich nun schon seit Monaten nach Lautsprechern um und komme immer wieder auf die Spontan aus der HH zurück die den gleichen TMT einsetzt wie die Elip2, allerdings kommt hier nur 1 TMT zum Einsatz, jedoch dafür noch ein Magnetostat.
Da der GDS182 in den Mitten leichte Probleme beim Ausschwingen hat und somit die Mitten etwas leiden (das ist aber wirklich das einzige Manko an der Chassis), ist die Wahl von 2 TMT in d´Appolito auf jeden Fall die richtige. Nun frage ich mich ob man den Gradient GRT175A nicht auch mit 2 GDS128 in Verbindung bringen könnte indem man bei der Elip2 einfach den HT tauscht. Ist so etwas realisierbar? Da ich ein großer Fan von Magnetostaten bin und mir die Eton ER4 Projekte im Moment nicht leisten kann würde ich gerne eine Alternative finden.
Vielen Dank für jeden Vorschlag.
Liebe Grüße Florian
Hallo Florian,
deinem Tatendrang sind keine Grenzen gesetzt. Da du ja immerhin schon leichte Ausschwingprobleme beim GDS 182 erkennen konntest, wird die Weichenentwicklung doch sicher kein Problem sein.
Gruß Udo
Wäre evtl. die hier einen Blick Wert?
http://www.lautsprecherbau.de/Magazin/Lautsprecherbau-Magazin-2011/Ausgabe-September-2011/_Axis-34-Neo_8563,de,900564,1807
Vielen Dank einmal für die tollen Antworten.
Ich habe mich etwas schlau gemacht und ohne Messequipment wage ich mich erst einmal nicht an ein Eigenprojekt. Das Equipment wird aber in Zukunft kommen :)
Ich werde es nun doch gleich mal mit der Elip2 versuchen. Allerdings stellen sich nun doch noch 2 Fragen:
- Wieso denn nicht abgerundete Kanten? Ich habe gelesen, dass diese dem Rundstrahlverhalten zugute kommen würden.
- Warum der Seas NoFerro 900 und nicht der 800er ? (die 10 Euro Aufpreis können ja nicht der Grund sein)
Danke im Voraus
@joero
Ja mit diesem Lautsprecher hatte ich auch schon kurz geliebäugelt, allerdings möchte ich keinen Hornaufsatz auf einem Magnetostaten, da es die ohnehin starke Bündelung noch verstärkt und ich doch mehr Film schaue mit meiner Freundin die das auch gerne mal im Liegen tut.
PS: Irgendwie kann ich nur mit einem anderen Namen antworten.
Hallo Flo,
was immer du zu Rundstrahlverhalten und abgerundeten Kanten gelesen hast, vergiss es. Ich bezeichne solche Aussagen als Forengewäsch, das aus ständiger, unreflektierter Wiederholung als Wahrheit hingenommen wird. Um einen wirksamen Einfluss zu haben, brauchst du einen Kantenradius von grob 9 cm. Bau das mal!
Den NF 900 habe ich verwendet, weil er passte. Welchen besseren Grund hätte ich finden sollen?
Gruß Udo
- abgerundete Kanten: verbietet Dir keiner, kannst Du gerne anbringen :)
Wenn es wirklich so viel Unterschied machen würde wie manche selbsternannte Experten in diversen Foren schreiben würd ich vermuten, dass das schon im Plan so verwirklicht wäre - aber wenn es Dein Gewissen beruhigt: Schaden kann es ja nix!
2) Zwei Möglichkeiten: entweder trotz der 10€Aufpreis hat sich der andere HT nicht positiv bemerkbar gemacht (es muss ja auch zusammenpassen, lieber no-name Senf auf die Bratwurst als Markennutella), oder: Udo hat Mist gebaut ;-) passiert aber selten und wenn korrigiert er meist innerhalb von wenigen Minuten :)
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