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Datenblatt MDS 08 Ausstattung
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gehäuse Es war also beschlossene Sache, ein Bandpassgehäuse wurde entworfen. Die Dateneingabe in LSPCad war schnell erledigt und heraus kam der Vorschlag, es mit 12 Litern geschlossenem und 6 Litern getunedtem Volumen zu versuchen. Natürlich malte das Simprog dazu auch seine Diagramme. ![]() ![]() Das sah schon gar nicht schlecht aus, enorm klein für die Chassisgröße. Doch da ein 20er Bass auch einen ordentlich großen Reflexausgang benötigt, kam die Ernüchterung beim Blick auf die Rohrlänge: 38,4 cm bei knapp 45 cm² Fläche stand da. In eine Kiste vom Format zweier aufeinander gestapelter Kinderschuhkartons passt das nur hinein, wenn man ein wenig anbaut. Die doch recht einfache Lösung zeigt der Bauplan. Bauplan ![]() Damit nun keiner behaupten kann, er sei nicht in der Lage, das Gehäuse nach dem Plan selbst zu bauen, lasse ich wieder einmal wortlose Bilder sprechen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Klang ![]() Nun wird wohl niemand im Ernst erwarten, dass ich einen zweiseitigen Hörbericht darüber abliefere, wie denn der Subwoofer mit dem bezeichnenden Namen FirstTime 7 ganz allein die den kleinen MS-Micro fehlenden Bässe darstellte. Wenn ich dagegen nur das wiedergäbe, was das Ehepaar nach der Aufstellung des nunmehr kompletten Sets von sich gab, würde der Hörbericht schon nach “Nun klingt es doch wesentlich vollständiger!” enden. Dies hätte meinem lieben Schmitti zwar gefallen, der sich in seinem viel zu kurzen Schreiberleben immer gewünscht hatte, einen Klangbericht wenigstens einmal auf ein wesentliches “Klingt gut!” zu beschränken. Doch wer kann sich das schon leisten? Der erste Eindruck, den die Kombination zum Foto schön aufgereiht auf mich machte, war natürlich optischer Natur. Die drei Kisten wirkten wie für einander gebaut, obwohl ich daran bei der Konstruktion der FT 7 überhaupt nicht gedacht hatte. Es hat schon genug Mühe gemacht, einen Subwoofer nach den engen Vorgaben hinzubekommen. Um mich auch akustisch vom Gewinn an Klang überzeugen zu können. ließ ich abwechselnd die Satelliten, deren Weiche unverändert blieb, allein und dann mit Unterstützung die gleichen Musikstücke wiedergeben. Die Trennfrequenz hatte ich nach ein paar Tests am DS 1.2 auf etwa 70 Hz und den Pegel auf 10 Uhr gestellt. Wie schon beim Test der Micro legte ich zur Einstimmung die “Symphonie fantastique” in den Bada CD-Player, der zur Abwechslung meinem Yamaha AV-Receiver als Quelle diente. Gewohnt locker und aufgeräumt boten die Zwerge den Gang zum Richtplatz, doch mit Bass hatte dann auch der Kesselpauker seinen Urlaub beendet. Als das Oscar Peterson Trio zu “We get Requests!” aufspielte, hatte Ray Brown den Kinderbass gegen sein gewohntes Instrument mit mehr als Mannshöhe und dickem Bauch getauscht. Ähnlich verlief der Test mit nahezu jeder Musik, wundern wird es niemanden. Doch trotzdem muss an dieser Stelle wieder einmal meine leichte Abneigung gegen Mono-Bässe einbringen, die immer weit von den Satelliten entfernt stehen. Wirklich harmonisch wurde der Klang für mich erst, als ich je eine Basskiste direkt zu den Micros stellte, die ich wegen ihrer vier Ohm Impedanz hintereinander an das DS 1.2 hängte. Die 50 Euro mehr waren auch noch gut angelegt. Udo Wohlgemuth Technikseite FirstTime 7
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Holzliste in 19 mm MDFmit 2 mm Leimzugabe: Den Bausatz "FirstTime 7" kannst du bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth bestellen
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| Membran: | Kevlar, geflochten | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Linearer Hub: | 6 mm |
| Korb: | Aluminium-Druckguss | Magnetdurchmesser: | 110 mm |
| Polkernbohrung: | ja | Befestigungsbohrungen: | 6 mm |
| Zentrierung: | Flachspinne | Außendurchmesser: | 223 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 187 mm |
| Schwingspule: | 35 mm | Frästiefe: | 5 mm |
| Träger: | Kapton | Einbautiefe: | 92 mm |
| Membran: | Kevlar, geflochten | Luftspalthöhe: | 6 mm |
| Sicke: | Gummi | Linearer Hub: | 6 mm |
| Korb: | Aluminium-Druckguss | Magnetdurchmesser: | 110 mm |
| Polkernbohrung: | ja | Befestigungsbohrungen: | 6 mm |
| Zentrierung: | Flachspinne | Außendurchmesser: | 223 mm |
| magnetische Schirmung: | nein | Einbauöffnung: | 187 mm |
| Schwingspule: | 35 mm | Frästiefe: | 5 mm |
| Träger: | Kapton | Einbautiefe: | 92 mm |
Ein sehr schönes Teil! Mir geht er nur leider nicht tief genug, allerdings würde ich ggfs zwei stück an einem Reckhorn A-401 betreiben - da könnte ich ja entzerren... Macht das Sinn? Sprich, ist die Wiedergabe allein bzw. vor Allem durch die Konstruktion limitiert, oder macht sich eine stärkere Anhebung bei zB meiner wunsch-f3 von 28Hz doch bemerkbar? Machen die Chassis den Hub dann noch mit? (ich höre in 20m² nicht brutal laut und heimkino ist auch nicht, aber der Kanal entlastet das Chassis ja bloß um 70Hz herum wenn ich das richtig verstehe...) Also kurz: macht das Sinn, oder schau ich mich dorch lieber nach einem anderen Sub um? Herzlichen Dank schonmal für eine Antwort und auch für die tolle Website! Perfekte Dokus! (Nur die Meßergebnisse sind auch im Flash-Popup sehr klein dargestellt) Schönen Gruß Patricc Urban
Hallo Patrick, ein Bandpass ist ein recht komplexes Gebilde, bei dem die geschlossene Kammer den Bass so verändert, dass er ideal zum Reflexteil und seiner Abstimmung passt. Das bringst du durch eine Tiefbassanhebung völlig durcheinander. Mir ist auch nicht so wirklich klar, was du in 20 m² mit 28 Hz anfangen willst. Diealten Artikeln sind noch nicht auf für die korrekte Darstellung überarbeitet worden. Deshalb gehen die werden in den Popup-Fenstern die Diagramme noch nicht vergrößert dargestellt. Bei der FT 7 werde ich mir die Arbeit auch nicht machen, hier steckt die gesamte Information schon in den 300 Pixel breiten Bildern. Gruß Udo
Hallo Udo, Habe gerade diese Box meinem Sohn als Erweiterung seiner Squeezebox Anlage gebaut. Jetzt kommt nur noch die Lackierung. Er möchte die Box in schwarzem Klavierlack, aber das ist eine andere Geschichte :-) Nun zu meiner Frage. Zusammen mit diesem Bausatz habe ich auch einen zweiten Satz (RS100PC) gekauft und im ganzen Pack soviel Dämmmaterial gekriegt, dass ich es schwerlich in die kleinen Boxen reinkriege. Muss vielleicht die geschlossene Kammer dieses Bandpasses gedämmt werden? Gruss aus der Schweiz Zlatko
Hallo Zlatko, Dämmstoff muss auch in die geschlossene Kammer des Bandpasses hinein. Trotzdem wirst du immer noch zuviel Sonofil bekommen haben. Das liegt an der Packungsgröße. Füll die RS 100 PC locker mit der Watte, den Rest kannst du für das nächste Projekt nutzen :) Gruß Udo
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