Eigentlich ist Heimkino nicht so mein Ding. Beengter Raum, zu kleiner Fernseher und nachbarschaftsgerechte Lautstärke verderben schnell den Spaß, der im richtigem Lichtspielhaus aufkommt, wenn die Effekte nur so um die armen Ohren knallen. Auf Live-Konzerte von herumhüpfende Zwergen mit viel zu kleinen Instrumenten auf regalfreundlichen Böxlein mit bollernder Subwoofer-Unterstützung verzichte ich gern, denn Mitmachstimmung kann da nicht über den Zuhörer hereinbrechen. So dachte sicher auch Dino, dessen kleine Partyscheune schon im Juli für die Präsentation der Mystery-PA herhalten musste. Er hatte ja mit zwei 15-Zöllern, acht 12ern und vier Hochtonhörneren schon 80 % einer imposanten Kinobeschallung auf seinen 60 m² versammelt, es fehlte nur noch der Center und das schon 1932 von Aldous Huxley in seinem Roman “Brave new World” beschriebene Fühlkino könnte endlich dem Reich der Fiktion entfliehen.

Bestückung
Aus verständlichen Gründen sollten in einem Heimkino alle Lautsprecher einen recht ähnlichen Klang haben, was man am einfachsten erreicht, wenn man alle Boxen gleich bestückt. So empfahl ich natürlich, eine weitere Mystery-PA unter die Leinwand zu legen und alle könnten glücklich sein. Doch Dino wollte aus dem Center auch noch den tieferen Bass wahrnehmen können und zudem gab er sich mit nur einem Center nicht zufrieden, er wollte zwei. Verstehen konnte ich ihn gut, denn warum sollte der Mittenlautsprecher, der die meiste Arbeit verrichten muss, nicht auch die größte Membranfläche haben. So konzipierten wir ein Boxenpaar aus den schon aus der Juli-Ausgabe bekannten P.Audio-Chassis. Die erneute Beschreibung der Lautsprecher spare ich mir, hänge jedoch die neu gemessenen Diagramme an, damit sich der interessierte Leser die Unterschiede im Abstrahlverhalten durch die andere Verteilung der Chassis auf der Frontwand in Ruhe betrachten kann.
Die Messungen der Chassis erfolgten in den Center-Gehäusen. Dabei wurde die Position des Miokrofons in Höhe des Hochtöners nicht verändert.

Hersteller: P.Audio
Vertrieb: Intertechnik, Kerpen
Preis: 29 Euro
Ausstattung
Membran: Phenol
Sicke: Phenol
Korb: Kunststoff
Polkernbohrung: nein
magnetische Schirmung: nein
Magnetmaterial: Ferrit
Schwingspule: 25 mm
Polplattendicke:
Linearer Hub:
Bewegte Masse: k.A.
HP 12 W

Hersteller: P.Audio
Vertrieb Intertechnik, Kerpen
Preis: 41 Euro
Ausstattung
Membran: Pappe
Sicke: Leinen
Korb: Blech
Polkernbohrung: nein
Zentrierung: Topfspinne
magnetische Schirmung: nein
Schwingspule: 50 mm/ 12 mm
Träger: Aluminium
Polplattendicke: 8 mm
Linearer Hub: 4 mm
Magnetdurchmesser: 120 mm
Befestigungsbohrungen: 8
Außendurchmesser: 310 mm
Einbauöffnung: 280 mm
Frästiefe: 6 mm
Einbautiefe: 139 mm
Parameter
Fs 49,8 Hz
Diameter 254 mm
Re 6.5 Ohm
Rms 3,64 kg/s
Qms 3,68
Qes 0.85
Qts 0.69
Cms 0.24 mm/N
Mms 42,9 Gramm
BL 10,1 Tm
VAS 85,3 Liter
dBSPL 92,9 dB
L 1kHz 1,36 mH
L 10kHz 0.46 mH
SD 507 cm²
MMD 41,4 Gramm
Z Min 7,22 Ohm
HP 15 W

Hersteller: Peerless
Vertrieb Intertechnik, Kerpen
Preis: 57 Euro
Ausstattung
Membran: Pappe
Sicke: Leinen
Korb: Blech
Polkernbohrung: nein
Zentrierung: Topfspinne
magnetische Schirmung: nein
Schwingspule: 50 mm/ 16 mm
Träger: Aluminium
Polplattendicke: 7 mm
Linearer Hub: 9 mm
Magnetdurchmesser: 156 mm
Befestigungsbohrungen: 8
Außendurchmesser: 390 mm
Einbauöffnung: 360 mm
Frästiefe: 6 mm
Einbautiefe: 153 mm
Parameter
Fs 36,9 Hz
Diameter 338 mm
Re 6.3 Ohm
Rms 5,1 kg/s
Qms 4,29
Qes 0.71
Qts 0.61
Cms 0.20 mm/N
Mms 94,3 Gramm
BL 14,0 Tm
VAS 221,4 Liter
dBSPL 94 dB
L 1kHz 1,70 mH
L 10kHz 0,5 mH
SD 897 cm²
MMD 79,1 Gramm
Z Min 6,80 Ohm
Gehäuse
Als vorsichtiger Mensch habe ich es mir nicht so leicht gemacht, wie es auf den ersten Blick erscheint. Natürlich habe ich für die verwendeten Treiber genau so gewissenhaft die Parameter ermittelt, immerhin hatte man bei Intertechnik auf Grund der immensen Nachfrage alle Chassis der letzten Serie verkauft und neue Ware auf Lager legen müssen. So konnte ich in einem Aufwasch auch die Serienstreuung bei P.Audio überprüfen, die selbst für die wirklich preisgünstige HP-Reihe ungewöhnlich gering ausfiel.
LspCAD spuckte wieder die gleichen 500-Liter-Kästen für die HP 15 W aus, die ich nach den guten Erfahrungen mit dem Mystery-Sub auf die gleichen 140 Liter reduzierte. Auch die beiden Reihenhaus großen Kammern für den HP 12 W waren sicher nicht angebracht, die willkürliche Reduzierung auf 36 Liter nahm das zum Mitteltöner degradierte Chassis kaum wahr. Das gemeinsame Zimmer für Mittel- und Hochtöner musste wegen deren Bauhöhe innen mindestens 46,9 cm hoch werden. Damit errechnete sich seine Tiefe aus der vom Bass vorgegebenen Innenbreite von 43,2 cm auf 18,1 cm. Der HP 15 W verlangte die gleiche Reflexabstimmung wie beim Mystery-Sub mit 3,5 cm Auslassfläche über die gesamte Frontbreite und 21,9 cm Tiefe. Durch die drei Innenbretter konnte ich weitgehend auf Versteifungen verzichten, lediglich ein 12 x 43,2 cm breites Brett habe ich hochkant zwischen die Seiten auf die Rückwand hinter den Bass geleimt. Hierauf findet die Weiche ihren Platz, weitab von störenden Magnetfeldern oder Spulen verändernden Metallteilen. Sonofil habe ich nur dem HP 12 W gegönnt, dessen Kammer zwei Beutel davon verschlingen.
Der Aufbau des Gehäuses ist kaum der Rede wert. Auf die erste Seitenplatte wird der Reihe nach der Deckel, die Front, die hintere Mitteltonkammerwand, die untere Mitteltonkammerwand, die Rückwand, der Boden, die Versteifung und das Reflexbrett geklebt. Die zweite Seitenplatte schließt die Box. Bündiges Einlassen der Chassis ist nicht notwendig, aber einen Schutz der Lautsprecher durch Schutzgitter und des Gehäuses durch Schutzecken empfehle ich sehr. Man weiß ja nie, wen das Tanzbein beim Konzert vom Sofa schmeißt.

Weiche
Obwohl ich die gleichen Chassis wie bei der Mystery-Pa und davon gar nicht so weit entfernte Schallwandbreiten für den Center nutze, profitierte ich von der vorhergehenden Weichenentwicklung an keiner Stelle. Allein die unterschiedliche Anordnung der Chassis führte in Hochtönerhöhe zu völlig neuen Kurven, die sich an dieser Stelle jedoch wieder zu einem ähnlichen Schallverlauf addieren mussten.
Als ersten nahm ich mir den Bass (grün) vor, der sich klassisch bei 300 Hz ausblenden sollte. Nur mit einer 8,2 mH-Spule war das natürlich nicht zu erreichen (rot), doch mit einem zusätzlichen, parallelen Elko glatt mit 100 µF erreichte ich mein Ziel, wobei ich sogar noch einen kleinen Pegelgewinn bis 200 Hz mitnehmen konnte.
Der HP 12 W (grün) fiel in seinem kleinen Gehäuse unterhalb von 100 Hz freiwillig steil ab, buckelte aber durch die eigentlich für ihn viel zu kleine Kammer nicht wie befürchtet vorher auf. So begnügt er sich mit einem glatten 33 µF-Elko, um ab 400 Hz ausreichend Schalldruck zu verlieren. (rot). Wegen seiner großen Membran macht er sich nichts aus den Abmessungen der Schallwand. Bevor sie durch Reflexionen den Frequenzgang anheben kann, bündelt der 12er schon so stark, dass er die Front kaum sieht. Oberhalb von 3 kHz strahlt der Mitteltöner nur noch wenig Energie in den Hörraum, daher ist er auch bei der oberen Trennung mit einem 6 dB-Filter einverstanden (blau).
Das Hochtonhorn (lila) bekam zuerst einen Spannungsteiler verpasst, der den Pegel um 7 dB absenkte (rot). Mit 2,2 µF bekam ich die Überhöhung zwischen 1,5 und 8 kHz gut in den Griff (grün), aber erst die 0,27 mH-Spule ließ die Amplitude wie gewünscht aussehen.
Die Addition der Zweige gelang erst, als ich die Polarität des Mitteltöners drehte, der so bis unter 100 Hz den Bass unterstützt. Der Übernahmebereich an der oberen Trennfrequenz ist sehr schmalbandig, obwohl die Filterflanken elektrisch nicht gerade steil gewählt wurden. Die Addition ergibt hier wohl keinen Pegelzuwachs von 6 dB, aber da die Zweigkurven links und rechts stets unter der Summe liegen, habe ich wohl keinen groben Fehler in der Weiche gemacht
Der Vergleich der Amplituden der PA und des Centers zeigen abgesehen von der größeren Lautstärke der Doppelzwölfer eine hervorragende Übereinstimmung. Zwar ist die Kerbe bei 1800 Hz bei der D’Appolito-Konstruktion nur andeutungsweise vorhanden, aber sie ist so schmal, dass sie in Unhörbarkeit versinkt. Einen Teil des geringeren Schalldrucks gleicht der Center durch seine doppelte Anwesenheit wieder aus.

Messwerte
Mit seinem mittleren Schalldruck von 93 dB kann unser Mystery-Center schon guten Gewissens als PA-tauglich eingestuft werden, doch anders als bei den meisten Mitbewerbern verläuft seine Frequenzgangkurve ohne wesentliche Auffälligkeiten. Mit dem -3dB-Punkt knapp unter 50 Hz habe ich Dinos Forderung nach eigener Bassfähigkeit des Centers locker erfüllt.
Mit 4,6 Ohm liegt das Impedanzminimum bei 95 Hz, da die Boxen jedoch an einer Stereoendstufe betrieben werden, ergibt sich hieraus kein kritischer Wert, der bei Parallelschaltung allerdings den Verstärker sicherlich ordentlich erwärmen würde.
Sehr moderat zeigt sich der Klirr mit Werten unter der 1%-Marke oberhalb von 200 Hz. Erst im Bass nimmt K2 auf 3% zu, was bei den gemessenen 100 dB weit unter den Klirrwerten der Möbel liegt. Mit voller Absicht habe ich wie schon bei den PA unter größer werdendem Winkel eine starke Absenkung im mittleren Stimmbereich eingebaut. So kan man außerhalb der beschallten Fläche noch mit dem Gastgeber über das nächste Bier sprechen, ohne ihn gleich unverschämt anschreien zu müssen.
Klang
Wer jetzt denkt, dass ich mir für die Klangbeschreibung eine Partyscheune oder wenigstens einen Kinosaal nachgebaut hätte, liegt nicht ganz richtig. Allein der Umstand, dass ich in einer alten Zechensiedlung wohne, in der man den Nachbarn noch kennt, verhindert, dass neben einem ungepflegten Vorgarten auch noch ruhestörender Krach aus meiner Richtung geduldet wird. Daher blieb mir nur eine Hörprobe unter “normalen” Bedingungen. Wie gut die Boxen mit ihren Mitspielern harmonieren, zeigte ja schon das Diagramm auf der Weichenseite. Wirklich sorgen muss ich mich daher nicht um die Klangeintracht im Kinobetrieb und an dieser Stelle seitenweise Lobeshymnen auf mein Werk zu singen, liegt mir nicht. So habe ich jetzt endlich die passende Gelegenheit, den eigentlich nur zur Hälfte richtigen Namen der Boxen gerade zu rücken. Wenn die Scheune ihrem im Namen enthaltenen Bestimmungszweck zugeführt wird, stören zwei hochkant stehende Kühltruhen inmitten der Tanzfläche manchmal schon ein wenig. Da das Sauerland zum Glück draußen recht viel Platz bereit hält, sollen die Center bei solchen Gelegenheiten fortan die Außenbeschallung übernehmen.
Also fuhr ich zum Test keinen Jazz, keine Klassik und erst recht keine Entspannungsmusik auf. Lass krachen, war die Devise und die üblichen Verdächtigen, die nur darauf getrimmt sind, Stimmung zu verbreiten und wirklich keine Feier auszulassen, durften sich auf den Boxen versuchen. Druckvolle Bässe, kraftvolle Stimmen und saubere Hochtonauflösung ohne nerviges Zischeln ließen mich den Pegelsteller dann doch ein wenig mehr aufdrehen. Die Boxen dankten es mit noch mehr Dynamik und wirkten selbst bei äußerst gehörschädigender Lautstärke nicht angestrengt.
Angesichts der großen Menge an schallabstrahlender Fläche, die jetzt schon in der Partyscheune auf die nicht gerade kleinen Kameraden wartet, bin ich letzten Endes doch recht froh, dass Dinos Wohnort fast 50 Kilometer von meiner Zechensiedlung entfernt liegt, So weit wird es hoffentlich nicht tönen, wenn dort der Dinosaurier durch die Berge stapft.
Udo Wohlgemuth
Chassis: PHT 411
HP 12 W
HP 15 W
Hersteller: P.Audio
Vertrieb: Intertechnik, Kerpen
Konstruktion: Udo Wohlgemuth
Funktionsprinzip: Bassreflex
Nennimpedanz: 6 Ohm
Terminal: T 105
Schutzecken: 8 x SEK 50
Gitter: SGG 300/ SGG 380
Befestigung: 2 x BK 43
Dämmstoff: 1 Beutel Sonofil
Holzliste in 19 mm MDF
mit 2 mm Leimzugabe:
104,0 x 41,0 (4x ) Seiten
43,2 x 41,0 (4x) Deckel/ Boden
43,2 x 100,0 (2x) Rückwand
43,2 x 96,5 (2x) Front
43,2 x 46,9 (2x) Rückwand MT-Kammer
43,2 x 20,0 (6x) Boden MT-Kammer/ Reflex/ Versteifung
Kosten pro Box
Bausatz ohne Holz 190 Euro
Holzzuschnitt in 19 mm MDF ca, 40 Euro
Gesamtkosten: ca, 230 Euro

Hallo Herr Wohlgemuth, diese Box spricht mich von der Wahl der Tief- Tiefmitteltöner sehr an. Aber der Hochtöner ist mir leider unbekannt. Wäre auch ein etwas höherwertiger Hochtöner möglich? Z.B. die Kombi P-AUDIO PA-DE34 und PH-220.
Hallo Blackmagic, wie willst du einen Hochtöner, den du nicht kennst, gegen einen besseren austauschen? Der PHT 411 passt genau in das Konzept der Mystery-Center, sonst hätte ich ihn sicher nicht verwendet. In einer Kombination mit dem PA-DE34 würde ich andere Bässe und Miteltöner, z.B. den 2 x Seas CA 22 RNY, einsetzen. Dann passt auch das wieder. Gruß Udo
Hallo Herr Wohlgemuth, vielen Dank für die rasche Antwort. Natürlich kann ich den Hochtöner noch nicht beurteilen. Aber er Ist eben sehr günstig. Allerdings habe ich den 12 Zöller HP 12 W schon in Verbindung mit einem zwar älteren aber sehr guten Hochtonhorn gehört und war sehr positiv überrascht. Diese Kombi gefiel mir sogar besser als die PA/Hifi Box "Menhir". Ich bitte Sie mich nicht falsch zu verstehen, ich wäre nur bereit für ein Hochtonhorn noch etwas mehr auszugeben. Allerdings spricht mich die Kombination von 12 und 15 Zöller auch optisch wirklich sehr an.
Hallo Backmagic, eine Kombination von Lautsprechern lebt von der sinnvollen Zusammenstellung und nicht von der "Papierform" einzelner Chassis. Wenn die stimmt, ist auch eine preisgünstige Box gut anzuhören. Ich lese sehr oft in Foren, dass Chassis wild nach irgendwelchen Messdaten zusammengestellt werden. Manchmal werden die sogar in oft kostenlose, damit aber nicht zwangsläufig gute Software eingegeben und eine Weiche dazu geformt. Dass daraus trotz glatter Frequenzgang-Simulation nie eine auch nur halbwegs brauchbare Box entsteht, scheint vielen nicht klar zu sein. Für eine passende Zusammenstellung ist weit mehr nötig als nur irgendwelche Messwerte und seien sie auch noch so schön. Gruß Udo
Hallo Herr Wohlgemuth, vielen Dank für die ausführliche Erklärung. MfG Backmagic.
Hallo Udo, welche Leistung sollte eigentlich die Endstufe für diese Lautsprecher mindestens haben? Viele Grüße Fabian
Hallo Fabian, das kommt in erster Linie auf den Verwendungszweck an. Mein Sohn hatte die M-Center lange Zeit mit einem alten AV-Receiver für Stall-Feten benutzt, die tatsächlich vorhandenen 2 x 30 Watt reichten satt aus. In der Partyscheune von Dino stehen PA-Endstufen mit insgesamt mehr als 2000 Watt, auch das reicht aus ;) Gruß Udo
Guten Tag Herr Wohlgemuth, Ein Kollege und ich beschäftigen uns jetzt seit einigen Wochen mit dem Thema Boxen-Selbstbau, inzuge der recherchen sind wir auf diese Seite gestoßen, da wir beide nicht besonders viel Wissen haben, würde ich mich freuen wenn sie mir einige Fragen beantworten können. a) Was für einen Verstärker empfehlen sie?(Als Verwendung eines PA Systems(Für Veranstaltungen aller Art, von groß bis klein. Runterregeln kann man ja schließlich immer aber nach oben ist es ja begrenzt) b) Das Musikspektrum reicht von Rock,Metal bis Techno, lohnt es sich also den HP 18 Sub ADW dazuzubauen? Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, MfG Momme
Hallo Momme, deine Frage kann ich so leider nicht beantworten, da ich nicht weiß, wie professionell das Equipment sein muss und wer es einsetzt. Für Veranstaltungen aller Art reicht es sicher nicht, ein Paar Mystery-Center auf den Rasen zu stellen und einen Verstärker anzuschließen. Um überhaupt beurteilen zu können, ob die M-Center für deine Verwendung passt, musst du schon mehr Informationen geben. Gruß Udo
Im Grunde genommen eher für klein-mittelgroße Veranstaltungen im Privatbereich, soll heißen für Geburtstage etc. Damit soll kein Club beschallt werden aber wir haben es doch auch gerne mal laut. Wenn die Dimension Lackierhalle als maximale größe behilflich ist könnte ich damit dienen. Viel mehr als 50-60 Leute werden es wohl auch nicht sein. MfG Momme
Hallo Momme, für diese Anwendungen reicht eine stabile PA-Endstufe im Bereich um 150 Watt aus. Als Komplettgerät kannst du dir aber auch den WPM240/POWER-MIXER (http://www.intertechnik.de/Lautsprecher-Shop/Zubehör/Aktiv-Module-Verstärker/_WPM240_POWER-MIXER_1768,de,37,52992) ansehen, der auch die restlichen Features für erfolgreiche Parties bietet. Ein oder zwei zusätzliche Subwoofer sind jederzeit nachrüstbar, wenn das denn wirklich erforderlich ist. Gruß Udo
Vielen Dank für die erneute schnelle Antwort, dann denke ich, dass wir uns in diesem Bereich umschauen werden, ein Mixer kann ja auch nicht Schaden. Allerdings meinte ein Kollege von mir er hätte noch eine pa-endstufe rumliegen, weiß aber nicht mehr wie groß die ist. Und da wir die Boxen schließlich nicht zerstören wollten falls es ne größere ist frag ich mich wie stark man sie rein theoretisch belasten könnte ohne das sie Schaden davon tragen. Dann könnte man sich die Investition ja evtl. sparen. (Das wäre dann vermutlich auch meine letzte Frage ;) Inzuge dessen möchte ich mich schonmal für die Geduld und die hilfreichen antworten bedanken und wünsche ein angenehmes Wochenende. MfG Momme
Hallo Momme, wenn die Endstufe Reserven hat, kann es nie schaden. Es sind immer die zu kleinen Verstärker, die bis zum Anschlag aufgedreht die Boxen verbrennen. Gruß Udo
Wir sind vor ein paar Wochen mit meinen Mystery Center und einem Stromaggregat ausgerüstet mal in die Wallachei gefahren und haben mal ordentlich getestet, hier das Ergebnis: http://www.youtube.com/watch?v=f7vYBbamKak&feature=channel_video_title
Betrieben wurden sie mit einer Behringer EP 2000.
stark :)
... tja, ich glaube für meinen 25 m2 partykeller sind die dann doch etwas überdimmensioniert :P
der Test ist ja echt mal geil :D :D
Sogar auf dem Video kommt der Klang echt ausgewogen und sauber rüber, hätte ich absolut nicht erwartet für leistbare PA-Lautsprecher :)
Hallo Mattes,
deinen Beitrag stelle ich zusätzlich in den allgemeinen Forenteil. Er ist es wert, gefunden zu werden :)
Gruß Udo
Hier habe ich nochmal einen neuen Upload des Videos. Ich wäre sehr dankbar wenn niemand dieses Video melden würde wie es beim letzten der Fall war (auch wenn es ein geschützter Song war.
Danke und Gruß
Mattes
Ups... link vergessen
http://www.youtube.com/watch?v=bUtP2M2Lq58&feature=youtube_gdata_player
Hallo,
ich würde gerne eine Preiswerte Fullrange-PA-Box bauen, ich kann mich nur nicht zwischen der Mysters-PA und dem Mystery-Center entscheiden.
Welche ist besser als Fullrange-Box geeignet bzw. lauter?
Hallo Jasper,
die Mystery-PA ist als geschlossene Box zwar auch allein sehr brauchbar, aber Fullrange tauglich ist sie erst mit Subwoofer. Den bringt die Mystery-Center gleich mit. Lauter ist die PA durch die Parallelschaltung von zwei 12-Zöllern.
Gruß Udo
Ich denke ich werde dann zwei Mystery-Center bauen, weil ich die Teile portable auf einem Anhänger verwenden möchte und ein zusätzlicher Subwoofer da unpraktisch ist.
Ich denke die Teile werden genug Bass bringen und Laut genug werden.
Vielen Dank für deine Hilfe
Gruß Jasper
Hallo Jasper,
hast du dir das Video von Mattes etwas weiter oben angesehen? Dann weißt du, was die Mystery-Center kann :)
Gruß Udo
tach zusammen, ich habe folgendes vorhaben: ich würde gerne ne mobile anlage bauen, die man auf nen fahrradanhänger schraubt, den man sowohl zur not in die straßenbahn mit rein nehmen könnte, als halt auch mit dem fahrrad transportieren kann. das mystery-center scheint mir dazu eigentlich ganz geeignet zu sein - die frage ist nur, ob sich die box auch mit ner autobatterie betreiben lassen würde, vielleicht reicht die auch für 2 boxen dieser art? und was müsste man zwischen box und batterie schalten, dass es funktioniert?
beste grüße und dank schonmal
Hallo Spicy,
für den Straßenbahn-Transport scheint mir die M-Center etwas groß, zwei davon wirst du samt Autobatterie wohl auch auf dem Anhänger kaum unterbringen können. Zwischen beide gehört ein Verstärker und ein Zuspieler für die Musik.
Gruß Udo
ich hatte auch mal überlegt die Mystery Center Fahrradtourtauglich zu transportieren und habe mir dann ein 3D Modell für einen möglichen Hänger für eine Box und ein Aggregat erstellt und bin zu dem Schluss gekommen das es unrealistisch wäre sowas zu bauen da der ganze Hänger einfach viel zu groß ist. vom betrieb per Autobatterie halte ich nicht viel da man sonst schnell 200kg Batterien mitnimmt :D
Gruß, Mattes
Hallo Mattes,
für den Fahrradtransport ist die Mysetery-Center eher auch nicht entwickelt worden. Bei der Tour de France fahren vorn und hinten immer Autos mit Dachlautsprechern mit. Die sind geeigneter, die Radfahrer mit Musik zu unterhalten ;)
Gruß Udo
Gruß Udo
Hmmm, das wäre doch mal ein schönes neues Projekt:
Udo's Vatertags- und Jungesellenabschieds-bollerwagen...
Einen Satz LAutsprecher die die Rollen und ne Deichsel schon mitbringen und von nem Class-D oder T Verstärker angetrieben werden der die Batterie auch nicht zu schnell leernuckelt
Karnevalisten werden sicherlich auch zu dankbaren Kunden werden!
hier haben wir nochmal ein frisches Video von gestern Abend welches zeigt was die Mystery Center bewirken können :)
http://www.youtube.com/watch?v=UayWLCDFs50
Hallo Mattes,
betreibt ihr immernoch den EP 2000 an der Mystery Center? Würde mich mal interessieren da ich momentan selber noch auf der Suche nach dem richtigen Verstärker für meine Zwecke bin.
Gruß
Phil
Hallo Philipp, tut mir leid das ich erst jetzt antworte, ich schau hier nicht so oft rein.
Ja wir betreiben sie immernoch mit der EP2000 und läuft auch alles noch top. Der einzige negativpunkt bei der EP2000 ist der laute Lüfter, der allerdings von den Mystery Center schnell übertönt wird. Wir haben bei uns im Keller jetzt zum Filme schauen einen alten Hifi Verstärker und zum Party machen die EP2000
Gruß, Mattes
Welche Griffe sind für die M-Center zu empfehlen?
Gruß Carlo
Hallo Carlo,
dafür habe ich Klappgriffe aus Metall. Schreib mir mal eine Mail über den Kontakt. Bei Intertechnik habe ich jetzt auf die Schnelle keine Alternative gefunden.
Gruß Udo
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