Und es begab sich also zu der Zeit, als ich völligst mit der Arbeit an der Septemberausgabe des Magazins ausgelastet war, dass Stereoplay die bekanntesten Vertriebe des Lautsprecherselbstbaus zu sich rief, auf dass sie sich schätzen ließen. Auch den Stuttgartern war es nicht verborgen geblieben, dass immer mehr ihrer Leser ihre Augen zu anderen Produkten wandern ließen, die lange Zeit bestenfalls links liegen gelassen wurden. In einem Beileger wollte man folgerichtig dem Do It Yorself die Gelegenheit geben, sich selbst zu präsentieren und lud zum Test. Eine Standbox mit Coax-Chassis sollte Intertechnik beisteuern, eher eine leichte Übung. Vor einem knappen Jahr hatte ich noch in der K+T den Coax 18 vorgestellt, dem auch ein größeres Gehäuse anzugezimmern war und der sicher den Mitbewerbern Paroli bieten konnte. So reizvoll es angesichts meiner chronischen Zeitnot auch war, ohne große Mühe den Probanden schnell fertig zu haben, immerhin gehört ein Coax-Chassis zu den Exoten, die in Fertigboxen sehr selten zu finden sind, mir gefiel der Gedanke nicht, ihn zum Repräsentanten der Möglichkeiten des eigenhändigen Boxenbaus zu machen. Wir kannten die Vorgaben, die sagten Standbox und Stückpreis bis 500 Euro, und da musste es sicherlich Besseres geben, dem Fachblatt-Konsumenten mehr als nur ein beiläufiges “Ach ja” aus dem Mund zu locken.
Bestückung
Wen sollte es wundern, dass wir uns schnellstens in Kerpen zusammensetzten und Kriegsrat hielten, denn diese Chance, dem Selbstbau zu Ansehen zu verhelfen, durften wir uns nicht entgehen lassen. Ohne lange Gegenrede blieb mein Vorschlag, das vorgesehene Budget voll auszuschöpfen und als Hochtöner den ER4 zu nutzen.
Bestenfalls aus Fertigboxen weit jenseits der 10000 Euro-Grenze sind Airmotion-Transformer den Stereoplay-Lesern bisher bekannt und rufen ihnen allein schon durch ihren Namen schnell ein leichtes Glänzen der Begehrlichkeit in die Augen. Erwähnt man weiterhin, dass der ER4 bei Eton in deutschen Landen zum großen Teil handgefertigt wird, weiß jeder sofort, dass er nicht billig ist. Allein die Technik des Faltenbalgs, der das elektrische Signal in Luftbewegung umsetzt, wird nur von wenigen Herstellern serienreif beherrscht, ist aber jedem lesenden Experten für seine exzeptionelle Hochtonauflösung bekannt. Natürlich verschlingt er allein schon 3/5 des zur Verfügung stehenden Etats, aber das störte uns nicht.
Keineswegs dem Hochtöner nachstehen durfte der Mitspieler, den wir unter ähnlichen Kriterien im Intertechnik-Sortiment suchten und mit dem 7-375/32 Hex natürlich bei Eton fanden. Auch er ist nur aus Teuerboxen der höchsten Referenzklasse bekannt, sollte also allein schon des positiven Ansehens wegen für unseren Bauvorschlag der Extraklasse zum “Oh”-Preis bestens geeignet sein. Ein “Oh” rutschte auch dem Geschäfts-führer von Intertechnik heraus, als er beim Zusammenrechnen der Chassispreise die 500-Euro-Grenze bereits erreicht sah, denn Weichen, Dämmstoff, Terminals und sonstige Kleinteile wollten auch noch verbaut werden. Dann musste man eben den Preis ein wenig subventionieren, worunter keineswegs das Ansehen in Selbstbau-Kreisen leiden würde. Auch diese Entscheidung fiel Intertechnik leicht, so konnte immerhin das Optimum für das Geld zur Stereoplay geliefert werden. Eine dicke Dreiwegebox mit zwar soliden, aber “langweiligen” Chassis wollten wir den verwöhnten Stereoplayern nicht zumuten. Auf eine ausführliche Beschreibung der Chassis kann ich an dieser Stelle verzichten, du findest sie in der Juli-Ausgabe bei der Eton2u XXL.
Die Messungen der Chassis erfolgten im Feel IT-Gehäuse mit Mikrofon in Höhe des Hochtöners.
Eton ER4
Chassishersteller: LPG, Neu-Ulm
Vertrieb: Intertechnik, Kerpen
Preis: 320 Euro
Ausstattung:
Membran: Ziehharmonika-Folie
Schwingspule: aufgedampfte Leiterbahn
Magnet: 4 Neodympillen
Magnetische Schirmung: nein
Befestigungsbohrungen: 4
Außendurchmesser: 110 mm
Einbauöffnung: 84 x 94 mm
Frästiefe: 3 mm
Einbautiefe: 13 mm

Parameter
RDC: 3,9 Ohm
SD: 67 cm²
Qm: 18,4
Qe: 30,3
Qts: 11,4
fs: 523 Hz
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Eton 7-375/32 Hex
Chassishersteller: LPG, Neu-Ulm
Vertrieb: Intertechnik, Kerpen
Preis: 165 Euro
Parameter:
Fs 35,8. Hz
Diameter 132 mm
Re 6.7 Ohm
Rms 1,36 kg/s
Qms 2.62
Qes 0.32
Qts 0.29
Cms 1,25 mm/N
Mms 15,8 Gramm
BL 8,63 Tm
VAS 32,6 Liter
dBSPL 88,7 dB
L 1kHz 1,45 mH
L 10kHz 0.52 mH
SD 137 cm²
MMD 14,9 Gramm
Z Min 7,79 Ohm
Ausstattung
Membran: Hexacone
Sicke: Gummi
Korb: Aluminium-Druckguss
Polkernbohrung: ja
Zentrierung: Flachspinne, hinterlüftet
magnetische Schirmung: nein
Schwingspule: 32 / 16 mm
Träger: Aluminium
Polplattendicke: 8 mm
Linearer Hub: 8 mm
Magnetdurchmesser: 102 mm
Befestigungsbohrungen: 6
Außendurchmesser: 175 mm
Einbauöffnung: 152 mm
Frästiefe: 8 mm
Einbautiefe: 88 mm
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Gehäuse
Eine Standbox mit dem 7-375/32 Hex habe ich vor langer Zeit gebaut, sie nennt sich auch heute noch “Triangel” und hat etwa 20 Liter Volumen. Damals war es mir sogar vergönnt, dem Entwickler bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen, aber das ist nur etwas für Insider, die damals meinen Text in der K+T gelesen haben. Einig waren wir uns auch, dass nur ein einfach nachzubauendes Gehäuse, das ausschließlich mit Baumarktzuschnitten zu realisieren ist, in Frage kommt. Dreieckig wie bei Triangel fiel damit aus, obwohl der optische Aspekt nicht außer acht gelassen werden sollte.
Der Bass durfte gern noch ein wenig tiefer reichen, dabei aber schlanker werden. Aus diesem Grund machte ich das Gehäuse um fünf Liter größer. Die Reflexabstimmung auf etwa 35 Hz übernimmt ein ungekürztes HP 70, das ich auf die Front setzte. Da die Box mit 25 Liter immer noch zu klein war, um eine ausgewachsene Standbox darin erkennen zu können, setzte ich das Bodenbrett recht weit nach oben und zusätzlich schräg ein. So erhielt ich eine zusätzliche Weichenkammer, in die auch das Terminal T 122 MS/AU hineinschaut. Gummifüße unter der Box sorgen für gute Abkopplung von Fußboden. Wer es mag, kann auch ein trapezförmig geschnittenes Brett unter die Box stellen, wie es in der Stereoplay-Beilage zu sehen ist. Den so entstandenen rechteckigen Kasten verschönerte ich durch eine sich von unten nach oben verbreiternde 45°-Phase, die sich wieder verjüngend nach hinten fortsetzte. Die Verminderung der von der Membranrückseite in die Box hineingespielten Mitten übernehmen sechs Matten Sonofil, die im Gehäuse gleichmäßig verteilt werden. Ein paar Fotos vom Zusammenbau füge ich hier einfach an, dann muss ich nicht so viel erklären.

Zuerst klebt die Front auf der Seite, der Deckel sorgt für den rechten Winkel. Die Abdeckung des ER4 folgt im Anschluss. Sie wird nur an den Schnittkanten und rundherum auf der Klebeseite beleimt. Zum Rückwandkleben dürfen wir natürlich auch die Schnittkante des Deckels nicht vom Fugenleim verschonen. Zum gleichmäßigen Verteilen des Klebers schieben wir die Rückwand ein wenig an ihrem Platz hin und her.

Nachdem die Position der Innenbretter mit Bleistift-Strichen markiert ist, weiß jedes Brett, wohin es gehört. Die Versteifungen dürfen nicht vertauscht werden, denn sonst passt der Bass nicht an seinen Platz unter dem Hochtöner. Der Boden wurde vor dem Einsetzen mit 30°- Winkeln zugeschnitten. Wer die dafür erforderliche Kreis-säge nicht besitzt, kann die Schräge auch mit Spachtelmasse ausfüllen. Zum Abschluss wurde die zweite Seite auf den frischen Kleber gelegt und bündig ausgerichtet. Wie es nach dem Trocknen des Leims weiterging, siehst du in der Story zum Fräsen.
Weiche
Die Weichenentwicklung für Eton-Chassis ist meist kaum der Rede wert, ihr Strickmuster ist einfach und erfordert keine größeren Klimmzüge, um ein klanglich ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Lässt man dabei zu, dass der Frequenzgang auch kleine Unebenheiten aufweist, kommt man mit wenigen Bauteilen aus. Daran halte ich mich vorwiegend, denn zu erreichen, dass meine Boxen durchweg gleich klingen, ist nicht mein Ziel. Eigenschaften des Membranmaterials dürfen am Ende bei jeder Konstruktion heraushörbar sein, andernfalls wäre der Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe unsinnig und uns würde der einzig richtig klingende genügen. Doch wer mag entscheiden, welcher das ist?
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Die Abstimmarbeit begann mit dem 7-375/32 Hex, dessen Frequenzgang durch den Einfluss der Schallwand ab 300 Hz zu steigen beginnt, Resonanzen bei 4, 8 und 12 kHz verraten die harte Sandwichmembran aus Nomexsechsecken und luftdichter Beschichtung (lila). Der Anstieg lässt sich leicht mit einer 2,2 mH-Spule linearisieren, doch die Resonanz bei 4 kHz bleibt noch deutlich sichtbar (rot). Dagegen legte ich eine genau angepasste Reihenschaltung aus Kondensator, Spule und Widerstand parallel zum Chassis, die zwischen 600 und 2500 Hz ein wenig Pegel zulegt, darüber jedoch die Spitzen fast bis zur Unkenntlichkeit herunter zieht (blau).
Der Frequenzschrieb des ER4 verläuft bis auf 2 kHz herunter fast glatt, liegt aber mit fast 90 dB pegelmäßig um etwa 4 dB zu hoch (lila). Bei einem Magnetostaten mit aufgedampfter Leiterbahn, dessen Impedanz fast gleichbleibend bei 4 Ohm liegt, ist die Lautstärkeregelung recht leicht nur mit einem Vorwiderstand erledigt, hier waren es 2,7 Ohm (grün). Durch den jetzt erhöhten Gesamtwiderstand fällt der im Hochpass benötigte Kondensator kleiner aus, bei Verwendung eines MKP-C’s macht sich das sogar positiv im Preis bemerkbar. Zwar senkt er schon etwas zu früh den Level ab, hat aber allein keine Chance, den Bereich unter 2 kHz ausreichend steil zu filtern (rot). Eine Luftspule mit 0,39 mH veränderte das zu meiner Zufriedenheit (blau). Die resultuierende Summenkurve zeigt die gute Addition der Zweige, deren Kreuzungspunkt bei 2,5 kHz liegt. Für Besitzer von Röhrenverstärkern, die in den letzten Jahren dank chinesischer Ingenieurskunst eine Wiedergeburt erfahren haben, gibt es natürlich auch eine Impedanzkorrektur aus 0,68 mH, 33 µF und 10 Ohm, die parallel zum Plus- und Minuspol zwischen Terminal und Weiche gehängt wird.
An dieser Stelle sei noch einmal auf eine Besonderheit des ER4 hingewiesen, bei dem der rote Stecker am roten Kabel nicht den Pluspol markiert. Daher muss für die notwendige Gleichpolung der Chassis der blaue Stecker am schwarzen Kabel mit dem freien Ende des 2,7 Ohm-Widerstandes verbunden werden. Dies mache ich, wie auf dem Bild zu sehen ist, mittels einer Lüsterklemme. Die Anschlusskabel des ER4 werden vorher durch eine 5 mm Bohrung hinter dem Magneten geführt, die anschließend mit Reparaturwachs luftdicht verschlossen werden muss. Hierfür Heißkleber zu nehmen halte ich nicht für gut, er kann einerseits das PVC der Leitungen beschädigen, zum anderen ist es recht schwierig, im Falle eines notwendigen Eingriffs die Kabel wieder aus dem Loch zu bekommen. Zwei passend zugeschnittene Matten aus 6 mm dickem Moosgummi werden hinter den Hochtöner in die kleine Kammer gelegt. Sie pressen sich beim Anschrauben des ER4 fest gegen seine Rückwand.
Messungen
Mit durchschnittlich 85 dB Schalldruck schlägt sich die Feel IT für einen 17er TMT im angemessnen Rahmen. Den von Stereoplay attestierten -3dB-Punkt von 41 Hz im schallarmen Messraum kann ich wegen fehlender Abmessungen in meinem Laden nicht ganz nachweisen, durch das hier nötige Gating wird der Pegel bei tiefen Frequenzen immer ein wenig zu gering dargestellt. Dass unsere Messungen trotz der unterschiedlichen Bedingungen nahezu identisch sind, zeigen ebenfalls der Impedanz- und Klirrschrieb. Zum Vergleich habe ich die Stereoplay-Messungen unten angefügt. Zu beachten sind die anderen Diagrammgrenzen, der geringere Messpegel von 2,0 V und die Klirr-Bewertung nach THD, also der Addition der einzelnen Kn-Werte. Allein dieses Ergebnis ist für mich schon die Reise nach Stuttgart wert gewesen, denn zwischen den Messwerten in der Turnhalle von K+T und in meinem Raum bestand immer eine beachtliche Abweichung, die gehörmäßig meine Schriebe als passender auswiesen. Das ist auch der Grund, warum oftmals die ADW-Varianten geänderte Weichen haben
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Aus “Stereoplay 11/06”:

KlangKlangbeschreibungen sind das Salz in der Suppe des Lautsprechertests, für den Schreiber gehören sie aber zu den schwierigsten Übungen, besonders wenn es dabei um eigene Konstrukte geht. Bei der Feel IT kann ich zu meinem Glück und zur Verbesserung meiner Glaubwürdigkeit auf Zitate aus der Stereoplay zurückgreifen, die von einem der erfahrensten Redakteure der Zunft zu Papier gebracht wurden. Bei meinem leider viel zu kurzen Besuch in Stuttgart durfte ich mit Wolfram Eifert ein wenig fachsimpeln und wir konnten mehr als die letzten zwanzig Jahre Lautsprecherbau mit all Ihren Namen und Ereignissen an uns vorbei ziehen lassen, denn so lange ist auch er schon im Geschäft. Als alter Selbstbauer war er maßgeblich an der Entwicklung der “Stereoplay-Boxen” beteiligt, die Ende der 80er Jahre im Heft vorgestellt wurden. Übereinstimmend waren wir überzeugt, dass der Selbstbau heute nicht mehr den Geldspar-Vorteil auf seiner Seite hat, denn die dank riesiger Abnahmemengen preisgünstigen, chinesischen Produktionen gehen weitestgehend am viel zu kleinen Do-It-Yourself-Anbieter vorbei. Die oftmals in Europa entworfenen und überprüften, aber dort äußerst billig hergestellten Lautsprecher müssen sich auf den Massenmarkt stürzen, der nur zu absoluten Niedrigpreisen in den erforderlichen Mengen zu bedienen ist. Es wäre wirklich vermessen, ihnen die Qualität abzusprechen, aber was vielen gefällt, ist Einheitskost, Fades Fast Food lässt grüßen. Wer allerdings Wert auf individuelle Gestaltung und klangliche wie optische Entfaltung legt, ist beim Selbstbau besser aufgehoben denn je.
Mittlerweile begrüße ich zu Hörproben immer mehr Menschen, die ihre Karriere als High-End-Nutzer hinter sich, aber immer noch nicht den wirklich passenden Lautsprecher gefunden haben. Tuning über Kabel, Weichenbauteile und Steckerleisten oder noch bessere Hifi-Anlagen sind für sie ebenfalls nicht zielführender gewesen. Um so erstaunter sind sie dann oft, wenn für ein Zehntel des Fertigpreises ein Produkt mit mehr als der erwarteten Qualität zu erwerben ist.
Was das mit der Klangbeschreibung zu tun hat? Nun, wenig bis nahezu nichts, aber das musste auch einmal irgendwo gesagt werden. Es wirft ein bedeutendes Licht auf die Szene, die von vielen immer wieder totgesagt wurde und doch berechtigt weiterlebt, neue Zielsetzungen eingeschlossen. Und so schließt sich nach der langen Vorrede dann doch wieder der Kreis, denn mehr als andere 17er-mit-Hochtöner-Kombinationen sollte Feel IT schon sein, sie hat ihr Ziel fraglos erreicht. Wurden die Mitbewerber als “ideal für Leisehörer und Räume bis maximal 20 Quadratmeter” und “vom Charakter her eher ein Arbeitstier als ein Schöngeist.” beschrieben, durfte sich unser Bausatz mit allen positiven Attributen schmücken, die eine Box auf sich vereinen kann. Sie reichte ebenso tief herunter wie die anderen und schaffte mit nur einem Bass den gleichen Maximalpegel, für den der laute Mitbewerber zwei 17er brauchte.
So urteilte Wolfram Eifert in der Sonderbeilage zur Stereoplay 11/06:
“Der IT-Bausatz mit Eton-Chassis strotzte vor Spielfreude und tönte von oben bis unten wunderbar vielschichtig, ohne zu nerven – ganz im Gegenteil. Trotz vergleichsweise schlankem Bass wirkte die Feel IT ausgesprochen glaubwürdig, auch brachte sie den besten musikalischen Fluss zuwege. Herrlich, wie lebensecht und unbekümmert diese Box lostrompete, ohne aus der Spur zu geraten. Damit ist die Feel IT der ideale Bauvorschlag für Genießer.” und weiter: ”Klingt unbeschwert und facettenreich, ohne zu nerven. Ein Traum an kleinen Röhrenverstärkern.”
Sein Fazit klang dann so: “Ein wahrer Do-it-yourself-Leckerbissen ist der Intertechnik-Bauvorschlag. Die Feel IT besteht auch vor kritischen Ohren, Spaß macht sie sowieso.”
Folgerichtig erhielt die Feel IT das Prädikat “Testsieger”
Wen kann es wundern, dass mich eine solche Beurteilung aus berufenem Mund natürlich ganz besonders freut, denn sie entstand ganz sicher nicht, weil über Jahre hinweg genügend Geld für Werbung investiert wurde. Selbstverständlich kann sich jeder Interessent selbst bei einer Hörprobe davon überzeugen.
Udo Wohlgemuth
Feel IT
Chassis: 3-375/32 Hex
ER4
Hersteller: Eton, Neu-Ulm
Vertrieb: Intertechnik, Kerpen
Konstruktion: Udo Wohlgemuth
Funktionsprinzip: Bassreflex
Nennimpedanz: 8 Ohm
Terminal: T 122 MS/AU
Dämmstoff: 3 Beutel Sonofil
Reflexrohr: HP 70 ungekürzt
Holzliste in 22 mm MDF
mit 2 mm Leimzugabe:
27,2 x 100,0 (4x) Seiten
18,0 x 100,0 (4x) Front/ Rückwand
18,0 x 22,4 (2x) Deckel
18,0 x 28,0 (2x) Teiler (30 ° anschrägen)
18,0 x 13,0 (2x) Abdeckung ER4
18,0 x 10,0 (4x) Versteifungen
Die seitliche Fase kann wie im Text beschrieben mit der Oberfräse, der Handkreissäge oder dem Elektrohobel angefertigt werden.
Kosten pro Box
Bausatz ohne Holz 498 Euro
Holzzuschnitt in 19 mm MDF ca. 20 Euro
Gesamtkosten: ca. 518 Euro
Der Bausatz Feel IT kann nur bei Intertechnik oder Acoustic Design Wohlgemuth erworben werden.
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