Trist und grau ist der November, da passt es gut, wenn man zu Hause sitzen darf und an seinen neuen Boxen feilt. Wer nicht die Möglichkeit hat, alle neuen (oder auch älteren) Chassis der Selbstbauwelt in seinem Bastelraum zu horten, kommt auch mit Simulationen zum Ziel. Die dafür nötigen Daten liefern wir gern.
Diesmal trafen sich die Dayton-Breitbänder RS 100-4 und sein geschirmter Bruder RS 100 S-8, zu denen sich der als Subwoofer passende SD 215-88 gesellte. Innovativ wie immer präsentiert uns Seas den optisch kleinen W16 GP, dessen Membranfläche fast mit einem 17er mithalten kann, obwohl er außen nur 146 mm misst. Von vielen lang erwartet, jetzt auch für den Selbstbauer verfügbar, ist sein Bruder im Korbe, der coaxiale Excel C 16 N 001/F. Wie schon gewohnt stehen auch alle Messdaten zum kostenlosen
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So ist die Welt nun einmal, was gestern noch das Nonplusultra war, ist heute nur noch alte Technik, die durch neue und natürlich weitaus bessere völlig zu Recht verdrängt wurde. Die Werbeabteilung wird uns schon erklären, dass es nicht lohnt, um antiquierte Dinge zu trauern, die nun zu unserem Glück erfundenen waschen einfach weißer. Da macht auch die Welt der Lautsprecher keine Ausnahme. Ständig werden uns neue Materialien und Fertigungstechniken präsentiert, die alles bisherige als Beleidigung für das Ohr erscheinen lassen. Der Meinung können wir uns nicht so ohne Weiteres anschließen und so kam es gerade recht, dass uns ein paar Musterchassis auf den Tisch gelegt wurden, deren durchsichtige Membran aus Polypropylen sofort das Auge erfreute. Ein paar kleine Änderungen im Chassisaufbau wurden auf unseren Wunsch sehr schnell und exakt ausgeführt. Selbstredend haben wir ebenso schnell einen Bauvorschlag mit den Schätzchen ausgearbeitet. Um ganz ehrlich zu sein, es sind sogar zwei.
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15 Nov 2007, Leserbeitrag von Rolf zu Bausatz
Duetta
Schon seit etwas längerer Zeit sagten mir meine 10 Jahre alten JBL TI 5000 nicht mehr so richtig zu. Nach meiner Meinung neigen sie doch zu einer eher harten und dabei etwas verwaschenen Darstellung. Bei elektronischer Musik eher unerheblich, bei natürlichen Instrumenten nach einer gewissen Zeit aber einfach nervend. Irgendwann ist dann meist der Zeitpunkt gekommen und man will etwas Besseres haben – so auch bei mir. Nach einigem Umhören im Bekanntenkreis und deren Lautsprechern sowie Hifi-Studios ohne ein zufrieden stellendes Resultat, traf ich zufällig auf das Hifi-Forum. Von dort aus war der Weg zu Udo Wohlgemuth nicht mehr weit. Kurzfristig war dann auch ein Termin gemacht.
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