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Datenblätter MDS 10 DVC 4_4 Ausstattung:
Parameter:
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Gehäuse Bei 34,5 Hz Resonanzfrequenz und 35 Litern Äquivalenzvolumen kann man mit dem MDS 10 DVC sehr kleine Gehäuse verwirklichen. Da sein Qts zudem noch mit 0,24 sehr niedrig liegt, sagt LspCAD, dass das Chassis ein Mitteltöner ist und mit 1,4 Litern bei 130 cm Reflexrohrlänge und 10 cm Durchmesser auskommt, um bei 150 Hz seinen -3dB-Punkt zu haben. Für einen Subwoofer erscheint das nicht gerade praxisgerecht. So vergrößerte ich das Volumen auf 36 Liter und schon lag bei nunmehr 45,5 cm Kanallänge die halbierte Lautstärke bei 32 Hz. Das Basshaus baute ich aus 25 mm MDF auf, weil mein Holzhändler gerade solch eine Platte im Anschnitt hatte. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, nahm ich ihm gleich die doppelt Anzahl an Brettern ab, so reichte der Zuschnitt für zwei identische Gehäuse. Das Gewicht des Holzwerkstoffs erübrigte die anfangs vorgesehene Sandfüllung zwischen ihnen, immerhin wiegt jeder Kasten mit Bass knapp 30 kg. Mit 22 mm dickem MDF ist der Subwoofer aber auch schon schwer und stabil genug. Um ein wenig mit der Aufstellung spielen zu können, habe ich die Boxen recht breit, aber nicht sehr hoch und tief konzipiert. So kann der Subwoofer auf nahezu jeden sinnvollen Platz gestellt werden. Es dürfen zwei Kisten nebeneinander an der Wand stehen oder Rücken an Rücken die tiefen Töne seitlich abstrahlen. Auch als Füße unter den Satelliten sind sie im Doppelpack tauglich. Der Reflexkanal verläuft parallel zur Rückwand, außer ihm ist in der Box nur noch das Kabel zwischen Terminal und Chassis vorhanden. Zur Zier und besseren optischen Anlehnung an seine angedachten Spielkameraden Coax-HK habe ich an beiden Boxen die gleiche schräge Fase gefräst.Beide Schwingspulen sind hinter einander geschaltet, das Impedanzminimum erreicht nicht ganz 9 Ohm. Zwei Sub 275 können daher in Parallelschaltung ohne Gefährdung von einem Modul versorgt werden. Empfehlenswert sind das Hypex DS 1.2 (ohne regelbaren Bassboost) oder das DS 2.0 (mit regelbarem Bassboost), die sich durch Bedienungskomfort, Leistung und Preis unterscheiden. Auch an dieser Stelle weise ich noch einmal darauf hin, dass der beste Platz für den Subwoofer-Amp keinesfalls im Bassgehäuse zu finden ist. Wer dort mehr oder weniger mit dem Ohr im Tieftöner die richtige Einstelllung von Lautstärke und Trennfrequenz vornehmen kann, verdient meine höchste Bewunderung. Viel einfacher gelingt das, wenn das Modul ein eigenes Kästlein erhält, das nah am Receiver platziert wird. Da der Aufbau der Boxen eher keine Schwierigkeiten parat hält, lohnte sich der Verbrauch des Fotomaterials zur Dokumentation nicht. Daher lasse ich nur sechs Bildchen im Fünfsekundenturnus wechseln. Bauplan ![]() ![]() ![]() Bauplan Sub 275 als Sketchup-Datei Klang Im Hörraum sollte sich dann zeigen, wie der Subwoofer, von dem ich gleich zwei Exemplare aufstellte, denn wohl Musik und Effekte im Tiefbassbereich wiedergibt. Nun, um es direkt zu sagen, es klang dumpf, Stimmen waren nicht quasi nicht einmal im Ansatz erkennbar, geschweige denn Texte zu verstehen. Sicher wird auch niemand erwarten, dass mehr als tiefe Frequenzen aus den Basskisten abgegeben werden. Das verwendete Modul DS 2.0 verhinderte dies zusätzlich effektiv, weil es auf etwa 70 Hz Trennung eingestellt war. So stellte ich die Coax-HK dazu und schloss alles an meinem alten Yamaha-Receiver an. Als Zuspieler diente mir diesmal ein DVD-Player einfacher Bauart. Einen Bildgeber habe ich nicht dazugestellt, denn ich wollte ja nicht die Farben bewundern, sondern Klangeindruck bekommen. Eine DVD mit trotzdem bewegtem Inhalt war mit dem Herrn der Ringe schnell gefunden. Die mich umflutende Athmosphäre im friedlichen Auenland mit Kinderlachen und kleinen Dialogen bedurfte der Bässe nicht. Doch als es in den Schlachten mit den Orks heftig zur Sache ging, krachte und knallte es rings um mich herum gewaltig. Das gewaltige, ohne Limiter aufgenommene Donnern am Ende der Titelmusik des Terminators, irgendwo als Trailer auf Silberling gepresst, ließ die Membran meines Subwoofers deutlich sichtbar erzittern. Mein sonst so pegelfester Kater suchte sein Heil lieber in der Flucht. Jede Übertreibung, die sich ein Regisseur für sein Filmpublikum ausgedacht hat, wurde ohne jegliche Rücksicht auf mein eher ausgeprägtes Ruhebedürfnis gnadenlos, aber ohne erkennbare Anstrengung in den Raum geworfen, dass es auch mir imponierte. Ob der Bass womöglich zu laut eingestellt war, wurde mir erst bewusst, als ich Fleetwood Mac’s “Trust” von The Dance auflegte. Hier nahm ich den Basspegel um gute 3 dB zurück, dann passte es auch zu den alten Rockern. Testweise verzichtete ich im Weiteren auf die bisher genutzte Rundum-Beschallung und stellte das Sub-Sat-Set wie nebenan zu sehen mitten in den Raum. Nun wanderte das Publikum hinter die Musikanten und die über einander gestellten Komponenten konnten auch als Stereoboxen voll und ganz überzeugen. Dies beantwortet dann auch die von Andi eingebrachte Frage, ob es möglich ist, aus dem Coax-HK auch eine Standbox mit Bassanhang zu entwickeln.Udo Wohlgemuth Technikseite Sub 275
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hallo so wie ich das verstehe braucht man fúr den kompletten satz 2x Sub 275 und 1x den Coax HK plus 2x activ module fúr die sub`s.......? Odder kann man die Sub 275`s passiv betreiben. Ich hab eben ein Onkyo TX-SR507 A\V Reciever.
Hallo Mike, zwei Sub 275 kannst du hintereinander geschaltet (8 Ohm) an einem Aktiv-Modul anschließen. Passiv kannst du sie nicht betreiben. Von den Coaxen brauchst du aber fünf für Surround-Sound. Gruß Udo
Hi Udo,
unter der Bedingung dass Volumen und BR-Öffnung gleichbleiben, kann ich doch jegliche "Form" des Gehäuses wählen, richtig?
Wäre dieser Subwoofer dann prinzipiell auch fürs Auto geeignet oder gibt es da irgendetwas besonderes zu beachten?
Wenn ich mich auf Autohifi-Webseite umschaue, ist es Wahnsinn, wie dort für Tieftöner zugelangt wird. Was für einen 10-20qm Wohnraum gut funktioniert, kann doch im Auto nicht verkehrt sein, oder ist das zu einfach gedacht?
Ist dieser Sub so gesehen schon völlig überdimensioniert?
Ich meine, irgendwo auf Deinen Seiten habe ich gelesen, dass der SW ohnehin nur Bumm-Bumm macht und deshalb u.a. auch keine Einteilung in die Klassen Blues usw. Sin macht.
Hallo Wassertrinker,
zwar habe ich keine großen Ambitionen, ins Car-Hifi-Geschäft einzusteigen, aber dieser Subwoofer ist sogar dafür geeignet. Die Form und auch die Materialstärke kannst du ändern, aber sorg für eine gute Befestigung der Kiste.
Gruß Udo
Wie sehr darf denn dann die Tönervorderseite "abgedeckt" sein (wegen Schutz im Kofferraum). Ich würde annehmen, dass die "eine Hälfte" über die Bassreflexöffnung die Kiste verlässt?
Auch habe ich schon solche Subwoofer gesehen, wo der Töner verkehrt herum eingeschraubt ist. Und dann gibt es auch die Subwoofer, wo der Töner komplett im Gehäuse ist. Das wäre zumindest aus Schonungsapekten evt. sinnvoller. Hast Du hierzu auch einen Bauvorschlag mit einem Volumen, dass nicht größer als dieser Vorschlag ist?
Grüße, Andreas.
Oh, hab's vermutlich gefunden: SD215BP scheint u.U. robuster und passender (?) für mein Vorhaben zu sein.
Hallo Waterdrinker,
entschuldige bitte, dass ich mich mit Car-Hifi nicht weiter beschäftigen mag, es ist nicht mein Thema. Ein Auto brauche ich, um Holz einkaufen zu fahren. Dabei ist mir völlig egal, ob orta auch ein Radio eingebaut ist, das mehr kann als Staumeldungen sprachverständlich an mein Ohr zu bringen.
Gruß Udo
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